Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

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  • heliroland 66
    Senior Member
    • 06.03.2011
    • 5112
    • Roland
    • Hasselroth

    #151
    AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

    Doppelpost
    Zuletzt geändert von heliroland 66; 29.01.2018, 08:28. Grund: Doppelpost
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    Je originalgetreuer je besser!

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    • Traudl
      Member
      • 24.03.2013
      • 879
      • Sigurd

      #152
      AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

      Also hier ist von deinem Post nichts zu sehen, daher für die Anderen zitiert aus dem Benachrichtigungsmail, das ich erhalten habe:

      "Mal ne ganz blöde Frage,
      wie fest ziehst Du die Schrauben von den Heckblätten an?
      Ich bekomme bei meinem 600er ganz schnell Vibrationen rein, wenn ich die Blätter zu fest anziehe.
      Roland"

      Da achte ich auch drauf, insbesondere bei den Standtests. In der Regel sind die so angezogen, dass ich die von Hand leicht bewegen kann. Während der ersten Sekunden des Laufs sollte die Fliehkraft die Blätter eigentlich ausrichten.
      Sigurd
      Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290

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      • heliroland 66
        Senior Member
        • 06.03.2011
        • 5112
        • Roland
        • Hasselroth

        #153
        AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

        Hab auch nichts anderes von dir erwartet.
        War einfach nur um auch das simpelste auszuschließen.

        Roland
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        • Traudl
          Member
          • 24.03.2013
          • 879
          • Sigurd

          #154
          AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

          Die Suche nach den Vib-Ursachen am Heck geht weiter

          Hab eine neue Mess-Serie gestartet (vgl. Tabelle).

          Idee: Vielleicht harmoniert das 11er Motorritzel nicht mit dem HRZ.
          Also 12er Ritzel wieder drauf. Messungen bei 4.400 und 8.300 Heckdrehzahl ohne Blätter. Vergleich mit den 11 Ritzel Werten: 284(11) zu 530(12) und 432(11) zu 193(12). Na ja vielleicht ein Effekt.

          Messungen mit 74er Blättern:
          Nach wie vor starke Vibrationen 1.094 mg bei 4631 rpm und 4162 mg bei 5468 rpm. Schlechte Werte.

          Idee: Vielleicht ist vorne das Ritzelspiel zu gering.
          Also vergrößert. Ergebnisse:
          Ohne Blätter: 320 mg bei 8276 rpm (eher schlechter, vorher 193 mg bei 8325 rpm)
          Mit 74er Blätter: 1807 mg bei 5172 rpm (eher besser, vorher 4162 mg bei 5468 rpm)
          Mit 69er Blätter: 1342 mg bei 5123 rpm (leicht besser, klar weil kleinere Blätter = weniger Masse)

          Idee: Vielleicht werden die Vibs durch Steuerimpulse des Heckservos verursacht.
          Also Heckservo ausgehängt. Ergebnis:
          Mit 69er Blätter: 1552 mg bei 5271 rpm (kein Effekt)
          Ohne Blätter: 71 mg bei 8523 rpm (eher besser, vorher 320 mg bei 8276 rpm)

          Resümee:
          Das Problem ist noch nicht gelöst. Die Vibwerte sind bei der Betriebsdrehzahl im Bereich >1.000 mg einfach zu hoch.

          Ich hab mal das Vib-Verhalten des Hecks in einem Video dokumentiert. Vielleicht fällt einem von euch was dazu ein. Hört vor allem auch auf den Sound: Doku Vibrationen am Lama Heck - YouTube
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          • heliroland 66
            Senior Member
            • 06.03.2011
            • 5112
            • Roland
            • Hasselroth

            #155
            AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

            Ich hab mir jetzt mal dein Video angeschaut,
            was mir auffällt ist: Nur der Heckausleger vibriert, der Rest nicht!
            Ganz am Anfang vom Vid. wo Du nur langsam von Hand drehst sieht es so aus als ob eine Unstimmigkeit beim großen Zahnrad für den Heckantrieb da ist.

            Du könntest mal probieren Kufengummis zu nutzen um den Heli vom Boden zu entkoppeln.

            Ich weiß, alles nur fischen im Trüben aber ich finde dein Projekt klasse und deine Hartnäckigkeit bewundernswert.

            Roland
            Modell-Heli fliegen, fast die schönste Nebensache der Welt
            Je originalgetreuer je besser!

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            • easter43
              Senior Member
              • 04.08.2010
              • 1081
              • Hendrik
              • Leegebruch

              #156
              AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

              Hallo Sigurd,

              ... ich glaube im Video zu sehen, dass der Spurlauf der Heckblätter nicht stimmt ( bei 5:00) . Selbst wenn sie gut gewuchtet sind, kann das zu Vibs führen.

              Prüf mal, ob in beide Blätter die Blattaufnahmehülse im gleichen Winkel eingelassen wurden. Mal beide Blätter straff auf eine Welle stecken und prüfen, ob sie parallel stehen.
              [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

              Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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              • Traudl
                Member
                • 24.03.2013
                • 879
                • Sigurd

                #157
                AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                Zitat -�.ich finde �.. deine Hartnäckigkeit bewundernswert.-

                Das Kompliment gebe ich gleich zurück. Ich erinnere dich an dein Thema -Lockheed XH-51, jetzt erst recht!- Es gibt da wohl eine gewisse Seelenverwandtschaft zwischen uns.

                Außerdem:
                Ich bin Jahrgang 1948. D.h. ich hab die Apollo Flüge live mitverfolgt. Die Reise zum Mond, Sehnsuchtsort langer Vollmondnächte, war bis zu den 60er Jahren undenkbar. Wir, die Menschheit, sind am Ende doch auf dem Mond spazieren gegangen.

                Die ßberwindung komplexer Problemstellungen ist nur durch Beharrlichkeit möglich, ergänzt durch Ideen- und Erfahrungsaustausch mit Anderen. Dann klappt plötzlich Vieles, was vorher undenkbar schien.

                Voraussetzung: Intrinsische Motivation. Die hab ich noch - irgendwann will ich den Lama wieder am Himmel sehen und mit ihm per Video von oben auf die Welt schauen.


                Zur Technik:

                Zitat von heliroland66 -�.langsam von Hand drehst sieht es so aus als ob eine Unstimmigkeit beim großen Zahnrad für den Heckantrieb da ist.-

                Ein Zahnrad (das obere) schwankt ein wenig. Das ist das HRZ, das Zahnrad für den Heckantrieb liegt darunter.

                Eigenart des TR450-Antriebs:
                Nur das Heckantriebsrad ist fest mit der HRW verbunden. Das HRZ wird locker auf eine Hülse des Heckantriebrades aufgesteckt und verbindet sich über das Freilauflager mit der HRW. Diese Verbindung hat Spiel. Das Motorritzel greift einseitig (ohne Gegenlager) in das HRZ, das dann aufgrund des Spiels im Freilauflager ausweicht. Daher kommt das Wanken.

                Anfangs hatte ich vermutet, dass die HRW am unteren Ende krumm ist. Ich hab sie ausgebaut und den Rundlauf geprüft. Er ist im Rahmen der für Spielzeuge erwartbaren Toleranzen OK (+- 0,01 mm). Das Heckantriebsrad, fest verbunden mit der HRW, läuft rund.

                Zitat von easter43 -�.dass der Spurlauf der Heckblätter nicht stimmt.-

                Ist mir auch aufgefallen. Werde auf jeden Fall prüfen, ob die Blatthalter in einer Ebene laufen. Der Heckrotor hat ja den finalen Absturz erlebt. Kann schon sein, dass die Blatthalterwellen was abbekommen haben.

                Aber â?¦.

                Es fällt auf, dass der Spurlauf erst dann auseinander geht, wenn die starken Vibrationen eingesetzt haben. Am Anfang, bei niedrigeren Drehzahlen ohne sichtbare Vibs, scheinen beide Blätter in gleicher Spur zu laufen.

                Meine derzeitige Fehlerhypothese:

                Fakten:
                Ohne Blätter geringe, akzeptable Vibs bis in den Betriebsdrehzahlbereich hinein. Das spricht dafür, dass die Vibrationen nicht durch defekte Mechanik verursacht werden.

                Vermutung:
                Der feste Heckantrieb verursacht am Heckgehäuse ein Drehmoment nach links (anders als beim Riemenantrieb). Dieses Drehmoment wird durch die Konstruktion aufgefangen. Das Heckgehäuse wird dadurch so weit verdreht, bis die Konstruktion die entsprechende Gegenkraft aufgebaut hat. So bleibt es dann. Keine Vibrationen ohne Heckblätter.

                Mit Heckblättern ist die Situation anders. Erstens wirken höhere Kräfte. Zweitens ändert sich die Rückstellkraft zyklisch durch die Rotation des Heckrotors. Es macht einen Unterschied, ob die Blätter senkrecht oder waagerecht stehen! Durch diese zyklische Veränderung der Rückstellkraft können Vibrationen angeregt werden, insbesondere wenn es im Bereich der Resonanzfrequenz geschieht. Kleine Anregungen zum richtigen Zeitpunkt resultieren dann in einer Resonanzkatastrophe, heißt Zerstörung der Konstruktion.

                Die Schwingungen am Heck sind vielleicht Rotationsschwingungen des Heckrotorgehäuses um die Heckantriebsachse. Dadurch schwingt auch die Rotationsebene des Heckrotors und verbreitert sich sichtbar die Spur der Heckblattspitzen, so dass der Eindruck entsteht, die beiden Heckblätter liefen nicht in der gleichen Spur.

                Vielleicht bewege ich mich mit meiner Betriebsdrehzahl genau im Resonanzbereich der Heckkonstruktion. Das könnte ich einfach prüfen, indem ich schnell diesen Bereich durchfahre. Das Risiko will aber nicht eingehen. Ich probiere was anderes.

                Die Resonanzfrequenz wird vom Elastizitätsmodul der Konstruktion und den beteiligten Massen bestimmt. Wenn man diese Parameter ändert, verändert sich auch die Resonanzfrequenz.

                Aus diesen ßberlegungen ergeben sich meine nächsten Aktivitäten (Versuche):

                Ich baue das Lama Heck ab und setze in das TR-Chassis ein normales TR450-Heckrohr, auf dem ich dann mein Lama-Heckgehäuse montiere. Dann habe ich am Heck ganz andere mechanische Verhältnisse und kann prüfen, wie das sich dann vibmäßig verhält.

                Ich montiere an meine Lama Heckkonstruktion nicht die 74er Align Heckrotorblätter sondern die HR-Blätter des Blade Nanos. Die sind etwas länger und schmäler, aber sie sind vor allem viel leichter (ca. 1 g statt 4 g). Durch die Masseänderung ändert sich auch die Resonanzfrequenz und zwar zu höheren Frequenzen (Drehzahlen). Dann liegt meine Betriebsdrehzahl vielleicht unterhalb der Resonanzfrequenz.

                Ich versteife die Lama-Heckkonstruktion durch Einkleben weiterer CFK-Stäbe. Je steifer die Konstruktion, desto höher die Resonanzfrequenz. Das ergibt einen ähnlichen Effekt wie die Reduzierung der schwingenden Masse.

                -Also dann, der Worte sind genug gewechselt â?¦.-

                Nichtsdestotrotz: Wenn jemand andere Ideen hat, bin ich stets ein dankbarer Abnehmer.
                Zuletzt geändert von Traudl; 01.02.2018, 13:35.
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                • Traudl
                  Member
                  • 24.03.2013
                  • 879
                  • Sigurd

                  #158
                  AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                  Scheine das Heckproblem gelöst zu haben.

                  Hab als erste Maßnahme die Nano HR-Blätter montiert. Das Heck verhält sich jetzt fast so, als wären keine Blätter montiert (Tabelle).

                  Diskussion der Werte:

                  Der obere Teil der Tabelle listet die Vib-Werte bei einer Heckdrehzahl von ca. 4.500 rpm. Bei der Drehzahl waren die 74er Blätter auch noch zu ertragen. Die Werte liegen aber rund doppelt so hoch wie ohne Blätter bzw. mit MH-Blättern (Microheli-HR-Blätter für den Nano). Und die Betriebsdrehzahl liegt ja deutlich höher (bei ca. 8.500 rpm).

                  Der Mittelteil enthält die Vib-Werte der 74er und 69er Blätter bei den maximalen Drehzahlen, die ich mir mit diesen Blättern zugetraut habe. Wegen der starken Vibrationen bin ich nicht höher gegangen.

                  Der untere Teil der Tabelle zeigt die Werte bei der Betriebsdrehzahl um ca. 8.500 rpm, ohne und mit MH-Blätter. Die Werte liegen im Bereich 200 - 400 mg. Das ist für mich OK. Das Hochlaufverhalten ist ebenfalls ähnlich, wie in dem Video-Teil -ohne Blätter-.

                  Um montiert werden zu können mussten die Nano-Blätter angepasst werden. Die Blattwurzel ist etwa halb so dick wie erforderlich (1,5 statt 2,9 mm). Die Bohrung musste ebenfalls von 1,5 mm auf 2 mm aufgebohrt werden. Für die Verdickung der Blattwurzeln hab ich auf jeder Seite eine 0,6 mm dicke Distanzscheibe von Spinblade drauf geklebt. ßberraschenderweise haben die mit CA-Kleber nicht gehalten. Mit dem (guten alten) UHU-Alleskleber ging-s dann. Abschließend wurde die Kontur angepasst (Bild). Die 2. Tabelle enthält zum Vergleich die verschiedenen Blatt-Maße (die Werte der modifizierten MH-Blätter sind in () gesetzt.

                  Ob die Idee von der masseabhängigen Resonanzdrehzahl wirklich gegriffen hat, sei dahin gestellt. Jedenfalls erreiche ich nun die Betriebsdrehzahl ohne katastrophale Vibrationen.

                  So, als nächstes kommt jetzt wieder die TS und der 3-Blatt Rotorkopf drauf.
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                  • Traudl
                    Member
                    • 24.03.2013
                    • 879
                    • Sigurd

                    #159
                    AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                    Fortschrittsbericht

                    Habe TS und 3-Blatt HR-Rotorkopf montiert und möglichst genau eingestellt.

                    Dann die HR-Blätter (350er Spinblade) überprüft und korrigiert. Bei der ßberprüfung messe ich zuerst das Gewicht und dann die Lage des Schwerpunkts. Dann wird mit Tesa so korrigiert, dass die 3 Blätter etwa gleich schwer sind und der Schwerpunkt gleich liegt.

                    Anmerkung zur Konstanz der Produkteigenschaften:
                    Der erste Blattsatz variierte im Gewicht zwischen 19,87 und 19,84 g. Die Schwerpunkte lagen bei allen drei Blättern etwa gleich. Da musste ich nichts korrigieren.

                    Die Blätter sind dann ja beim Absturz Sept. 2017 vernichtet worden. Die nachbestellten Blätter variierten im Gewicht zwischen 20,74 bis 20,65 g. Auch die Schwerpunktlage variierte etwas. Das hab ich dann mit 8 und 13 cm Tesa an entsprechender Stelle korrigiert.

                    Beim ersten Probelauf mit allen Blättern (HR und Heck) traten dann doch überraschenderweise starke Vertikalschwingungen am Heck auf. Die waren so ausgeprägt, dass ich gleich die Einstellung der TS in Verdacht hatte. Nachmessen mit einer digitalen Pitchlehre brachte dann auch Abweichungen in der Pitcheinstellung bei den rundlaufenden HR-Blättern. Das hat mich auf der einen Seite überrascht, weil ich mir mit der Einstellung ja viel Mühe gegeben hatte, auf der anderen Seite waren die Nachbesserungen (dank digitaler Pitchlehre) aber auch kein Problem. Dass es nicht sofort geklappt hat lag vielleicht auch daran, dass meine HRW leicht nach vorne gekippt steht.

                    In der hochgeladenen Tabelle vergleiche ich Vib-Werte des alten und des neuen Aufbaus (Tabelle):

                    Es sieht gut aus. Die Werte für Motor und HR gleichen sich, die Werte für den Heckrotor sind viel niedriger, sicher auch dank der Nano-HR-Blätter am Heck. Die Hitliste der Vibrationseinspeiser führt der Motor an, gefolgt vom Heckrotor, allerdings mit 1/10 des Motorwerts. Für spätere Aktivitäten ein Signal, doch am Motor noch etwas mehr zu arbeiten (Ja, ja, der Traum vom vibrationsfreien Antrieb, er existiert immer noch). Der HR hat den geringsten Vib-Beitrag.

                    Der Ausbau kann also weiter gehen. Anbei noch ein Bild vom momentanen Versuchsaufbau (Bild).
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                    • Traudl
                      Member
                      • 24.03.2013
                      • 879
                      • Sigurd

                      #160
                      AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                      Anbau des Heckrotorschutzbügels

                      Am Carson Lama Original Heck ist er ja schön filigran am Heck montiert. Weil dort der Heckrotor nur Attrappe ist, hält das mechanisch wohl auch (Bilder 1 & 2).

                      Bei meinem ersten Aufbau hatte ich den Bügel wohlweislich dran gelassen (Bild 3), musste dann aber feststellen, dass die Konstruktion den Vibrationen bei Heckrotorbetrieb nicht standhält. Es kam immer wieder an verschiedenen Stellen zum Bruch des Bügels, der dann repariert werden musste. Das sah dann zunehmend nicht mehr so elegant aus.

                      Weil es mir bei Wiederaufbau erst einmal um die präzise Ausrichtung der Heckhülse zur Achse des vorderen Heckgetriebes ging, hab ich diesmal den Heckbügel abgetrennt. Die Heckrohraufnahme geriet nun als kompakter Block bestehend aus CFK Gewebe und alles zudeckende Spachtelmasse.

                      Bei der Wiedermontage musste ich vor allem auch darauf achten, dass die Heckanlenkung frei laufen kann. Am Ende hab ich den schon etwas ramponierten Heckbügels des Absturzhelis genommen, den Heckblock schräg von unten angebohrt, einen CFK-Stab eingeleimt und diesen dann mittels CFK-Gewebe mit dem Bügel verbunden. Die vertikalen Stäbe hab ich in passende CFK-Rohre eingeleimt, diese und die ursprünglichen Befestigungsstellen quer durchgebohrt und wiederum mit einem eingeschobenen CFK-Stab verleimt (Bild 4). Bei dem einlaufenden Ende des Bügels an den Heckausleger hatte ich gehofft, den einfach mit Ponal anleimen zu können. Das hat aber nicht ausreichend gehalten. Also hab ich die Stelle wiederum mit Kohlefasern umwickelt und mit Epoxy getränkt.

                      Nun ja, originalgetreu und schön ist was anderes, aber dafür ist es hoffentlich mechanisch stabil. Außerdem denke ich, wird es das Flugbild in 10 bis 30 m Entfernung nicht wesentlich beeinträchtigen. Und es gibt ja immer noch die Möglichkeit in den Wintermonaten der kommenden Jahre an der Stelle nachzubessern.
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                      • Traudl
                        Member
                        • 24.03.2013
                        • 879
                        • Sigurd

                        #161
                        AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                        Nearly Ready for Take Off

                        So, nun ist alles soweit montiert, dass er wieder starten kann. Schön mache ich ihn später, jetzt soll er erst einmal wieder fliegen.

                        Spannend war noch, ob der Heckrotor am Heckflügel vorbei kommt, schließlich ist der Heckrotordurchmesser durch die Verwendung der Nano-HR-Blätter um ca. 30 mm gewachsen. Es klappt (Bild).

                        Der Regler (HW50A) ist diesmal auf die linke Seite hinter der Tankattrappe montiert. Dadurch gibt-s im Cockpit in Zukunft mehr Platz für die Passagiere.

                        Ein erster Hochlaufversuch in kompletter Montur zeigt im Gegensatz zu früher so gut wie keine Vibrationen am Heck, jetzt durch den montierten Heckflügel leicht erkennbar.

                        Nun warte ich auf gutes Wetter für die ersten Hüpfer auf dem Rasen.

                        Man lernt ja nie aus:
                        Zwischenzeitlich hab ich realisiert, dass man bei dem AR7200BX auch das Steuerverhalten modifizieren kann. Ich weiß momentan gar nicht, was da eingestellt ist. Mir ist nur aufgefallen, dass ich als Exot gehandelt werde, weil ich im Sender D/R auf 30 % eingestellt habe um ein einigermaßen träges Steuerverhalten zu bekommen. Außerdem bin ich gespannt wie der Heckkreisel mit den Blättern des Heckrotors klar kommt.
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                        • Traudl
                          Member
                          • 24.03.2013
                          • 879
                          • Sigurd

                          #162
                          AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                          So, nun fliegt er wieder. Alles OK. Die elektrischen Daten entsprechen in etwa den ursprünglichen Werten (Tabelle).

                          Bzgl. sichtbarer Vibrationen wirkt er insgesamt deutlich ruhiger. Die genaue Ausrichtung des Heckrohrs und die Präparation der Heckantriebswelle (verlängert und fest verklebt, außen TR450Pro, innen CFK-Stab) macht sich wohl doch positiv bemerkbar.

                          Zumindest im Schweben und Langsamflug fliegt gut er mit der unveränderten AR7200BX Einstellung. Das Heck (nun mit den flexiblen Nano-HR-Blättern) steht auch bei Pitchstoß einwandfrei.

                          Mit zunehmendem Frühlingserwachen geht es jetzt wieder vermehrt in die Flugerlebnisphase über, ansonsten ist nun -Verbessern im Detail- angesagt. Werde mir wohl auch einen regelmäßigen Check des korrekten Sitzes der Schraubverbindungen angewöhnen.
                          (Zur Erinnerung: Wie Wiederherstellung war notwendig geworden, weil der Hauptrotor einen Blatthalter verloren hatte und die restlichen 2 Blätter das Heck kurz und klein gehauen haben.)

                          Wenn-s was zu berichten gibt werde mich hier ab und zu bemerkbar machen.
                          Angehängte Dateien
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                          • Traudl
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                            • 24.03.2013
                            • 879
                            • Sigurd

                            #163
                            AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                            An dem einzigen schönen Sonnentag in dieser Woche hab ich ihn in freiem Gelände ausprobiert. Hat mich ganz schön Nerven gekostet. Bin erst einmal nahe am Boden geblieben. Da ich im Winter kaum geflogen bin, war ich ziemlich unsicher. Also hab ich meine Begeisterung gezügelt und bin schön vorsichtig, langsam und diszipliniert geflogen.

                            Es funktioniert alles einwandfrei und ohne große, sichtbare Vibrationen. Auch das Video-Bild ist auf Anhieb OK gewesen. (Lamaflug nach Wiederaufbau - YouTube )

                            Werd jetzt erst einmal wieder Heli-Steuern mit meinen Trainermodellen üben, bevor ich dann mit dem Lama größere Ausflüge unternehme.
                            Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290

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                            • Traudl
                              Member
                              • 24.03.2013
                              • 879
                              • Sigurd

                              #164
                              AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                              Mal ne Frage: Carson Lama Rumpf Ersatzteile?

                              Kann das sein, dass langsam aber sicher die Komponenten nicht mehr lieferbar sind?

                              Suche z. B. eine Kabinenhaube und werde nicht fündig. Steht überall: Ausverkauft.
                              Align T-Rex 450 und 250, Blade 300CFXund nano cpx, DX6i, Lama Eigenbau, NE Solo Pro 290

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                              • Falcon
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                                • 01.03.2004
                                • 724
                                • Wolfgang

                                #165
                                AW: Habe Carson Lama SA 315b mit T-Rex 450 Pro gekreuzt

                                Hallo

                                Google mal Jack Tailor.

                                Grüße

                                Wolfgang

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