Die Rotorblätter sind da. Ich habe dann natürlich erst einmal einen Versuch mit den Heckblättern gemacht, um ein Gefühl für die Riemenbelastung zu bekommen. Heckblätter 170 mm lang, S-Schlag.
Bei dem maximalen Heckblattausschlag habe ich mich ungefähr an die Einstellempfehlung von Vario gehalten. Die geben für einen maximalen Auschlag ca. 6 cm an den Blattspitzen an. Das erschien mir erst einmal sehr wenig und ich habe 7,5 cm eingestellt.
Ohne jegliche Rotorblätter zieht der Antrieb entsprechend der Telemetrie 2A bei 38V. Nach Montage der Heckblätter und maximalem Ausschlag ergab sich eine Stromaufnahme von 6A. Die 4A Erhöhung beziehen sich somit ungefähr auf die Leistung des Hecks. Ob diese Leistung ausreichend ist, werde ich morgen bei den ersten Schwebeversuchen sehen. 4A erscheinen mir erst einmal wenig, entspricht dies doch nur ca. 150W. Dies wäre dann 12,5% der Gesamtleistung, wenn ich annehme, dass der Jet Ranger mit maximal 100W/kg auskommt. Ich hoffe, dass ich hier noch drunter liege. Werde ich ja morgen sehen.
Aus der Leistungsaufnahme des Hecks ergibt sich eine Zugkraft im Riemen von ungefähr 60N. Ein ungeschweißter Riemen hat eine zulässige Kraft von 330N. Da der geschweißte Riemen nur 50% verträgt, ist die zulässige Kraft in dem 10 mm breiten Riemen 165 N.
Das ruhige Laufverhalten des Heckriemens ändert sich bei Vollausschlag der Heckblätter nicht. Man sieht nur, dass sich die Spannrolle an dem Leertrum merklich bewegt (nachspannt), da Zug auf den Lasttrum kommt.




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