2 von 8 Lipos 6S 5200mAh werden an ein und dem selben Para-Board, den selben Kabeln, gleichen Einstellungen und Laderate (3C) von 3,7 auf 4,2 Volt geladen.
Bei den guten sind die Zellen perfekt balanciert. Bei den 6 anderen hat z. B. Zelle 6 von Lipo A am Ladeende 4,15V und Zelle 6 von Lipo B dann 4,25V.
Wie soll das Junsi das ausbalancieren?
Lipo A + Lipo B = 4,2 Volt
Bei den 6 anderen hat z. B. Zelle 6 von Lipo A am Ladeende 4,15V und Zelle 6 von Lipo B dann 4,25V
Und nun nochmal. Für das Ladegerät gibt gibt es beim Parallelladen keinen Lipo A und keinen Lipo B. Es gibt nur einen Lipo.
Jetzt verstehe ich auch erst was du meinst. Die Spannungsdifferenz kommt erst nach dem Trennen der Lipos vom Board zustande, oder? Da driftet die Zelle eben direkt wieder weg auf 4,15 Volt und kann die Spannung gar nicht halten. Da muss der Akku aber wirklich schon weit fertig sein. Das Ladegerät kann da jedenfalls nichts dafür. Das sieht ja gar keine einzelnen Zellen von mehreren Lipos.
Warum allerdings eine Zelle 4,25 Volt haben soll, das leuchtet mir nicht ein. Denn nach Beendigung des Ladens geht doch die Spannung höchstens wieder runter, aber niemals hoch.
Oder hast du 4,25 Volt als Ladeschlusspannung eingestellt? Falls ja, wäre das natürlich auch ein Grund für deine schechten Lipos.
Nein, es passiert bei mir schon beim Laden.
In der Anzeige ist alles ok, messe ich aber während des Laden oder auch danach, hat eine Zelle von Akku 1 4,95V während die gleiche Zelle des anderen Akku 4,25V hat.
Angezeig wird 4,2.
Trenne ich und lade einzeln nach oder auch später neu, ist alles ok.
Ich habe mittlerweile kein Board, sondern entsprechende Kabelbäume.
Aber auch mit einem Parallelboard passiert das Gleiche.
Ohje..
da bin ich ja total überfordert.. ich wollte nur wissen ob so ein Paraboard was taugt und ob das mit einer guten Einstellung gut ist für die Lipos... und 40€ ist schon ein brocken für so einen board...
ich wollte nicht das die Sache so explodiert aber danke für eure tipps usw
Ich war ein Verfechter von parallelladen, so konnte ich alle auf einen Schlag laden.
Erst später und nur weil ich regelmäßig auch während des Laden messe, ist es mir aufgefallen.
Als die Akkus noch neu waren, waren sie ja sauber ausbalanciert, selbst mit den 1010B+.
Jetzt muss ich das leider in Frage stellen, mal sehen wie lange es mit den Graphene geht.
Dann musst du aber irgendwo eine Macke habe meiner Meinung nach. Entweder stimmt mit dem Board was nicht, oder den Balancersteckern, bzw. Kabeln. Denn wenn das Junsi die richtige Spannung anzeigt, dann ist es unschuldig.
Die Balancerstecker sind halt nicht für die Ewigkeit gedacht. Und mir passiert es bei Akkus die älter sind auch schon mal, das beim Anstecken eine Zelle völlig aus dem Ruder läuft. Wenn ich dann am Balancerstecker wackle, springt die Spannung wild umher am Ladegerät. Ich habe deshalb meine Boards auch schon mal ausgetauscht. Seitdem ist wieder Ruhe.
Niemand behauptet das das Junsi schuld ist.
Es sind immer die selben Zellen, egal mit welchen Kabeln/Board oder auf welcher Seite ich lade.
Mit gleichen Kabeln alleine ist alles ok.
Genauso sieht das auch bei mir aus.
[MENTION=44635]raimcomputi[/MENTION]
Wenn du unsere Geschichten aufmerksam lesen würdest, dann würdest du feststellen, daß die Akkus schuld sind.
Meine Lipos sind nicht total fertig, da sie einzeln geladen noch so reagieren, wie sie neu waren.
Ladung geht schnell und gleichmäßig ohne lange irgendwas balancen zu müssen.
Erst wenn die besagten schlechten Zellen mit einem anderen Lipo parallel geladen werden, tritt das Problem auf.
Es sind immer die gleichen Lipos, immer die gleiche Zelle.
An 3 verschiedenen Boards und egal an welchem meiner 10 Kabel.
Es ist hier nicht die Frage an welchem Bauteil es liegt, sondern die Frage ist, was hat die Zelle für ein Problem und warum kann man keine Anzeichen am Innenwiderstand erkennen, den das Junsi anzeigt? Natürlich bei einzelner Ladung.
Ich verwende die Orginal Boards, die damals bei meinem Junsi dabei waren. Allerdings lade ich nicht mehr mahrere Akkus an einem Ausgang gleichzeitig. Soviele habe ich nicht, das das nötig wäre.
Das man beim parallel Laden ein paar einfache Regeln beachten muss ist euch aber klar, nehme ich an.
Jedenfalls wäre ich schon gespannt darauf zu erfahren, wie es physikalisch möglich ist, das eine Lipozelle, die auf 4,2 Volt laut Junsi geladen wird, auf einml 4,25 Volt haben kann.
Und mich würde interessieren, wie ihr während dem Laden noch extern die Spannung messt, und vor allem womit ihr das macht.
Ich messe nicht während dem Laden mit einem Ladegerät. Hab ich auch nie gesagt.
Ich Lade mit Grundeinstellung und Balancer NORMAL.
Wenn Ladung zu Ende ist und dort alle 6 Zellen (von 2-4 parallel geladenen Lipos) auf 4.2 Volt zuende balanciert sind, Klemme ich alle Lipos ab.
Dann Klemme ich jeden einzeln Lipo wieder separat dran und dann sieht man, das mit den beschriebenen 4,15 und 4,25 Volt.
Egal welchen der 8 Anschlüsse, egal welches Board, egal welches Kabel und ja, auch mit einem teuren Multimeter kann man es dann nachmessen und feststellen, daß es kein Messfehler des Junsis ist.
Wenn du das nicht glaubst, dann kann ich dir nicht helfen, sorry.
Das es so ist, kannst du doch mal ganz einfach nachprüfen.
Lade einen ganzen Lipo auf 4 Volt, dann einen identischen auf 4,2 Volt.
Klemme beide Lipos an den Hauptstromkabeln parallel zusammen und Messe sofort die Gesamtspannung.
Rate mal was raus kommt [emoji6]
Ich habe nirgends geschrieben, das ich nicht glaube, was du schreibst. Ich würde es nur gern verstehen. Denn wie du schon richtig schreibst gleichen sich parallel zusammengeschaltete Akkus ja in der Spannung an und driften nicht auseinander. Und solange sie zusammengesteckt sind, ist ja auch die Spannung gleich. Aber sobald du die auseinander machst, driften die so stark auseinander. Und ich würde es halt gern verstehen, wieso es beim Einzeln Laden geht und beim Paralleladen nicht.
Man soll ja auf jeden Fall auch beim parallel Laden keine Zellen mit stark unterschiedlichen Spannungen zusammenstecken. Und vermutlich auch keine alten und keine neuen Akkus.
Aber ich halt mich jetzt hier mal raus. Bin mal gespannt, ob jemand eine logische Erklärung für dieses unlogische Verhalten hat.
Also, ich habe ein entsprechendes DMM und eine Referenzspannung mit der ich das DMM vor jeder Messreihe überprüfe.
Entsprechend sind meine Ladegeräte kalibriert.
Ich kann mit zwei Methoden beim Laden messen.
Mit einem Adapter der mir einen Zugang zu den Kontakten ermöglicht, oder mit einem Messkabel was am Ende zwei Pinne hat und einfach hinten in den Balancerstecker eingeschoben wird oder auf die offenen Kontaktrausrutschsicherungen der Balancerkontakte aufgelegt wird.
Aufgrund der Balancertätigkeit schwankt an der entsprechenden Zelle die Spannung, man muss also etwas warten bis die Höchstspannung für ein paar Sekunden angezeigt wird.
Warum das so ist, kann ich mir auch nicht erklären, fest steht eins, es gibt Akkus die einzeln geladen völlig unauffällig sind, zusammen aber ungleich geladen werden.
Ich habe auch mal 6 Akkus mit einem 6er Balancerbaum zusammengesteckt, so dass sich jeweils alle 1Zelle, 2Zellen usw. ausgleichen konnten.
Das funktioniert sogar recht gut, aber dauert auch.
Ich lade meist mit 2C.
Vermutlich ist das zu schnell um den Zellen Zeit zum Ausgleich zu geben.
Ich werde es irgendwann nochmal mit 1C ausprobieren.
Ich habe nirgends geschrieben, das ich nicht glaube, was du schreibst. Ich würde es nur gern verstehen. Denn wie du schon richtig schreibst gleichen sich parallel zusammengeschaltete Akkus ja in der Spannung an und driften nicht auseinander. Und solange sie zusammengesteckt sind, ist ja auch die Spannung gleich. Aber sobald du die auseinander machst, driften die so stark auseinander. Und ich würde es halt gern verstehen, wieso es beim Einzeln Laden geht und beim Paralleladen nicht.
Man soll ja auf jeden Fall auch beim parallel Laden keine Zellen mit stark unterschiedlichen Spannungen zusammenstecken. Und vermutlich auch keine alten und keine neuen Akkus.
Aber ich halt mich jetzt hier mal raus. Bin mal gespannt, ob jemand eine logische Erklärung für dieses unlogische Verhalten hat.
Ich glaube, dass man es am einfachsten so erklärt: Jede Zelle hat einen Innenwiderstand. Zwei parallel geschaltete Zellen bestehen demnach aus den idealen (widerstandslosen) Spannungsquellen, deren (verschiedenen) Innenwiderständen sowie der Summe der Kabel- und Steckerwiderstände. Die Parallelschaltung führt zu einem Ladungsausgleich mit dem Ziel die unterschiedlichen Potentiale beider Zellen über Zeit auszugleichen. Die Zeit ist nun abhängig von der Summe aller vorher aufgeführten Widerstände, die den Ausgleichsstrom begrenzen.
Der Lader sieht - wie schon von buell47 erwähnt - bei identischen parallelen Zellen den Mittelwert und lädt brav bis 4,2V. Wie weit nun die parallel geschalteten Zellen spannungsmäßig auseinander liegen, hängt von der Schnelligkeit des Ladens (C-Rate) im Vergleich zum möglichen Ladungsausgleich über die Balanceranschlüsse ab. Wenn man die Zellen länger noch parallel nach dem Laden lässt, gleichen sie sich natürlich auch noch näher an.
Conclusio: Je höher (und unterschiedlicher) der Innenwiderstand der Zellen und je höher der Ladestrom, desto weiter werden wohl parallele Zellen auseinander driften können. Ich versuche vor allem gleiche Akkus, ähnlichen Alters oder Split-Packs parallel zu laden. Ab und an mal einzeln zu laden schadet nicht.
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