Also ich hab bei denen 2 stk bestellt und in beiden war ein 11er ritzel mit dabei. Steckt da mit drin wo das motorkabel steckt. Mit den Ritzeln muss jeder selber wissen was er brauch. Grobe Empfehlungen sind immer gut aber jeder hat so seinen flugstil und da sollte der heli angepasst werden meine ich.
Grüssle,
***Marcel***
ich hoffe halt das er mit dem 10er genug drehzahl hat damit er bei etwas mehr wind noch geht. wobei ich wirklich zugeben muss noch nicht ganz verstanden zu haben was für hohe drehzahlen besser ist, kleines oder grosses motorritzel ?
dann werde ich mal gucken welches ritzel besser passt ( zahnflankenspiel ) und mich dann für eines der beiden entscheiden.
schon mal was von "Langlöchern" gehört?
Das von Dir gebrachte Argument zählt maximal beim Nano CP wirklich, wo man wegen der Motoraufnahme (wenn original) nicht mit Langlöchern arbeiten kann.
Das von Dir gebrachte Argument zählt maximal beim Nano CP wirklich, wo man wegen der Motoraufnahme (wenn original) nicht mit Langlöchern arbeiten kann.
Gruß,
Walter
langlöcher wollte ich eigentlich vermeiden, hab schon öfters gelesen das der motor sich dann wieder verzieht.
Gestern um 10uhr bestellt bei t4me heute 11uhr hat ich das paket. Und wieder war ein 11er ritzel im spin8000 paket also 3 spin bestellt 3 11er ritzel bei gewesen. Dann hast du auch eins.
Die mechanischen Einstellungen waren bereits sehr gut, lediglich die Neigung der Heckrotorblätter war nachzujustieren. Sie standen gerade, in einer Flucht, mittig, und dadurch gierte der Heli natürlich ständig gegen den Uhrzeigersinn. Das war schnell korrigiert, dazu brauchte ich lediglich die Kugelpfanne auf dem Heckrotorgestänge einige Umdrehungen herauszudrehen.
Hi,
Entschuldigung, aber das kann ich so nicht durchgehen lassen ;-)
Da hier offenbar ein weit verbreitetes Verständnisproblem vorliegt, versuche ich hier mal eine vollständige Beschreibung der Zusammenhänge.
Deine Schlussfolgerungen sind nämlich aus zweierlei Gründen falsch.
Mechanik:
Natürlich sollten die Heckblätter in der Grundstellung, also "Servo Mitte" einen für Schwebeflug passenden Schub erzeugen, also muss der Heckrotor dann schon ein bischen blasen. Es ist leichter den Servohalter zu verschieben, dann sieht man gleich was man einstellt. Die Kugelpfanne und Kugel werden nämlich vom Abknöpfen auch nicht besser. Abgesehen davon macht es natürlich schon Sinn mal den festen Sitz der Kugelpfanne auf der Stange zu prüfen. Weiter Rausdrehen ist aber ganz schlecht für den Halt. Das eigentliche Verständnisproblem das viele zu haben scheinen bezieht sich jedoch auf die nächsten Abschnitte.
Elektronik und Logik:
In dem Hubschrauber ist für jede Achse ein Sensor mit dem sich die Winkelgeschwindigkeit einer Drehbewegung registrieren lässt. Registrieren ist hier das richtige Wort, weil diese Größe in einem Integrator festgehalten wird, ein Ding das die Eingangsgröße über die Zeit quasi analog speichert. Prinzip: Bei konstanter Größe steigt oder sinkt (je nach Vorzeichen) der gespeicherte Wert linear mit der Zeit. Die Größe gibt vor, mit welcher Geschwindigkeit der gespeicherte Wert steigt oder sinkt. Dieser vom Integrator gespeicherten Wert steuert die Auslenkung der entsprechenden Servos, in diesem Fall nur des Heckservos. Hält man den laufenden Heli in der Hand, merkt man sofort in welche Richtung er drehen will. In einer bestimmten Richtung drückt es weder nach Links noch nach Rechts. Wenn man ihn nun ein Stück weit aus dieser Richtung weg dreht spürt man Kraft die dagegen hält und wie diese Kraft abhängig vom Drehwinkel größer oder kleiner wird. Hört man mit der Drehung auf behält aber die Richtung bei, bleibt die Kraft konstant (der gespeicherte Wert). Dreht man das Gedöns wieder zurück verschwindet die Kraft wieder (der gespeicherte Wert ist wieder Null geworden). Was man hier direkt in den Fingern spüren kann ist der I-Anteil eines Reglers.
Natürlich will man aber auch steuern können ob und wie schnell er sich dreht. Daher wird der Integrator nicht direkt vom Sensor gesteuert sondern von einem Subtrahierer. Dieser bildet die Differenz zwischen dem was der Pilot mit der Größe seines Knüppelausschlags eingibt und der der Winkelgeschwindigkeit proportionalen Größe aus dem Sensor. Für den Integrator ist es nun dasselbe, ob der Heli still steht bei neutralem Knüppel oder sich schnell um die Hochachse dreht bei entsprechendem Küppelausschlag. Der gespeicherte Wert verändert sich dann jeweils nicht.
Tatsächlich ist es noch einen Tick komplizierter, aber das bisher gesagte veranschaulicht das Prinzip von "heading hold". Deshalb kann das von dir beschriebene Trimmen per Gestänge nicht funktionieren, solange das Servo noch weiter auslenken kann.
Da der gespeicherte Wert des Integrators nur "langsam" wächst taugt er nicht alleine um die Auslenkung des Servos zu steuern. Man müsste immer einen Augenblick warten bis sich genug Differenz zwischen Küppelausschlag und Drehgeschwindigkeit angesammelt hat und das Servo den Heckrotor weit genug verstellt hat, bis das Gedöns mit der gewünschten Drehrate zu Gange ist. Am Heck wäre das viel zu träge und am Hauptrotor mit einer reinen Hillersteurung zu vergleichen. Da wird bekanntlich nur die Paddelstange zyklisch gesteuert. Erst wenn die Paddelebene eine gewisse Neigung zum Hauptrotor erreicht (entspricht dem gespeicherten Wert des Integrators) wird der Hauptrotor von der Paddelstange ausreichend stark zyklisch angesteuert, so dass beide Ebenen gemeinsam weiter Rollen/Nicken. Daher wird die Auslenkung des Servos parallel dazu und zusätzlich durch eine Größe gesteuert die der Differenz zwischen Knüppelausschlag und Winkelgeschwindigkeit (hinter dem Subtrahierer) proportional ist. Das ist der sogenannte P-Anteil des Reglers und der wirkt sofort in voller Größe.
Trotzdem das so schon ganz brauchbar ist, wäre es für rasantes Steuern zu "federnd". Am Hauptrotor wäre das "Paddelstangen Feeling" mit Bell/Hiller Mischhebel. Würde man versuchen dem nur mit einem größeren Anteil der Augenblicksdifferenz zwischen Winkelgeschwindigkeit und Küppelausschlag (P-Anteil) an der Servoauslenkung bei zu kommen, würde beim Heck die Sache vorzeitig anfangen zu schwingen. Am Hauptrotor würde dann die (virtuelle) Paddelebene (Der Integrator) diesen am Ende eines kräftigen Ausschlags wieder etwas zurück steuern, weil der Bell Anteil (P-Anteil) zu groß wäre (Mischhebel falsch eingehängt) und die Paddelebene hinter der Nick/Roll Drehung zurück bliebe (gespeicherter Wert mit negativem Vorzeichen). Hier hinkt der Vergleich mit dem mechanischem Bell/Hiller Kopf jedoch etwas. Während beim elektronischen Regler sowohl I- als auch P-Anteil durch die tatsächliche Differenz zwischen Soll- und Ist-Drehrate angesteuert werden, passiert das beim mechanischem Bell/Hiller Kopf nur für den Einfluss durch die Paddelebene (I-Anteil). Der P-Anteil auf den Mischhebeln ist hier immer der Sollvorgabe proportional und ist sozusagen parallel zum Regelkreis geschaltet. Dennoch kann auch beim elektronischen Regler der I-Anteil negativ werden. Steuert man schlagartig eine schnelle Pirourette erreicht der Heli auf Grund seiner Massenträgheit nicht ebenso schlagartig die vorgegebene Winkelgeschwindigkeit. Der Integrator läd sich zu einer Seite so lange weiter auf, bis die Drehrate der Vorgabe entspricht. Steuert man dann schlagartig die Gegenrichtung hat der gespeicherte Wert im Integrator ein für die Richtung negativen Wert. So wird die Auslenkung des Servos durch den P-Anteil vom negativen I-Anteil zunächst verkleinert.
Eine weitere letzte Größe beeinflusst daher auch noch die Auslenkung des Servos. Diese Größe entspricht der Geschwindigkeit mit der die Differenz zwischen "Soll" und "Ist" hinter dem Subtrahierer wächst oder kleiner wird. Je schneller sich diese Differenz durch eine Störung oder eine Knüppelbewegung ändert desto größer wird die zusätzliche Auslenkung des Servos. Positiv wie negativ. Das nennt man D-Anteil. D wie Differenzieren, weil es der ersten Ableitung, also der augenblicklichen Steilheit der Kurve der Drehratenabweichung vom Soll über der Zeit entspricht. So wird eine Seitenwindböe mit viel Auschlag pariert und eine schnelle Pirouette abrupt gestoppt ohne, dass das Heck nervös ist.
Für eine Eigenart des Helis habe ich leider noch keine konstruktive Lösung gefunden: Beim Starten bleibt anscheinend die Taumelscheibe nicht sauber stehen. Während des Hochdrehens, kurz vorm Abheben, kippt der Heli, meist nach vorne. Wenn man ihn lässt.
Das liegt daran, dass die Platine an Bord eine geringfügig andere Auffassung von dem Signal hat was der Sender für Neutral ausgeben sollte als der Sender. In dem oben beschriebenen Integrator wird diese kleine Differenz zu einem ganz langsam immer größer werdenden gespeicherte Wert. Wenn man den Heli nur lange genug am Boden laufen lässt wird er schließlich umkippen. Dagegen hilft Subtrimm. Das das mit den Gestängen gar nicht zu trimmen geht sollte jetzt klar sein.
Wenn man den Heli gut ausgetrimmt in der Hand laufen lässt, drängt er auch nach vielen Sekunden auf keiner Achse zu drehen. Ein Klick Trim oder ein bischen Subtrimm und dann den Heli festgehalten und man merkt wie die Kraft langsam wächst mit der er aus seiner Lage drängt.
So ist das heutzutage mit dem synthetischen Steuern. Man lernt anschaulich Reglungstechnik. Nicht, dass jemand wieder sagt ich soll ins Raumfahrtforum gehen. Hubschrauber verstehen IST "Rocket Science".
In den 80 Jahren habe ich noch große Mehrblattrotoren ohne V-stabi, Beast, Rondo oder sowas geflogen. Da musste man das Aufbäumen des Helis im Vorwärtsflug durch das schneller angeströmte vorlaufende Blatt noch selber wegregeln.
Guten Rutsch
Dieter
Wenn man wirklich gar keine Ahnung hat, einfach mal Brille aufsetzen.
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