Ich kann da nur von meinem Junsi 3010 sprechen. Dort kann man für jeden Zellentyp einen separaten Wert festlegen, z.B. LiIon: 4,17. LiPo: 4,2. Das macht man einmalig, der Lader merkt sich das.
Startet man nun das normale Ladeprogramm, braucht man nur auswählen, welchen Zellentyp man laden möchte. Ladeendspannung wurde ja schonmal festgelegt.
Ich hab jetzt noch nichts zu den Zyklen gelesen. Orientieren sich die Ion Akkus eher an Lipos (so 50-200 Zyklen) oder eher an den Lifepos (wo auch mal locker 1000 Zyklen drin sind)?
Könnte ich also theoretisch das LiLo Programm anpassen und dann für die P-ION nutzen?
Genau so ist es - also alles tuti stellste einfach im LiLo Programm 4,17 ein. Und dein LipoMode bleibt unberührt - werde mir wohl auch irgendwann ein 106 oder 208 kaufen.
Ich hab jetzt noch nichts zu den Zyklen gelesen. Orientieren sich die Ion Akkus eher an Lipos (so 50-200 Zyklen) oder eher an den Lifepos (wo auch mal locker 1000 Zyklen drin sind)?
Sie orientieren sich, bedingt durch ihre Chemie, an Konions. D.h. bei richtiger Pflege gehe ich von mindestens 400 Zyklen aus.
So, habe gerade die Stecker der neuen P-Ion (3,2Ah 25C) umgelötet und die 12S Packs geschrumpft. Dann werde ich sie in den nächsten Tagen mal langsam einfliegen und hoffe, dass sie viele Zyklen überleben werden.
Hat die 25C schon jemand geflogen oder bin ich da der Beta-Tester?
So, habe gerade die Stecker der neuen P-Ion (3,2Ah 25C) umgelötet und die 12S Packs geschrumpft. Dann werde ich sie in den nächsten Tagen mal langsam einfliegen und hoffe, dass sie viele Zyklen überleben werden.
Hat die 25C schon jemand geflogen oder bin ich da der Beta-Tester?
Wo hast du die her?
Auf der HP sind nur 20C P-Ion gelistet.
Ich habe die 25C auch von Chris. Die sind allerdings nicht gelistet, waren aber früher lieferbar als die 20C - kosten aber auch ein paar Euro mehr. Wenn die Akkus besser sind als die getesteten 20C sind sie für meine Flugkünste gut überdimensioniert. Ich erhoffe mir eine hohe Anzahl an Ladezyklen (200++) ohne grossen Kapazitätsverlust - scheint nach den bisherigen Berichten ja drin zu sein.
Ich erhoffe mir in meinem 600er mit 12S und 3,8kg eine Rundflugzeit von 10min bei mindestens 20% Restkapazität mit dem 3,2Ah Akku. Bei der mittleren Belastung von gut unter 20A müsste der Akku kalt aus dem Heli kommen. Mit dem Turnigy 5Ah 40C habe ich eine Flugzeit von knappen 20min bei 4,5kg und muss dann 3,5Ah nachladen. Drehzahl ist 1600 U/min, der Turnigy Akku hat dabei keine merkliche Erwärmung.
Ich habe das Junsi 208b. Dort mache ich mir einfach ein Speicherplatz die ich dann für die P-Ion nutze. Das sind dann 3 Klicks, um den Speicherplatz zu wechseln. Ich mache das deswegen, weil ich für jeden Speicherplatz die Settings festlegen kann. Unter anderem auch die Ladeschlussspannung. Habe auch einen Extra für mein PB Akku, bei dem ich die Ladeschlussspannung leicht ändern musste. Ich stelle das einmal ein und brauch dann nur noch das Programm laden. Alles weitere ist dann fertig eingestellt, auch mit wieviel C geladen wird.
Wie lange halten die LiIons? Ich meine nicht von der Zyklenzahl sondern vom chemischen Alterungsverhalten. Ein Handyakku ist nach zwei Jahren rumliegen bzw. selten laden auch nicht mehr der Beste.
Als Wochenend- und Schönwetterflieger kommt man nicht auf so viele Flüge/Ladezyklen. Wäre aber blöd wenn die Akkus trotzdem nach 1-2 Jahren fertig sind.
das wird die Zeit zeigen. Auch hier denke ich wieder an meine im Februar 2009 gekauften Konions.
Diese Akkus lagen 2010 & 2011 nur rum und ich bin sie nur 2 x in 2010 geflogen gingen tadellos. 2012 kurz bevor ich sie verkauft habe hatte ich sie noch einen ausgiebigen Test unterzogen, sowohl von der Kapa als auch vom Spannungseinbruch waren die Koinions noch wie neu.
Also gehe ich davon aus, das ich auch die P-Ion mindesten 3 Jahre fliegen kann, aber da der Akku ja noch nicht so lange auf dem Markt ist lasse ich mich überraschen.
Hallo Leute, ich bin neu hier Ein sehr tolles und informatives Forum.
Mich würde sehr interessieren welche Akkus die eigensichersten sind. Lipos kommen bei mir nicht ins Haus. Ich hatte zuerst vor ein Paar 10s/10Ah Lipos zu holen, habe mich aber nach einiger Recherche von der Idee verabschiedet, Lipos sind einfach viel zu unsicher für mich, da ich plane sie in der Wohnung zu laden. Obwohl die Warscheinlichkeit bei sachgemäßer Handhabung, dass einer der Akkus beim Laden abraucht sehr gering ist, besteht sie trotzdem. Wenn ein 6s/10Ah Lipo in Flammen aufgeht, würde mich das Feuer selbst nicht im Geringsten stören, der Rauch in der Wohnung aber schon!!!
Deswegen ist die eigentliche Frage, was ist bei Fehlverhalten prinzipiell sicherer, ein P-FePO4 oder P-Ion? Die Energiedichte interessiert mich nicht, mir würden erstmal 100-120Wh/kg ausreichen. Leistungsdichte spielt bei mir dagegen eine Rolle, kurzzeitige Ströme können durchaus 40C erreichen (10s/10Ah für 3 Sekunden).
Zuletzt geändert von Gast; 14.09.2012, 13:26.
Grund: einen fehler entdeckt
was das Thema Brandgefahr und Lipos angeht so liegt es an den Inhaltsstoffen der Lipos, sprich der Chemie.
LiFePo4, P-Ion, Konions und LiFe setzten andere Chemikalien ein die ein Brand wie bei Lipos ( Kurzschluss, ßberladung, Beschädigung ) ausschliessen.
Was also das Thema Sicherheit/ Eigensicherheit angeht, so kannst du viele Verschiedene Akkus benutzen.
Die Konions ( z. B. die 1300 Becherzellen ) und die P-Ion Zellen haben eine ähnliche Zellenspannung wie ein Lipo, und sie können auch im Lipoladeprogramm geladen werden. Für ein 4S Lipoersatz brauchst du also ein 4S P-Ion. Die LiFe ( auch Becherzeller ) und die LiFePo4 müssen in einem LiFeladeprogramm geladen werden und haben weniger Spannung als ein Lipo. Du benötigst also mehr Zellen, für ein 4S Lipoersatz würde ich ein 6S LiFePo nehmen.
Die Konion und die LiFe sind Becherzeller aus Metall d.h. sie sind schwer und auch sperrich, das begrenzt ihre Einsatzmöglichkeit im Heli.
Die LiFePo4 und P-Ion sind in leichten Tüten und von der Form den Lipos ähnlich. Das vereinfacht die Unterbringung im Heli enorm.
Aus heutiger Sicht sind die LiFePo4 Zellen die mit der längsten Zyklenanzahl und auch was Tiefenentladung angeht am sichersten sprich die Zelle nimmt das dir nicht krum wenn du sie sehr tief entlädst, ein P-Ion schon, da geh nicht unter 3,1V/Zelle. Was Leichtigkeit angeht und Belastbarkeit sehe ich die P-Ion Zellen derzeit vorn, was die Zyklenzahl betrifft können sie zwar den LiFePos nicht folgen sind aber leichter.
Ich werfe meine kurzzeit erfahrung mit dem p-ion mal hier dazu: gestern hatte ich einen 6s 3200 25C aus versehen zu lange geflogen. Der Spannungseinbruch mit entsprechender Drehzahlminderung kam unangekündigt sehr überraschend und schnell. Genauso wie bei den lifepo4 Zellen. Innerhalb von 3-5 sekunden war sense.
hatte gerade noch Zeit zum schnellen landen. Spannung nach dem Flug lag bei 3.100V/ Zelle. Zelle 5 hatte 2.950V.
Nach dem volladen ging die wilde Hatz unverändert weiter. Kapazität wie gehabt: 2100 nach 5 min. Subjektiv kann ich keine Veränderungen im Sinnne von Kapazitätsverlust, Lastspannungsveränderung feststellen.
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