Ach ja, wenn man viel Vorwärtsfahrt hat und effizient durch einen Flip den Heli abbremst, dann kann man nicht nur flippen und den Heli umdrehen, sondern die Drehzahl kann durch den Abbau der Geschwindigkeit sogar steigen. = Kinetische Energie in Rotationsenergie (auch Ekin :-) )
Fragen zur Autorotation
Einklappen
X
-
AW: Fragen zur Autorotation
Ach ja, wenn man viel Vorwärtsfahrt hat und effizient durch einen Flip den Heli abbremst, dann kann man nicht nur flippen und den Heli umdrehen, sondern die Drehzahl kann durch den Abbau der Geschwindigkeit sogar steigen. = Kinetische Energie in Rotationsenergie (auch Ekin :-) )[FONT="Arial Black"]Helischule Gonzalez[/FONT]
- Top
-
AW: Fragen zur Autorotation
Ich hab gestern nochmal fleißig einen Akku lang mit gefrorenen Fingern Auros geübt.
Also das Training der vorletzten Woche hat sich echt bezahlt gemacht. Hat auf Anhieb wieder geklappt.
Diesesmal war der Puls sogar etwas höher, weil kein Schnee lag (->also keine Dämpfung falls er mal unsanft runterkommt oder kippen sollte).
Hab dann zum Schluss noch einen draufgesetzt und mir zwei ßste auf den Feldweg vor mir gelegt (quasi als Markierung für die Landezone). Die ersten drei Mal hats geklappt, beim vierten Mal bin ich "auf dem Stock gelandet", das Heck war gott sei dank knapp neben dem Stock
[FONT="Arial Black"]www.firstlady1985.jimdo.com[/FONT]
- Top
Kommentar
-
Sonnenschein
AW: Fragen zur Autorotation
[QUOTE=FirstLady;2922027]Ich hab gestern nochmal fleißig einen Akku lang mit gefrorenen Fingern Auros geübt.
Hallo, für gefrorene Finger gibts Handschuhe oder einen heißen Glühwein.
Bleib weiter mutig .
Schöne Auros
Gruß
Sonnenschein
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Jaha, Handschuhe hab ich schon an
Sind ab Oktober meist Pflicht! Hilft aber auch nicht immer, grade bei Wind...
Hier mal ein Beweis dass ich fleißig am ßben bin. Heute wars schön windstill und ich konnte wieder nen ganzen Akku lang autorieren. Das hier was meine beste Auro heute:
[YOUTUBE]sOpUBcrsVUc[/YOUTUBE][FONT="Arial Black"]www.firstlady1985.jimdo.com[/FONT]
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Sehr schön Simone
Ich würde an deiner Stelle als nächstes Overspeeds üben um allgemein das Auftouren zu trainieren.
Das ganze am besten bei einem 700er mit einer mittleren Drehzahl von ca. 1600 RPM.
Desweiteren würde ich den Anflug testen. Dabei einen Punkt von ca. 5-7 Meter vor dem Landepunkt anvisieren. Ich nenne das immer den Aufschlagpunkt (AP), da wo der Heli ohne zutun eben aufschlagen würde ^^
Die Nase des Helis muss dabei ständig ganz leicht nach unten zeigen. Man kann mit Pitch den Winkel wie eine Treppe verändern. Sprich Pitch mehr in Richtung 0 Grad wird der Anflugwinkel flacher und der AP verschiebt sich nach hinten. Wenn man merkt, man würde darüber hinausschießen, dann gibt man etwas mehr negativ Pitch (-3 bis ca. - 7 Grad).
Ein optimaler Anflug, sprich effizient, ist dann erreicht, wenn man ohne ßnderung des Pitchwertes und der Nase genau beim AP ankommt, mann dort die Nase nach oben bewegt und durch das Abbremsen auf einer Höhe sogar Drehzahl gewinnt oder zumindest hält bis der Heli über dem Landepunkt zum stehen kommt und man dann mit langsamer Zugabe bis zum maximalen Pitch den Heli sanft aufsetzt.
ACHTUNG!!!: Bei der "Treppe". Der Heli neigt bei Wegnahme von Pitch dazu nach unten abzutauchen, sprich man muss etwas Nick ziehen, damit die Nase weiterhin minimal nach unten zeigt. Je niedriger die Drehzahl, desto kritischer dieses Verhalten. Im Worst-Case Scenario würde der Heli schlagartig nach unten abtauchen und es kommt zu einem blitzartigem Bladestop.
Bei Zugabe von Pitch passiert genau der umgekehrte Fall, der Heli neigt dazu die Nase nach oben zu nehmen. Auch dies mit gegebenenfalls etwas Nick nach vorne kompensieren, da sonst der Heli vorzeitig abbremst und Energie verliert.
Die "Treppe" ebenfalls mit eingeschaltetem Motor erst einmal üben
Am besten bei einem 700er ca. 1200-1400 RPM verwenden.
LG,
Daniel[FONT="Arial Black"]Helischule Gonzalez[/FONT]
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
PS: hier einer meiner Auros bei schönster Umgebung
Aufnahme entstand am Samstag, als ich das Teampilotenvideo für SAB, sowie Aufnahmen für meinen Vortrag bei der Rotor Live abgedreht habe.
Grüße,
Daniel[FONT="Arial Black"]Helischule Gonzalez[/FONT]
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Hallo,Zitat von danielgonzalez Beitrag anzeigenDie Nase des Helis muss dabei ständig ganz leicht nach unten zeigen.
welchen Grund hat es, dass die Nase leicht nach unten ist?
Bert Kammerer sagt in seinem AR Video, dass es besser ist die Nase leicht oben zu haben.
"Nase unten" erhöht ja die Gefahr das Luft von oben durch den Rotor strömt und die Drehzahl abbaut.
ChristophNette Grüsse
Christoph
[FONT="Arial"]No brain, no pain.[/FONT]
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Ja, das kommt mir auch vor, immer die Nase leicht nach oben. Jedenfalls mach ich die Auros auch immer mit Nase leicht oben.
@daniel: geile Auro, pass auf dass dir der Goblin nicht einschlägt, wenn du so rein rutschst...make it better, fly with OptiPower
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Also dieses überdrehen von Goblins, vor allem bei Auros, find ich iwie nervig. Aber gut sind halt Goblins...
Mit der Nase unten war glaub nicht auf die echte Auro Phase bezogen, sondern eher auf den Anflug (üben), würd ich aber auch anders machen."Because I was Inverted" - Maverick -
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Nein, war schon so gemein, wie ich es geschrieben habe.Zitat von Diablol Beitrag anzeigenMit der Nase unten war glaub nicht auf die echte Auro Phase bezogen, sondern eher auf den Anflug (üben), würd ich aber auch anders machen.
Wie fliegt man eine Autorotation? Senkrechter Fall oder mit Fahrt? Wenn man natürlich bereits Tempo hat, dann kann man auch die Nase ständig nach oben zeigen lassen. ßndert aber nichts daran, dass man am Ende die Nase nach unten nehmen muss, um wieder Geschwindigkeit aufzunehmen.
Außer man hat soviel Anfangsenergie (Geschwindigkeit), dass man wie bei Simone die ganze Zeit die Nase nach oben zeigen lassen kann.
Stellt euch ein Segelflugzeug vor. Dieses hat keinen Antrieb. Es muss ständig die Nase leicht nach unten zeigen, zumindest ist dies am effizientesten um einen weiten Gleitwinkel zu haben.
Hier seht ihr das ganz gut:
Stellt euch vor ihr macht eine Autorotation aus großer, großer Höhe. Und ihr wollt so lange wie möglich oben bleiben. Man nimmt dann die Nase tatsächlich leicht nach oben, so dass man durch den Wind ständig Energie rein bekommt
(man gewinnt auch Energie mit der Nase nach unten, da die Rotorblätter nicht nur Auftrieb durch Schub erzeugen, sondern ebenfalls wie ein Flügel durch Anströmung von vorne Auftrieb erzeugen)
Also stellt euch vor ihr sinkt langsam senkrecht nach unten oder mit minimaler Vorwärtsgeschwindigkeit. Die Drehzahl pendelt sich dann auf einem sehr niedrigen konstanten Wert ein, bei einem 700er ca. 1000-1200 RPM. Was müsst ihr am Ende machen? Richtig, ihr müsst zwingend am Ende noch mal Vorwärtsgeschwindigkeit aufnehmen um Energie für die Landung zu erhalten.
Hier seht ihr das ganz gut:
Alle die das nicht machen, landen am Ende hart und unsanft. Beim dritten (Minute 1:25) seht ihr gut, dass er das Heck nach unten nimmt bevor er abfängt. (fliegt ja rückwärts). Auch der Zweite, Daniel Simmering, muss bei 1:37 die Nase nach unten nehmen, genauso wie ich das bei 1:44 mache weil wir beide zu diesem Zeitpunkt weder viel Rotationsenergie (Drehzahl) hatten, noch viel kinetische Energie (Geschwindigkeit). Das einzige was uns geblieben ist, war ein wenig Resthöhe (potenzielle Energie) die wir am Ende in Geschwindigkeit umgewandelt haben, um dann wiederum sanft landen zu können.
Mir ist natürlich klar, dass man auch durch viel negativ Pitch bei genügend Gegenwind genügend Energie gewinnen kann, um auch am Ende die Nase nicht vor der Landung mal nach unten nehmen zu müssen. Auch gut, wenn man das kann. Dennoch kann man nur dann gut Autorotieren, wenn man mehr als einen kontrollierten Fall daraus machen kann. Da beginnen dann Auros auch so richtig Spaß zu machen
Grüße,
Daniel[FONT="Arial Black"]Helischule Gonzalez[/FONT]
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Finde ich auch!Zitat von Diablol Beitrag anzeigenAlso dieses überdrehen von Goblins, vor allem bei Auros, find ich iwie nervig. Aber gut sind halt Goblins...
Was nützt dir der gute Goblin, wenn du die Drehzahlvorgeben der Blatthersteller nicht beachtest?
Ich hätte angst, daß mir mal was um die Ohren fliegt.
Trotzdem Respekt vor dem der es kann
Ich mach aber lieber meine "Old Scool" Auros.
Ich habs übrigens mit dem Moskito Basic gelernt. Der kam runter wie ein Stein.
- Top
Kommentar
-
AW: Fragen zur Autorotation
Die anderen überdrehen auch, nur die Goblins werden ab 2100 RPM sehr laut was das Heck angeht, da die Kombination aus Heckboom (Resonanzkörper) und die weit untersetzten Heckrotoren (viel Heckdrehzahl mit langen Heckblättern) das ganze sehr verstärkt.
Die Goblins sind nämlich an für sich sehr leise! Sie sind sogar leiser, als der als Flüsterheli bekannte Voodoo 700. Nur eben bei gleicher Drehzahl. Da die meisten die Goblins aber mit entsprechender Drehzahl bewegen glauben viele, dass die Goblins eben laut seien.
Bei der "Schnee-Auro" war ich voll innerhalb der Spezifikationen. Die Blätter sind bis 2600 RPM freigegeben. Bei Overspeeds hingegen, überschreite ich wie viele Teampiloten des öfteren die maximalen Drehzahlvorgaben wo bis zu 3000 RPM erreicht werden.
Von anderen und mir gibt es genügend slow geflogenen Auros wo man hört, wie leise die Goblins sind.
Das tolle an schweren Helis ist, dass man sowohl smoothe Auros fliegen kann, als auch welche mit viel Drehzahlüberschuss. Dies geht mit Logo 600SEs, Voodoos oder anderen ähnlichen nicht, da die Rotorköpfe nicht dafür ausgelegt sind und unterdimensioniert sind.
Grüße,
Daniel[FONT="Arial Black"]Helischule Gonzalez[/FONT]
- Top
Kommentar

Kommentar