Sieht super aus, ist das teils schon die Lackierung in Anlehnung an das Bild im Hintergrund?
Kamov Ka-26 - Der verspätete Koax
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AW: Kamov Ka-26 - Der verspätete Koax
... die Dachteile und Heckausleger sind beim Original in mattem grau lackiert, ansonsten wird die Maschine rot/weiß
Heute gibt es das letzte Video von unserem Wintertraining - dann hat Corona zugeschlagen und die Halle wurde gesperrt.
Das Video zeigt damit auch überhaupt den bisher letzten Flug des Modells. Der Baubericht ist jetzt ziemlich nah an der Echtzeit. Der erste Flug mit dem lackierten Modell hat bis heute noch nicht stattgefunden.
Also: Hier nochmal meine obligatorischen Kampfachten aus dem Monat März.
[FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]
Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.
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AW: Kamov Ka-26 - Der verspätete Koax
So, nach dem Aufbau der Mechanik war nun auch die zweite Etappe geschafft - der Rohbau ist fertig.
Nun ging es an die Feinheiten, an die Details und an das Lackieren. Da es keinen kompletten Rumpf gibt, habe ich in der Folge Bauteil für Bauteil einzeln komplett bis zum Lackieren bearbeitet.
Nach den guten Erfahrungen beim Lackieren bisheriger Modelle, griff ich auch diesmal wieder zur Spraydose aus dem Baumarkt. Den matten Grauton habe ich mit Haftgrundspray erzeugt, weiß und rot mit wasserbasierendem Lackspray. Zum Versiegeln der Oberflächen und zum Schutz der Decals habe ich Klarlack in glänzend bzw. matt genutzt.
Da ich meinen -Akku-Deckel- einmal in Arbeit hatte, habe ich ihn gleich bis zum Endzustand fertig gestellt. Als erstes habe ich die für den Maßstab machbaren Dachkoturen und -anbauteile angefertigt und aufgeklebt. Das betraf vor allem diverse Klappen. Für den kastenförmigen Aufbau habe ich wieder ein Stück Blisterabfall genutzt. Die ßffnungen für die beiden Heckausleger wurden mehrmals mit Spachteln und Schleifen angepasst.
Dann kam schon das -Benieten-, obwohl es bei der Kamov eher ein -Beschrauben- ist. Nach der bekannten Methode wurden die Schraubenreihen mit Holzkaltleim mittels einer Kanüle aufgetupft.
Fehlten schließlich noch die Abgasrohre. Da musste ein leichter Plastik-Gardinenring herhalten, weil er eine passende Krümmung vorweisen konnte. Die Mittelteile der inneren Abgasrohre wurden wieder aus zusammengerollter Overhead-Folie geschnitten, die Schellen mit selbstklebender Alufolie imitiert. Mit dem Ankleben der Abgasrohre erhielt das Kamov-Dach schon mal eine faszinierende Draufsicht.
[FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]
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Vom Feinsten!
RolandModell-Heli fliegen, fast die schönste Nebensache der Welt
Je originalgetreuer je besser!
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Anbauteile die gedruckt sind, verwende ich auch. Daher weiß ich, welcher Aufwand und Fleiß, und auch welches Geschick dahinter steckt, Teile die nicht einfach nur glatt sind so hinzubekommen. Ich hätte es wohl nicht mal versucht. Dementsprechend beeindruckt mich Dein Ergebnis zutiefst.
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Danke Peter,Zitat von TheFox Beitrag anzeigenAnbauteile die gedruckt sind
ein wenig sind die Teile schon eine Krux. Zum ersten machen sie wirklich Arbeit, zum zweiten spielen sie auch in der Gewichtsbilanz keine gute Rolle. Gerade die größeren, ohnehin schon schweren Teile bekommen nochmal ne Menge Spachtelmasse obendrauf. Die Kamov ist am Ende bei über 2kg gelandet ...:dknow:
Aber weiter zu den Feinarbeiten. Bevor es an das Lackieren des Heckauslegers und der weiteren Teile ging, war weitere -Holzleimbenietung- angesagt. Danach habe ich die Röhren des Heckauslegers matt-grau lackiert. Der Heckflügel wurde zuerst weiß gesprayt, dann abgeklebt und danach die rote Farbe aufgebracht.
Die Decals für das Modell habe ich auf Photoshop selbst gezeichnet. Sie wurden auf Decalfolie gedruckt, mit Klarlack versiegelt und schließlich als Wasserschiebebilder aufgebracht. Zur Fixierung wurden sie mit mattem bzw. glänzenden Klarlack übersprüht.
Als erstes waren der Heckausleger und das Kabinendach komplett fertig. Obwohl das Modell der -DDR-SPK- nachempfunden wurde, habe ich sie -HML- getauft, nach den Initialen ihres Eigners.
Im nächsten Schritt erfolgte das Finish der Gondeln und des hinteren Fahrwerkes. Diese Bauteile sind ja mit der zentralen Traverse verschraubt bzw. verklebt und lassen sich so einfach komplett vom Chassis abschrauben. Als erstes wurden die Fahrwerksbeine entsprechend dem originalen Vorbild noch mit zwei Streben aus dünnem Messingröhrchen verstärkt. Vorher hatte ich bereits je ein kurzes Stück Alurohr über die Beine geschoben und verklebt. An diese Schelle habe ich dann aus kleinen PVC-Teilen noch die Dämpferführungen imitiert und angeklebt. Das kurze Stück unterhalb der Schelle habe ich dann nicht mitlackiert, damit entstand ein wenig der Eindruck eines -Stoßdämpfers-.
Diese Baugruppe wurde auch komplett lackiert, was natürlich etwas mehr Arbeit beim Abkleben verursachte. Die Lichtaustrittsöffnungen der Positionsleuchten habe ich mit Latexmilch maskiert. Das Latex überzieht nach dem Erstarren die betupfte Fläche mit einem farbundurchlässigen Film, der nach dem Lackieren wieder rückstandslos abgezogen werden kann. Nach dem Weißlack kam das Abkleben und das Sprayen der roten Farbe an den unteren Gondelwölbungen.
Nach dem Einsetzen der bereits vorher lackierten markanten Jalousieteile entstand sofort der typische -Hoodlum--Eindruck.
Angehängte Dateien- 01 lackierter Heckausleger.jpg (569,8 KB, 135x aufgerufen)
- 02 Fahrwerkbein mit Streben.jpg (154,6 KB, 125x aufgerufen)
- 03 Fahrwerkbeine mit Streben.JPG (492,0 KB, 121x aufgerufen)
- 04 lackierte Unterteile der Gondeln mit Traverse.jpg (594,7 KB, 119x aufgerufen)
- 05 Gondeln Vorderansicht.jpg (417,5 KB, 123x aufgerufen)
- 06 Gondeln Vorderansicht.jpg (417,4 KB, 118x aufgerufen)
- 07 Gondeln Heckansicht.jpg (392,6 KB, 114x aufgerufen)
- 08 Gondeln Draufsicht.jpg (410,5 KB, 121x aufgerufen)
[FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]
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Bevor es an das Lackieren der Kabine ging, musste ich noch die beiden Lüftungshutzen vor dem Rotormast nachbilden. Dazu kam wieder 2K-Knetmasse zum Einsatz. Nachdem die vorgesehenen Stellen wieder mit Tesa-Film beklebt waren, wurde die weiche Knetmasse draufgedrückt und am Modell die Grundform modelliert. Damit ist die Dachwölbung an den Hutzen bereits vorgeformt. Nach dem Aushärten konnten sie abgenommen werden und wurden weiter bearbeitet, schließlich aufgeklebt.
Als nächsten Schritt wurden wieder -Schrauben gesetzt-. Wie schon auf dem Dachteil, an Gondeln und an den Heckauslegern habe ich mit der Holzleimmethode auch die die Kabine und die Pilotenkanzel mit kleinen Schraubenimitationen versehen.
Ja und dann wurde weiß lackiert. Nach dem Austrocknen wurde wieder abgeklebt und beide Teile bekamen ihren ihnen zustehenden Rotanteil. Schließlich wurden die INTERFLUG-Decals aufgebracht. Am Folgetag habe ich diese Teile noch einmal mit glänzendem Klarlack überzogen und die Decals damit auch versiegelt.
Nun lagen alle lackierten Teile vor mir â?¦ oder habe ich was vergessen?
Angehängte Dateien- 01 Bau Lüftungshutzen.jpg (921,9 KB, 122x aufgerufen)
- 02 Kabine weiÃ?.jpg (531,8 KB, 115x aufgerufen)
- 03 Kabine weiÃ?-rot.jpg (564,6 KB, 118x aufgerufen)
- 04 Pilotenkanzel benietet und lackiert.jpg (443,9 KB, 123x aufgerufen)
- 05 Dachteil lackiert.jpg (465,5 KB, 119x aufgerufen)
- 06 Heckausleger lackiert.jpg (532,1 KB, 112x aufgerufen)
- 07 Lackierte Teile vor Zusammenbau.JPG (1,11 MB, 120x aufgerufen)
[FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]
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AW: Kamov Ka-26 - Der verspätete Koax
Der Rumpf sieht schon sowas von klasse aus...wie ich es von dir gewohnt bin...
Chris
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AW: Kamov Ka-26 - Der verspätete Koax
Klar fehlte noch etwas: Der Rotorkopf.
Im Gegensatz zu meinen anderen Single-Rotor-Helis ist dieser bei der Kamov ein ziemlich auffälliges Teil. Die Bling-Bling-Teile passten irgendwie nicht so richtig. Obwohl ich es bei einem 50cm-Modell noch nie gesehen habe, überkam mich die Anwandlung, auch den Rotorkopf mit grauer Farbe zu versehen. Aber auseinandernehmen und mit Spray lackieren?
Abgesehen davon, dass es mir an dieser Stelle widerstrebte, die mühevoll eingestellte Mechanik mit allen gesicherten Schraubverbindungen wieder auseinanderzunehmen, hielt mich auch die Gefahr ab, dass der Sprühnebel in die Lager oder Drehteile einzieht.
Also habe ich den Pinsel gezückt. Nach einer Proberunde an einem alten Rotorkopf habe ich mich dann an den der Kamov herangewagt. Gut geschütteltes Haftgrund-Spray habe ich in ein kleines Gefäß gesprüht und dann mit einem kleinen, weichen Pinsel in drei Arbeitsgängen an den gut zugänglichen Rotorkopfteilen verteilt. Aus Zentimeternähe sind die Pinselspuren zwar zu sehen, das trübte aber das Gesamtbild nicht - die -Hoodlum- war noch ein wenig ihrem Vorbild näher gekommen.
Es ging mit Riesenschritten dem Finish entgegen, das Tiefziehen der Scheiben war nicht mehr vermeidbar �Angehängte Dateien- 02 Rotorkopf lackiert.JPG (593,1 KB, 175x aufgerufen)
- 03 Rotorkopf.jpg (469,0 KB, 152x aufgerufen)
- 04 Lackierung abgeschlossen.jpg (566,3 KB, 142x aufgerufen)
- 05 Lackierung abgeschlossen.jpg (509,8 KB, 150x aufgerufen)
- 06 Lackiertes Modell.jpg (505,5 KB, 157x aufgerufen)
- 07. lackiertes Modell.jpg (486,7 KB, 151x aufgerufen)
[FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]
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Hendrik in Hochform! Sooo geil!
GruÃ? Michael
[FONT="Comic Sans MS"]Valar morghulis[/FONT]
Bedienungsanleitungen werden nicht nur kostenlos, sondern meistens auch völlig umsonst beigelegt!
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