Also könnte beim Rex ein billiges Restaurationsobjekt dennoch als finanzielles Desaster enden? Ein Rex aus zusammengekauften Ersatzteiltüten ist viel teurer als ein Neuer?
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genau!Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
Mein bisher einziger Gebrauchterwerb war rundum ein Glücksgriff. Eigentlich wollte ich nur die neuwertigen Akkus haben. Dazu gabs einen neuwertigen Miniheli mit Steckerumbau auf XT30, Ladegerät auch noch. Hatte wohl Glück und einen sehr fairen Verkäufer!Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
Also könnte beim Rex ein billiges Restaurationsobjekt dennoch als finanzielles Desaster enden? Ein Rex aus zusammengekauften Ersatzteiltüten ist viel teurer als ein Neuer?Zuletzt geändert von Schrauber; 03.05.2018, 20:41.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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AW: Anfänger und T-Rex 450
Auf jeden Fall. Versuche mal ein Auto nur aus Ersatzteilen zu bauen. Dafür kannst Du gleich ein Haus kaufen. Ein weiteres Problem ist leider auch, dass es auch schwarze Schafe gibt. Da wird dann ein billiger China-Rex-Clone als Original angeboten und der ahnungslose Käufer über den Tisch gezogen. Oder der niemals geflogene immer im Regal gestandene und sorgsam gepflegte Super-Duper-Heli fristete sein Hauptdasein eher irgendwo im Acker steckend.
Ich will Dir jetzt keine Angst machen. Ich habe auch schon einige gebrauchte Helis gekauft. Nur fehlt einem Anfänger eben der Blick für das Wesentliche.CU,
Egbert.
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OK , also auch hier ist es wie im immer - willkommen im echten Leben!
Vermutlich wird es höchstens auf einen 250er hinauslaufen. Alles ist relativ! Das passt gut zu meinem Lieblingsrevier und zieht nicht so viele ungebetene Neugierige an, wie ein 3/4-Meter-Heli.
Hier ist überall Wald. Schnell mal in 5 Minuten mit dem Rad zeitsparend irgendwo fliegen gehen ist kaum möglich! Und jedesmal mit dem Auto zum Flugplatz... nee!K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Sag bitte hinterher nicht, dass wir Dich nicht gewarnt hätten. Der 250er ist schon ne ziemliche Zicke. Wenn man fliegen kann macht er ziemlichen Spaß, aber ein Anfänger ist da eher überfordert. Man muss ihn sehr sauber aufbauen und auch ein paar notwendige Verbesserungen vornehmen, damit er vernünftig fliegt. Du darfst ihn keinesfalls mit dem K110 vergleichen. Dazwischen liegen Welten. Der 250er ist ein richtiger Heli und will auch so geflogen werden. Sein Nachteil ist die geringe Größe und das er schnell Fahrt aufnimmt. So ist er sehr schnell in einem Bereich, wo man ihn nicht mehr gut erkennen kann. Ich denke, dass ich weiß wovon ich schreibe. Meinen 250er fliege ich sehr weiträumig, nur weiß ich was ich gesteuert habe und wie er deshalb liegt. Wirklich erkennen kann ich das manchmal nicht mehr.CU,
Egbert.
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Speziell das Align Modell?Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenDer 250er ist schon ne ziemliche ZickeVielleicht bin ich ja garnicht so schlecht!Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenWenn man fliegen kann macht er ziemlichen Spaß, aber ein Anfänger ist da eher überfordert
Fehlkonstruktion oder einfach viel unter der Haube?Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigensauber aufbauen und auch ein paar notwendige Verbesserungen vornehmen
Man kann doch alle nötigen Parameter runterdrehen um ihn zu zähmen? Den K110 kann man doch angeblich auch super zimmertauglich reduzieren.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Der K110 hat einen Stabimodus. Damit ist der fast so zahm wie ein Koax. Aber im normalen Modus ist der, je nach Dualrate und Expoeinstellungen auch giftig.Zitat von Schrauber Beitrag anzeigenDen K110 kann man doch angeblich auch super zimmertauglich reduzieren.
Hast du einen Simulator? Dort kannst du sehr schön den Unterschied zwischen einem kleinen und einem großen CP-Heli feststellen. Den MCPX, oder auch den 250ger Rex kriege ich dort kaum gebändigt, während große Helis so zahm sind, wie ein Bus.
Ich hatte einen 250ger, der flog sich fast so erwachsen, wie mein 500er. Und zwar war das der Master-CP von Walkera. Aber auch dort war das Geheimnis das Flybarlessystem. Mit einem normalen 250ger, wie dem Rex war das nicht zu vergleichen.
Ich würde mir nie im Leben freiwillig einen normalen 250ger antun. Das Minimum ist ein 450ger. Und selbst das ist schon klein.XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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Jetzt verstehe ich nicht mehr ganz was gemeint ist!
Mit dem Anfänger-Stabimodus des K110 fliege ich nur zum Prüfen der Gestängelängen wenn ich wieder reparieren musste. (Die ursprünglich korrekte Grundeinstellung ist damit schnell erkennbar, Rest über Subtrim, Kalibrierung hab ich nur einmal gemacht, da ich den Anfängermodus nicht zum Fliegen nutze)
Meinst Du der 250er Rex hat ein viel zu nervöses FBL-System oder wolltest du sagen dass der keinen Anfängermodus hat? Damit fliege ich nicht mal im Zimmer wegen dem damit verbundenen Eigenleben.
Es gibt doch auch verschiedene FBL-Systeme zur Auswahl?(bessere und schlechtere?)Zuletzt geändert von Schrauber; 04.05.2018, 21:03.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Ein ich sag mal "normaler" CP-Heli hat keinen Stabimodus. Es gibt halt CP-Helis, wie der K110, wie verschiedene Blades, oder auch der von mir erwähnte Master-CP. Die haben ein spezielles FBL, was die Helis stark kastriert, um sie für Einsteiger beherrschbar zu machen. Gleichzeitig werden damit auch kleine Helis viel windunempfindlicher. Aber ein normaler 250ger, mit einem normalen FBL ist eben schon sehr zickig. Das liegt einfach an der geringen Masse. Je größer ein Heli, umso schwerer ist er ja auch. Und um so satter und ruhiger liegt er nun mal in der Luft.XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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Hmm. Ich hätte gedacht bei einem "normalen" FBL-System lässt sich so etwas einstellen, was beim K110 (soweit ich weiss) nicht geht.Zitat von raimcomputi Beitrag anzeigenhaben ein spezielles FBL , was die Helis stark kastriertK110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Meine laienhafte Vorstellungen bei Zickigkeit eines Helis:
Heli reagiert zu aggressiv (Pilot ist überfordert) -> Drehzahl, Pitch reduzieren, Expo, Dualrate, maximaler Steuerweg
Heli liegt nicht stabil, FBL-System zu passiv -> erhöhen oder an den Knüppeln wegsteuern
Heli hat Eigensteuerverhalten in den Achsen ähnlich Wobbeln am Heck -> FBL-reduzieren
Habe natürlich keine Ahnung von richtigen Helis aber diverse Einstellmöglichkeiten wird doch sicher geben die ein K110 nicht hat ?!K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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Man kann eben nicht einfach nur mit ein paar Parametern am FBL-System die Physik überlisten. Weiter oben habe ich doch schon geschrieben, dass eben hauptsächlich die Massenträgheit zum Vorteil bei größeren Helis ist.
Mit dem sauberen Aufbau beim 250er meine ich, dass die erlaubten Toleranzen mit der Größe des Helis auch abnehmen. Um mal ein Beispiel ohne Realitätsbezug zu nennen kann man sich bei nem 700er Heli eine Toleranz von einem Millimeter erlauben ohne Nachteile zu haben, so ist die gleiche Toleranz bei einem 250er bei 1-2 Zehntel-Millimeter. Somit steigt der Anspruch an die Baugenauigkeit entsprechend an. Man muss also im Verhältnis wesentlich genauer und sauberer arbeiten. Bei meinem 250er war es z.B. so, dass alle Kugelgelenke viel zu schwergängig waren. Der Heli flog damit sehr schlecht. Ich habe mir dann damals eine Kugelpfannenreibahle gebaut und alle Kugelpfannen überarbeitet. Der Heli war nach dieser Maßnahme nicht mehr wiederzuerkennen.
Oder mal ein anderes Beispiel. In der Anfangszeit der Mikrohelis gab es mal den Hornet von MS-Composit. Den musste ich damals unbedingt haben, vor allen Dingen weil die Flugvideos der Cracks so vielversprechend waren. Also gekauft und aufgebaut. Die nachfolgenden Flugversuche waren sehr ernüchternd. Ich habe dann damals angefangen die ganzen kleinen Fehler zu beseitigen. Das fing damit an, dass die Taumelscheibe kein Schwenkgelenk hatte. Je nach Produktionslos hatten die Taumelscheiben unterschiedlich große Bohrungen für die Rotorwelle. An ein sauberes Steuern war gar nicht zu denken. Also habe ich damals zuerst ein Schwenklager hergestellt und in die Taumelscheibe eingebaut. Als nächstes war das Heck zu überarbeiten, da die Lagerung der Heckblätter in einem Gewinde unter Last zu schwergängig war. Also fertigte ich mir kugelgelagerte Heckblatthalter an. Dann musste die Taumelscheibe weiter überarbeitet werden, da die Anlenkgeometrie mir nicht passte. Als Ergebnis habe ich mir dann eine Alu-Taumelscheibe selbst angefertigt. Trotz dieser teilweise umfangreichen Umbaumaßnahmen flog der Heli trotzdem nicht wie in den Werbevideos. Wie soll ein Anfänger dann damit klar kommen? Ich habe damals aber viel gelernt, aber auch viel Lehrgeld zahlen müssen.CU,
Egbert.
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Da kann ich zustimmen! Genauigkeit ist das Zauberwort. Bestimmte Kleinigkeiten machen spürbare Unterschiede aus! Ich hatte eine viel geflogene Taumelscheibe (Werksausrüstung) die klapperig auf der HRW war. Ich konnte mit den Fingern die TS minimal hin und her bewegen wobei diese kippte. Der Rotor machte somit nicht ganz das was ich beim Steuern eigentlich wollte.
Einen Tuningkopf aus Alu konnte ich auch nicht verwenden - zu groß gebohrt. Welle hatte Spiel. Auch blöd!
Bein HRW und BW kontrolliere ich den Rundlauf mit ner Meßuhr. Ein Richten auf weniger als 1/100tel Schlag im Rundlauf, etwa Zeigerspitzenbreite auf der Uhr (egal ob neue oder gebrauchte Welle) bringt super Flugeigenschaften bei Genauigkeit und Heckverhalten.
Alle lachen immer "Bei dem kleinen ist das fast egal!" Nicht jeder legt offensichtlich Wert auf saubere Flugeigenschaften bzw hat ein Gefühl dafür.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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AW: Anfänger und T-Rex 450
Ein 250er hat doch aber mehr Masse als mein 60g Winzling! Also muss ein 250er von der Physik her grundsätzlich ruhiger sein als mein Floh. (ein 450er ist nochmals ruhiger usw.)Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenWeiter oben habe ich doch schon geschrieben, dass eben hauptsächlich die Massenträgheit zum Vorteil bei größeren Helis ist.
Meine Befürchtung ist ja das der 250er von Grund auf eine Fehlkonstruktion ist oder dass er für Super-Profis ausgelegt ist.
Dann kann man evtl. die dafür verantwortlichen Parameter ändern oder ungeeignete Bauteile durch andere ersetzen. Wenn es keine alternativen Teile für das Modell gibt ist das natürlich nicht möglich.
Eine K110 oder 120 Platine kann man ja leider nicht eben mal schnell ins Rex-System einbinden und bei XK ist der K 120 leider der größte Heli.Zuletzt geändert von Schrauber; 05.05.2018, 09:49.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
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bei solchen gedankengängen würde ich erst garnicht mit dem hobby anfangen. ich denke alles was verkauft wird fliegt so wie es konstruiert wurde. wie ich dir geschrieben habe, habe ich fast alles gebraucht gekauft und hatte das Glück alles abholen zu können. Vor Ort sieht man auf den ersten, wenn nicht auf den zweiten Blick wie das Zeug aussieht und wie es behandelt wurde. Bevor du dir weiter den Kopf zermarters fahr doch erst mal zu einem Verein und schau dir da mal an was geht (fliegt). in einer Gruppe, ob verein oder oder nicht, wird dir meist gut geholfen. So ging es mir mit der Wildflieger Gruppe und jetzt im Verein. Ich glaube du suchst eher Gründe nicht zu wechseln als dich zu verbessern ;-)Zitat von Schrauber Beitrag anzeigenD....... oder ungeeignete Bauteile durch andere ersetzenMichael
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AW: Anfänger und T-Rex 450
Schrauber, du bist halt einer der wenigen, die offenbar kleine Helis nicht nur als akzeptabel zum Einstieg und zum Lernen finden, sondern die wirklich auf kleine Helis stehen. Es gibt im Nachbarforum auch so jemand. Der steht total auf das Kleinzeug. Der hat unzählige von den Dingern und fliegt täglich mehrere Stunden damit rum.
Aber die allermeisten hier, ich auch, stehen eher auf größere Modelle. Ich habe ja auch einen XK K124. Den habe ich mir geholt, weil ich erstens auf Scalemodelle stehe und zweitens damit drinnen fliegen kann. Aber im Vergleich zu meinen größeren Helis macht der kleine einfach deutlich am wenigsten Spass. Es hat einfach was von einem Spielzeug. Klar, von der Technik her ist auch der Kleine ein vollwertiger Heli. Aber man kann eben sein Flugverhalten, aufgrund der geringen Größe und Masse einfach nicht mit einem richtigen Heli vergleichen.XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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