Gesamtgewicht aller installierten Teile: 6800 g
Rotorblätter 775 g
Akkus 1285 g
Türen, Domabdeckung usw. 920 g
für Sitze, Cockpit, Farbe, Pilot 1500 g
voraussichtliches Gesamtgewicht 11280 g
Damit wäre ich unter dem geplanten Gesamtgewicht von 12 kg.
Interessant,
warum versuchst du so leicht zu bauen?
Mein Jet Ranger hat zur Zeit ca. 18kg Abfluggewicht und selbst das ist mir fast noch zu leicht. Der große Rumpf bietet sehr viel Angriffsfläche für Wind und da bin ich um jedes kg "Gegengewicht" dankbar.
Außerdem liegt der Heli mit mehr Gewicht auch satter in der Luft und man hat nicht so leicht einen "tänzelnden" Heli. Ich finde das zerstört bei einem Scaler sehr schnell die Optik.
Was versprichst du dir von dem geringen Gewicht? Außer natürlich dem effizienterem Antriebsstrang.
mit einem effizienten Antriebsstrang bei geringem Gewicht werden natürlich alle Antriebselemente und die Mechanik geschont.
Außerdem kann ich auf günstigere Akkus zurückgreifen.
Auch wichtig für mich ist Flugzeit und ich möchte schon mindestens 10-12 Minuten fliegen können mit meinen 10S 5000mAh. Dann kann ich auf einem Flugtag 2 Mal fliegen ohne nachzuladen.
Meine beiden anderen leichtgewichtigen Helis mit 1800 mm Rotordurchmesser sind für mich ideal, da beide über 20 Minuten Flugzeit haben und ich auf Flugtagen normalerweise 3 mal fliegen kann, ohne dass ich nachladen muß.
Auch bei kräftigem Wind macht mir das Fliegen mit meiner leichten Huey unheimlich Spaß. Sieht vielleicht nicht richtig scale aus, aber ich möchte nicht bei einem Elektroantrieb durch höheres Gewicht ein vielleicht ruhigeres fliegen erkaufen.
Ich habe ja meine große Hughes verkauft, und der Käufer war sehr überrascht, dass er mit der großen länger fliegen kann als mit seiner alten 600er Hughes und gleichen Akkus. Bei beiden mit 5-Blatt.
Ich mache nicht unbedingt Leichtbau, aber meine Riemenmechanik ergibt einfach ein so geringes Gewicht und Ballast kommt bei mir nicht rein. Ich bin aber auch gespannt, wie dann der Jet Ranger so fliegt.
Wäre schön, wenn wir uns mal sehen könnten.
Ja das wäre wirklich klasse. Fast 600km Hin- und zurück sind ne Menge, vielleicht können wir das mit einem Flugtag dieses Jahr irgendwo verbinden. Ein Fotoshooting mit unseren beiden Jet Rangern muss ja auf jeden Fall drin sein!
Ich fliege meinen mit 12S-8000mAh und mache auch immer 2 Flüge à 6-7 Minuten und ausreichender Reserve. Durch die niedrige Drehzahl (ich fliege mit 750 u/min) ist der Energieverbrauch sehr niedrig.
Wenn ich meinen Antrieb mit ner Turbine vergleiche, dann hat mein Elektroantrieb deutlich mehr Leistung und Reserven als die Biene. Mein Pyro 800 wird von Kontronik mit >5kw Dauerleistung angegeben, Jetcat gibt die PHT-3 (die für unseren Rumpf von Vario vorgesehen ist) mit 3,5 - 4,5kw an. Leistung ist somit genug da
Aber verstehe mich nicht falsch, ich möchte dein Konzept gar nicht in Frage stellen. Niedriges Gewicht ist im Flugmodellbau ja nie verkehrt und mit den günstigen Akkus hast du ja auch recht! Fand es nur interessant, dass ich meine 18kg bei 2,50m Rotordurchmesser schon sehr leicht fand und du nochmal 30% drunter planst.
du hast nur 750 rpm? Dann kann ich ja das auch mal probieren. Da bin ich mal gespannt. Wieviel A zieht denn Dein Antrieb dann? Ich habe mich ja bewußt für den viel kleineren (und billigeren) Pyro 700 entschieden und hoffe, dass der stark genug ist.
Vielleicht hast Du bei Wind ein nicht so stabiles Gefühl, weil die Drehzahl so niedrig ist? Aber die ßberlegungen und Versuche hast du bestimmt schon alle durch.
Wenn Du mit 750 rpm auskommst, dann kann ich das bei 12 kg bestimmt auch. Das wäre toll und durch die niedrige Drehzahl wäre das Blattgeräusch natürlich genial. Freue mich schon.
Die niedrige Drehzahl ist natürlich nicht förderlich für eine höhere Windstabilität, keine Frage. Mein Ziel war es aber von Anfang an ein möglichst gutes Blattschlagen zu bekommen und dafür ist weniger Drehzahl einfach besser. Ich bin sogar mit unter 700 u/min geflogen, aber dann waren keine Reserven mehr vorhanden und jedes Durchsacken ließ mein Herz in die Hose rutschen . Die 750 waren dann für mich ein guter Kompromiss. Mit deinem Gewicht kannst du die bestimmt locker fliegen.
Ich versuche gerade in mich zu gehen und mich zu erinnern wie viel A mein Antrieb so zieht. Ich habe zwar Telemetrie verbaut und bekomme die Werte ständig live angezeigt, aber in letzter Zeit habe ich da gar nicht mehr drauf geachtet... Meine ersten Flüge wo ich da noch penibelst drauf geachtet hatte sind mittlerweile knapp 3 Jahre her. Ich kann es dir gar nicht mehr genau sagen. Allerdings waren es selbst bei stärkeren Pitcheinlagen immer noch zweistellige Werte.
ich habe meinen Antrieb mit 100W/kg ausgelegt, d.h. bei 12 kg brauche ich 1,2 KW, was einem mittleren Verbrauch von 30A entspricht.
Bei meiner Hughes mit dem ineffizienten 5-Blatt Rotor hatte ich auch um die 100 W/kg, und dann müßte das bei dem effizienteren 2-Blatt des Jet Rangers auch passen.
Ich bin mal gespannt auf den Erstflug. Meine Rotorblätter kommen vielleicht nächste Woche und dann ist in ca. 2 Wochen der Erstflug geplant.
Mittlerweile habe ich auch die Rollen an dem Heckriemen hergestellt. Auf der Zugseite ist es eine feste Führungsrolle und auf der Leertrumseite eine abgewandelte Goblin Spannrolle. Den Spannhebel mußte ich neu machen, da die Rollen für den 10 mm breiten Riemen breiter sind und Lager für 5 mm Welle haben.
Morgen wird es spannend. Dann soll der Antriebsstrang das erste mal drehen. Wenn alles erfolgreich ist, mache ich ein Video.
Heute war jetzt endlich das erste Anlaufen des Antriebsstranges. Der Heckriemen schlägt nicht, trotz der 1500 mm ungeführten Länge von der Spannrolle bis zum Heck.
Bei diesem ersten Test hört man noch zeitweise ein störendes Geräusch, das von der Spannrolle kommt. Dies ist mittlerweile behoben.
als Taumelscheibenservos verwende ich die Align BL815H.
Als Stromversorgung verwende ich einen 2S Lipo und gehe direkt ohne Schalter mit 2 Steckern in das BD HC3X. Der Empfänger bekommt seinen Strom über 1 Servokabel (Buskabel).
Im Empfänger ist dann nur noch der Regler und das Beleuchtungsmodul eingesteckt.
ich habe mir das Video angeschaut. Nun müßte man nur noch den Test mit Heckrotorblättern und entsprechenden Gierausschlägen testen, wenns dann keine Probleme gibt - : [SIZE="4"]Grünes Licht[/SIZE].
wenn ich die Heckblätter bekomme (S-Schlag, 170 mm lang) mache ich sofort einen Test. Damit die Ausschläge nicht zu groß sind, will ich mich mal an die Vorgaben von Vario halten: 0° in einer Richtung und 6 cm Spitzenabstand in der anderen Richtung.
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