Ich bewundere die drei mir bekannten Koax-Spezis (Harald, Peter und Hendrik) für diese Probiererei. Ich habe das ja in der Koax-Anfangsphase (ermuntert von Harald) auch versucht, aber bald bleiben gelassen.
Ich träume immer noch von einer FBL-Baustein-Programmierung, die Koax-Rotore stabil mit BL Motoren fliegen läßt. Das andere System mit dem Mischer ist mir zu aufwendig.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
@ Derfnam: die Pulsfrequenz hat sich in Grenzen gehalten, ganz anders als später mit angebauten Rumpfteilen in der Halle. Da haben wieder mal seit langem die Knie gezittert
@ Peter: ... war ne optische Täuschung, der Radfahrer war schon vorbei
@ Bernd: Ich glaube, ich zähle noch nicht so richtig zu den Koax-Spezies. Ich bin aber ganz glücklich, dass ich ziemlich weit in die Materie eingedrungen bin. Für mich hält Harald dann doch das Koax-Zepter am höchsten. Ich habe vier Seiten gesammelte Posts von Harald in meinen theoretischen Unterlagen für den Koax-Bau
@ Harald: Ich würde mich freuen, wenn ich zur Reaktivierung Deines Koaxes einen kleinen Beitrag leisten könnte
Weiter ging es mit der Vorbereitung für den Rumpf. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Modellen hat dieser bei der Kamov keinerlei tragende Funktion - das Chassis ist allein ohne Einschränkung flugfähig. Dafür sorgt das unmittelbar am Chassis angebrachte Eigenbau-Fahrwerk.
Entsprechend meiner Hauptzeichnung habe ich aus Baumarkt-Aluminiumstangen die beiden Fahrwerksbeine vorn und hinten selbst gefertigt. Die Radgabeln (vorn und hinten 4mm Durchmesser) habe ich gebogen, anschließend mit drei 2mm-Bohrungen versehen. Die mittlere dient der Befestigung am Fahrwerksbein, die beiden waagerechten Bohrungen nehmen die Achse (2mm-Gewindestab) auf. Die Fahrwerksbeine (vorn 5mm, hinten 6mm Durchmesser) habe ich unten mit jeweils einer 1,6mm-Bohrung versehen und da hinein ein 2mm-Innengewinde geschnitten.
Die Gabeln wurden unter Verwendung von UHU-Endfest dann in die Radträger eingeschraubt. Die Räder sind aus dem handelsüblichen Zubehör.
Das hintere Fahrwerk wird an der Quertraverse verschraubt, mit den Gegenmuttern ist die Höhe einstellbar. Für die beiden vorderen Radträger habe ich einen Hilfsrahmen aus Alu-Winkelprofil zusammengeschraubt. Nach der Montage ist auch die Rotorneigung von etwa 6 Grad realisiert. Nachdem im November 2019 unsere Hallen-Wintersaison begonnen hatte, konnte ich ab da jede Woche den Baufortschritt im Flug testen.
Hier der erste Flug des -fliegenden Sessels- in der Halle.
Hallo Hendrick,
super Projekt. Würde mich auch reizen mal einen Koaxheli zu bauen.
Das Fahrwerk sieht richtig gut aus, ich hoffe das es hält. Das Baumarktaluminium lässt sich zwar gut bearbeiten, ist aber viel zu weich und für Modellbauzwecke eher ungeeignet. Biegen sollte man dieses Alu am besten gar nicht, da die ohnehin schon mäßige Belastbarkeit dann nochmal deutlich abnimmt.
Ich habe keine guten Erfahrungen gemacht und lasse jetzt die Finger von dem Baumarkzeugs. Wenn die Teile auf Dauer belastbar sein sollen, hilft nur 7075er Alu bzw. Einsatz von GFK Platten.
Ich habe keine guten Erfahrungen gemacht und lasse jetzt die Finger von dem Baumarkzeugs. Wenn die Teile auf Dauer belastbar sein sollen, hilft nur 7075er Alu bzw. Einsatz von GFK Platten.
Grüße
Christian
Da muss ich doch gleich mal ein Veto einlegen
Diese Baumarkt ALU ( Zeugs) eignet sich hervorragend für den Modellbau!
Macht auch mal ein nachbiegen mit...natürlich im vertretbarem Rahmen
Ich habe genügend Winkel für Landekufen etc. gemacht / Verstrebungen /
oder auch mit Rundmaterial gearbeitet/gedreht.
Auch habe ich IMMER ein gewissen Vorrat in verschiedenen Dicken und
Profilen da.
Das 7075er Alu besser ist, steht nicht zur Frage...doch für solche
Arbeiten wie Hendrik hier zeigt, voll und ganz OK
... jetzt musste ich erst mal suchen - von den TGY306G-Servos hatte ich vor Jahren mal sechs Stück gekauft. Stellkraft 3,7 kg/cm.
Ist schon etwas knapp, für Scale-Rundflug mal gerade so ausreichend. Ich bevorzuge die Alu-Servos aber wegen ihrer 22mm Baubreite - sie werden zwischen den Chassisplatten "eingeklemmt".
Du hast Recht, was die Baumarkt-Qualität betrifft.
Aber wie Harald auch bemerkte, halte ich auch das weiche Alu-Material für dieses Projekt für ideal. Das wird sich nachher beim genauen Justieren der Motorgondeln noch zeigen, wo man einfach auch mal einen Millimeter oder zwei nachbiegen muss.
Bei schwereren Modellen verbietet sich dieses material natürlich.
... jetzt musste ich erst mal suchen - von den TGY306G-Servos hatte ich vor Jahren mal sechs Stück gekauft. Stellkraft 3,7 kg/cm.
Ist schon etwas knapp, für Scale-Rundflug mal gerade so ausreichend. Ich bevorzuge die Alu-Servos aber wegen ihrer 22mm Baubreite - sie werden zwischen den Chassisplatten "eingeklemmt".
Das sieht man, das die schwer an ihrer Grenze sind
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