Hallo Meinrad,
danke für die Info.
Ehrlich gesagt, habe ich es immer noch nicht ganz verstanden.
Ich werde es mir einfach an einem extra aufgebauten Rotorkopf veranschaulichen.
Du weißt doch, Bilder sind manchmal besser als tausend Worte.
Ich habe das Ganze jetzt mal am T-Rex450 verwirklicht.
Es ist ein wenig mehr Arbeit, da die Mischhebel nicht symetrisch sind.
Also nach Drehung des Rahmens muessen die Mischhebel ab und um 180grad gedreht werden. Die Einfraesung zeigt dann nach Innen.
Ich denke auf dem Foto ist das gut zu erkennen.
Testfluege haben eine deutliche Flugstabilisierung des Systems gezeigt.
Ich habe daraufhin ein Carbonheckrohr eingebaut und jegliche Leitwerke entfernt.
Auch jetzt fliegt selbst der 450er (reine Mechanik) noch sehr eigenstabil. Schneller Vorwaertsflug funktioniert ohne Aufbaeumen oder Wellenbewegung.
Danke an Uli fuer den Denkanstoss, denn jetzt kann ich meine Idee eines Sportrumpfes, der nur um die Mechanik gebaut wird ohne sie zu stabilisieren, verwirklichen.
OT on
Zwar billiger aber immer ohne Garantie, was die Kosten, falls was kaputt ist, in die Hoehe Treiben koennen. (Hatte mal einen defekten Sender und Absturz!)
Das Tolle ist das die Fa. Kasama hier ansaessig ist!
Hallo Helifans,
ich wollte gerade an meinem E-Copter 450SX die vorlaufenden Anlenkung verwirklichen und ich bin überrascht.
Es ist mir gar nicht aufgefallen, dass diese Art der Anlenkung bei dem Modell Standard ist.
Komischerweise ist aber Pos Pitch = TS oben und Neg Pitch = TS unten.
Ich bin total verwirrt.
Ich glaube ich muss mich mal ernsthaft damit beschäftigen.
Einfach mal Umdrehen nach vorne heißt nicht das der gewünschte Effekt auch eintritt und ist je nach Rotorkopfkonstruktion unterschiedlich. Der E-COPTER 450SX hat die Mischhebel am Blatthalter und so ist der Effekt vieleicht dann, wenn der Blatthalter von hinten angelenkt wird.
Also nicht einfach her gehen und mal eben umdrehen. Man(n) muss sich schon im Klaren sein was man da ändert und was das Resultat werden soll.
Hallo,
vielen Dank für die Info.
Hätte jemand evtl. die Freundlichkeit, mir den Effekt der vorlaufenden Anlenkung beim T-Rex 500 zu erklären?
Ich habe zwar von Anbeginn diesen Beitrag verfolgt, aber mir will sich das Thema nicht so richtig erschließen.
stell dir vor, die Kugelköpfe am Blatthalter sind nicht zur Mitte hin verlängert (also in Richtung Rotorwelle), sondern das Gestänge vom Pitchkompensator geht direkt an den Hebel am vorderen Teil des Blatthalters (welches um 90° zum Blatthalter angeordnet ist). Wenn du jetzt eine Schlagbewegung von Hand simulierst (also die Blatthalter nach oben und unten drückst), dann siehst du, dass sich das auf den Anstellwinkel des Blattes auswirkt! Das ist der ganze Effekt! Nicht mehr.
Mit anderen Worten: Wenn die Blattlagerwelle samt Blatthaltern im Flug eine Auf- bzw. Abwärtsbewegung machen, dann ändert sich bei nicht exakt mittiger Anlenkung der Blatthalter der Anstellwinkel der Blätter. Und das kann nun zum einen eine Auslenkung sein, die stabilisierend wirkt (so wie nach dem Umbau) oder eben eine, die das Blatt verstärkend ansteuert, was eher zu instabilem Verhalten führt.
War das halbwegs verständlich? Falls noch nicht klar, kann ich, wenn ich Zeit finde, mal eine Skizze machen.
@Ralf: Freue mich sehr, dass du den Test gewagt hast! Und über das Ergebnis natürlich um so mehr!!! Das war der Grund, diesen Thread hier zu starten. Danke für das Feedback!
Noch ein Hinweis: Wie Arne richtig sagt - man sollte nicht einfach wild drauf los schrauben, sondern schon wissen, was man da eigentlich macht! Und glaubt mir, es ist nicht schwer zu verstehen. Nur schwer zu erklären
Ich bin zwar intutiv immer noch etwas ungläubig, weil es einfach schwer vorstellbar ist, dass Align und alle dort Beteiligten so blind sind bzw. das absichtlich "falsch" machten, inkl. Jason, der später dazu kam, aber: Ich muss doch mal sagen, das ist doch mal ein Beitrag mit hochkarätig fachlichem Inhalt, und dann noch in aller Bescheidenheit vorgetragen.
Schade, dass man den Danke-Button je Post nur einmal drücken kann, - es gibt aber zum Glück noch mehr Posts von Dir im Thread, wo ich dann mal in aller Gemütlichkeit das Danke-Knöpsche auch pressen werden.
Hallo Uli,
danke für Deine Mühe.
Es wird schon etwas klarer mit dem Verstehen.
Das Angebot "...wenn ich Zeit finde, mal eine Skizze machen." wäre evtl. auch für andere Teilnehmer
sehr hilfreich.
Denn Bilder sagen oft mehr als viele Worte.
jetzt melde ich mich doch noch mal. Der grundsätzliche Unterschied zwischen dem F3C Heli und dem 3D Heli, dass Du bei einem 3D Heli keine Selbststabilisierung haben willst, sondern knackige Reaktionen.
Der Delta-3 Winkel sorgt genau dafür. Ist er negativ, so steuert das Blatt der Schlagbewegung entgegen. D.h. der Heli stabilisiert sich. Ist er positiv, so wird jede Auslenkung positiv verstärkt. D.H. das Rotorblatt verstärkt die gewünschte Bewegung. Der 3D Flieger bezeichnet diese Verhalten als "knackig", der F3C-ler würde es als "zappelig" bezeichnen.
Da die Aligns eher Richtung 3D gehen, is es also ein gwünschtes Verhalten. Beim Logo sind es nahe 0 Grad und bei den Hirobo F3C Maschine ein paar Grad negativ. Es gibt auch ein paar super-sündhaft-teure Rotorköpfe, da lässt sich der Winkel verändern. Es zählen aber auch noch ganz andere Faktoren dazu (z.B. Länge der Paddelstange, Gewicht der Paddels, ...)
freue mich über deinen Beitrag! Verstehe auch deinen Gedankengang. Völlig korrekt!
Nur, kannst du mir vielleicht erklären, warum es nicht besser ist, den Anteil der Blattauslenkung, der durch die "Selbstverstärkung" ensteht, einfach durch einen größeren vorgegebenen Anstellwinkel zu erreichen?
Könnte mir vorstellen, dass bei älteren Rotorköpfen das Maximum der Anstellwinkel erreicht war und dann dieser Effekt genutz wurde. Aber bei den heutigen Köpfen ist diese Erklärung eher unrealistisch.
Hast du noch ne Idee, warum man dem "etwas eigensinnigen Mitkopplungseffekt" hier den Vorrang vor bewusster, stabiler Blattanlenkung gibt?
freue mich über deinen Beitrag! Verstehe auch deinen Gedankengang. Völlig korrekt!
Nur, kannst du mir vielleicht erklären, warum es nicht besser ist, den Anteil der Blattauslenkung, der durch die "Selbstverstärkung" ensteht, einfach durch einen größeren vorgegebenen Anstellwinkel zu erreichen?
Könnte mir vorstellen, dass bei älteren Rotorköpfen das Maximum der Anstellwinkel erreicht war und dann dieser Effekt genutz wurde. Aber bei den heutigen Köpfen ist diese Erklärung eher unrealistisch.
Hast du noch ne Idee, warum man dem "etwas eigensinnigen Mitkopplungseffekt" hier den Vorrang vor bewusster, stabiler Blattanlenkung gibt?
Grüße,
Uli
Hi Uli,
ich bin zwar nicht der Alex, aber ich hab seinen tollen Link (Danke Alex) gerade mal gelesen.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Erklärung auf Deine Frage folgende:
Die Delta 3 Geschichte wirkt nur in Fällen, wo die Rotorkreisachse nicht paralell zur TS ist (siehe Text im Link). Möchte ich nun einen hochgradig agilen Hubschrauber für 3D Figuren (wo es durch die vielen Stickmoves sehr wahrscheinlich sein dürfte, daß diese Inparallelität häufig der Fall ist), dann macht das Sinn. Denn in diesen Fällen verstärkt das (positive) d3 wie beim TR500 noch den Input. Ich verstehe das dann so wie einen Cyclic Acceleration Mixer.....genau das, was die 3Dler wollen.
Viele Grüße
Thorsten
(der diesen Fred hier absolut genießt, weil man höllisch mitdenken muss und gucken, ob man´s selbst verstanden hat......wollen wir gleich den nächsten Fred über die Wirkung von Blattvorläufen aufmachen......?)
Hallo Uli,
"�stell dir vor, die Kugelköpfe am Blatthalter sind nicht zur Mitte hin verlängert (also in Richtung Rotorwelle), sondern das Gestänge vom Pitchkompensator geht direkt an den Hebel am vorderen Teil des Blatthalters�"
Meinst Du anstelle des Pitchkompensators die Mischerhebel?
"â?¦man sollte nicht einfach wild drauf los schrauben, sondern schon wissen, was man da eigentlich macht!"
Beim Rotorkopf an meinem E-Copter 450SX ist z. B. eine vorlaufende Anlenkung verbaut. Die Mischerhebel befinden sich jedoch am jeweiligen Blatthalter.
Wie bekomme ich heraus, ob sich in diesem Fall evtl. eine nachlaufende Anlenkung stabilisierend auswirken kann. Nur durch ausprobieren?
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