Also mit der Einstellung -Balancerüberladung auf 50mV-, war ich bei meinen Versuchen, mit 3C ca. 1,5 Minuten schneller. Das hängt natürlich sehr vom Zustand (Innenwiderstand) der Packs ab.
Vom Innenwiderstand und der Höhe des Ladestroms hängt es auch ab, wie weit der Lader, dem ihm mit dieser Einstellung gesetzten Spielraum von 50mV, überhaupt ausnutzt. Also bei geringeren Laderaten und niedrigem Innenwiderstand, geht er am Anfang der CV-Phase auch nur wenig über 4,2V Ladespannung hinaus.
Andererseits ist es natürlich so, daß je niedriger der Innenwiderstand der Zellen ist, umso geringer ist die Tendenz der Zellen nach Abschalten des Ladestroms in der Leerlaufspannung nach unten zu fallen. Um so effektiver sind sie also auch beim normalen Laden für Schnellladung geeignet und damit weniger -CV intensiv-.
Generell habe ich zur Einstellung -Balancerüberladung- festgestellt, daß sich der Lader immer an die Regel: -Balancerüberspannung (nur so hoch wie) = Ri x aktueller Ladestrom- hält.
Somit würde ich diese Einstellung auch als -Fast Modus- bezeichnen und prinzipiell auf die maximalen 50mV stellen, wenn ich sie verwenden will.
Es bedeudet aber auch, daß der Lader (hier etwas später) den Ladestrom reduzieren muß. Mit zunehmend geringer werdenden Ladestrom, wird auch die nutzbare Balancerüberspannung kleiner und damit der Vorteil in der Ladezeit. Damit ist das System weniger effektiv, als z.B. beim Pulsar3, der mit hohen Ladeströmen weiter pulst.
Alternative (wie raimcomputi geschrieben hat):
Zum Einsparen von Ladezeit gibt es noch die Möglichkeit, die Ladeschlussspannung manuell hoch zu setzen und dafür eher abzuschalten. Nach dem Motto: Ladespannung zwar sehr hoch, aber dafür nur kurz (auf eigene Verantwortung).


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