Guten Morgen und schönes Wochenende

Weiter mit dem Rotorkopf: Da beide Taumelscheiben (auch die obere) auf der 8mm-Außenwelle laufen sollen, habe ich schon damals zwei Standard-TS vom 500er T-Rex besorgt. Diese müssen natürlich auf die Drei-Blatt-Köpfe angepasst werden, d.h. der obere TS-Ring benötigt drei Kugelköpfe (120 Grad) anstelle der vorhandenen vier (90 Grad). Dazu wurden drei der vier Kugelköpfe entfernt. Ausgehend vom verbliebenen vierten wurden im 120-Grad-Winkel zwei neue 1,6mm-Löcher gebohrt und mit einem 2mm-Gewinde versehen. Das sollte natürlich äußerst genau an einer Ständerbohrmaschine passieren.
Nach dem Einschrauben und Sichern der Kugelköpfe hatte ich zwei Taumelscheiben mit je drei Kugelköpfen in beiden Ebenen zur Verfügung. Diese können nun sowohl standardmäßig als auch -über Kopf- eingebaut werden. Damit habe ich auch in mehreren Phasen experimentiert. Entscheidend ist, dass es gelingt, die Pitchwerte beider Rotorköpfe annähernd gleich zu bekommen und dabei einen relativ -schlanken- Aufbau zu realisieren. Am Ende habe ich die untere TS standardmäßig verbaut und die obere durch eine vom Blade 500 ersetzt. Diese bot die Möglichkeit, die Arme der unteren Scheibenebene abzusägen und damit die Kugelköpfe näher in das Zentrum zu bekommen. Auf diese Weise wurde der gesamte Rotorkopf im Mittelteil schlanker.
Wichtig für das korrekte funktionieren sind unbedingt einzubauende TS-Mitnehmer, und zwar drei Stück! Den ersten Grundaufbau habe ich noch ohne diese vorgenommen. Ich wollte einfach sehen, ob ich den Rotorkopf maßstabgerecht hinbekomme. Spätestens beim ersten Drehen mit Motorkraft müssen die TS-Mitnehmer montiert werden. Ich habe mich für sternförmige Mitnehmer der Fa. Microheli entschieden, zwei mit 8mm ßffnung und eine mit 5mm-ßffnung. Von unten nach oben müssen die Mitnehmer über der unteren TS, dann über dem unteren Rotorkopf (beide 8mm) und der dritte über der oberen TS (5mm) verbaut werden.
Und an dieser Stelle kommen schon mal die Fallen der Details! Beim Bewegen der Rotorköpfe (Pitch) müssen sich die Gestänge frei bewegen können. Sie stießen aber an den TS-Mitnehmern an.
Wie ich das Problem gelöst habe, dazu morgen mehr �


Die Gestänge stießen an den TS-Mitnehmern an. Abhilfe schafften z.T. das Umdrehen der TS-Mitnehmer, also deren Klemmschelle von unten nach oben. 
...werde es weiter verfolgen, bin gespannt

...und wie die gekommen sind 



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