Ja, nee, ist klar...und wenn ihr Nick steuert wird Pitch gegeben, bzw. raus genommen...toll...
Oder was glaubt ihr was die Anlenkung von der TS zum Alubügel auf der Paddelebene denn macht?
Ist euch das noch nicht aufgefallen?
Irgendwie war ich bei der Betrachtung des "Systems" immer den normalen Gedankengang von der Paddelstange zu den Blatthaltern gegangen...
Die Betrachtung in "Gegenrichtung" offenbart dann, dass da tatsächlich ein zyklischer Impuls kollektiv an den Blatthaltern ankommt---also Pitch.
Ich will mich nicht rausreden, aber hatte an dem Tag auch nur wenige Minuten das System gesehen, bevor es ans Schweben ging. Da ja auch nur kurz geschwebt wurde, ist auch nix passiert, dass der Vorbesitzer damit aber Achten geflogen haben will---kaum zu glauben.....
Die BO wird sicher mit diesem Quatsch am Kopf nicht mehr fliegen....
ich habe einen Hüpfer damit gemacht um einmal zu schauen ob der Motor läuft und ob der Heli damit abhebt.
Da ich mich das erste Mal mit der Materie so befasse, vorher eben nur vorgegebene Helis zusammen gebaut habe die Original sind, fehlen mir momentan noch ein bisschen die Kentnisse um durch dieses alte verbastelte System durchzusteigen.
Laut Vorbesitzer soll der Heli Rundflug gemacht haben. Da habe ich mich auch ein bisschen drauf verlassen. Das dem nicht so ist, finde ich wiederum traurig weil man als Anfänger ja irgend jemandem auch erst einmal glauben muß.
Gerade darum bin ich aber hier im Forum um etwas zu lernen und wenn ich einen Fehler gemacht habe, man mir sagt was ich ändern muß.
Schön wäre es einfach gewesen wenn es eine sachliche Diskusion gewesen wäre, wobei du ja den Fehler allein schon vom Bild her gesehen hast.
Ich habe dieses gerade mal mit einer Pitchlehre überprüft und du hast recht. Ich habe zwar Roll, aber kein Nick. So ist er natürlich nicht fliegbar.
Also werde ich mal schauen ob ich das soweit umgebaut bekomme das er vom Rotorkopf her wieder so funktioniert wie es beim Heli-Star vorgegeben war.
Mir ist schon klar das ich keinen Freilauf habe. Zumindestens nicht so lange wie der Motor läuft und die Fliehkraftkupplung arbeitet. Deswegen habe ich auch nicht vor schlagartige Gasänderungen vorzunehmen.
hmmm...wenn Du auf die Funktion Pitch verzichtest, dann könntest Du den TS-Mitnehmer um 180° versetzt einbauen und mit dem Gestänge die Paddelstange ansteuern. Mit einem Ring auf der Hauptrotorwelle und Gestänge zum Pitchhebel kannst Du dann den Pitch festsetzen.
Damit müsste sich die Fuhre dann normal fliegen lassen.
Der Anstellwinkel der Blätter liese sich dann entsprechend mit dem Gestänge an die Leitung des Motors anpassen.
Hallo Rainer
Martins Vorschlag, dass System auf Drehzahlregelung umzubauen erscheint mir im Moment die einfachste Lösung. Da die Mechanik ja ohne Freilauf ist kann also eine Notautorotation sowieso nicht durchgeführt werden. Mit einem Viertakter sehe ich jedoch gewisse Probleme was die Zuverlässigkeit und die Leistung im Sommer angeht!. Als ich 1982 mit einem drehzahlgesteuerten Heli-Boy anfing kam man mit der Leistung eines 10ccm Motors so gerade zurecht. Der Motor mußte immer weit genug auf der fetten Seite laufen um ja nicht abzustellen. Ist mir in der Tat auch nie passiert. Absteller in größerere Höhe bedeuten bei Drehzahlregelung fast immer einen "Totalschaden".
Thema Vierblatt: Ein Vierblattrotor belastet sicherlich ein Getriebe höher als ein vergleichbarer Zweiblattrotor, vor allem beim Hochlaufen des Systemes. Bei meiner damaligen Wik-Bo mit Heimmechanik reichte schnelles Hochfahren aus um dem Innenzahnrad (10mm Zahnhöhe) das Fürchten zu lehren. Die Getriebebelastung durch einen Viertaktmotor dürfte aber auch nicht ohne sein!
Thema Rigid Zweiblatt: Bei der Größe des Modells ist ein Zweiblattkopf ohne weiteres ohne FBL zu betreiben. Sieh dir mal die Daten zu meiner Bell47 an. Die betreibe ich bei einem vergrößerten Durchmesser von 1,82m mit einem umgebauten Heim-Rotorkopf ohne Hillersystem. Die Blätter dafür baue ich selber.
Frage: Welchen max. Rotordurchmesser kannst du auf der Wik-Bo unterbringen? Sind 1,7m möglich? Wenn der Motor so 1100 U/min schafft dürfte das realisierbar sein. Meine Blätter sind mit S-Schlagprofil bei ca 7,5mm Dicke und 62mm Tiefe. (Siehe meine Alben)
Für die ersten Erprobungen deines Systemes würde ich deshalb die Drehzahlvariante empfehlen. Wenn alles gut funktioniert und die Leistung für Rundflüge sowie Steigflüge ausreicht, können wir uns ja mal darüber unterhalten wie das System weiter ausgerüstet werden kann.
PS: Ich suche gerade in meinen alten Dias nach Fotos aus der Zeit.
mfG
Norbert.
Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.
Danke Martin und Norbert erst einmal für die Antworten.
Thema Autorotation. Solange ich einen CP-Kopf habe, kann ich doch zumindestens wenn der Motor ausgeht eine Autorotation machen wenn die Fliehkraftkupplung nicht mehr den Antriebsstrang blockiert. Zumindestens kann ich ja wenn der Heli hier jetzt so steht den Rotorkopf und damit das Heck drehen. Richtig ??
Natürlich möchte ich schon gerne (zumindestens später) bei einem Kollektiv-Pitch Heli bleiben. Und ich denke wenn ich diese Pitchwippe noch irgendwo her bekomme, oder etwas ähnliches anpasse, das ich dann den Kopf so benutzen kann wie er beim Heli-Star funktioniert hat. Ansonsten müßten bei dem Kopf ja alle Teile dran sein. Evtl. noch eine andere Taumelscheibe wenn ich die nicht angepasst bekomme.
Leider ist da nicht viel Platz für einen größeren Rotordurchmesser. Der Rotordurchmesser beträgt 153 cm und nach den Heckrotorblätten habe ich noch genau 7 cm. Also ist das schon so ziemlich das Maximale was geht. Ist dieses zu klein um ein FBL-System daraus zu machen ??
Thema Drehzahl: Wenn es wärmer ist werde ich mal schauen was so an Drehzahl am Kopf ankommt. Hoffe das in einer Woche in Waltrop die Temperaturen zumindestens so warm sind das man auch mal im Freien ein bisschen probieren und basteln kann, ohne das einem gleich die Finger abfallen.
Fragen über Fragen und im Moment ist es noch schwer für mich weil mir leider einige Zusammenhänge noch nicht so ganz klar sind.
Dafür wird es hinterher umso schöner wenn ich das Teilchen wirklich zum fliegen bekomme und ich richtig in der Materie drin stecke.
Hallo Rainer
Natürlich hast du mit CP eine größere ßberlebenschance für den Heli als ohne . Aber ohne Freilauf wird der Rotor doch stark von der Mechanik abgebremst. Zudem muß er ja noch die biegsame Welle samt Heckrotor antreiben. Das verbraucht viel Energie. Mir ging es mit dem Vorschlag auch eher darum in Bodennähe die Mechanik und den Motor erst einmal auszuprobieren. Bitte denke daran das dir der Vorbesitzer erzählt hat mit dem Heli so geflogen zu sein. Das halte ich schlichtweg für ein Münchhausensyndrom. Wenn du hingegen feststellst das der Motor ausreichend Kraft hat, nicht überhitzt und das Getriebe dies alles überlebt kann man den nächsten Schritt angehen und überlegen, ob du den Rotor umbaust oder z.B. einen alten Heim-Rotorkopf mit Pitchkompensator montierst. Der Rotorkopf ist ja eh unter 30, passt also vom Alter her zum Heim-Rotorkopf. Der Heim-Rotorkopf ist m.M. nach eh die bessere Variante als die alten Schlüterköpfe. (Der Rotorkopf der Graupner-Heim-Mechaniken ist der heutige Nachfolger dieser Systeme).
mfG
Norbert
Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.
mit dem Münchhausensyndrom hast du wohl leider Recht. Im Moment sehe ich noch für später den Umbau auf die Pitchanlenkung wie am Original als einfachste Lösung an.
Um zu testen wie das mit dem Motor klappt ist die Variante von Martin wohl das beste. Ich werde mir mal ein paar Stellringe besorgen und das in nächster Zeit umbauen.
Also die Autorotation ohne Freilauf, das bleibt ein Wunsch.
Das mitlaufende Getriebe, Flexwelle, Reibung in der Kupplung, dazu das Modellgewicht - es ist einfach viel zu viel von allem.
Ich würde das an Deiner Stelle mal gründlichst ßberdenken, was Du vor hast macht eigentlich (fast) keinen Sinn.
Ein Modell, dass Deinen Vorstellungen entspricht bekomst Du günstiger...
Je näher ich mir das Teilchen anschaue, desto mehr ist es zum Haare raufen.
Die ganze Hauptrotorwelle ist bis oberhalb der Taumelscheibe auf 8 mm abgedreht. Das heißt dass ich die Pitchanlenkung über ein Gestänge in der Hauptrotorwelle sowieso nie realisieren kann.
2-Blatt Flybarless mit 3G, BEAST oder sonstiges **?
Natürlich erst wenn ich weis das der Motor genügend Leistung hat.
@Martin: Im Moment habe ich eigentlich noch gar nix richtig vor. Will auch nichts übers Knie brechen und möchte die ganze Materie auch erst einmal versehen lernen.
Vielleicht wird sich ein Weg finden, wenn nicht gibts nen schönes Deckenmodell.
Das irgendwo auf die 8mm Original reduziert werden muss war mir klar, dass eine 10er Welle verwendet wurde weiß ich seit ich den Schlitz gesehen hatte.
Schwierig da was zu raten, vermutlich wird es aber auf deine letzte Vermutung raus laufen...
Solltest Du das Projekt erstmal auf Eis legen, bewerbe ich mich schon mal um den Viertakter-den brauchst Du dann nicht mehr
Ich wollte schon immer einen Doppeldecker mit Viertakter haben--ich denke da an die kleine Motte vom Toni!
Hallo Rainer
Ja, Oldtimer haben so ihre Tücken, vor ,wenn unterschiedlichste Systeme in "Bastelmanier" gemixt wurden. Ein paar Bilder aus meinem Archiv habe ich dir einmal angehängt. Die einfachste Lösung wäre ein Rigid, wie der aktuelle Kopf meiner Bell 47. Deinen Angaben zu Folge ist der RDM auf 1,6m möglich. Bei 1300 U/min und 65mm tiefen RoBlättern ist das als Rigid zu fliegen. Mehr Drehzahl wäre natürlich nicht schlecht.(Solche Modelle kann man auch schon sehr gut ohne FBL fliegen).
Der alte Heli-Boy Rotorkopf dürfte dem Original Rotorkopf deiner Bo sehr nahe kommen. Dort wird übrigends ein Rotorwellenanschluß von 7mm verwendet! Ein paar Bilder dazu habe ich dir noch angehängt.
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