AW: Baubericht über Hughes 500E mit Eigenbau-Riemenmechanik
Da liegst Du absolut im grünen Bereich Rolf.
Wie gesagt, Du kannst jetzt eigentlich nur an den Blättern experimentieren.
Ob das dann erfolgreich ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich hatte die Blätter erst zum Testen, aber leider kein 5 Blatt Satz.
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Hallo Uwe,
ich glaube jetzt auch, dass ich im grünen Bereich bin mit meiner Auslegung der Drehzahl.
Dann ist eben der Wirkungsgrad bei 5-Blatt mit meinen Komponenten so.
Ich bin gespannt, ob jemand noch Optimierungspotential entdeckt oder gleiche Erfahrungen mit 5-Blatt gemacht hat.
Andere Komponenten, sprich Rotorblätter, werde ich nicht nehmen, da zu teuer.
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Hallo Rolf,
meine Vermutung hat sich (theoretisch betrachtet) bestätigt.
Der von dir gewählte Motor ist, Achtung ...
...UNTERLASTET!!
Ich bin mir nicht sicher ob die angehängte Grafik verständlich ist; aber ich versuches:
Du betreibst den Motor im hinterlegten Bereich; das ist aber der absolute Eta-Gau. Da kann sich der Motor nicht wirklich entscheiden ob er Antrieb sein soll oder zur Heizung mutieren möchte.
Der optimale Bereich ist mit dem grünen Pfeil markiert.
Lösung???
Mal mit weniger Zellen fliegen (nur müsste dazu die Untersetzung geändert werden) und schaun was rauskommt. Dann könnte ich weitere ßberlegungen anstellen.
Oder warten ob mir über Nacht die Erleuchtung kommt ;-)
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Hallo Dietmar,
dass der Motor im schlechten Wirkungsgradbereich betrieben wird ist interessant zu sehen und sicherlich richtig.
Meine Frage nur ist, ob das wirklich entscheidend ist für den schlechten Wirkungsgrad des gesamten Systems.
Meine Huey und mein Jet Ranger, beide 1800 mm Größe, verbrauchen ca. 10 A bei einem Actro 24 Motor. Dieser Motor wird damit garantiert auch in einem ungünstigen Wirkungsgradbereich betrieben und der Motor wird nicht heiß.
Meine Frage nur ist, ob das wirklich entscheidend ist für den schlechten Wirkungsgrad des gesamten Systems.
Ich fürchte JA
Leider find ich im Netz keine vernünftigen Daten zu den Motoren; sonst könnte ich die Zwei mal gegenüberstellen.
Hast du da was?
Motorwiderstand und kv der Beiden würde schon etwas weiterhelfen.
Idealerweise auch den Leerlaufstrom bei gegebener Spannung.
Mit den Daten könnten wir dem Rätsel näher kommen.
Dietmar
PS: schwere Literatur??? Hast du mal als Bettlektüre die Buddenbrocks von Thomas Mann gelesen? DAS ist schwere Literatur!
Die paar Seiten wiegen ja fast nichts
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Hallo Dietmar,
Motor Hughes: Actro 32-5; 330 kv
Motor Huey: Actro 24-5; 435 kv
beide haben max. Wirkungsgrad von 91%.
Die anderen techn. Daten habe ich leider nicht rausfinden können.
Je mehr ich im Internet rumsuche über andere Hughes 500 und 5-Blatt Köpfe bin ich der Meinung, dass ich mit meinen Werten gut liege. Andere haben noch sehr viel schlechtere Werte. Das heißt der Wirkungsgrad eines 5-Blatt Rotors zu einem 2-Blatt Rotor bei gleichem Durchmesser ist bestenfalls 50%.
Aus anderen Untersuchungen zum Beispiel 3-Blatt zu 2-Blatt ergab sich eine Minderung von 15%. Dann kann ich mir die 50% bei 5-Blatt schon vorstellen.
Die mehr als 50% zu meiner Huey ergeben sich natürlich auch aus dem Gewichtsunterschied von 6,8 kg zu 9,1 kg.
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Hallo Rolf,
der Mehrverbrauch mit mehr Blättern stimmt zwar im Prinzip.
Aber da du mit Mehrblatt eine niedrigere Drehzahl fliegen kannst und im Idealfall auch schmälere Blätter verwenden kannst ist die Auswirkung nicht so dramatisch.
Nach meiner Abschätzung, die Basis bildet dabei ein Einbattkopf, ergeben sich folgende Werte
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Hallo Dietmar,
wenn ich mir die Flugzeiten von Mehrblatthubschraubern im Vergleich zu 2-Blatt ansehe, müßte der Wirkungsgrad schlechter sein als in Deiner Auflistung. Was ist denn die Basis für Deine Liste?
Bei der Beurteilung des Wirkungsgrades müßte bei einem Vergleich folgendes gleich sein:
- Abfluggewicht
- Rotordurchmesser
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Wenn ich meine Huey mit meiner Hughes vergleiche und das unterschiedliche Gewicht mit einbeziehe, benötige ich folgende Leistungen:
Hughes 100 W/kg
Huey 65 W/kg
Damit ist der Wirkungsgrad des 5-Blatt Rotors zum 2-Blatt 54% schlechter. Dieses sind allerdings recht grobe Werte, die ich aus verschiedenen Logs des Drehzahlreglers abgeschätzt habe.
"uknoke" kommt bei seiner Bo auf ca. 6Zellen * 3,8V * 40A?? / 11,1kg = 82 W/kg.
Hier ist der größere Rotordurchmesser sicher von Vorteil und der Wert ist für mich realistisch.
4 Blatt Rotor = 26% schlechter als 2- Blatt allerdings bei größerem Rotordurchmesser des 4-Blatt
Der Standschub von Propellern und Rotoren
Helmut Schenk
Erstveröffentlichung 2002
Vorwort
Der Standschub von Propellern und Rotoren ist von besonderer Bedeutung. Markantestes Beispiel
ist der Rotor von Hubschraubern, dessen Schub im Schwebeflug das Gewicht des Helis zu tragen hat. Fast...
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Hallo Dietmar,
ich danke dir, dass du mal hier richtig Grundlagenforschung betreiben willst und ich bin auf die Ergebnisse sehr gespannt.
Das hilft auch bei neuennAuslegungen von Hubschraubern, die mal nicht von der Stange kommen, so wie wir das nun mal machen.
Ich hatte aber vermutet, dass sich mehr Experten mit dem Thema beschäftigt haben und auch einen Kommentar hierzu abgeben könnten. Ist leider nicht der Fall, obwohl doch bestimmt einige von uns vielleicht sogar die Hughes erst mit 2-Blatt und dann mit 5-Blatt beflogen sind. Da müßten doch dann Erfahrungen vorliegen.
Meine Entscheidung für die nächsten Flüge ist erstmal eine Drehzahl von 850, damit der Schwebepitch bei ca. 4,5° liegt sowie eine bessere Kühlung des Motors durch Löcher in der Scheibe über dem Motor.
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