Hallo,
ich möchte auch noch einmal bestätigen, dass der Umbau auf EC2 (bis 20A) absolut zu empfehlen ist. Ich hatte frische Lipos, mit denen ich nur 15x fliegen konnte, bevor der Heli damit nicht einmal abhob. Schaue ich mir die Original-Stecker genauer an, so sehen die Kontakte alle etwas schwarz-bläulich aus, bei der Wärmeentwicklung wundert mich das auch nicht. Nun gehen die gleichen Akkus wieder 5min, vor allem kann ich auch wieder "digital" Kollektiv geben, also der Heli macht wieder die netten Hüpfer, die man in Videos sehen kann. Die Orignal-Stecker sind wirklich absoluter Pfusch!
10 EC2 von/aus HK kosten keine 3€. Ich lasse von den hinteren Enden der Stecker nur 3 Ringe stechen, das genügt völlig zur Schirmung der Kabel. Dann kann man die Stecker längs über die Batterie Richtung Platine legen und die Haube geht relativ problemlos drauf. Die Kabel sind eigentlich lang genug.
Bezüglich des Hecks habe ich eine andere Lösung: In Ermangelung fliegerischen Könnens habe ich mir das abgebrochen.
Reparatur mit Kleber geht nicht wirklich, zusammen mit einem äußeren Ring aus Heißkleber oder Sugru mag es jedoch einige Zeit zum Schweben reichen. Da mir das Rumpfheck bei dt. Händlern zu teuer war und die Bestellung von weit weg auf sich warten ließ, habe ich jetzt die ultimative Verstärkung: Heckstange eines V911(-Clones). Bei allen Modellbauern bekam ich nur 2mm Carbon-Rundstäbe, die mir nicht biegestabil genug erschienen. Eine V911-Vierkantstange passt jedoch perfekt in die (ungenutzte) Aufnahme der EC145 und hat genau die richtige Länge. Es sind dann zwar die Bohrungen des Hecks im Weg, aber diese wurden einfach weggeschnitten. Das EC145-Heckrohr wird einfach mit Kabelbindern und einem Heißkleberring am Rumpf und V911-Heckausleger befestigt. Der hintere Kabelbinder dient mir zusätzlich als langer Hecksporn und ist für Wiesenflieger tauglicher als das originale Plastespielding. So lange also nicht die Heckfinne samt Motoraufnahme zerbricht, habe ich nun sogar eine bessere Verbindung zwischen Heck und Chassis als zuvor.Kann jemand einen Vergleich zwischen der EC145 und einem Trainer-Chassis wie dem des Solo Pro 125 3D ziehen? Ich glaube fast, dass auch der Solo Pro 130 so eines besitzt, oder warum ist sonst diese Aufnahme für ein Heckrohr verbaut? Wem also die Ersatzteile (Kabine) für den Scale-Heli zu teuer sind, könnte sich in den vielleicht günstigeren Umbau in einen 4-Blatt-Trainer versuchen. Zumindest das Grundchassis für Rotorwelle, Servos, Motor scheint mir ein NE-Standardteil für die Größe zu sein.
Bezüglich des Hersteller-Pfuschs bei den Steckern habe ich mich ja schon ausgelassen. Fragwürdig scheinen mir aber auch die Auslieferungswerte des Heckgyros!? Wer kann den mit 25/50% fliegen? Für mich tauglich hat sich ein Bereich von 75-90% ergeben, was ja wohl ein himmelweiter Unterschied ist. Als letztes Problem bleibt für mich nur noch eine offenbar durch den Heckrotor bedingte leichte Linksdrift. Warum merkt das die Kontrolleinheit nicht und gleicht von sich aus? Mechanisch Gegensteuern (leichtes Schiefstellen der Taumelscheibe) bringt nichts, denn da steuert der Computer gegen, und auch das Trimmen über den Sender erreicht nur indifferente Ergebnisse.
Aber gut, wollen wir nicht zu kritisch sein. Schließlich hat meiner (ursprünglich
) nur 70€ gekostet. Da ich vorher nur MCX, V911-Clone und Nano-QX-Drohne besaß, freue ich mich über die fliegerische Herausforderung. Während man eine MCX/V911 wie einen Brummkreisel "piruettieren" kann, ist das schon ein anspruchsvolles Flugmanöver für den Solo Pro 130.MfG
Andreas








Nur wäre ich mir wie gesagt bei der Stärke des Heckmotors nicht sicher.

Wenn die Anlenkungen praktisch spielfrei sind, hat das NE-FBL bei weitem nicht mehr das oftmals kritisierte Eigenleben mit gefährlichen Abkippern etc.
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