Hallo Christoph!
Ich verwende im 300CFX einen Graupner Brushless Control +T 35 Regler. Den hab ich, um die Hecklastigkeit zu kompensieren, unter der Akkuauflage "versteckt".
Gruß Silvio
Hallo Silvio,
danke für die Info. Inzwischen ist auch mein Regler da. Ist ein Simprop magic 42 geworden. Der ist kompatibel mit meiner Roxxy Progbox und hat ein power BEC und nen GOV. Das reicht für alle 4 Savöx. Und er passt problemlos an die Originalposition.
Das ist auch ne gute Basis für nen anderen Motor. Der Stock ist doch recht laut.
Gegen die Hecklastigkeit helfen auch die 1800er SLS.
Bei 'nem Heli ist es "fast" egal, aus welcher Höhe das Unglück seinen lauf nimmt. Durch die hohe Energie des Rotorsystems sind Ersatzteile so, oder so fällig. Letztens hab ich von einem Zweifachflip nur anderthalb geschafft. Kam dann irgendwie zu tief. Nur das Originale Landegestell ist gebrochen. Einige Wochen früher hat mich die selbe Situation das komplette Heck, alle Servos und Wellen gekostet.
Da ist immer jede Menge höhenunabhängiges Glück gefragt.
Was die flugstabilität angeht, bin ich vom CFX aber auch begeistert.
Gruß Silvio
Zitate:
"... das ist die alte Vertelle aus der Physik... Irgendwo muss die Energie hin und vernichtet werden... "
Und
"Einige Wochen früher hat mich dieselbe Situation das komplette Heck, alle Servos und Wellen gekostet."
Viel Schaden für -ein bisschen auf die Wiese fallen-. Daran knüpft sich für mich eine Frage:
Sind die -hochwertigeren Helis- ala Align, Gaui Logo etc., was das Crashverhalten angeht eigentlich unempfindlicher??
Es ist klar, dass bei einem Aufschlag kinetische Energie in andere Energieformen umgewandelt wird (z. B. in Wärme oder in Verformung, Energie kann übrigens nicht vernichtet sondern immer nur umgewandelt werden), aber es gibt halt verschiedene Möglichkeiten, wie das geschieht. Entweder ich verforme den Einschlagkörper (z. B. den Heli), oder den anderen Crashpartner (z. B. Einschlagkrater in der Wiese).
Oder anderes Beispiel aus der Servo-Welt:
Entweder die freiwerdende Energie vernichtet das Servogetriebe oder sie verbiegt das Anlenkgestänge und die Servogetriebe bleiben heil. Z. B. beim 130X hat das Anlenkgestänge extra eine Ausbuchtung, damit sich dieses bei Gewalteinwirkung verkürzen kann.
Was ich sagen will:
Es ist auch eine Frage der konstruktiven Gestaltung, wie hoch ein Schaden beim Crash sein wird. Gibt-s da bei den Heli-s Unterschiede??
So könnte man mit der Zeit durch den Einbau anderer Komponenten den 300cfx crashresistenter gestalten. Bei den Servos und dem Landgestell sind ja solche Vorschläge schon gemacht worden (sollte man mal an einer Stelle sammeln).
Z. B. die Wellen in dem System:
Weicher oder harter Stahl, bzw. Titan oder Alu (auch da ist Alu nicht gleich Alu, es kommt auf die Legierung an). Ich hab mir mal von Lynx für die Blattlagerwelle des Hauptrotors die Version aus -gehärtetem Stahl- bestellt. Mal sehen ob das einen Unterschied macht.
Welche der angebotenen Ersatzteile sind formbeständiger und verbiegen sich nicht gleich bei -leichter Bodenberührung-?
Das wäre doch auch ein dankbares Thema in diesem Forum: Welche Bauteile sind präzise und halten was aus und welche nicht?
So könnte man mit der Zeit durch den Einbau anderer Komponenten den 300cfx crashresistenter gestalten. Bei den Servos und dem Landgestell sind ja solche Vorschläge schon gemacht worden (sollte man mal an einer Stelle sammeln).
Außer Servos und Landegestellt fällt mir da nichts ein.
Es gibt zwar auch TuningWellen, aber beim Crash dürften die genauso hin sein.
Wir sind ja gerade dabei die Crash-Resistenz beim 300er zu verbessern. Und wenn mit anderen Servos diese nicht bei jedem größeren Crash ihren Geist aufgeben, ist der Heli schon ein Stück resistenter geworden.
Anderes Beispiel:
Bei dem 300er und dem 130er haben bei Blade die Hauptrotorwellen den gleichen Durchmesser (4 mm), obwohl der 300er 5x schwerer ist als der 130er (510 g / 107 g) und einen deutlich schwereren Rotor mit größerem Durchmesser hat. Die Welle beim 300er ist somit stärker dynamisch belastet und zudem deutlich länger , was sie leichter verbiegbar macht. Eigentlich sollte unter diesen Umständen die HRW beim 300er dicker und damit stabiler sein.
Ich hätte jetzt unterstellt, dass bei den höherwertigeren Helis die Konstruktion auch in Hinblick auf Zuverlässigkeit und Haltbarkeit besser durchdacht wäre.
Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290
Ich hätte jetzt unterstellt, dass bei den höherwertigeren Helis die Konstruktion auch in Hinblick auf Zuverlässigkeit und Haltbarkeit besser durchdacht wäre.
da bin ich mir leider immer wieder "unsicher".
Die wollen ja schließlich davon leben. Und das klappt besser, wenn auch mal was kaputt geht...
;-)
Aber mehr Größe und mehr Kraft bedeutet auch mehr Zerstörungspotential. Die Frage nach dem Energieumwandler bleibt die selbe. Du weißt ja auch selten vorher, unter welchen Umständen und WO sie wirkt.
Jedenfalls hab ich meiner Fliege erstmal Metallservos und ein Gorilla-LG spendiert in der Hoffnung, damit ein wenig Energie "aufzufangen"...
Und -JUCHU- er fliegt auch schon wieder!
PS: Kommst du weiter?
Anderes Beispiel:
Bei dem 300er und dem 130er haben bei Blade die Hauptrotorwellen den gleichen Durchmesser (4 mm), obwohl der 300er 5x schwerer ist als der 130er (510 g / 107 g) und einen deutlich schwereren Rotor mit größerem Durchmesser hat.
Mit dem winzigen Unterschied, dass die Welle beim 130X aus Carbon ist, beim 300er aus Stahl.
Mit dem winzigen Unterschied, dass die Welle beim 130X aus Carbon ist, beim 300er aus Stahl.
Wobei ich nur noch im Nano Carbon fliege. MCPXBL und der 130er laufen bei mir beide mit Titanwelle. Mir war das auf die Dauer zu unsicher mit den Carbon-Verbundwellen, weil die bei laufender Torsionsbelastung langsam aber sicher weich werden und aufspleißen.
Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290
Vibrationen im Heli-Betrieb sind grundsätzlich schlecht.
Was ist die Ursache wenn der Heli im Betrieb vibriert? Diese Frage ist oft nicht leicht zu lösen.
Da ich ein Freund vom Messen und weniger vom Raten bin, hab ich mir eine Wellenrundlauf-Prüfeinrichtung zusammengestellt (siehe Bild). Den Kern bildet ein alter 130er Rahmen, mit 2 Kugellagern, von dem ich alles abgetrennt habe, was ich für die Anwendung nicht brauche.
Da ich mir bei meinem ersten Crash die HRW verbogen habe, hab ich 2 neue des Typs MH-300X066S beschafft. Die Wellen, Marke Microheli, sollen aus gehärtetem Stahl bestehen. Vielleicht werden die nicht mehr so schnell krumm. Kosten zudem das gleiche wie die Originale von Blade (9,49 €)
Große Enttäuschung bei der Rundlaufmessung: Beide neue Wellen haben eine Schlag von 0,05 bis 0,2 mm.
Ich bau sie trotzdem ein. Wenn-s vibriert, weiß ich wenigstens warum. Außerdem hab ich zurzeit keine Alternative hier liegen.
Fragen:
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? (Neue Welle = krumm)
Laufen die Originalwellen von Blade rund? (BLH4513)
Es gibt noch Ersatzwellen von Lynx (LX0609) für 14,21 €. Sind die besser?
Es werden zudem noch 5 mm kürzere HRWs angeboten (Lynx0608). Sind die besser? Immerhin sitzt bei denen der Rotorkopf 5 mm tiefer, was vielleicht der Biegefestigkeit zugute kommt.
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