So ich war heute fliegen. Mein Ersteindruck war schon besser als beim letzten Mal, hatt ja noch was vergessen.
Allerdings muss ich sagen das der Heli im Vorwärtsflug sich jetzt aufbäumt, und wenn ich aus Kurven neigt er sich irgendwie etwas zur Seite.
So wirklich prickelnd finde ich das mit dem Umbauen nicht...ganz ehrlich...da würden auch keine Paddel helfen denk ich mal.
So, nach dem letzten Crash sind nun alle E-Teile da, ich werde den Kopf nun gleich auf diese Weise aufbauen.
Was die TS angeht, die nun nach unten läuft für pos. Pitch - reicht es, wenn ich in der Fernsteuerung beim Taumelscheibenmixer statt +80% pitch einfach -80 eingebe? oder muss ich die Pitchkurve komplett drehen?
Ich würde empfehlen die Pitchkurve komplett neu ein zumessen. Mach ersten nicht viel Aufwand, und man ist sich sicher das alles passt. Als Richtwert kannst du das aber denke ich nehmen.
So, das ganze gemacht, jedoch kann ich den Pitchkompensator nicht einfach umdrehen und die Messinghülse raus + rein, weil ich gerade das Ersatzteil gekriegt hab, das ist seit neuestem aus einem einzigen Aluteil gefräst.
Habe es nun umgedreht, damit die dumme Schraube nicht stört, nun habe ich aber wie zu erwarten war, praktisch kein neg. Pitch.
These: Die Anlenkung zur Paddelebene (die lange, die im Normalfall an der Schraube stören würde) entsprechend anpassen verändert ja auch den Pitch, verlängern dieser Anlenkungen müsste also zu mehr neg. Pitch führen.
Gesagt getan, eine Seite verlängert, eigentlich müsste sich das dann ja erst auf ein Blatt übertragen - falsch, (für mich) unerklärlicherweise haben nun beide! blätter leicht neg. pitch wenn die TS ganz oben ist.
Evtl kann mir das wer erklären und mir sagen, ob ich auf dem Holzweg bin.
Also ich habe heute meinen 450er und dann den 500er Rex umgebaut. Beim 500er gabs ja überhaupt keine Probleme. Beim 450er war schon das bekannte Problem mit der Schraube und dem Gestänge.
Ich habe den Pitch-Kompensator einfach umgedreht. Die Messinghülse habe ich einfach auf der langen Seite gekürzt. Paßt und fliegt perfekt. ( Beim Blade400 ist die Hülse auch relativ kurz.
Schwebeverhalten heute im Garten bei viel Wind war mit beiden richtig gut. Zum weiträumigerem Rundflug hatte ich dann keine Zeit mehr. Kommt aber übermorgen.
( Morgen ist doch das Depeche Mode Konzert ;-)
Rex 450 umgebaut, 1. Flug nicht viel gemerkt, wenig Wind, im Schwebeflug etwas stabiler, gefühlsmässig..
2. Flug kamen doch einige Böen und ich hab gestaunt, dass ihn nicht mehr jede Böe aus der Bahn wirft, hatte gefühlsmässig einen 'Grösseren' Hubschrauber an den Knüppeln (wobei ich das schwer beurteilen kann, bin nie grössere geflogen ausser im Sim).
Also jetzt sicher nicht DIE Ultra-ßnderung, aber spürbar stabiler.
Es geht bei der ßnderung nicht darum, dass der Heli danach prinzipiell "stabiler" fliegt, sondern um das Verhalten der Rotorebene bei Schlagbewegungen der Blätter!
Dass der Schwebeflug dabei auch etwas angenehmer wird ist sicher ein schöner Nebeneffekt, aber nicht Grund der ßnderung!
Mir wäre es recht, wenn zukünftig das beurteilet wird, was der Aufwand des Umbaus auch bezwecken soll (Beschreibung eines einfachen Tests weiter oben)!!!
Wie schon öfters erwähnt - wenn man nicht genau weiß, was man da tut bzw. was sich da genau ändert bei der Ansteuerung, sollte man es lieber lassen wie es ist und das Originalsetup weiter fliegen!
Danke.
habe vorhin meinen Rex 500 auch umgebaut und werde ihn morgen testen. Bin mal echt gespannt. Was mich bisher am Flugverhalten gestört hat war, dass er gerne in schneller Fahrt urplötzlich aufbäumte und manchmal auch unterschnitt. Hat echt genervt.
Uli, ich habe es so verstanden, dass von aussen der Rotorebene zugeführte Impulse (z.b. Wind) statt verstärkt eher neutralisiert werden. Folge dabei ist mehr stabilität bei Wind und allgemein bisschen weniger Agilität.
Falls das so falsch ist, mea culpa, aber ich denke, so ungern das jeweils die Fachleute sehen und hören (kenn ich aus der IT Branche auch), die einfachen Anwender brechen komplizierte Dinge immer auf das wesentliche und spürbare herunter und erklären es so weiter
der Unterschied, den man nach der Modifikation beim Schweben merkt (insbes. bei Wind), wird sicher von den allermeisten Piloten als positiv empfunden. Jedoch gab es an meinem Rex500 bezüglich des Schwebens eigentlich nichts auszusetzen. Somit ist es meiner Einschätzung nach nicht sinnvoll, das Schwebeflugverhalten als Maßstab für die erreichte Verbesserung zu nehmen! Für diese lag ja ein Problem zu Grunde, und das sollte ja verbessert bzw. gelöst werden.
Ich halte es deshalb für geeigneter, die Wirksamheit der ßnderung anhand der Steuerpräzision im Schnellflug zu beurteilen!
Freut mich aber natürlich, dass bei dir auch beim Schweben die ßnderung im positiven Sinne spürbar ist!
Da muss ich sagen, dass ich im schnellen Vorwärtsflug nicht viel gemerkt habe, ausser jeweils bei Wind.
Wie gesagt, der erste Flug am Samstag war bei Windstärke 0-1, da hab ich nur im Schweben gemerkt, dass er nicht mehr so kippelig ist, wie man es von den kleinen sonst kennt.
Danach nahm der Wind Flug für Flug immer mehr zu, bis ca Windstärke 4 am Sonntagnachmittag, und ich spürte den Unterschied immer stärker auch im Rundflug, schlichtweg dass der Wind ihn zwar hoch und runter + seitlich versetzt hat, jedoch nicht mehr die Rotorebene gekippt. Dasselbe im Schweben.
Das waren somit die Hauptaspekte, die ich positiv vermerkt habe, ohne dass er mir jetzt träge vorkam, ich konnte ihn immer noch herrlich um die Ecken prügeln im schnellen Rundflug (Turns).
Das ist der Grund, dass ich das Flugverhalten als stabiler und 'erwachsener' bezeichnen würde.
Edit: Hat das schon einer am T-Rex 250 gemacht? Würd mich mal interessieren, da ich mir wohl so einen holen will.
hi Scipio,
... am 250er? ja, ich - siehe seite 16.
allerdings sofort beim aufbau, deswegen kann ich nichts zu vorher/nachher sagen
der 250er eines bekannten ist "normal" aufgebaut und fliegt auch mit ähnlichem equipment und abstimmung wie meiner ist aber deutlich zappeliger, windanfälliger und bäumt schon bei geringerer geschwindigkeit auf.
meine flugkünste reichen aber nur für "kunstflug" aus, da ist meiner mit dem umbau mehr als ausreichend agil bei 12° pitch und 8° zyklisch.
ich musste den pitchkompensator umdrehen um nicht mit den anlenkungen anzuecken. die dann nach oben überstehende buchse habe ich abgedremelt - auch mit der gekürzten buchse verkantet der kompensator nicht, weil er noch immer von den mitnehmerstiften des zentralstückes geführt wird.
habe gestern 5 Akkus mit dem Umbau leer geflogen und habe dabei folgendes empfunden:
Beim Abheben fühlte er sich wie immer an, dann im Schweben hatte er eine ungewohnte Ruhe, die ich sonst von keinem anderen Heli gewohnt war (hatte allerdings auch nie Helis, die besonders ruhig schweben).
Da war ich dann auf den schnellen Rundflug mit Turns gespannt, und tatsächlich fast kein Aufbäumen mehr, nur wenn ich es extrem wie beim Dragracing übertrieben habe, war eine leicht Nose-Up Tendenz Fest zu stellen. So weit so gut!
NUn kommt der Wehrmutstropfen: im Looping mit weichen Steuerausschlägen noch alles prima, aber beim Rollen und den Flips fehlte deutlich Agilität! Habe dann die zyklischen Ausschläge im Sender erhöht, um das ein wenig auszugleichen. Das allerdings würgte den Motor bei vollen Ausschlägen deutlich spür- und hörbar ( fliege allerdings auch noch Original und 5S m. 15er Ritzel).
Im Rückenschweben war es wie beim normalen Schweben (Kufen unten) recht angenehm ruhig.
Als Fazit würde ich sagen, dass das umgedrehte Set-Up für einen Beginner durchaus Sinn macht, evtl. auch um F3C Figuren zu üben, aber im agilen Kunstflug und 3D ist der originale Rotorkopf-Aufbau aber deutlich im Vorteil.
ßbrigens: der Rex 500 ist nahezu unzerstörbar, habe gestern bei den ARs 3-mal gepatzt und nichts ist kaputt gegangen!
Pffft! Da interessiert man sich für dieses Thema, spricht Fabian an, ob er soetwas schoneinmal getesttet hat und da fliegt einer neben mir den ganzen Tag in diesem Setup und erwähnt es mit keiner Silbe.
Ich war heute auch nochmal testen. Der Umbau wirkt sich "erstmal" postitiv aus. Dennoch muss ich ganz deutlich sagen das der Heli aus dem Schweben und dann Vollpitch nach oben sehr stark verzieht zu einer Seite. Hab auch mal andere Blätter probiert. Damit gabs das gleiche Problem.
Auch hat der Heli nach dem Umbau eine deutliche Aufbäum-Tendenz. Werde nächste Woche mal die Align Carbon-Paddel testen die ja angeblich 18gr. wiegen sollen. Da sich meine Aufkleber eh schon fast von den Standard-Kunststoff-Paddeln ablösen und ich mir eh neue kaufen wollte.
Sollte Der Effekt des Umbau's dann immernoch sein, baue ich den Rotorkopf wieder auf den Ursprung zurück.
P.S.: Fliege übrigends einen T-Rex 600 Nitro Pro.
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