D und I auf Minimum, P bis an die Schwingungsgrenze erhöhen.
Dann D erhöhen, oft geht die P-Schwingung dann wieder weg, bzw. kann man mit dem passenden D Anteil dann den P-Anteil weiter erhöhen, ohne Schwingungen zu bekommen.
I-Anteil nach Bedarf erhöhen, bei Nick heißt das, bis es bei Knüppelmitte nie zu Nach-, bzw. Weiterdrehen kommt, und bis ein eventuelles Aufbäumen im Schnellflug im Griff ist.
Jeder der drei Anteile führt, wenn er zu hoch ist, zu Schwingungen des Regelkreises, wobei jeder eine typische Schwingungsfrequenz produziert. Am langsamsten ist I, dann kommt P, und die schnellsten Schwingungen enstehen bei zu hohem D.
In Deinem konkreten Fall würde ich zunächst versuchen, die Nick Schwingung mit höherem D zu beseitigen, bevor ich P reduziere. Denn prinzipiell wäre eine möglichst sensible Regelung ja wünschenswert, und der proportionale Anteil ist da der zentrale Wert.
Hat Graupner eine Bankumschaltung oder - wie das auch heißt - mehrere per Steuerung umschaltbare Parametersätze im System?
Das wäre für solche Probleme ideal, weil dann kann man einen "sicheren" Satz definieren, von dem man weiß, dass damit der Heli kontrollierbar fliegt, und in den man "flüchten" kann, wenn der "experimentelle" Satz irgendwie aus dem Ruder läuft.
Wieder konkret auf Dich bezogen: Ein Satz bleibt so, wie Du jetzt fliegst, in dem oder den anderen probierst Du aus, wie sich EINZELNE veränderte Parameter auswirken.
LG, Philipp







ich dir nun zum Erstflug.
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