AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers
So richtig schwer wird es erst, wenn man im "roten" Modus in schnellen, engen Kurven gleichzeitig noch Pirouetten fliegen will - da zeigt sich die Trainingsqualität des Winzlings, denn abgesehen vom symmetrischen Kurvenverhalten fliegt er sich exakt wie ein CP bei dieser ßbung...
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
So richtig schwer wird es erst, wenn man im "roten" Modus in schnellen, engen Kurven gleichzeitig noch Pirouetten fliegen will - da zeigt sich die Trainingsqualität des Winzlings, denn abgesehen vom symmetrischen Kurvenverhalten fliegt er sich exakt wie ein CP bei dieser ßbung...
So richtig schwer wird es erst, wenn man im "roten" Modus in schnellen, engen Kurven gleichzeitig noch Pirouetten fliegen will - da zeigt sich die Trainingsqualität des Winzlings, denn abgesehen vom symmetrischen Kurvenverhalten fliegt er sich exakt wie ein CP bei dieser ßbung...
Ich bin schon froh, wenn das Teil überhaupt mal im Deppenmodus eine Kurve zieht und da kommst du mit so einem Kram!
Ich habe aus Frust mal einen Looping versucht...weiß gar nicht, ob das Teil das überhaupt kann. War natürlich ein Rheinfall von Schaffhausen.
Ich bin schon froh, wenn das Teil überhaupt mal im Deppenmodus eine Kurve zieht und da kommst du mit so einem Kram!
ich kann's ja auch nicht (das mit den Pirokreisen). Ich lerne noch. Aber Vorwärtskreise gehen absolut präzise. Das kleine Ding fliegt sich auch im roten Modus sowas von exakt (guter Sender vorausgesetzt, das serienmäßige Playstation-Replikteil ist viel zu ungenau dafür), daß ich Dir versichern kann: auch bei fortgeschrittenem Können ist das noch ein hervorragender Trainer, sprich: gute Investition! Blauen Modus nutze ich eigentlich nur zum Starten (in die Luft werfen und Motoren anschmeißen) - das Ding ist cool!
Ich habe aus Frust mal einen Looping versucht...weiß gar nicht, ob das Teil das überhaupt kann.
Mir ist schon einer geglückt, aber da macht sich doch der Unterschied zum CP bemerkbar, Flips und Loops fliegen sich ... schwierig! Vor allem Flips krieg ich noch nicht gebacken, hab aber schon eine Idee, wie ich das Problem senderseitig löse
Gruß
ThomasC
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
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steigen, flip einleiten, dann für einen kurzen Moment nur ganz wenig Gas - aber nicht ZU wenig, sonst dreht er nicht mehr und braucht zu lange um sich abzufangen.
ßbrigens, diagonal flippt er um ein vielfaches schneller als nur vorwärts oder seitwärts.
Wenn man normale flips kann und dann mal nen diagonalen probiert, macht man meist nen doppelten, kein Witz
steigen, flip einleiten, dann für einen kurzen Moment nur ganz wenig Gas - aber nicht ZU wenig, sonst dreht er nicht mehr und braucht zu lange um sich abzufangen.
Ja, das ist ein Problem mit dem RTF-Sender. Der nQX geht komplett aus, wenn man den Schub zu weit senkt. Ohne Motoren kann man natürlich den Flip nicht zu Ende führen. Ich fliege deshalb eine Gaskurve, die nicht bei 0% startet, sondern die Motoren immer laufen lässt. Zum richtigen Abstellen dient der TH-Schalter. So kann ich bequem in invertierter Fluglage das Gas ganz nach unter ziehen und trotzdem wird der Flip weitergeführt.
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habe ich auch ausprobiert, mit der DX6. War mir dann aber zu "heiss", weil ich als Anfänger zu doof war schnell genug den Schalter für Throttle-Cut umzulegen und ich damit den Perser frisiert habe Ich habe auch mal versucht das Gas auf einen Schalter zu legen, was ungefähr Schwegeflug ermöglicht, wenn man in Nulllage ist.
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Noch etwas zum Kurvenflug: Hast du noch nie am PC einen Flugsimulator (also ein "richtiger", kein RC-Simulator) gespielt? Falls ja, sollte man doch wissen, wie man richtige Kurven fliegt. Weder Flugzeug, noch Heli noch Quad unterscheiden sich da von der Technik.
Um eine Kreisbahn zu beschreiben, benötigt man eine Zentripedalkraft, d.h. eine Kraft, die in Richtung Kreismittelpunkt zeigt. Für eine enge Kurve muss diese entsprechend hoch sein, was das Seitenruder eines Flugzeuges oder das Heck eines Hubschraubers jedoch nicht schafft. Also verwendet man die Teile, die die größten Kräfte hervorrufen: Stehende/bewegte Tragflächen oder eben die Propeller des Quads, die quasi eine virtuelle Tragfläche bilden! Mittels Roll werden diese so ausgerichtet, dass ein Anteil des erzeugten Auftriebs in den Kreis zeigt. Zusammen mit der vorhandenen Vorwärtsgeschwindigkeit entsteht so eine kreisförmige Kurve. Zieht man gleichzeitig die Steuerung für Nick nach hinten, erhöht man den Anstellwinkel, was den Auftrieb und damit auch den Anteil der Zentripedalkraft steigert. Man zieht sich sozusagen zusätzlich in die Kurve hinein.
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Nachtrag: Für eine schöne Kurve muss das Verhältnis aus Vorwärtsgeschwindigkeit und über die Querneigung erzeugte Zentripedalkraft stimmen. Bei langsamen Flug könnte man so nur große Kreise mit wenig Neigung fliegen. Deshalb unterstützt man die Wende zusätzlich durch Giereingaben. Bei "richtigen" Flugzeugen und Hubschraubern nimmt der Einfluss des Seitenruders mit höheren Geschwindigkeiten ab. Unsere RC-Modelle sind da etwas anders.
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Flugsim bin ich noch nicht geflogen nein. Von der Theorie ist mir das auch klar. Nur leider sind Theorie und Praxis doch zwei verschiedenen Dinge. Es geht auch nicht darum, dass ich keine Kurve hinbekomme, es geht darum, dass ich sie im Agil-Modus nicht hinbekomme! Ich muss also irgendwas falsch machen, ohne das es mir bewusst ist. Ich vermute mal, ich gebe zu lange oder zu heftig Roll.
Na ja, kann man wohl nicht erklären und kann einem wohl auch keiner wirklich helfen, wenn er nicht daneben steht. Ich übe jetzt im Zimmer mit Stabil und draußen mit Agil, irgendwann wird das schon klappen. Ist wie Radfahren.
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Auch wenn wahrscheinlich alle inzwischen denken: "Was labert der Typ da eigentlich?!", das kann ich jetzt wieder nicht für mich behalten
Erkenntnis zur Lärmentwicklung:
Ich habe eben meinen gebraucht gekauften NanoQX ausprobiert, der übrigens in einem erbärmlichen Zustand ist. Haube und Beine gebrochen, Propeller angekaut. Egal, ich also das Ding in die Luft gebracht und schon gedacht: "Autsch, die Motoren sind auch so gut wie hinüber!". Laut wie Hölle gegenüber meinem neu gekauften! Also habe ich das Ding mal in die Werkstatt gebracht. Säuberung, Propeller gegen neue ausgetauscht.
Neuer Start. "Ahhh! Schon deutlich leiser!". Okay, kann man sich denken, wenn die Propeller keine Macken haben sind sie leiser, kein Wunder. Aber dann habe auch die kaputte Haube mal abgenommen und ihn OHNE gestartet. Ganz anderer Sound! Viel leiser! Viel....weicher.
Ich kann mir das nur so erklären, dass
a) die Haube als Resonanzkörper wirkt,
b) sie vibriert und klappert,
c) sie das Gewicht geringfügig erhöht und so mehr Motorleistung notwendig ist
Ich denke a) und b) sind die Hauptfaktoren. Zumindest ist das Ding ohne Haube deutlich leiser.
Jetzt bin ich heiss auf ein Selbstbau-Versuch! Ich will mal versuchen das Teil in ein neues Gehäuse/Gestell zu kriegen. Bin mir noch nicht sicher wie, aber vielleicht was mit Holzstäbchen aus Balsa und/oder Styropor. Mal sehen, ob man die 18 Gramm damit einhalten kann. Eventuell versuche ich auch mal einen Tick größere Motoren (Kühlkörperchen für die Steuerung?) und andere Propeller. mal schauen.
Zuletzt geändert von becksbier; 26.11.2014, 21:31.
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Meines Wissens sind die Leute von den erhältlichen Tuningrahmen und -hauben nicht so begeistert. Die sollen den Quad schwerer und damit weniger agil machen. Zusätzlich stellt sich heraus, dass der labbrige Originalrahmen doch den besten Kompromiss aus Elastizität im Schadensfall und ausreichender Härte bei geringem Gewicht während des Fluges darstellt. Als Ersatzhaube habe ich schon von selbst gebauten Papierhüllen gehört.
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Ich will auch keine fertige kaufen. Papier habe ich auch schon überlegt. Allerdings ist Papier relativ schwer wenn man eine ausreichende Stabilität erreichen will. Außerdem kann man damit nicht nach draußen. Ich kenne nur Balsa und Styro als leichter, stabile und verfügbare Werkstoffe. Alu ist für so kleine Modelle zu schwer, weil man keine so dünnwandigen Rohre so einfach kriegt.
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