Dieser Problemlösungsweg ist wohl in den letzten 10 Jahren entstanden, weil Absturzursachen prinzipiell dem Verwender angelastet wurden.
Entweder als pilotisches Unvermögen, Verwendung außerhalb der Spezifikationen oder als fehlerhafte Installation.
Man denke nur daran, wie lange SPCM für fehlerfrei - insbesondere das Failsafe-Verhalten - gehalten wurde, bis dann nach Jahren(!) die Möglichkeit zugestanden wurde, dass in Einzelfällen Tiefenruder beim Failsafe kommen kann.
In wiefern das auch durch die seinerzeit bei Graupner agierenden Leitungspersonen begründet war, ist letztendlich Geschichte z.B. dank Pensionierung.
Um Verletzungen und sogar Todesfälle zu verhindern, mal abgesehen von eigentlich unnötigen materiellen und oder Arbeitsleistungs-Verlusten macht es durchaus Sinn, in eindeutig beweisbaren Fällen in Form von Warnungen darauf hingewiesen zu werden.
Dass das dem Hersteller, Importeur und Händler (wegen der damit verbundene Diskussionen) zuerst mal nicht besonders freut, ist leider(!) klar, führt aber, sofern überhaupt möglich zu fehlerbereinigten, Produkten.
Je schneller, umso besser, das ist wohl offensichtlich ...
Der Vergleich mit dem Auto hinkt, weil dieses steht zur ßberprüfung zu Verfügung, die Trümmer eines Flugzeuges und die durch den Crash an Anlagenteilen möglichen Fehler lassen die Primärursache für den Absturz sehr selten finden. Besonders teuflich, wenn nach dem Crash alles einwandfrei zu funktionieren scheint.
Zuletzt geändert von Wings Only; 21.11.2010, 12:55.
Dieser Problemlösungsweg ist wohl in den letzten 10 Jahren entstanden, ....
Ja,
so sehe ich das auch.
Anstatt zum Telefonhörer zu greifen und von Mensch zu Mensch das Problem möglicherweise in 5 min zu lösen wird erst das Internet mit 100 Seiten Zeug gefüllt und nur geschimpft.
Wenn der Hersteller nicht kooperiert, kann man noch immer 1000 Seiten schreiben.
Und da muss ich doch mal an den Menschenverstand appellieren.
Wenn die Spezifiaktion so weit abweicht (70° zu 43°/36°), dann kann es doch nur technischer Defekt sein..
Wenn keiner zum Telefon greift und das Problem direkt mit dem Hersteller bespricht, dann werden es noch 1000 Seiten im Internet werden, bevor der Hersteller überhaupt davon Kenntnis nimmt.
Also sollte man doch die "Gefahr im Verzug" ernst nehmen und den schnellsten Lösungsweg suchen und nicht nur drauf rumhacken.
Wenn du dir ein neues Auto kaufst, was nur 100km/h maximalgeschwindigkeit schafft, obwohl es 200 schaffen sollte.
dann bin ich 100% sicher, dass du es sicher nicht zuerst im internet breittretten würdest, sondern gleich zu deinem verkäufer gehen würdest.
warum wird es dann nicht auch beim modellbau gemacht?
einfach doch mal direkt mit graupner reden was da los ist anstatt gleich im internet posten.
grüße
Wirklich toller Vergleich geworden. Super. Ist doch Sinn diverser Foren sich über Probleme und Lösungen auszutauschen. Klar sollte so ein Problem mit dem Hersteller besprochen werden, nur wenn ich erst im Foren über meine Erfahrung schreibe nachdem ich evtl. wochenlang auf eine Antwort des Herstellers gewartet habe sind vielleicht bereits andere abgestürzt. Ich denke lieber einmal zuviel auf ein mögliches Problem hingewiesen als einmal zu wenig.
Besseres Beispiel: 2,4G Modul von EZC; war damals froh das andere diverse Test gemacht haben und zur Vorsicht mit der Version 1.1 aufgerufen haben. Hat sich herausgestellt das z.B. in Verbindung mit GY401 Probleme auftreten. Ich hatte auch meinen ersten Flug mit diesem Gyro gemacht und mich über Heckzucken gewundert. Wiederum andere hatten ihr Modell schon zerlegt dabei.
Gruß
Michael
GruÃ? Michael
XK K130, Gaui200, Protos500
EFXtra, Hottrigger, Spitfire Taranis X9D plus ð??
Einfach mal was zum nachdenken:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand so einen Test macht?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass nur ein einziger Empfänger defekt ist?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau der eine defekte Empfänger bei demjenigen landet, der den Test macht?
Es ist ja nicht so, dass wir eine sommerliche Hitzeperiode hätten (was einem Massentest gleich kommt) wo alle Empfänger hohen Temperaturen ausgesetzt sind und einer fällt mit Problemen aus.
Die Wahrscheinlichkeit auf einen "Treffer" steigt, wenn:
1. zwar wenige Empfänger ein Problem haben (Einzelfälle) aber alle getestet werden (Sommer)
2. nur einzelne Empfänger getestet werden, aber viele ein Problem haben
Der unwahrscheinlichste Fall ist der, dass alle oben aufgeführten Punkte gleichzeitig zutreffen, aber auch das ist nicht ausgeschlossen.
Dieser Problemlösungsweg ist wohl in den letzten 10 Jahren entstanden, weil Absturzursachen prinzipiell dem Verwender angelastet wurden.
Das trifft den Nagel auf den Kopf.
Weil Fehler nach außen hin totgeschwiegen werden wird ein Anruf beim Hersteller oft zur Farce. Ganz viele tatsächliche Fehler sind alleine durch die Verbreitung in Foren erst bekannt geworden. Besonders Graupner hat sich damit halt leider einen Namen gemacht in jünster Vergangenheit, aber sie sind nicht die einzigen.
Und es wäre auch bei der ganzen Sache wichtig gewesen zu erwähnen, dass außer dem Empfänger auch die Servos, Graupner und Futaba, und das BEC inkl. Schalter mit im Ofen waren. Lediglich der 3S-Akku war außerhalb. Den Sinn dieses "Testaufbaus" verstehe ich nicht und schon garnicht die sensationslüsterne Auswertung.
Wenn wir uns auf solche "Tests" berufen, brauchen wir uns nicht wundern, wenn uns die Firmen nicht ernst nehmen.
Egal wie die Sache ausgeht, in zwei Jahren wird es wieder heißen: Da war doch mal was mit der Temperatur bei HoTT.....
ein anderes Ergebnis hätte ich mir auch nicht erwartet. Das zeigt wieder mal, daß man Ahnung von der Sache haben sollte, wenn man gewisse Messungen durchführt. Und zu einer seriösen Messung gehört auch mehr als ein Versuch unter einer Konfiguration.
Bedenklich ist allerdings, wie selbst "Experten" auf solch eine Meldung und solch einen Testaufbau reagieren. Differenzieren, kritisch hinterfragen ist nicht mehr in, Hauptsache Sensation. Schade.
Sollte vielleicht uns alle mal wieder eine Ermahnung sein, nicht alles, was im Internet steht, als bare Münze zu nehmen.
die Temperatur wird er ja eventuell noch korrekt gemessen haben, aber das ist bei einem Test nur die halbe Miete, die Rahmenbedingungen müssen auch passen. Offensichtlich hat da was Externes versagt, nicht der Empfänger. Da wurde bis auf den Akku das ganze Equipment in den Ofen gepackt.
die 43°C hören sich für mich total unrealistisch an, wüßte nicht, welches Bauteil bei so einer "lächerlichen" Temperatur aussteigen sollte.
Hier gebe ich dem Hermann völlig recht!
Mich würde mal dieser "Versuchsausbau" interessieren. So ein Empfänger braucht ja dann auch eine Spannung zum Testen. Hat er dann mal eben das Batteriepack und vielleicht noch den Schalter auch mit in die Röhre getan?
Oder wie gut ist denn die Röhre abgeschirmt gewesen? Ne Microwelle hat ne recht gute Schirmung ;-)
Es hatte sicherlich seinen guten Grund warum der Treadsteller seinen Admin gebeten hat den Fred zu löschen!!! Sicherlich auch um sich Peinlichkeiten zu ersparen. Also ich leg meinen HoTT Empfänger nicht in die "Röhre"!
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