AW: Heli Professional ALIEN 600-V2 Aufbau- und Erfahrungsbericht
Hallo Roland,
verfolge gerade deinen Aufbauthread mit grossem Interesse, da ich selber auch mit einem grösserem Heli liebäugel.
Warum hast du dich für den Alien entschieden? Was ist von den elektrischen Komponenten zu halten? Ich hatte xelaris vorher noch nie gehört.
Gruß Norbert
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
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Hallo Norbert!
Ich schwimme nicht gerne mit dem "Mainstream" und daher kam ein T-REX für mich keinesfalls in Frage. Genau so wenig wie ich keinen VW Golf haben möchte .
Auf den Alien bin ich zufällig in der Zeitschrift ROTOR gestoßen. Ich habe mir den Heli näher angesehen und er hat mir auf Anhieb gefallen. Die Teile sind wertig, viel Alu und Karbon und auf den wenigen Videos im Netz flog er sich ganz passabel.
6S Antrieb war auch noch ein Punkt. Lieber mit 2 Akkus 2x fliegen als mit 2 Akkus 1x fliegen (12S Setup). Ich möchte zwar etwas 3D fliegen, aber nicht das ganz zackige - das werde ich sowieso nie hinbekommen.
Beim Zusammenbauen (bin ja gerade dabei) stelle ich immer wieder fest wie hochwertig die Komponenten sind und wie schön verarbeitet. Die T-REXE meiner Vereinskollegen sehen da schon etwas "brachialer" aus. Was nicht bedeuten soll, dass die nicht auch wunderbar fliegen.
Die XELARIS Komponenten kenne ich nicht. Aber ich hätte auch keinen Vergleich zu anderen Komponenten, da es ja mein erster großer Heli ist.
Ich habe im Vorfeld auch viel mit den Leuten von Heli Professional gemailt - insbesondere mit Nicolas Stolz. Der Support und die Hilfstbereitschaft bei Heli Professional ist herausragend. Weil man auch zeitnahe Antworten auf Email-Anfragen bekommt (nicht wie bei Horizon Hobby erst nach 2 Wochen).
Ein Punkt war auch noch der günstige Preis. Denn mein zuerst angestrebter Heli (TDR oder XXXTREME) ist für mich zur Zeit von den Anschaffungskosten nicht drin.
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Heute Nachmittag kamen die Bauabschnitte von 2 bis 8 an die Reihe. Das bedeutet Chassis, Getriebe, Motor und Servos. Diese Abschnitte waren einfach und alles passte wie in der Anleitung beschrieben.
Die Führungsrollen für den Heckantriebsriemen sollen die Umschlingung des Freilaufzahnrades vergrößern und den Riemen am Platz halten.
Das Getriebe soll laut Anleitung kein achsiales Spiel haben - es liegen genügend Passscheiben bei um das hinzubekommen. Einen so leicht laufendes Getriebe mit Null Spiel hatte ich bei meinen 450er Helis nie.
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Nachdem die Getriebeeinheit (welche aus einem einzigen Aluminiumrahmen besteht) mit der Akkuaufnahme verbunden wurde, kam der Motor dran.
Ich habe zuerste den Motor ganz zum Hauptzahnrad gerückt und dann ein kleines Stück zurückgezogen. Mit den 4 Schrauben wurde die Motoraufnahme fixiert. Durch die Schlitzbohrungen sind auch Ritzel mit anderen Durchmessern jederzeit möglich. Vorne der kleine Karbonausleger ist die Reglerplattform.
Bei den Servos sind viele Plastikhörner und sonstiges Kleinzeugs dabei. Nicht alles wird benötigt. Es liegen drei Stück Aluminiumservohörner bei die einen sehr soliden Eindruck erwecken. Die Servos werden mit Gummitüllen, Plättchen und Abstandhalter direkt auf dem Getrieberahmen befestigt. Da wackelt nichst mehr. Natürlich habe ich bei jedem Schritt immer vorher die Schrauben mit Aceton entfettet und mit ausreichend mittelfestem Schraubenkleber benetzt.
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der Alien ist schon chick... . Mal was anderes, als die langweiligen TDR's, die man inzwischen in mehrfacher Ausführung auf nahezu JEDEM Flugfeld sieht... .
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Nächste Herausforderung:
Es steht leider nichts in der Anleitung.
Soll man die Lager am Heck einkleben?
Wenn ich die nur so reinklippse, dann sind die so locker, dass die von alleine rausfallen.
Richtig! Die sorgt für den Abstand des Axiallagerinnenringes zum Aussenring des Radiallagers. Also sehr wichtig!
Die Konstruktion des Aliens ist schon recht ungewöhnlich. Der stabile Alurahmen für das Getriebe ist schon bemerkenswert.
Leider ist das HZR nicht schrägverzahnt. Ich habe gerade meinen T-Rex 450 auf Schrägverzahnt umgebaut und bin vom Ergebnis begeistert. Da bin ich mal gespannt, wie laut der Alien ist.
Gruß Norbert
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
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Habe gerade mal den Alien auf der Homepage studiert.
Die Anlenkung der Heckpitchhülse ist schon echt inovativ, fast directdrive! Die Anlenkung der TS gefällt mir von der Geometrie nicht so gut. Die Anlenkstangen laufen nicht parallel zur Hauptrotorwelle. Die Stangen sind nicht einstellbar, oder? Wäre auch nicht schlimm, aber es sieht so aus, als ob die Nickanlenkungsstange einen anderen Winkel, als die Rollanlenkungsstangen haben, oder täuscht das auf den Fotos?
Gruß Norbert
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Die sorgt für den Abstand des Axiallagerinnenringes zum Aussenring des Radiallagers. Also sehr wichtig!
Noch zur Erklärung: Sonst schleift der Innenring der Radiallagers am Innenring des Axiallagers. Der Innenring des Radiallagers dreht sich mit der Blattlagerwelle, der Innenring des Axiallagers mit dem Blatthalter.
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Blatthalter und Rotorkopf-Zentralstück werden der Reihe nach zusammengesetzt. Leider fehlte eine Beilagscheibe für den Blatthalter (im linken Säckchen ist keine, im rechten ist eine).
Die Taumelscheibe sieht etwas anders aus als bei den REXEN - eher wie eine Spinne.
Der Heckrotor war bereits vormontiert. Ich habe den aber trotzdem noch einmal auseinandergenommen und Schritt für Schritt laut Anleitung wieder zusammengesetzt. Zudem habe ich Schraubensicherung und viel Fett für die Drucklager verwendet - war vorher keines drin.
Das Heck - nein, das Lager gehört nicht in die Finne, ist nur imm Sackerl dort reingerutscht. Die beiden Lager habe ich mit Superkleber eingeklebt, da sie mir doch zu locker in der Aufnahme saßen.
Der Heckservo mit Torsionsanlenkung. Der Vorteil dabei ist, dass man hier keine Servohörner montieren muss, sondern die Torsionsstange nach erfolgtem Setup einfach mit zwei Madenschrauben fixiert. Eine sehr direkte Art der Anlenkung.
Die Heck-Riemenaufnahme in das Heck zu bekommen war eine Fleißaufgabe - aber habs dann doch geschafft. Sitzt alles sehr passend und ist sehr leichtgängig.
Die Heckrotorblätter gefallen mir optisch nicht so gut, aber erfüllen deren Zweck. Laut Heli Professionell sind die Heckrotorblätter deswegen so klein, weil die Heckübersetzung sehr hoch ist.
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