Heute war das Wetter wirklich mies und daher hatte ich reichlich Zeit, mich ein wenig mit der späteren Lackierung der UH72 zu befassen, doch da geht das Problem eigentlich schon los, denn leider gibt es von diesem Hubschrauber bisher kein Modell im Maßstab 1:32 oder ähnliches und so ist es natürlich auch ganz schön schwierig an die Farbvorlagen zu kommen.
Was also tun? Der erste Anlaufpunkt sind natürlich immer die Foren der Plastikmodellbauer, doch hier musste ich ganz schnell feststellen, dass die Damen und Herren eigentlich vor dem gleichen Problem stehen. Viele möchten diesen Hubschrauber auf Basis der Revell Rega Variante bauen, doch kaum einer konnte bisher etwas zur Farbgebung finden. Viele Modellbauer haben sich daher an den Standardfarben wie Humbrol Oliv Drab etc. orientiert, doch diese Info war mir zunächst nicht genau genug.
Daher habe ich anschließend mal einen Blick über den großen Teich riskiert, denn sicherlich gibt es auch einige US Modellbauer, die sich bereits an der UH72 versucht haben und dieser Weg hat sich als goldrichtig erwiesen, denn ich konnte nicht nur mehr als 100 Detailfotos des Orginals in den Foren finden, sondern dort konnte ich auch in Erfahrung bringen, dass die Standardfarbe für alle Hubschrauber der US Army wohl OD Green ist. Diese Aussage deckt sich zumindest auch mit den Informationen, die ich auf dieser Seite finden konnte.
Irgendwie war ich mir aber noch immer nicht sicher und so habe ich mich mal wieder bei den 1:35 Kollegen umgeschaut und dort konnte ich mit US Army Helo Drab einen weiteren Farbton in Erfahrung bringen, der für mein Modell in Frage kommen könnte.
Was sollte ich also tun um das Chaos zu ordnen?
Zunächst habe ich erstmal einen Satz von Beispielfarben verschiedener Hersteller bestellt:
- Tamiya XF58 Olive Grün
- Tamiya XF62 Olive Drab
- Model Master 1591 Olivgrün matt RAL 6003
- Model Master 2024 US Army Helo Graubraun FS 34031
- Model Master 2050 Olive-Graubraun ANA 613
Sobald die Farben bei mir eingetroffen sind, werde ich versuchen ein paar Probelackierungen auf den GFK Resten durchzuführen und sobald ich mich dann für einen endgültigen Farbton entschieden habe, werde ich mir den entsprechenden Ton in einer Lackiererei als 2K Lack anmischen lassen. Soweit die Theorie�
Bei meiner Recherche bin ich zudem noch auf ein weiteres interessantes Detail gestossen, denn da es für die Lakota bekanntlich keinen Decalbogen gibt, werde ich mir diesen wohl auch selber anfertigen müssen. Das Problem war eigentlich immer nur die korrekte Schriftart zu finden, doch diese konnte ich mit AmarilloUSAF nun auch ermitteln.
Gruß Sascha





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