Castle Creations Erfahrungsthread

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  • fireball
    Senior Member
    • 07.04.2009
    • 2554
    • Marcus
    • wohnen: Viernheim fliegen: MFC Gernsheim

    #76
    AW: Castle Creations Erfahrungsthread

    Einfach mal den Governor Gain ein wenig hochgestellt?
    Greets,
    Marcus

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    • garth
      Senior Member
      • 17.11.2009
      • 2631
      • Helmut
      • Bayern Regensburg / Kelheim / Freifeldflieger

      #77
      AW: Castle Creations Regelfehler

      Hallo Leute,

      also die ICE Regler haben definitiv ein Regelproblem. Ich hab in den letzten 2 Tagen ca 40 Meßflüge für Loggerdaten gemacht, über 100Ah aus den Autobatterien gesaugt.

      Dann noch ne halbe Stunde mit CC in USA telefoniert, mehrere Mails mit Loggerdaten verschickt.

      Folgendes Problem :

      Heli Setup : HK500 Scorpion 3026-1400, ESC ICE 75, Ritzel 14 ( auf einem 2. Heli 15, aber mit ähnlichem Verhalten.

      Bereits bei mittelmäßigem 3D bricht die Drehzahl immer wieder etwas ein. ca.200U/min. Was OK wäre wenn Motor&ESC ihre maximal mögliche Leistung in diesem Setup überschreiten würden.
      Im Stand mit steller Mode sind Ströme bis 100A zu loggen = ca. 2,5 KW ! ( Bei 2400 HS)

      Im Fixed RPM Mode gehen die Peaks nur bis 80A, danach nimmt der ICE den Strom auf 60A oder weniger zurück = ca. 1,4KW - mehr kommt nicht raus.
      Das solbald der Pwr_out ( = Regleröffnung) auf 100% geht. Bei 100% darf natürlich die Drehzahl einbrechen, wenn der Regler keine Leistung mehr nachschieben kann, aber der Regler darf NICHT die Leistung zurücknehmen, die Anzeige 100% ist dann auch falsch wenn die Leistung um 1/3 runtergefahren wird. Ich hab Duzende solcher Logs. Man beachte die Werte bei 130 und 240 Sec, bzw bei 263sec. im File 2. In beiden Fällen ist Gain schon etwas zu hoch.
      Ich hab alles versucht, alle Kombi von Timing, Frequenz, Gain. Stromlimit aus etc. Akku-Spannung ist ebenfalls constant.

      Dieses Verhalten ist nicht, oder durch Gain nur sehr bedingt beeinflußbar. Die CC Regler haben bekanntlich eine ausgeprägte Schwingungsneigung, die bei mir ab Gain 14 einsetzt.
      CC empfiehlt für die Scorpions F=12KHz, niedrigen Gain ( 15; Für die 4035 noch viel weniger ca. 7-9)
      Mehr Gain geht also nicht.

      Ich soll mal die3.20 Software versuchen, da könnte es noch anders sein. werd ich machen sobalds nicht mehr regnet.
      Auch den Simple Gov. Mode könnt ich mal versuchen.

      Der 2. Heli meines Freundes ist vollkommen identisch, lediglich ein 15er Ritzel statt dem 14er. Der fliegt seit ein paar Tagen mit Gaskurve und kennt das Ding seither Leistungsmäßig nicht mehr wieder.
      Power ohne Ende.
      (Mein Sender MPX Cockpit MM beherscht keine Gaskurve)

      CC konnte also nicht Weiterhelfen, mit einem größeren Ritzel wird es nachweislich besser, weil dann die durchschnittliche Regleröffnung sehr viel niedriger ist, aber dann geht halt auch die Effektivität des Antriebs etwas in den Keller.

      Ich war super zufrieden mit dem CC ICE - bis ich angefangen hab herum zu toben. Bislang keine Lösung.

      Zum weiter oben noch erwähnten Problem mit dem BEC. Wenn jemand stromfressende Servos, evtl. noch ein brushless Heckservo über die normalen JR Kabel und den Empfänger anschließt muß er sich nicht wundern wenn das aussteigt. Ein 5V brushless Servo ist ein Unding, da die nötige Energie über den Strom bezogen werden muß. Dafür sind die JR Stecker nicht gemacht. Und ein ßbergangswiederstand zwischen Schaltregler und impulsförmigem Verbraucher bringt jeden Schaltregler zur Verzweiflung.
      Besser :
      1. Servos außerhalb des Empfängers niederohmig versorgen
      2. Bei Brushless auf HV Servos umstellen und, falls der Empfänger nur 6V kann, dann diesen über entsprechendes BEC extra versorgen.

      Idealerweise kann das ganze System dann 7,5V, die Servos sind extern gebrückt ( =außerhalb des Ampfängers verschaltet), die Ströme dann deutlich niedriger. Es hilft auch einen kleinen Kondensator mit einigen 1000uF mit rein zu hängen, das berhuhigt jedes BEC ungemein und kostet fast nichts.
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      Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es ist das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren

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      • -=RAGE=-
        Senior Member
        • 01.04.2009
        • 2857
        • Rupert
        • Osterhofen (DEG)

        #78
        AW: Castle Creations Erfahrungsthread

        Du brauchst für den 1400kv Motor ein 15er (einige fliegen sogar mit 16er) Ritzel, wenn Du im Set RPM Mode fliegen willst.
        Im RCGroups Forum empfehlen die CC Jungs PWM 8khz. Mehr macht imho auch keinen Sinn.
        Current limit steht bei mir auf "insensitive". Dieses runterregeln kenne ich von meinem Ice 75 nicht.
        GruÃ? Bert

        [FONT="Verdana"]Life is too short to not have a few toys.[/FONT]

        Kommentar

        • gonyo
          gonyo

          #79
          AW: Castle Creations Regelfehler

          Zitat von garth Beitrag anzeigen
          Hallo Leute,

          also die ICE Regler haben definitiv ein Regelproblem. Ich hab in den letzten 2 Tagen ca 40 Meßflüge für Loggerdaten gemacht, über 100Ah aus den Autobatterien gesaugt.

          Dann noch ne halbe Stunde mit CC in USA telefoniert, mehrere Mails mit Loggerdaten verschickt.

          Folgendes Problem :

          Heli Setup : HK500 Scorpion 3026-1400, ESC ICE 75, Ritzel 14 ( auf einem 2. Heli 15, aber mit ähnlichem Verhalten.

          Bereits bei mittelmäßigem 3D bricht die Drehzahl immer wieder etwas ein. ca.200U/min. Was OK wäre wenn Motor&ESC ihre maximal mögliche Leistung in diesem Setup überschreiten würden.
          Im Stand mit steller Mode sind Ströme bis 100A zu loggen = ca. 2,5 KW ! ( Bei 2400 HS)

          Im Fixed RPM Mode gehen die Peaks nur bis 80A, danach nimmt der ICE den Strom auf 60A oder weniger zurück = ca. 1,4KW - mehr kommt nicht raus.
          Das solbald der Pwr_out ( = Regleröffnung) auf 100% geht. Bei 100% darf natürlich die Drehzahl einbrechen, wenn der Regler keine Leistung mehr nachschieben kann, aber der Regler darf NICHT die Leistung zurücknehmen, die Anzeige 100% ist dann auch falsch wenn die Leistung um 1/3 runtergefahren wird. Ich hab Duzende solcher Logs. Man beachte die Werte bei 130 und 240 Sec, bzw bei 263sec. im File 2. In beiden Fällen ist Gain schon etwas zu hoch.
          Ich hab alles versucht, alle Kombi von Timing, Frequenz, Gain. Stromlimit aus etc. Akku-Spannung ist ebenfalls constant.

          Dieses Verhalten ist nicht, oder durch Gain nur sehr bedingt beeinflußbar. Die CC Regler haben bekanntlich eine ausgeprägte Schwingungsneigung, die bei mir ab Gain 14 einsetzt.
          CC empfiehlt für die Scorpions F=12KHz, niedrigen Gain ( 15; Für die 4035 noch viel weniger ca. 7-9)
          Mehr Gain geht also nicht.

          Ich soll mal die3.20 Software versuchen, da könnte es noch anders sein. werd ich machen sobalds nicht mehr regnet.
          Auch den Simple Gov. Mode könnt ich mal versuchen.

          Der 2. Heli meines Freundes ist vollkommen identisch, lediglich ein 15er Ritzel statt dem 14er. Der fliegt seit ein paar Tagen mit Gaskurve und kennt das Ding seither Leistungsmäßig nicht mehr wieder.
          Power ohne Ende.
          (Mein Sender MPX Cockpit MM beherscht keine Gaskurve)

          CC konnte also nicht Weiterhelfen, mit einem größeren Ritzel wird es nachweislich besser, weil dann die durchschnittliche Regleröffnung sehr viel niedriger ist, aber dann geht halt auch die Effektivität des Antriebs etwas in den Keller.

          Ich war super zufrieden mit dem CC ICE - bis ich angefangen hab herum zu toben. Bislang keine Lösung.

          Zum weiter oben noch erwähnten Problem mit dem BEC. Wenn jemand stromfressende Servos, evtl. noch ein brushless Heckservo über die normalen JR Kabel und den Empfänger anschließt muß er sich nicht wundern wenn das aussteigt. Ein 5V brushless Servo ist ein Unding, da die nötige Energie über den Strom bezogen werden muß. Dafür sind die JR Stecker nicht gemacht. Und ein ßbergangswiederstand zwischen Schaltregler und impulsförmigem Verbraucher bringt jeden Schaltregler zur Verzweiflung.
          Besser :
          1. Servos außerhalb des Empfängers niederohmig versorgen
          2. Bei Brushless auf HV Servos umstellen und, falls der Empfänger nur 6V kann, dann diesen über entsprechendes BEC extra versorgen.

          Idealerweise kann das ganze System dann 7,5V, die Servos sind extern gebrückt ( =außerhalb des Ampfängers verschaltet), die Ströme dann deutlich niedriger. Es hilft auch einen kleinen Kondensator mit einigen 1000uF mit rein zu hängen, das berhuhigt jedes BEC ungemein und kostet fast nichts.
          Das BEC funzt bei mir bestens mit 5,6Volt und ich hab die JR89.. an der TS, also
          stromhungrige Brushless-servos. Zudem hab ich noch Versuche gemacht mit
          einem Stützakku, funktioniert auch bestens. Probleme mit dem BEC kann
          ich also in keiner Weise bestätigen. Wie schon von RAGE erwähnt sollte das
          Ritzel etwas grösser sein um eine gute Regelung zu bekommen.
          Die neue Firmware sollte die Regelcharakteristik verbessern, hab ich aber noch
          nicht ausprobiert.
          Gruss
          Peter

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          • piotre22
            Senior Member
            • 27.04.2009
            • 3984
            • Peter

            #80
            AW: Castle Creations Regelfehler

            Zitat von garth Beitrag anzeigen
            Im Fixed RPM Mode gehen die Peaks nur bis 80A, danach nimmt der ICE den Strom auf 60A oder weniger zurück = ca. 1,4KW - mehr kommt nicht raus.
            Das solbald der Pwr_out ( = Regleröffnung) auf 100% geht. Bei 100% darf natürlich die Drehzahl einbrechen, wenn der Regler keine Leistung mehr nachschieben kann, aber der Regler darf NICHT die Leistung zurücknehmen, die Anzeige 100% ist dann auch falsch wenn die Leistung um 1/3 runtergefahren wird. Ich hab Duzende solcher Logs. Man beachte die Werte bei 130 und 240 Sec, bzw bei 263sec. im File 2.
            Das muss aber nicht unbedingt ein Regelfehler sein. Wenn die Drehzahl einbricht und der Regler dann "Vollgas" gibt hat man IMMER einen Strompeak, es ist wie eine Art Anlaufstrom, der Strom muss danach wieder sinken. Wie man schön sehen kann ist der Strom genau da am höchsten wo die Drehzahl am niedrigsten ist, das liegt daran dass das Potential da auch am höchsten ist, die Gegeninduktionsspannung ist dort durch die geringe Drehzahl niedrig und so ist die Differenz ziwschen Gegeninduktionsspannung und der vom Regler kommenden Spannung am größten, die Folge ist ein hoher Strom. Kurz nach diesem Strompeak hat sich die Drehzahl schon wieder etwas erholt, deshalb ist die Gegeninduktionsspannung auch schon wieder höher und das Potential niedriger, es kann gar nicht mehr der gleiche hohe Strom wie von gerade eben fließen, der Strom MUSS geringer sein. Es ist falsch anzunehmen dass der Strom bei 100% Regleröffnung konstant ist.

            Ich glaube dass der Log richtig ist und tatsächlich 100% Regleröffnung vorlagen.


            Nun wäre ja mal ein Log mit Stellermodus/Gaskurve interessant zum Vergleich, wohlgemerkt aber unbedingt mit denselben Komponenten wie die obigen Logs entstanden sind, also derselbe Heli, derselbe Akku usw. bitte nicht der Heli vom Kollegen der die gleichen Komponenten hat...


            Piotre
            Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

            Kommentar

            • piotre22
              Senior Member
              • 27.04.2009
              • 3984
              • Peter

              #81
              AW: Castle Creations Erfahrungsthread

              Zum BEC des ICE:


              Da musste ich leider auch feststellen, dass es nur bei konstanter Belastung wirklich leistungsfähig ist. Ich habe einen Test mit Glühlampen gemacht:

              BEC Spannung auf 6V eingestellt und dann zwei parallel geschaltete 12V Autoglühbirnen angeschlossen. Wie man schön sehen kann fließt ein Strom von ca. 5 Ampere und die Spannung bricht dabei auf ca 5,6V ein. Dies ist ein super Wert! Das BEC ist also durch aus in der Lage Ströme von 5 Ampere zu liefern.


              Danach habe ich einen 2. Test gemacht: Ich habe nun einfach einen Bürstenregler zwischen BEC und Glühlampen geschaltet, also praktisch nichts anderes wie im Wohnzimmer wo zwischen Lampe und Stromquelle ein Dimmer eingebaut ist um das Licht Dimmen zu können. Der Bürstenregler zerhackt den Strom, so dass letztendlich immer für sehr kurze Zeit ein Strom fließt und dann wieder gar kein Strom, das passiert ein paar hundert mal pro Sekunde.
              Nun zeigte sich aber ein völlig anderes Bild: Die Glühlampen glimmten nur recht dunkel und die BEC Spannung brach stark zusammen. Das BEC bricht bei diesem getaktetem Strom Strom auf 4,8V ein obwohl die Strombelastung nur bei 2 Ampere liegt...



              Piotre
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              • garth
                Senior Member
                • 17.11.2009
                • 2631
                • Helmut
                • Bayern Regensburg / Kelheim / Freifeldflieger

                #82
                AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                Hi Piotre,

                zum BEC, dein Versuch bestätigt das wa sich versucht hab zu erklären,
                Wenn du nun einen Elko mit 6V4700uF dazwischen hängst wird er auch am Bürstenregler wieder schön funktionieren.
                Grund ist daß die Elkos im ICE viel zu klein sind, wie bei fast jedem BEC. Würden die Größere reinmachen wäre das ganze so groß daß es keiner mehr kauft.



                Wegen deiner Antwort auf das Reglerproblem, erst mal Danke für die Ausführlichkeit.
                Einen Vergleich mit dem Stellermode wird es noch geben, aber derzeit pisst es draußen, und dann bin ich ne Woche nicht da.
                Einen ersten Test gabs ja schon, und der Grundgedanke ist halt : Wenn er im Stellermode 80A liefert, dann hat er das auch im Gov. zu liefern, bevor er einbricht.

                Und der Meinung bin ich immer noch.

                Ich hab auch noch ein Log irgendwo welches das bestätigt, da hab ich die last so erwischt daß er so bei 98% hängt und die Drehzahl ausregelt, mit Strömen von 70-80A, also mehr als wenn er auf 100% geht.
                Kann mir keiner erzählen daß das optimales Regelverhalten ist.
                Ich hab auch CC gesagt daß ich noch diesen Vergleich logge, und dann nochmal Kontakt aufnehme.
                Ein größeres Ritzel will ich nicht reinmachen, weil ich auch mal mit 2000U/Min fliege, da bin ich nur noch knapp über 50% mit dem 14er,da regelt er da eh nicht mehr so toll, ist da aber nicht so wichtig. Mit dem 15er sackt es dann auf weit unter 50% ab.

                Mich würde halt interessieren ob das Andere auch schon beobachtet haben, speziell ob diejenigen die Gaskurve fliegen diesen Effekt sehen. ( Fallender Strom unter Volllast)
                Wenn nein bedeutet das daß der Stellermode besser geht als der Gov. , und genau das ist aktuell unser Verdacht.
                Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es ist das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren

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                • piotre22
                  Senior Member
                  • 27.04.2009
                  • 3984
                  • Peter

                  #83
                  AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                  Zitat von garth Beitrag anzeigen
                  Hi Piotre,

                  zum BEC, dein Versuch bestätigt das wa sich versucht hab zu erklären,
                  Wenn du nun einen Elko mit 6V4700uF dazwischen hängst wird er auch am Bürstenregler wieder schön funktionieren.
                  Grund ist daß die Elkos im ICE viel zu klein sind, wie bei fast jedem BEC. Würden die Größere reinmachen wäre das ganze so groß daß es keiner mehr kauft.
                  genau so ist es!

                  ein einziger Kondensator macht das BEC des ICE zu einem sehr sehr leistungsfähigen BEC...
                  Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

                  Kommentar

                  • StrykerRex
                    StrykerRex

                    #84
                    AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                    Meint ihr denn für einen T-Rex 450 FBL mit 3G mit 3x Hitec 5065MG und 1x Align DS520 reicht das BEC des ICE 50?

                    Kommentar

                    • piotre22
                      Senior Member
                      • 27.04.2009
                      • 3984
                      • Peter

                      #85
                      AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                      also zunächst mal ist soweit ich das weiß das BEC bei allen ICE Reglern das gleiche.


                      Ich fliege im 500er mit 3xds510 und 1x ds520 ohne Probleme mit dem BEC des ICE. Ich habe auch mal mehrere Flüge mit meinem Unilog das BEC geloggt, der maximale Strom ALLER Servos und Empfänger betrug maximal 0,9A. Dies kann man natürlich so nicht auf andere Modelle übertragen, da jedes Servo anders ist.

                      Im 450er sollte das BEC eigentlich Dicke ausreichen, ich kenne keinen der im 450 nicht das BEC des ICE benutzt. Fürs Gewissen kannst du ja einen Kondensator an einen freien Empfängersteckplatz stecken.
                      Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

                      Kommentar

                      • StrykerRex
                        StrykerRex

                        #86
                        AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                        Fliegst du denn mit Kondensator?

                        Kommentar

                        • piotre22
                          Senior Member
                          • 27.04.2009
                          • 3984
                          • Peter

                          #87
                          AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                          Zitat von StrykerRex Beitrag anzeigen
                          Fliegst du denn mit Kondensator?
                          in dem du z.B. einfach so einen Kondensator an einen freien Empfängersteckplatz steckst, gibt es sogar fertig zu kaufen: http://www.der-schweighofer.at/artik..._graupner_ifs#


                          Produktbeschreibung:
                          Der Speicherkondensator wird an einen freien Servoanschluss des Empfänger gesteckt und eliminiert Spannungsspitzen,die den Empfänger stören könnten. Leistungsstarke Digitalservos erzeugen bei Last extrem hohe Spannungsspitzen, die unter Umständen den Empfänger beschädigen oder den Microcontroller im Empfänger beeinflussen können. Die Siebkondensatoren in den Empfängern und Servos reichen aufgrund ihrer Baugröße oft nicht aus, diese Störspannungen zu filtern. Der Speicherkondensator schützt den Empfänger und die Servos vor hohen Spannungsspitzen. Auch kurzzeitige Spannungseinbrüche werden durch den Kondensator wirkungsvoll überbrückt. Der Speicherkondensator ist in jedem Fall eine sinnvolle Erweiterung, die die Sicherheit im Empfangssystem steigert und wird sowohl bei Verwendung von Empfängerakkus als auch bei elektronischen Empfängerstromversorgungen empfohlen. Dabei ist der Speicherkondensator besonders bei 2,4 GHz-Empfängern, aber auch bei herkömmlichen Empfängern sehr hilfreich.
                          Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

                          Kommentar

                          • Snoopy_2004
                            Snoopy_2004

                            #88
                            AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                            Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
                            Zum BEC des ICE:


                            Da musste ich leider auch feststellen, dass es nur bei konstanter Belastung wirklich leistungsfähig ist. Ich habe einen Test mit Glühlampen gemacht:

                            BEC Spannung auf 6V eingestellt und dann zwei parallel geschaltete 12V Autoglühbirnen angeschlossen. Wie man schön sehen kann fließt ein Strom von ca. 5 Ampere und die Spannung bricht dabei auf ca 5,6V ein. Dies ist ein super Wert! Das BEC ist also durch aus in der Lage Ströme von 5 Ampere zu liefert



                            Piotre
                            Zunächst mal danke für den ausführlichen Test. Eine Frage hätte ich allerdings dazu. Wie hast Du die Skalierung der Y-Achse gemacht? ßber eine Messung mit einem Multimeter/Logger? Oder hast Du einen definierten Shunt für die Strommessung verwendet? In ersterem Fall wäre Deine Skalierung falsch, da ein Logger bei gepulsten Strömen nur eine Mittelwert anzeigen kann, da die Samplezeit viel zu lang ist um nur die Amplituden zu erfassen. Daher kommt auch Dein viel zu geringer Wert für Deine Align Servos von 0,9A.
                            Dein Test mit dem Bürstensteller ist auch nich ganz fair. Halogenbirnen sind Kaltleiter, der Widerstand des Glühfadens nimmt mit steigender zu. Daher fließt bei gepulster Spannung sogar mehr Strom als bei identischer Gleichspannung.

                            Ich habe mit meinem Unitest bei JR DS8717 einen Maximalstrom von 1,38A "gemessen". Am Oszi mit Shunt waren es bei 6V aber Spitzen von 6A. Ailgn DS620 bringen es bei 6V auf immerhin noch 4,5A. Da reichen zwei Servos um ein 5A BEC in die Knie zu zwingen.

                            Das zeigt die grundsätzliche Problematik, dass Schaltregler Lastspitzen nicht so gut verkraften wie Längsregler. Ohne Oszi kann man aber gar nicht feststellen ob man sein BEC innerhalb der Spezifikation betreibt oder nicht.
                            Ein Kondensator kann solche Spitzen deutlich glätten, ist aber eigentlich ein Widerspruch zu einer schnell arbeitenden Spannungsregelung.

                            Gruß
                            Sebastian

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                            • piotre22
                              Senior Member
                              • 27.04.2009
                              • 3984
                              • Peter

                              #89
                              AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                              Hallo,

                              ja du hast Recht, am Oszilloskop habe ich das nicht vermessen, ich habe es mit meinem Unilog mit 16 Messungen pro Sekunde gemessen. Ich kenne deine Messungen mit dem Oszilloskop...

                              Nichts desto trotz ist ein Kondensator (wohlgemerkt ein LOW ESR Kondensator) eine Möglichkeit die Leistung des BECs deutlich zu steigern, diese Stromsptizen die dann für nur ganz kurze Zeit fließen werden nämlich dann mehr oder weniger komplett durch den Kondensator abgedeckt.


                              Zitat von Snoopy_2004 Beitrag anzeigen
                              Dein Test mit dem Bürstensteller ist auch nich ganz fair. Halogenbirnen sind Kaltleiter, der Widerstand des Glühfadens nimmt mit steigender zu. Daher fließt bei gepulster Spannung sogar mehr Strom als bei identischer Gleichspannung.
                              ja auch das weiß ich, aber komischer Weise ist das BEC auch bei Vollgas so eingebrochen, eigentlich müsste der Regler bei Vollgas doch 100% durchschalten oder nicht? Und die Lampen haben beim Test schon ganz gut geglimmt der Widerstand war also schon deutlich angestiegen.


                              Zitat von Snoopy_2004 Beitrag anzeigen
                              Ein Kondensator kann solche Spitzen deutlich glätten, ist aber eigentlich ein Widerspruch zu einer schnell arbeitenden Spannungsregelung.
                              Heißt das denn dass die BECs im Prinzip schnell genug arbeiten und NUR bei wirklicher ßberlast in die Knie gehen? Angenommen ich habe einen Verbraucher der exakt 5A braucht und keinen Anlaufstrom hat und ich den nun von jetzt auf gleich an das BEC hänge, was passiert dann? Kann das BEC so schnell nachregeln dass es nicht gefährlich einbricht?
                              Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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                              • dl7uae
                                dl7uae

                                #90
                                AW: Castle Creations Erfahrungsthread

                                Da muss ich etwas protestieren.

                                Getaktete Regler sind zwar tatsächlich prinzipbedingt etwas langsamer beim Ausregeln als Linearregler, das ist aber hier mehr akademisch.

                                ßber den Doppel-BEC des Jazz80 hätte ich nicht genug meckern können, - einfach zu schwach in der Auslegung für heutige Servos, die Parallelschaltung der zwei 2A-BECs skaliert natürlich nur endlich, - der BEC des JIVE ist aber echt ein Fels in der Brandung, wenn ich mal bei der Werbung klauen darf.

                                Ein Low-ESR-Elko oder ein Stützakku oder Gold Caps bügeln etwas an den Ripple-n, deren Tiefe ist aber absolut unbedenklich für angeschlossene Mimosen. Wenn es so aussieht, wie bei dem besprochenen BEC von CC, wäre ein Elko eine Beruhigungspille ohne Heilungsaussicht. Abgesehen davon, steht so ein Elko der Funktion der Regelung eigentlich im Wege und könnte sogar dazu führen, dass beim Power-Up ein Kurzschluss erkannt wird.

                                Anbei mal ein Log von Steffen, dynaudio79, vom BEC seines JIVE, einmal pur, einmal mit 4 Zellen Eneloop parallel, die ich aber auch maximal als "Bügeleisen" akzeptieren kann. Man sieht, wie der Stützakku die Ripple etwas glättet. Ob aber nun glättet oder nicht, die Spannung steht, also Entspannung für die Microcontroller in 2G4-Mimosen, - der Akku ist eigentlich Placebo bzw. nice to have.
                                Angehängte Dateien
                                Zuletzt geändert von Gast; 10.08.2010, 19:52.

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