Erfahrungsbericht mCPX
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AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Moin!
Mir ist auch beim ca 30. Absturz der Blatthalter abgeflogen, aber nicht in der Luft.
Also ich habe bei mir jetzt die 2mm dicken Lager von 250er Rex außen in die Blatthalter eingebaut.
Dazu habe ich die Blatthalter innen etwas tiefer ausgefräst, um wieder ungefähr auf das alte Maß zu kommen, die Schraube muss ja noch passen.
Hatte bisher keine Probleme mehr.
Mal schauen wie lange es jetzt hält.
T-Rex 250, 450, 600, Bell 212 Twin Jet, Three Dee V4, MP V91, TDR, TDR 2, TDF, TDS, TDSF
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Hermann Schellenhuber
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Wieviel Gramm haben denn die Blätter? Wie hoch ist die Drehzahl? Dann können wir ja mal schnell nachrechnen. Grundsätzlich muß eines der Radiallager die Axialkräfte schlucken, geht in diesem Fall nicht anders. Bis zu einem gewissen Anteil der erlaubten Radialkraft verträgt das so ein Radial-Lager auch ohne Probleme. Speziell beim Heckrotor ist es bis zu einer gewissen Größe auch gängige Praxis, nur Radiallager zu verbauen, die dann auch die Axialkräfte aufnehmen.Zitat von Hub und Schraub Beitrag anzeigenMeiner Meinung nach ist das ein weitverbreiteter Irrglaube,daß die Lager 4 kg Zugkraft aufnehmen sollen.
Schöne Grüße,
Hermann
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Hub und Schraub
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Auch.Zitat von TR2N Beitrag anzeigenMeinst Du die Fertigungstoleranzen?
1. Fertigungstoleranzen der Lager.
2. Maßtoleranzen am Rotorkopf
Ich hab das Gefühl,daß diejenigen die Spiel in der Blattlagerwelle haben auch über Lagerprobleme klagten.
Bevor ich Scheibchen,dickere Lager oder sonst noch was probiere,
würde ich lieber mal 1/10 oder 2/10 die BLW mit einer Schlüsselfeile kürzen (auf der Gewindeseite)
Sind aber alles bloß Vermutungen.
Ich habe kein Spiel in der BLW und die Originallager seit ca. 100 Flügen drin.Zuletzt geändert von Gast; 23.03.2011, 15:29.
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Hub und Schraub
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Die 4 kg Zug an der Blattspitze sind grundsätzlich schon richtig.Zitat von Hermann Schellenhuber Beitrag anzeigenWieviel Gramm haben denn die Blätter? Wie hoch ist die Drehzahl? Dann können wir ja mal schnell nachrechnen. Grundsätzlich muß eines der Radiallager die Axialkräfte schlucken, geht in diesem Fall nicht anders. Bis zu einem gewissen Anteil der erlaubten Radialkraft verträgt das so ein Radial-Lager auch ohne Probleme. Speziell beim Heckrotor ist es bis zu einer gewissen Größe auch gängige Praxis, nur Radiallager zu verbauen, die dann auch die Axialkräfte aufnehmen.
Schöne Grüße,
Hermann
Wenn man sich die BLW Konstruktion aber ansieht,dann sollen die Lagerinnenringe verspannt sein. Bei Spiel in der BLW können die Inneringe aber keine Kraft aufnehmen.
Gruß
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Hub und Schraub
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Entschuldigung,aber nochmal zum Verständnis meines Gedankens:
Wir sind uns mittlerweile glaube ich einig,daß nur die Lager in Nähe der Blattwurzel betroffen sind.
Ist Spiel in der Blattlagerwelle,dann nimmt der Innenring des Lagers keine Axialkraft auf.
Somit "zieht" der Blatthalter mit den besagten 4 kg Axialkraft am Außenring des Lagers.
Das heißt die Kraft versucht den Außenring vom Innenring herunterzuziehen.
Ich kann mir nicht vorstellen,daß dies bei der Konstruktion so gedacht ist,daß die volle Axialkraft auf den Lageraußenring wirken soll.
Gruß
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schreckschraube
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Deswegen auch dieses:
CalleZuletzt geändert von Gast; 23.03.2011, 16:11.
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Hub und Schraub
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Ich denke so ein Scheibchen das die Kraft flächig aufs Lager verteilt würde auf jeden Fall helfen.Zitat von schreckschraube Beitrag anzeigenDeswegen auch dieses:
Calle
Es bekämpft zumindest die Symptome.
Gruß
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Hermann Schellenhuber
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Wo soll denn deiner Meinung nach sonst die Axialkraft aufgenommen werden? Bei dieser Konstruktion geht es ja gar nicht anders. Ob die Blattlagerwelle dabei Spiel hat oder nicht spielt keine Rolle.Zitat von Hub und Schraub Beitrag anzeigenIch kann mir nicht vorstellen,daß dies bei der Konstruktion so gedacht ist,daß die volle Axialkraft auf den Lageraußenring wirken soll.
Schöne Grüße,
Hermann
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photoart
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Aber mal ehrlich wo ist denn das Problem, schnell mal einen Perlonfaden durch die Blatthalter zu schleifen und als 8 zu verknoten, Angelschnur, Ettiketthalter vom letzten Kleiderkauf etc. so etwas kostet nichts und nimmt gerade mal 5min in Anspruch. Bei Lagerversagen rutschen die Blatthalter dann max 2 mm auseinander und man landet das Dingen, tauscht die Lager und fliegt weiter. Ich war gerade draussen 6 Akkus verfliegen, bei Windböen bis 8 Knoten, wow, ein riesen Spass macht das mit dem MCPX, der kleine Scheisser kämpft wacker gegen jeden Windstoss an und behält dabei seine Fluglage unbeeindruckt bei....ab und zu mal ein kräftiges Schütteln wie ein nasser Pudel bei seitlichen Böen, ansonsten Fun pur! Und ich bin weiss Gott blutiger CP-Anfänger, kein Fliegerass, 42 Flüge auf dem MCP und es macht immer mehr SpassZitat von TR2N Beitrag anzeigenMensch Callenso, ich mache das doch nicht nur für mich sondern für alle Piloten. Für manche Leute sind 150 EUR halt viel Geld, wer will da schon durch einen Serienfehler seinen Heli schrotten, das ist doch scheisse!
Meine Lager halten nach wie vor, aber trotzdem bleibt beim fliegen ein bitterer Beigeschmack. Ist halt scheisse, meine Meinung.
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Hub und Schraub
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Wahrscheinlich hast du Recht,ich mußte es mir erst noch einmal skizzieren.Zitat von Hermann Schellenhuber Beitrag anzeigenWo soll denn deiner Meinung nach sonst die Axialkraft aufgenommen werden? Bei dieser Konstruktion geht es ja gar nicht anders. Ob die Blattlagerwelle dabei Spiel hat oder nicht spielt keine Rolle.
Schöne Grüße,
Hermann
So wie es aussieht,muß doch der Außenring die volle Axialkraft aufnehmen.
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[/IMG]
Gruß
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schreckschraube
AW: Blade mCP X Lagerkoller
wenn filigrane Kräfte außen zerren
gehalten nur vom Lagergriff
dazwischen nur Kreiskugeln halten
die Fliehkräfte, stets ungewiss,
vollstrecken die Physikgewalten
den Albtraum der Modellherren
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AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
HI,Zitat von Hub und Schraub Beitrag anzeigen
also, wenn du deine Skizze mal betrachtest und dir vergegenwärtigst, das in dem System auch eines einzelnen Blatthalters jeder Kraft ein entsprechender Antagonist entgegenwirkt, dann:- die axiale Kraft vom Blatthalter wirkt zunchst auf den Außenring
- dann muss die Schraube und damit der Innenring des Lagersm, genauer gesagt, die Auflagefläche Schraube/Innenring die entsprechende Gegenkraft aufbringen
Die beiden Kräfte sind gleich groß und zusammen rd. 4kg pro Blatt (lässt sich errechnen).
Recht hast du zwiefelsohne mit der Aussage, dass die Fliehkraft versucht, den Außenriung nach außen zu ziehen. Die Schraube verhindert dies aber, also drückt der Innenring mit gleichgroßer Kraft "gegen". Die Zugkraft des Blattes wirkt also je zur Hälfte auf den Außen- und Innenring (bzw die Auflagefläche).
Genau da (Auflageflöche Schraube/Innenring) sitzt IMHO das Problem. Die Auflagefläche der Schraube (besonders der Schlitz-Seite) ist extrem klein und auf diesem minimalen Toroid wirkt die gesamte (halbe) Kraft des Blattes - ca 2kg.
Duch den Umlauf des Blattes und seine zyklische Anstellung kommen auch noch Schlag- und Schwenkkräfte (dynamisch) dazu, also vor allem radiale und schräg wirkende Einflüsse, die die Kraft ungleichmäßig auf die ohnehin winzige Auflagefläche einwirken lassen.
Mit Spiel auf der BLW sind diese dynamische Momente erheblich größer (das Blatt "eiert" quasi), was der Grund ist, dass Spiel in der BLW den Exitus des Lagers immens beschleunigt.
Was dann passiert, stell ich mir so vor:- der innere Rand des Innenringes benkommt "Dellen"
- die Kugeln können durch die Dellen nicht mehr richtig laufen (Lager hakelt)
- das Ganze wird warm, und "läuft heiß" (ganz schlecht, Metall wird weich)
- aus den Dellen werden erste Ausbrüche (auf dem Lagerinnenring)
- das Ganze fliegt in dem Moment auseinaader, wo zuviele Ausbrüche auf der Auflagefläche der Schraube entstanden sind oder zufällig eine Schlag-/Schwenkbewegung zur "falschen Zeit" dazukommt - dabei reißt es die Schraube durch den inneren Ring, dann mitsamt innerem Kugelkäfig durch den Außenring
Ein symptomatischer Lösungsansatz wäre, wie in den letzten Aussagen dazu beschrieben, eine zusätzliche Scheibe (1,5x2,7..3,2x0,05..0,1 mm) die die Auflagefläche Schraube/innerer Ring vergrößert.
Ausprobiert habe ich das mit zwei weiteren von den Stufenscheiben, die normalerweise Gummi und Lager zum Zentralstück hin entkoppeln nur leider... selbst wenn man eine längere Schraube benutzt, die jeweils ca. 0,125mm auf beiden Seiten verhindern dann ein freies Drehen der Blattwurzel (man müsste sie abschleifen/zum Lager hin kürzen und würde dadurch die nächste Schwachstelle schaffen).
Geeignete Passscheiben konnte ich leider nirgends im Internet finden - falls einer sowas findet - hier nochmal die Größe der gesuchten Scheiben1,5x2,7..3,2x0,05..0,1mmsage sie/er bitte Bescheid. Einen Versuch wäre es allemal wert und ....
[Glaskugel Mode]das wird genau IMHO die "Abhilfe" sein, die HH irgendwann herausbringt[/Glaskugel Mode]
CU
UliT-REX 600 GF VStabi 5.1 / Blade 400-3D / Blade mSR /
Blade mCPX / PZ F4U / Funke: DX6i
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HeliJunge
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
Hi
wegen der Pss-Scheiben schau mal hier die machen viel auch auf Anfrage: http://online-schraubenhandel.de/price.php?group_id=254
Gruß Tim
PS: Wegen der Menge: Ich wäre breit 10St. abzunehmen
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Hermann Schellenhuber
AW: Blade mCP X Erfahrungsbericht
EinspruchZitat von UliZ Beitrag anzeigenDie Zugkraft des Blattes wirkt also je zur Hälfte auf den Außen- und Innenring (bzw die Auflagefläche)
. Natürlich wirken die 4kg sowohl auf den Außenring, als auch auf den Innenring. Solange die Blätter nicht davonfliegen, ist die Summe der Kräfte null. Die Verschraubung muß also auch 4kg schlucken können.
Schöne Grüße,
Hermann
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