hier findest Du noch'n Video. Interessante Demo zum Flugverhalten und der Dynamik des SJM, auch wenn ich alles andere als 3D-interessiert bin.
Auch das ist von der Version I.
die Idee mit dem Kondensator ist schon gar nicht so schlecht, doch die Art der Ausführung, die Du im Kopf hast macht mir Sorgen!
Ich würde das Ding aufteilen, ca 1000 bis 2000µF Tantal-Elko direkt an den Ausgang des BEC, wo die "Strippe" aus dem Regler kommt, und dann an jedem Servo nochmal so ca. 100 bis 200µF auch an die "Strippe" zwischen ROT und SCHWARZ löten.
Auf diese Weise pufferst Du die Spannung direkt am Servo, wodurch Stromspitzen auf den Leitungen gemildert werden und zweitens entlastest Du den Regler, da er den Kondensator erst langsam laden kann und dann "nur" Energie "nachschieben" muß.
Gleizeitig erreichst Du damit noch einen recht positiven Nebeneffekt, die Geschwindigkeit des Stromanstieges auf den Leitungen - vor allem, wenn alle Servos gleichzeitig voll gefordert werden - wird stark gedrosselt, was zu geringeren Rückwirkungen auf den lieben Empfänger hat.
Ist 'ne industrielle Variante, um Stromspitzen zu mildern und deren Anstiegsgeschwindigkeit herabzusetzen, die wir bei der Produktion von Schienenfahrzeugen oft erfolgreich einsetzen, warum soll es uns im Modellbau nicht auch helfen?!
Nimm aber bitte keine Standard- Elkos, die haben eine zu hohe Induktivität, die etwas teureren Tantal- Kondensatoren sind besser, weil sie fast keine Induktivität besitzen und noch dazu sind die Dinger richtig klein und wiegen auch bei 2000µF fast nichts. Die Lötperlen sind da fast schwerer
ich bin zwar kein Elektroniker und kann den Vorschlag bzgl. Kondensatoren und Pufferung nicht beurteilen. Das Problem der BEC-Regler ist meines Wissens nicht, dass die keine z.B. 3A dauerhaft liefern könnten. Die können dass, werden aber zwangsweise heiss dabei und reagieren zum eigenen Schutz mit Abschaltung. Die Lösung in den meisten Fällen ist, ordentliche zusätzliche Kühlkörper auf die BEC-Bausteine zu packen. Das wird auch häufig vorgeschlagen und funktioniert bei mir bis dato (Xenon 35) ebenfalls problemlos. Warum die Hersteller der Regler ihr BEC-System nicht ordentlich kühlen, ist mir nicht klar. Wenn ich ein externes BEC verwende, ist dort immer ein großzügig dimensionierter Kühlkörper dabei. Je nach Akkuspannung und Strom sind ja Verlustleistungen von mehreren Watt zu verbraten. Und damit sind die kleinen BEC-Chips absolut überfordert. Meines Erachtens löst eine ordentliche Kühlung das Problem, so dass man keine zusätzliche Kondensatoren benötigt. Aber wie gesagt - ich bin kein Elektroniker.
auch der Hinweis von Dieter ist richtig, wurde in den verschiedenen Beiträgen schon oft angemahnt - ordentliche Kühlung ist ein MUSS - und an Dieter, wenn man mit den Kondensatoren dem Regler Arbeit abnehmen kann, indem die Kondensatoren kurze Stromspitzen übernehmen und diese nicht voll an den Regler weitergeben, gibt es im Regelschaltkreis auch keine Temperaturspitzen, die diesen in den Selbstschutz - sprich die Abschaltung - treiben.
Das Beste ist natürlich, wie ich bereits in mehreren Beiträgen geschrieben habe, ein BEC außerhalb unseres Motorreglers, der noch dazu ein geschaltetes Modell sein sollte, um auch hier die Verluste klein zu halten. Somit ist eine ßberhitzung (fast) immer auszuschalten.
Und sollte ein solcher Regler mal nicht ausreichen und die Dinger wären noch dazu auf 6V umschaltbar, so wäre das sogar ein Glücksgriff für uns. Dann geht es folgendermaßen:
zwei BEC nehmen, Eingang parallel an den Akku, in die positive Ausgangsleitung (ROT) je eine Diode für 5A einlöten, Anode an den Regler, Kathode zum Empfänger, beide Kathoden verbinden und an diesen Punkt noch einen 470µF KOndensator gegen SCHWARZ anlöten. Nun das Ganze mit dem Empfänger verbinden und die zusätzlichen Kondensatoren verwenden, wie ich oben beschrieben habe.
Auf diese Art gibt es eine Stromversorgung für die Elektronik, die erstens sicherer ist, weil über zwei Zweige gespeist, zweitens die Verluste auf zwei Zweige verteilt, wobei das mit der heute üblichen Technik so dynamisch ist, dass fast immer nur ein Zweig arbeitet und wenn dieser aufgrund zu hoher Temperatur, oder anderer Parameter, die Spannung am Ausgang reduziert, der andere Zweig ohne Verzögerung übernimmt und somit meist eine Zeitliche Aufteilung der Arbeit geschieht. In den Extremfällen voller Belastung führen dann aber beide Kreise Strom. Ein sehr dynamisches "Miteinander".
Wegen der 6V macht Euch keine Sorgen, da gute Schnelle Dioden mindestens 3V davon "abkanbbern" gibt es zwar den Effekt der höheren Spannung im System, doch es sind eben keine 6V, vor denen sich gerade einige Servos heute immernoch fürchten.
Werd' das Ganze mal in ca. drei Wochen - back home - auf meinem ECO8 probieren und dann berichten.
Näheres dann auf meiner HP!
@Norfried, mit dem 3A/5A BEC (FLUBEC) brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. In meinem REX ist der kleine mit nur 3A drin und der ist auch hier nicht warm geworden! Du weißt, wo wir geflogen sind!
Denke, Du meintest bei der Abknabberaktion 0,3V .
Mit den Kühlkörpern wird gespart, weil die aus industrieller Sicht unverhältnismäßig teuer sind. Da es sich bei dem Zeugs auf der Platine wirklich nur um Centartikel handelt, schlägt ein nullkommafünfdollar Kühlkörper in der Kalkulation schnell mal zu Buche. Der Faktor Zeit wird in Meßnormen gerne unterschlagen. Dürfte Vielen aus der Lautsprecher- und Verstärkertechnik bekannt sein. Da gibt's dann 1000 Watt für hundert Mark (o.k.-lange her) und technisch ist es nicht einmal gelogen, weil für ein paar Millisekunden stimmte die Marketingaussage.
Hallo,
da wollte noch 3d ein paar Bilder, hier die Version 1 mit geänderten Heck.
Karbon für bessere Optik.
Bilder sind etwa 2 Wochen alt, bin langsam unterwegs, dafür aber sehr gewissenhaft.
Rotor ist nun fertig inkl. Heck mit Servo. Servos für den Rotor sollten morgen kommen.
ich bin zwar kein Elektroniker und kann den Vorschlag bzgl. Kondensatoren und Pufferung nicht beurteilen. Das Problem der BEC-Regler ist meines Wissens nicht, dass die keine z.B. 3A dauerhaft liefern könnten. Die können dass, werden aber zwangsweise heiss dabei und reagieren zum eigenen Schutz mit Abschaltung. Die Lösung in den meisten Fällen ist, ordentliche zusätzliche Kühlkörper auf die BEC-Bausteine zu packen. Das wird auch häufig vorgeschlagen und funktioniert bei mir bis dato (Xenon 35) ebenfalls problemlos. Warum die Hersteller der Regler ihr BEC-System nicht ordentlich kühlen, ist mir nicht klar. Wenn ich ein externes BEC verwende, ist dort immer ein großzügig dimensionierter Kühlkörper dabei. Je nach Akkuspannung und Strom sind ja Verlustleistungen von mehreren Watt zu verbraten. Und damit sind die kleinen BEC-Chips absolut überfordert. Meines Erachtens löst eine ordentliche Kühlung das Problem, so dass man keine zusätzliche Kondensatoren benötigt. Aber wie gesagt - ich bin kein Elektroniker.
Gruß Dieter
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Hi,
könnte man das Ganze auch mit einem kleinen Pufferakku lösen.
Gruß, Greenhorn.
Logo 500 mit AC-3X, Mini Joker mit GyroBot, T-Rex 600 mit GyroBot, Logo 600 mit GyroBot
Hallo,
dann muß aber sichergestellt sein, das der Akku nicht auch noch über das BEC geladen wir,#
dies schwächt den BEC weiter.
Also muß hier noch eine Schaltung her.
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