Allerdings hatte ich hier die Möglichkeit SLS drucken zu lassen.
Laser schmilzt Kunststoffpulver.
Somit ist die Oberfläche viel feiner und die Schleiferei hält sich in Grenzen.
Habe auch bei Shapeways die Landegestellaufnahme für meinen Speedheli in SLS drucken lassen, da stabiler. Bei so einem Rumpf wird das aber empfindlich teuer. Da würde ich auch den eigenen Drucker nutzen und schleifen + spachteln.
Es ist ein Hobby, da kommt es auf die paar Stunden auch nicht an, auch wenn es nicht die spaßigste Arbeit ist.
Sehr saubere Arbeit! Gerne hätte ich Dir ein Wenig davon erspart.
Kurze Erklärung: Wir Scale-Fans helfen uns manchmal kurzfristig und unkompliziert (ohne finanzielle Interessen) gegenseitig aus. Ich bekam eine kurze Mail, mit der STL und der Frage: "kannst Du das drucken?". Ich hab das kurz durch den Slicer geschickt, konnte ich so nicht drucken. Also ein paar Löcher repariert, und dann Bescheid gegeben, dass ich es kann. Dann die Bitte, es zu Drucken. Ich hatte gerade rein zufällig blaues PLA im Drucker. Ich hätte die Fenster schon im CAD herausrennen können...hab aber angenommen es wäre ein Rohling zum Formenbau gefragt. Das jemand daraus einen Rumpf baut, und dieses PLA tatsächlich fliegen wird - wusste ich damals noch nicht.
Dass es viel Arbeit werden würde, daraus einen Rumpf zu machen, war mir klar. Aber dass der nachher so geil aussieht - das hat mich echt weggehauen!
Habe auch bei Shapeways die Landegestellaufnahme für meinen Speedheli in SLS drucken lassen, da stabiler. Bei so einem Rumpf wird das aber empfindlich teuer. Da würde ich auch den eigenen Drucker nutzen und schleifen + spachteln.
Es ist ein Hobby, da kommt es auf die paar Stunden auch nicht an, auch wenn es nicht die spaßigste Arbeit ist.
Grüße Chris
Hallo,
glücklicherweise gibt es bei mir ein paar Bekannte, die so einen SLS Drucker in der Firma haben .
tu Dir bitte selbst einen Gefallen und lass das Modell niemals im abgeschlossenen Auto in der Sonne stehen. PLA ist nicht wirklich Temperaturbeständig. Selbst auf dem Flugplatz in der prallen Sonne kann es zu Deformationen kommen. Mir ist schon ein PLA-Modell regelrecht weggelaufen. Es wäre schade um die viele Arbeit.
lass das Modell niemals im abgeschlossenen Auto in der Sonne stehen.
Danke Porsti,
bin dankbar für den Tipp, obwohl mir das Problem schon bekannt ist. Modell im Auto oder anderweitige extreme Hitzeeinwirkung müssen unbedingt vermieden werden.
Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme habe ich die besonders dünnen Teile mit Glasfaserpolyester von innen laminiert und damit ein wenig gegen sowas stabilisiert. Trotzdem werde ich vorsichtig sein.
Hi, ein tolles Projekt bei einem sehr seltenem Heli, als Modell gesehen habe ich den nur von Heliclassics in XXL Größe mit Reismehlsprühanlage an meinem Heimatplatz in Belgien. Toll auch die technische Umsetzung, bin absolut begeistert!! Und auch schön, dass hier die Hilfe von vielen Forumteilnehmern einfloss.
Eventuell als Anregung, ich drucke viele Teile bei meinem modifiziertem Anet A8 mittlerweile nur noch mit weißem PLA, etwas höhere Drucktemperatur, aber dadurch ist der Druck auch viel stabiler als bei z.B. schwarzem PLA, auch bei Temperaturen im PKW. Und auch das Druckergebnis ist etwas -glatter-.
Bevor die ersten Probeflüge mit Anbauteilen erfolgen sollten, wollte ich unbedingt noch den Heckausleger anfertigen. Hier habe ich mir lange das Gehirn zermartert, wie ich dieses Teil gewichtsmäßig so leicht wie möglich hinbekomme. Es war von vornherein klar, dass die Kamov hecklastig sein würde. Diesen Effekt wollte ich aber so gering wie möglich halten. Deshalb kam für die Heckteile 3-D-Druck nicht in Frage.
Relativ einfach habe ich ein leichtes Heckleitwerk zusammengebaut. Alle Teile sind hohl und wurden aus 0,3mm starken PVC-Teilen angefertigt und zusammengeklebt. Um auf die notwendige Dicke der Flügel zu kommen, habe ich schmale ultraleichte Hartschaumsteifen zwischen die Plattenwände geklebt. Obwohl Sekundenkleber sehr gut geeignet wäre, habe ich UHU-Schnellfest benutzt. Schließlich habe ich die senkrechten Endplatten noch vorbildgerecht mit kleinen Sicken aus dünnen PVC-Streifen und Klappen aus selbstklebender Alufolie versehen. Nach der Behandlung mit Spritzspachtel kam ein zufriedenstellendes Ergebnis heraus.
Nun zu den beiden Auslegern, die mir etwas mehr Gehirnschmalz kosteten. Diese verjüngen sich ja zum Heck hin leicht kegelförmig. An irgendwelche fertigen Rohre o.ä. brauchte ich gar nicht zu denken - es blieb mir nur Selbstbauen. Da fielen mir die Abgasrohre meiner EC135 ein, die ich aus dünner zusammengerollter Overhead-Folie angefertigt hatte. Nach mehreren Versuchen lagen zwei konturengleiche kegelförmige ultraleichte Röhren aus dieser Folie auf meinem Tisch.
Also: Overhead-Folie zu einer passenden Röhre gedreht, festgehalten und flüssigen Sekundenkleber reinlaufen lassen - Rohbau fertig. Um eine ausreichende Stabilität zu erreichen habe ich beide Röhren mit einer Lage Glasfasermatte und Polyester dünn laminiert und verschliffen. An die Enden wurde aus 2K-Knete entsprechende Endstücken geformt, vorn wurden die Röhren gerade abgeschnitten.
Die Befestigung am Rumpf erfolgt durch ca. 12cm lange Alu-Winkelprofile, die ca. 3cm überstehend mit UHU-Endfest in die Röhren eingeklebt wurden. Schließlich wurden noch die obligatorischen Sicken mit dünnen PVC-Streifen imitiert.
Die so erreichte Lösung finde ich inzwischen genial, das gesamte Heck ist leichter kaum hinzubekommen.
Irgendwie bekommt meine Konstruktion nach und nach ßhnlichkeit mit der Kamov. Stimmts?
Wer nicht auf die Fotovergrößerung klicken möchte, hier der Baufortschritt nochmal unkommentiert als Video:
Nach und nach habe ich die Flugeigenschaften des Koax inzwischen immer besser verstehen gelernt. Zwar haben die Flüge immer noch Ecken und Kanten, sie werden aber immer ansehnlicher. Das Problem in der Halle ist, dass man den Koax ständig abbremsen muss. Das Teil wird wirklich sehr schnell sauschnell. Und die Wände kommen manchmal ganz plötzlich auf den Heli zugesprungen. Und aufgeregt war ich auch - man hörts am Schnaufen
Deshalb an dieser Stelle mal ein Flug, der den Gesamteindruck der Kamov schon mal erahnen lässt.
Ich hatte mir das ziemlich einfach vorgestelllt: Die Akkus kommen in die Gondeln.
Der Entschluss war prinzipiell richtig, aber leider nicht bis zum Ende durchdacht. Jetzt wurde alles noch einmal kompliziert. Als erstes musste ich erkennen, dass die Gondeln wegen ihrer kegelförmigen Enden und der eingesetzten Frontjalousie wahrscheinlich etliche Millimeter zu kurz sein werden.
Nach dem Austausch von Zeichnungen kam ich mit Bernd überein, die Gondeln minimal -zu strecken-, indem die Mittelteile der Gondeln 15mm länger gedruckt werden. Auch wurden sie nicht in rechts- Linkshälften geteilt, sondern in Ober- und Unterteil.
Bernd bot mir an, sie in Resine zu drucken, um die Nacharbeit so gering wie möglich zu halten. Dann stellte er aber fest, dass der Druckvorgang sehr aufwändig ist und die Teile wenig bruchsicher.
Schließlich kamen wir überein, dass er nur Muster druckt, diese abformt und mir die Gießlinge schickt.
So geschah es dann auch. Die Dachteile und Gondelenden kamen aus PLA gedruckt an, die Gondelwände aus Resine abgegossen. Trotzdem waren sie außerordentlich filigran und zerbrechlich. Deshalb habe ich sie im halbmontierten Zustand von innen wieder mit Glasfaserpolyester laminiert. Vorher wurden jeweils die unteren Hälften mit den vorderen Ringen zur Aufnahme der Jalousie und die oberen Hälften mit dem Heckkegel verklebt.
Mein Gedanke war, die untere Hälfte mit der markanten Frontjalousie fest mit meiner Akkulade zu verbinden, die obere Hälfte dann mit Magneten zu befestigen. Also habe ich die unteren Gondelteile an die Traverse mit den Aluprofilen angepasst.
Nun konnte ich es drehen und wenden, wie ich wollte: Meine Traverse war zu schmal, ich musste eine dritte anfertigen, damit alles genau zusammenpasste. Die unteren Gondelteile wurden dann mittels kleiner -Spanten- aus Hartschaum mit den beiden Akkuteilen fest verklebt.
Das Konzept ging auf - die Akkus passten hinein, die Oberteile ließen sich ohne Spannung locker draufklappen. Nun wurden auch die bisher in ßberlänge heraushängenden Akku-Verbindungskabel zu den Reglern auf passende Länge gekürzt und mit Goldies verlötet.
Nicht vergessen habe ich auch das Anbringen der Positionsleuchten und das Einkleben von Klettband zur Sicherung der Akkus in den unteren Gondelteilen. Schließlich wurde unter Hitze noch ein wenig gebogen, hier und da etwas geschliffen - letztlich passte alles erst einmal zusammen.
Wirklich sehr schön gelöst, die Verlängerung fällt nicht sonderlich auf, aber in der Tat sieht der Abstand der unteren Rotorebene zur Gondel nicht besonders üppig aus.
Nach dem probeweisen Ausschneiden und Anpassen des Dachteiles kam ich doch wieder ins Grübeln, aber der geringe Abstand der unteren Rotorebene zu den Gondeln war nicht daran Schuld.
Die Dachteile müssen auf den Gondelteilen aufliegen, wie kann ich dann die Gondelteile abnehmbar machen? Auch müssen ja die Akkukabel angesteckt werden, das ging irgendwie nicht, sie lagen nur immer im Weg.
Es dauerte eine Weile, bis eine Denkbarriere aus meinem Kopf verschwand. Warum nicht beide Gondeloberteile und das Dachteil fest miteinander verbinden? Zum Akkuwechsel wird dann nur dieses eine große Teil abgenommen.
Gedacht - getan. Ich habe die Gondelteile und das Dachteil im aufgesetzten Zustand beidseitig mit je einem PVC-Streifen und Sekundenkleber verklebt. Nach dem Trocknen habe ich diese drei verbundenen Teile vorsichtig abgenommen und -auf den Rücken- gelegt. Den Spalt habe ich erstmal dünn mit UHU-Endfest zugegossen. Um eine endgültige Stabilität zu erhalten wurden diese beiden Klebestellen noch zusätzlich mit mehreren Schichten Glasfaserpolyester laminiert.
Ein kleines Problem stellten die vorderen Wülste des Dachteiles dar. Diese musste ich abschneiden, damit das gesamte Teil nach hinten abnehmbar werden konnte. Nach ein wenig ßberlegung habe ich diese Wülste dann aus PVC neu angefertigt und fest direkt an die Pilotenkanzel angebaut.
Die Gesamtlösung hat mir dann wirklich ein Lächeln auf die Lippen gebracht und am Abend für einen guten Cognac gesorgt. Zwar waren hier und da noch Luftlöcher und Klemmstellen, aber das Teil an sich stellte nun eine geniale Lösung dar.
Zum Befestigen der -Deckelkonstruktion- habe ich vier Neodym-Magnetpaare verwendet. Je ein Paar hält den Deckel vorn oben und hinten unten an den Gondeln.
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