Generell war ich allerdings nicht unglücklich darüber, dass bei Blockade des Heckrotors nur leicht auswechselbare Teile der Heckantriebswelle brachen und nicht gleich die Zahnräder der Getriebe. Seit ich mich mit RC-Helis mit starrem Heckantrieb beschäftige, träume ich von einer Rutschkupplung im Heckantriebsstrang, die bei Blockaden die Getriebe heil lässt. Und ein bisschen ist das jetzt ja mit meiner Lösung so.
Ich hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, jetzt wo die beiden Rohrhälften mit einem durchgehenden 3 mm CFK-Stab verbunden sind, diese einfach mit einem Schrumpfschlauch zu koppeln. Bei scalemäßigem Fliegen verbieten sich ja ruckartige Heckmanöver und bei sanften Richtungswechseln müsste die Festigkeit eines Schrumpschlauches (oder auch zwei übereinander) eigentlich ausreichen.
Die Antriebswelle oben auf dem Gittermast nach hinten zu führen kommt natürlich dem Scale näher als meine momentane Lösung. Die Realisierung bedingt allerdings einen umfangreichen Umbau, da die Standardkupplung des TR450Pro-Chassis bezogen auf die Position der Welle auf dem Gitterrahmen momentan ca. 20 mm zu tief liegt (Bilder).
Um das zu ändern müssten entweder Winkelgetriebe eingebaut werden oder das gesamte Chassis um 20 mm angehoben werden, was wiederum Ausschnitte an der Heckabdeckung / Turbinenattrappe erforderlich machen würde. Auch das Heckrotorgehäuse müsste ich um 20 mm nach oben versetzen.
Zudem müsste ich sehen, wie ich an die Lagerhalter für die Montage der Welle auf den Gitterrahmen komme. Zu kaufen gibt-s die in meiner Größe glaub ich nicht. Zur Not ginge aber auch die Lösung des Solo Pro 290: Statt der Lager einfach ein passendes, fettgefülltes Rohr drauf schrauben und die Welle da durchführen.
Eine Menge Holz.
Ich werde zunächst versuchen dem Lama mit 3-Blatt HR-Kopf wieder ein stabiles und gut steuerbares Flugverhalten anzuerziehen, ohne große Vibrationen und Wabern für klare Videos aus dem Cockpit. Und dann sehe ich weiter.


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