Es bleibt dann erstmal das Problem der Ladetechnik...
Schneller Laden seh ich (für mich) in unserem Sektor schon lang nicht mehr kritisch. 4-5C laden und gut. Zyklenfestigkeit seh ich aber als durchaus interessant.
Akkus haben und werden immer das Problem haben dass Sie immer beide Reaktionsträger mitführen müssen. Und genau darin liegt das Problem von Akkus weswegen ich, aus meiner persönlichen Sicht, keine Zukunft für die umweltfreundliche Mobilität mit Akkus sehe. Hier haben, wenn das Fahrzeug elektrisch betrieben wird, die Brennstoffzellen mehr Potenzial. Allerdings sehe ich die Zukunft tatsächlich in den Verbrennungsmotoren. Denn einfachste Betankung und vorhandene Infrastrukturen sind schon gegeben. Was sich aber ändern muss ist der Brennstoff an sich, bzw. dessen Herstellung. Z.b. Durch Bakterien und derer Herstellung mittels umweltfreundlicher Energie wird direkt mit dem CO aus der Umluft wieder Benzin erzeugt und somit wird die Ottomotorverbrennung CO neutral.
Durch deutliche Verbesserung der Verbrennung und Abgasfilterung wird dies noch begünstigt.
Besser Akkutechnik wird benötigt und ist Sinnvoll für eben Energiespeicherung von Kraftwerken und Häuser selbst für Eigenversorgung.
Den Akku Hype für Fahrzeuge sehe ich eher als Beruhigung der ßko-bewussten Bevölkerung. Trotz alledem ist eine Weiterentwicklung von Akkus wichtig, denn wir benötigen immer irgendwo Akkus, und wenn sie in Autos nur dem Zeck dienen als zwischen Speicherung von Energien wie z.b. Bremsenergie oder als Puffer für die Brennstoffzelle das diese, relativ zum Verbrennungsmotor, sehr Träge ist.
Zu den vorgestellten Akkus und ob diese im Heli Sinnmachen ist doch nicht nur die Energiedichte sondern vor allem das Gewicht wichtig.
Da ich zum Gewicht jetzt nichts gelesen habe ist auch eine mögliche Anwendung für uns noch völlig Unklar.
Das heißt also, weil ich mir kein Auto für fast 100.000 EUR kaufen kann, bin ich ewig gestrig?
Als "nicht-ewig-gestrig" fährst Du natürlich einen Tesla.
Da ich mich sehr wohl schon mit dem Kauf eines E-Autos beschäftigt habe, bin ich halt schnell in der Realität angekommen.
Meinrad
Nein, nicht weil Du nicht kannst, weil Du nicht willst.
Und ja, ich fahre ab und zu Tesla...leider nur mit.
Es geht ums streben nach Höherem, nicht nach momentan Machbarem.
Eine richtige Richtung ist zum Beispiel die Politik so auszuwaehlen dass die richtigen Aktionen subventioniert werden.
Akkus fuer Helis sind Abfallprodukte, die Forschung und Entwicklung muss fuer den massenmarkt funktionieren.
Ich denke da an potente e-Bikes, Scooter, Rasenmaeher, Motorsaegen, alles wo immer noch so ein kleiner Stinker drin werkelt.
Hier nochmal eines meiner Lieblingsvideos fuer die es noch nicht kennen :
1 Liter Diesel hat einen Energiewert von knapp 10KW/h.
Das ergibt dann 500Kw/h bei 50 Liter.
Das ist lediglich der Brenn/Heizwert, der nützt wenig, wenn man Antriebsenergie braucht, weil Wärmekraftmaschinen (im Gegensatz zu Elektromotoren) prinzipbedingt immer deutlich weniger als 50% Wirkungsgrad haben.
Das Thema AKW: = größter "Umweltverschmutzer" den die Menschheit je entwickelt hat.
Wer mehr zu dem Thema lesen und erfahren möchte, dem sei Youtube wärmsten's zu empfehlen.
Leider nicht erst seit Focushima, sondern seit es die AKW's gibt, sind es "Umweltschleudern" das die Heide wackelt.
Das, was leider die meisten Menschen darüber denken, ist falsch. Da hat die AKW Lobby ganze Arbeit geleistet.
Das Blöde daran ist, dass dieses Geplapper zwar weit verbreitet und überaus salonfähig ist, aber im extremen Widerspruch zu den Fakten steht! Da hat die ßko-Lobby mal wieder ganze Arbeit geleistet.
Klar ist denen die Kernenergie ein Dorn im Auge, da kann man viel zu wenig Geld dran verdienen, da hauen sich viel weniger Leute nebenbei noch die Taschen mit voll!
Kleinere Akkus mit gesteigerter Energiedichte sind sicher nicht schlecht und würden
im Hobby- oder auch im Automobilbereich Vorteile bringen, aber zur Lösung des globalen
"Energieproblems" tragen sie sicher wenig oder gar nicht bei.
Wie jedem bekannt, muß der Akku geladen wären. Um dies zu ermöglichen muß irgendwie und
irgendwo Energie erzeugt werden.
Hierzu sind u.A. viele AKW's im Einsatz. Solange diese "planmäßig und korrekt" funktionieren
und auch die Entsorgung/Lagerung des anfallenden Sondermülls unbeachtet bleibt, wird die so
erzeugte Energie als sauber betrachtet. Denn im Gegensatz zu den Kohlekraftwerken gibt es
ja nicht den ausfallenden Staub/Ruß/Dreck in näherer Umgebung des Kraftwerks.
Tja, somit doch fast alles gut oder ?
Nicht ganz, denn wie bei jeder Energieumwandlung geht diese nicht ganz verlustfrei über die
Bühne. Kurz gesagt, beträgt der Wirkungsgrad von einem AKW nur etwa 35%, da dies auch generell
Großkraftwerke sind, befinden sie sich auch weiter Außerhalb und so entstehen weitere
nicht unerhebliche Leistungsverluste beim "Transport" im Stromnetz zum Endverbraucher.
Die nicht in elektrische Energie umgewandelte Energie liegt zum großen Teil in Wärme vor
und muß abgeführt werden. Dies geschieht dann oft im nahe liegenden Flüssen oder Gewässern.
Macht doch nix und merkt/weiß doch keiner und somit ist doch alles sauber und schick oder ;-)
Um es nochmal zu verdeutlichen, von 100kWh Auagangsenerie werden nur 35kWh in elektrische Energie
umgewandelt, mit den übrigen 65kWh wird "irgend etwas" aufgeheizt. Die 35kWh sind dabei noch eher
positiv angenommen, denn der Verlust im "Netztransport" -in Deutschland etwa 6%- steht ja auch
noch an.
Das heißt also, weil ich mir kein Auto für fast 100.000 EUR kaufen kann, bin ich ewig gestrig?
Als "nicht-ewig-gestrig" fährst Du natürlich einen Tesla.
Da ich mich sehr wohl schon mit dem Kauf eines E-Autos beschäftigt habe, bin ich halt schnell in der Realität angekommen.
Meinrad
Als ich ein Kind war, vor 30Jahren, gabs schon die ersten PCs. Wir hatten aber keinen, obwohl wir einen wollten, weil die einfach noch viel zu teuer waren - wie im Moment die Teslas.
Also ich ein Jugendlicher war, vor 20 Jahren, hatten wir dann unseren ersten Computer, und auch sonst hatten schon ziemlich viele einen, da sie erschwinglich wurden.
Und wo stehen wir heute? Jeder in unserer Familie hat mindestens einen Computer, eher 2, dazu noch mindestens ein Smartphone etc...
...das alles wäre vor 30 Jahren undenkbar gewesen - da einfach viel zu teuer.
Und genau so wird das halt auch mit der e-mobilität kommen, nur deutlich schneller...
Und für uns Modellflieger wären halt Akkus mit deutlich höherer Energiedichte ein Quantensprung. 5min fliegen mit einem 300g schweren 5000mah 12S Akku, oder halt 30min mit einem 1,8kg schweren 12S 30000mah Akku - volle Kanne natürlich, nicht Löw RPM!
Irgend sowas halt wie der Terminator als Energiequelle hat...
...
Zuletzt geändert von nightfarmer; 20.05.2014, 11:53.
Das ist lediglich der Brenn/Heizwert, der nützt wenig, wenn man Antriebsenergie braucht, weil Wärmekraftmaschinen (im Gegensatz zu Elektromotoren) prinzipbedingt immer deutlich weniger als 50% Wirkungsgrad haben.
Genau dieser Faktor war in meiner Aussage bereits berücksichtigt.
Das Blöde daran ist, dass dieses Geplapper zwar weit verbreitet und überaus salonfähig ist, aber im extremen Widerspruch zu den Fakten steht! Da hat die ßko-Lobby mal wieder ganze Arbeit geleistet.
Klar ist denen die Kernenergie ein Dorn im Auge, da kann man viel zu wenig Geld dran verdienen, da hauen sich viel weniger Leute nebenbei noch die Taschen mit voll!
Und was ist mit den vielen Leukemiefällen hier bei uns? (Krümmel/Brunsbüttel)
Wenn du betroffen wärst, du würdest so einen Blödsinn nicht schreiben.
Zur Korrektur: das Durchschnitts-AKW bringt ca. 1300-1400MW pro Reaktor. Faktor 1000.
Die Zahl war gegoogelt
Eine Zapfsäule tankt 100l in 5 Minuten, also etwa 1000l in einer Stunde (mit Nebenzeiten).
1000l sind 10000 kWH = 10 MWh
Eine Diesel Tanksäule sind 50 MWh
9 Auto und 4 Dieseltanksäulen sind 290 MWh.
Gundremmingen hat 2x1344 MW, könnte in der Spitze also schon 10 Elektrotankstellen versorgen.
Da Elektroautos effizienter sind, ändert sich das Verhältnis nochmal deutlich zu Gunsten der Elektrotankstelle.
Du hast da sehr recht, wobei ein Faktor 1000 auch etwas hoch gegriffen sein könnte.
Da dies aber die Spitzenbelastung im Urlauberverkehr ist, reicht im Normalbetrieb weniger.
Das Problem in der Elektrotechnik ist, dass alles immer auf die Spitzenlast ausgelegt sein muss.
Zur Schädlichkeit von atomarer Strahlung empfehle ich mal den Film und die Untersuchung über die Tierwelt um Tschernobil und die Mutations- Krankheitsraten der Menschen anzusehen, die dort geblieben sind.
Ich habe selber den Uran - Belichtungsversuch auf dem Handrücken als Kind noch gemacht, und lebe auch immer noch.
Heute lebt man nur noch in Angst.
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