Servus,
wenn der Motor im Auslaufen ist, dann checkt das ja der Regler. Und je nachdem, wie die akt. Drehzahl noch ist, gibt er sofort Vollstoff oder geht beschaulich zu Werke.
Dieses Anlaufverhalten kann man durch das Einstellen des Anlaufstroms in % beeinflussen.
Ok, das mit dem Anlaufstrom kann ich mal ausprobieren. Jedenfalls hatte ich mir schon vorgenommen den Wert mal von Auto auf einen niedrigen Prozentsatz zu stellen, damit der Motor mir nicht noch einmal Karies am HZR verursacht.
Zu meinem eigentlichen Problem allerdings: Der Motor war schon bestimmt eine halbe Minute aus. Habe den Heli gelandet, um die Trimmung per Display-Einheit am Vstabi umzustellen. Das anschließen etc. dauert schon seine Zeit. Als ich dann den Flugzustand gewechselt habe, ist er halt direkt auf Vollgas gegangen.
Habe dies dann noch einmal ausprobiert. Nach Trennung vom Akku, Sanftanlauf, nach ausschalten, warten und wieder einschalten, Vollgas.
Es kann ja sein, daß dieses Verhalten gewünscht ist um bei einer Autorotation den Motor schnell wieder auf Touren zu bekommen. Zum am Heli rumspielen ist es auf jeden Fall nicht so toll, weil man jedes Mal den Akku trennen muß.
Konfigurierbar wäre in diesem Falle schön, dachte nur hier hätte jemand eine Idee, ob es noch an einem anderen Parameter liegen könnte, bzw. jemand könnte mir bestätigen, daß dieses Verhalten bei ihm auch so ist.
bei dir läuft er also auch sanft an, wenn du ihn erst anlaufen lässt, dann in den Idle-Mode gehst, den Motor also komplett stoppst und danach wieder in den Flugmodus gehst, dann läuft er auch beim zweiten Mal wieder sanft an?
Wenn ja, dann werde ich das mit den 2% ausprobieren - wird dann wohl daran liegen.
also der sanftanlauf kommt bloss wenn man wieder auf 0% geschaltet hat
wenn man zB auf 40% schaltet und dann zurück auf 80%, dann wird es brutaler.
I term runter hilft da ein bisschen. Ich habe diesen punkt aber schon mit Heino diskutiert und er wird die software updaten.
was hilft ist beim hoch schalten erst mal voll pitch geben, so dreht der regler mehr auf und die stufe ist kleiner
Ok, also es war nicht der Anlaufstrom, sondern das Zusammenspiel mit meiner Funke.
Ich hatte wohl noch von Urzeiten her eine Zeitsteuerung auf dem Motor-Kanal. (d.h. er ist vom Norm aud Idle1 langsam hochgegangen, genauso umgekehrt)
Anscheinend mag es der YGE - im Gegensatz zum Kontronik - nicht, wenn er langsam runtergefahren wird und denkt dann, daß er nicht auf 0 war. Wenn man dann wieder Gas gibt, dann geht er direkt auf Vollgas.
es gab in einem anderen Forum die Frage warum im Gov-Store-Mode nach dem Einlernen auf z.B. 90% bei 70% oder bei 80% andere Drehzahlen ergeben als wenn im normalen Gov.-Mode geflogen wird, wo ein Einlernen ja bekanntlich bei JEDEM Hochlauf gemacht wird.
Im GOV. Store-Mode ist bei einmal eingelernter Drehzahl eine ECHTE proportionale Zuordnung von Drehzahl zur Regleröffung gegeben.
Beispiel:
90% -> Ergeben gemessen 2520 U/min
Das Verhältnis:
-> 2520/90=28
-> 80%-> 28*80=2240
-> 70%-> 28*70=1960
Probiert es aus (nur im Gov. Store!)
usw.
Daher sind die Drehzahlen im Vergleich meist etwas niederer oder anders formuliert die Gasvorwahl darf etwas höher als evtl. gewohnt sein.
Im norm. Gov. Mode wird die Regleröffung genommen, die auch im Stellermode diese Drehzahl bei entsprechender Last bewirken würde um genau diese zu halten.
Ich habe im anderen Forum leider auch die Aussage aufgeschnappt, dass Gov-Store nur für EINE Fixe Drehzahl gedacht ist -> Falsch! Im Gegenteil.
Die Devise lautet hoch einlernen (Vertretbare Drehzahl evtl. sogar 100%) mit VOLLEM(!) Akku.
Diese Drehzahl merken. Wer seine Angepeilte Drehzahl kennt kann dann Rechen:
Angepeilte Drehzahl geteilt durch Vollgas Drehzahl mal 100% = Regleröffnung
z.B.
Vollgas 2400, Wunschdrehzahl 2000 -> (2000/2400)*100=83.333%
Ich habe meinen Rex einen Zahn aufgeritzelt (13 -> 14). Nu bin ich auch so mit der Drehzahl zufrieden.
Vorher mußte ich auf 92,5% gehen um auf die Drehzahl zu kommen, die ich mit dem Jazz 40 bei 82,5% hatte. Jetzt bin ich wieder auf 82,5% beim YGE.
Der Verbrauch ist bei der ganzen Aktion gleich geblieben, daher ist es mir eigentlich egal.
Gov.Store werde ich jetzt auch mal antesten. Ich wollte bloß erst in einen vernünftigen Regelbereich kommen, bevor ich damit anfange.
Ansonsten ist bin ich jetzt hochzufrieden mit dem Regler. Subjektiv würde ich sagen, daß das Regelverhalten sogar besser als beim Jazz ist.
das ist eine gute Wahl. Es ist besser dem Regler etwas mehr Spielraum zum Nachregeln zu lassen.
Bei den Jazz' die ich kennengelernt hatte war es tendenziell so, dass die Regleröffung sich ohne entsprechende Maßnahmen von Haus aus sehr sehr hoch eingestellt hat. Daher habe ich auch schon festgestellt, dass viele Piloten oft gar nicht merken dass die Regelung schon am Anschlag hängt und mit Vollgas fliegen (Bei mir schon bei 85% der Fall). Auch bei Align bin ich selbst in diese "Falle" getappt.
Je nach Motor ist der Drehzahlverlust manchmal gar nicht so extrem.
Wie ich beschrieben habe, ist im Gov. Store mode bei den YGEs wirklich ein nachrechenbarer Zusammenhang zwischen Drehzahl und Vorgabe vorhanden. Die Gasvorwahl wird also somit zur reproduzierbaren Drehzahlvorwahl. Aber nur so lange Regelspielraum bleibt.
Natürlich darf man das "Hochritzeln" auch nicht übertreiben!
Je nach "Drehzahl-Steifheit" des Motors braucht man mehr oder weniger Reserve nach oben.
Am Wochenende habe ich den ersten anständigen Testflug mit meinem T-Rex 600/YGE 120HV gemacht. Der YGE120 regelt wunderbar nach. Ich habe auch aufgeritzelt, nämmlich von einem 17er auf ein 18er Ritzel. Allerdings kann ich so bloss noch 3min mit meinen 3300er 10s Lipos fliegen Motor ist übrigends ein Pletti 30-12HE.
Da mir die Flugzeit so zu kurz ist, wechsle ich wieder auf das 17er Ritzel. Ich hoffe, dass ich so gleichwohl etwas über 2000 U/min rausholen kann.
ich flieg' in meinem TRex500 den YGE80 bisher mit 6sA123 LiFePo's.
Programmiert ist alles mit der ProgCard II.
Mit den 6s Zellen meldet sich der Regler wie beschrieben mit
* 3 absteigenden Tönen,
* danach 6 Pieps für die Zellenzahl und anschließend
* 3 aufsteigenden Tönen.
Soweit alles klar.
Jetzt hab ich meine Akkus auf 7s A123 LiFePos umgebaut (1Zelle dazugehängt).
Mit der Progcard sind auch 7 Zellen, LiFe fest eingestellt (wurde beim proggen durch die Bestätigungspieps akzeptiert).
Beim Anstecken der Akkus kommen nun
* 3 absteigende Töne, dann
* 4 Töne hoch-tief-tief-hoch und anschließend wieder
* 3 aufsteigende Töne.
Was bedeuten die 4 Töne in der Mitte *
Ist das was "schlimmes" ?
In der Beschreibung des RC-Setups hab ich was gefunden, daß bei mehr als 6 Zellen nicht mehr pro Zelle ein Piep kommt, sondern "tief-hoch-tief".
Das ist aber nicht das, was ich zu Hören bekomme ...
Laufen tut er, Sanftanlauf ist Ok, Drehzahlregelung scheint auch i.O. ...
In der Anleitung vom YGE80HV ist singemäß folgender Abschnitt:
..Bei Anschluss von 4-6s Lipo folgt die Anzahl Beeps entsprechend der
Zellenzahl. Bei höherzelligen Packs folgen 2 hohe und 2 tiefere Töne...
Das dürfte das piepsen bei Deinem Regler erklären..denke der YGE macht bei den Piepsern keinen Unterschied zwischen Lipo u. LiFePo.
Warum es allerdings 2 hoch und 2 tief sind und nicht wie in der Anleitung zum RC-Setup 2 tief u. 1 hoch weiß ich allerdings auch nicht...
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