Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

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  • becksbier
    Member
    • 22.10.2014
    • 422
    • Gordon
    • Bremen

    #1

    [Quad] Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers



    Ich bin absoluter Anfänger und wurde quasi gezwungen mich mit diesem Thema zu beschäftigen (siehe auch Unverhoffter Einstieg mit Billigheli - RC-Heli Community).

    Aber was tut man nicht alles, damit der Haussegen gerade hängt und der Sohnemann sich freut...

    Ich habe also heute den Nano QX mit einem Zusatzakku käuflich erworben, da ich den geschenkten Hubschrauber für zu schwierig und gefährlich halte, bzw. weil er nur draußen verwendet werden kann und einen Absturz aus ein paar Metern mit Sicherheit nicht überlebt.

    Packung aufgemacht und mit spitzen Fingern den Mini-Quad von den fixierenden Klebenstreifen befreit. Das der klein ist, wusste ich, aber wie weich und spiddelig das Teil ist habe ich unterschätzt. Gut, zumindest kann man sich damit nicht wirklich ernsthaft verletzten, bzw. Sachen kaputt machen. Man weiß erstmal gar nicht, wo man das Teil anfassen kann und darf und das Einschieben des Akkus hat schon Stoßatmung verursacht Die Anleitung kannte ich schon, habe ich neulich mal online gelesen. Viel steht ohnehin nicht drin und das Pairing mit der Funke war merkwürdigerweise nicht notwendig. Die Initialisierung des Nano geht weit schneller als ich mir das vorgestellt hatte. Kurz Rot, dann Blau und fertig. Dauert <= 5 Sekunden.

    Also los. Mut gefasst, das Teil im Zimmer vor mir auf den Boden gelegt und Gas gegeben. Geiler Sound! Ein wenig mehr und er hebt sanft ab. Leichte Drift nach hinten rechts. Ich habe dann die Trimmung ein wenig geändert und schon steht das Teil vor mir in der Luft, bzw. sinkt und steigt mehr oder weniger elegant, je nachdem wie gut meine Anfängereingaben sind. Schwebeflug ist schon mal gar nicht so leicht. Meistens steigt man langsam und beim Versuch das zu korrigieren, sinkt man sehr schnell wieder ab. Nach 5 Starts ist der Akku durch, der Copter fällt aus ca. 50 cm auf den Boden. Das es vorher rot geblinkt hat und die Drehzahl geringer wird, wie in der Anleitung beschrieben, kann ich nicht feststellen. Aber gut, der Akku war auch noch nicht konditioniert. Also den Ersatzakku genommen, der inzwischen geladen war und weiter ging es.

    So habe ich gefühlte 5 Minuten meine ersten Flugversuche gemacht. Schweben, drehen (schwierig für mich, da ich oft die Drehzahl mit verändere) und langsam links, rechts, vor und zurück. Die Akkulaufzeit beider Akkus kommt mir viel zu gering vor; habe ich aber nicht gemessen.

    Man kann laut Anleitung die Dual-Rate verstellen, die angeblich beim Einschalten auf MAX stehen soll. Drückt man den rechten Stick nach unten, blinkt die LED und es sollte MIN sein. Irgendwas scheint mir hier aber falsch zu sein. Wenn MAX die Einstellung ist, bei der Steuerung sensibler und damit hektischer ist, dann ist es unsinnig das als Default zu haben (es ist ja auch der Stabi-Modus default und nicht Agil). Ich vermute die Anleitung ist falsch ODER ich kapiere nicht was gemeint ist. Ein Versuch mit MAX oder MIN hat mich noch nicht erhellt. Bitte erklärt mir mal kurz, was das nun bedeuten soll und was nun standardmäßig eingeschaltet ist und wie sich das auswirkt.

    Nach den doch weit erfolgreicheren Versuchen im Zimmer bin ich nach draußen in den Garten. Wind quasi Null, perfekt. Ich habe mit einem kurzen und trudeligen Flug + Crash gerechnet, aber weit gefehlt. Der Nano fliegt Lammfromm und schnurgerade Richtung anderes Ende des Gartens. Und steigt...und steigt...oooooohhhhhhh! Mein Herumgelenke war irgendwie nicht so ganz zielführend, also habe ich dann doch das Gas raus genommen. Schnelle Landung...kurz vor Bruchlandung Nach 2 weiteren kleinen Flügen war der Akku (mal wieder) durch mit dem Thema. Ich bin aber trotzdem angenehm überrascht wie stabil das Teil in der Luft liegt und wie viel Zeit man als Anfänger hat Sachen auszuprobieren, ohne das er einem abhaut. Mit dem Koax-Heli war das weit schwieriger und hat auch weniger Spaß gemacht. Ich war froh, wenn ich wieder heile unten war...nach glorreichen 10 Sekunden "Flug".

    Na ja, nicht wirklich einfach, nicht mal am Anfang (Hard to learn, even harder to master!). Aber durch die Größe und die wohl gute Beständigkeit des kleinen Quads habe ich mehr Mut mich damit zu beschäftigen.

    Ich werde jetzt mal ein wenig weiter im Wohnzimmer meine Bruchlandungen üben
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von becksbier; 31.10.2014, 17:59.
    http://seepiloten.de/test/Seepiloten.de/Home.html
  • warhog
    Member
    • 06.04.2014
    • 269
    • Tobi
    • Kornwestheim

    #2
    AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das kein gutes Ende nimmt
    Streich schon mal den Urlaub und erklär Frau und Kind, wo das ganze Geld hin ist und wieso du nachts immer von Dinosauriern erzählst.

    Ich fliege den nQX kaum mehr, wenn dann nur in der Wohnung in den Fernsehpausen. Aber ich hatte (gerade anfangs) sehr viel Spaß mit ihm.
    Allerdings liebäugle ich gerade mit dem FPV nano
    GruÃ? Tobi

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    • Itzehoer
      Itzehoer

      #3
      AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

      Na siehste, klappt doch mit dem Fliegen. Die Lipos müssen noch paar Ladezyklen bekommen, dann wirds etwas länger. Allerdings schaltet beim Nano das LVC (Niederspannungsschutz) etwas früh. Abhilfe verschaffen größe Lipos, z.B. 175 oder 205er MyLipo.

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      • becksbier
        Member
        • 22.10.2014
        • 422
        • Gordon
        • Bremen

        #4
        AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

        Ein weiterer, größerer Akku wäre sicherlich nicht verkehrt. Für unterwegs habe ich auch einen 2000mAh-Ladeakku, den ich sonst für das Handy verwende. Damit sollte man ein paar Mal wieder aufladen können.

        @warhog: Von Dinos träume ich noch nicht, aber wer weiß

        Bin jetzt noch ein paar Mal in meinem Zimmer geflogen. Geht gut. Noch kriege ich nichts Nennenswertes zustande, aber immerhin 10 Flüge und nur 3 unsanfte Landungen. Höhe halten ist immer noch schwer, gerade wenn man mal in eine Richtung fliegt. Da sackt er einem ab und ich habe den Dreh noch nicht raus wie man das anständig abfängt. Ist so ein wenig wie Radfahren lernen...ohne Stützräder
        http://seepiloten.de/test/Seepiloten.de/Home.html

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        • warhog
          Member
          • 06.04.2014
          • 269
          • Tobi
          • Kornwestheim

          #5
          AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

          Das wird schon
          Von den 205ern würde ich persönlich abraten da mir zu schwer.
          Ich flieg die 175er mylipo oder 170er SLS. Ist aber Ansichtssache.
          GruÃ? Tobi

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          • Itzehoer
            Itzehoer

            #6
            AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

            205er machen bei mir Sinn weil ich Tuning Motoren fliege und auch die Lipos im Nano CPX nutze. Ansonsten gehen natürlich auch 175er.

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            • Breiti
              Helischule
              • 16.08.2014
              • 1513
              • Christian
              • Amberg-Sulzbach

              #7
              Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

              Hallo becksbier,

              willkommen im Club.
              Ich habe mir nach kleinen FP und CP Helis den NanoQX zugelegt.
              Auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung von dir.
              Ich fliege mittlerweile auch die 205 Mylipo's und bin begeistert. Wenn's draußen zu windig oder schlecht für den 450er ist, düse ich mit dem NanoQX durchs Wohnzimmer. Besser kann man gar nicht Synapsen bilden [emoji3]

              Viel Spaß noch, und überleg schon mal, wie du deiner Familie deine neue Sucht beibringst [emoji6]
              Ach ja, hätte ich fast vergessen: die dual Rate am rechten Stick (Mode 2) ist schon richtig eingestellt, bzw. beschrieben. Nur der RTF Sender ist ziemlich grobschlächtig und reagiert lange nicht so gut, wie z.B. eine DX6(i)

              Ich empfehle dir dringend, eine DX6i (ja, die Alte) im zweistelligen Bereich zu steigern.
              Damit kannst du denn NanoQX vernünftig bewegen und hast auch noch einen ordentlichen SIM-Sender.


              Gruß
              Breiti
              Zuletzt geändert von Breiti; 31.10.2014, 19:33.
              Breiti's Helischule

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              • becksbier
                Member
                • 22.10.2014
                • 422
                • Gordon
                • Bremen

                #8
                AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                Ich will erstmal abwarten, wie sehr mich das interessiert oder ob sich mein Sohn das nachher sowieso krallt. Sollte es mich packen, kommt mit Sicherheit eine anständinge Funke...und sicherlich auch ein weit heftigeres Fluggerät
                http://seepiloten.de/test/Seepiloten.de/Home.html

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                • Breiti
                  Helischule
                  • 16.08.2014
                  • 1513
                  • Christian
                  • Amberg-Sulzbach

                  #9
                  AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                  Das meinte ich ja.
                  Nimm noch mal ca. 60-70 Euro in die Hand, um den NanoQX gut unter Kontrolle zu haben und dann sind dir immer noch alle Wege offen: SIM, MQX, 200 Srx, 450er Heliklasse,....
                  Du wirst auf jeden Fall doppelt so viel Spaß und doppelt so schnellen Lernerfolg haben [emoji2]

                  Gruß
                  Breiti
                  Breiti's Helischule

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                  • Itzehoer
                    Itzehoer

                    #10
                    AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                    Naja heftigeres Fluggerät, an dem Nano musste erstmal vorbei. Stell ihn mal auf den roten Mode, dann bekommst Du einen Vorgeschmack auf heftige Geräte.

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                    • warhog
                      Member
                      • 06.04.2014
                      • 269
                      • Tobi
                      • Kornwestheim

                      #11
                      AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                      Zitat von Itzehoer Beitrag anzeigen
                      205er machen bei mir Sinn weil ich Tuning Motoren fliege und auch die Lipos im Nano CPX nutze. Ansonsten gehen natürlich auch 175er.
                      Welche Motoren fliegst du denn? Die Micro Motor Warehouse?
                      Fliege mim nCPX auch 205er, aber auch da sind die mir trotz BL fast zu schwer.
                      GruÃ? Tobi

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                      • becksbier
                        Member
                        • 22.10.2014
                        • 422
                        • Gordon
                        • Bremen

                        #12
                        AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                        Wiegen die nicht nur 2 Gramm mehr? Was wiegt beim Nano QX die Haube?
                        http://seepiloten.de/test/Seepiloten.de/Home.html

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                        • warhog
                          Member
                          • 06.04.2014
                          • 269
                          • Tobi
                          • Kornwestheim

                          #13
                          AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                          Der nQX wiegt ja (ausm Kopf) nur 18g. Da sind 2g 11% mehr.
                          Fluggefühl ist m.M.n. am Besten mit den neuen original 150mAh 45C Akkus. Allerdings
                          ist das halt sehr kurzweilig (2,5min bei mir).
                          GruÃ? Tobi

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                          • raimcomputi
                            Senior Member
                            • 14.10.2012
                            • 9209
                            • Raimund
                            • Tönisvorst

                            #14
                            AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                            Du hättest dir halt für lange Flugzeiten besser den MQX geholt. Der fliegt fast 15 Minuten mit einem Akku. Und er geht genauso gut drinnen und draussen. Draussen sicher sogar noch besser, da er 80 Gramm wiegt.

                            Raimund
                            XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
                            Walkera Devo10
                            Sim:Clearview, Heli-X

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                            • davidross87
                              Gelöscht
                              • 29.06.2013
                              • 396
                              • paul
                              • Linz

                              #15
                              AW: Blade Nano QX - Erfahrungsbericht eines Anfängers

                              Fliegt ihr immer bis die lvc abschaltet? Wieviel Kapazität ist dann noch im Akku? Bekomme meinen am Montag, für die Regentage.

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