Soooo, das Wetter war ja jetzt nicht so dolle, wir hatten aber vom Verein Adventsfeier in der Hütte und ich hatte ihn einfach mal mit in der Hoffnung das es mal 10 min. nicht schneit ;-)
Ein Akku war aber drin...
Kurz zum Setup:
T-Rex 550 mit DFC Kopf, Robbe Regler, sonst alles Standard, Funke Futaba T8FG
Also mein erster Eindruck ist durchweg positiv. Das Naza H hatte ratz-fatz 7 Satelliten gefunden, da war ich noch nicht mal in sicherer Entfernung angelangt. (unter 7 gibt es Blinkzeichen). Mit der aktuellen Firmware 1.0 muss man im "nackten" Flybarless Modus starten und landen, wovor ich als HC3SX verwöhnter Anfänger etwas Bammel hatte. Das funktionierte aber ganz gut und in ca. 2 Meter Höhe schaltete ich auf den Atti-Mode, der die Horizontallage und die Höhe hält. Das Heck wackelte anfangs leicht hin und her, was ich aber mit dem Drehgeber auf Kanal 5 fast ausmerzen konnte. Beim Umschalten in den Atti Mode hatte ich etwas Schräglage und nach einem Blitzschnellen Ruck stand er da, das feeling ist ungefähr so wie wenn man beim HC3SX die Horizontalstabilisierung voll aufgedreht hat. Schade dass man das beim Naza H nicht von der Funke verstellen kann sondern nur in der Software. (oder es ist mir noch nicht bekannt wie). Ich konnte in diesem Modus Vertikaldrift von ca. 1 Meter feststellen, ich denke das ist durchaus akzeptabel.
Beim Heck war mir etwas wichtiges entgangen, es lag verkehrt herum auf dem Knüppel, deshalb konnte ich leider keine Runde fliegen. Ich hatte alles 5 mal gecheckt, aber daran hatte ich nicht gedacht... nichts desto trotz, der GPS Modus ist mal wirklich geilomat! Der Heli stand wie angenagelt in 2 m höhe vor mir, da war kein zucken und rucken zu sehen. Hier hat DJI wirklich ganze Arbeit geleistet. Ich hätte theoretisch das Handy aus der Tasche holen können und ein Foto schießen, war aber zu aufgeregt ;-)
Auf Steuerbefehle reagierte er fix, aufgrund meines Fehlers bin ich aber nur vor und zurück geflogen.
Ich hatte (zumindest subjektiv) den Eindruck dass das Verändern der Gasvorwahl im Atti und GPS Modus keinen Einfluss auf die Drehzahl hatte. Mit dem HC3SX machte der T-Rex da doch einen Hüpfer nach oben... vielleicht kann das jemand bestätigen, würde auch Sinn machen, da ja hier das Naza die Hand auf Pitch und Gas hat (ich fliege den Regler im Stellermodus).
Beim Landen hatte ich etwas Schwierigkeiten, der Heli hängt sehr Agil am Knüppel, kann aber auch sein dass das an meinen Fähigkeiten lag ;-)
Ich schaltete zurück in den Atti Modus und landete, bei Bodenkontakt schnell in Acro und Gas weg. Das wars. Ich muss sagen, für meine Fähigkeiten optimal und als Technik-Freak begeistern mich natürlich die GPS und Baro Fähigkeiten. Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich genial, wenn ich dran denke was das Align APS kostet. Das Helicommand HC3SX wirkt jetzt auch etwas überteuert... oder die rüsten zum selben Preis auch ein Barometer und GPS nach...
Sobald das Wetter es zulässt werde ich weiter Testen und fliegen. ßbrigens die Anleitung ist etwas dürftig aber ausreichend. In den winzigen Päckchen ist überhaupt kein Schriftstück oder Datenträger drin, muss man sich alles von der Homepage ziehen. Das Setup Programm ist übrigens sehr übersichtlich und ähnlich wie beim HC3SX Schritt für Schritt aufgebaut. Blöd ist, wenn man später noch mal was verändern will muss man die Setup Prozedur noch mal starten, die Meldung ist etwas irritieren, weil das Programm fragt ob man ein neues Setup erstellen möchte, es sind dann aber noch alle vorigen Werte in den Registern vorhanden... ich hatte meinen Heli im Verlauf des Setups noch mal von Grund auf an Taumelscheibe und Kopf feinjustiert, so dass ein Auto-Trimm-Flug unnötig war.
Viele Grüße
Jochen


vorn?
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