Für RC Piloten scheint es aber einfacher zu sein einen Hubschrauber zu steuern.
Aber gut, das ist ist ja nicht Thema..
Wenn man Mode 2 fliegt ist es ja fast wie bei einem echten Helikopter. Taumelscheibe auf einem Knüppel, Pitch auf einem Hebel, nur Gier ist halt am Fuß^^
Der Vorteil von einem Rc Piloten ist halt, das er schon weiß, wie alles funktioniert, jedenfalls wenn es ums steuern geht und umdenken muss man auch nicht, man sitzt ja drin
Der Hubschrauber Pilot würde einen Heli bestimmt auch schweben können, aber sobald er umdenken müsste, würde es schon ganz anders aussehen.
AW: Rückschluß auf Taumelscheibenschiefstellung durch Flugverhalten
Nun müsste mir aber bitte noch jemand mit einfachen Mitteln erklären, warum mein FBL bei Piros und ungenügender TS-Grundeinstellung das Heben und Senken der Nase nicht wegsteuert.
K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
Oxy3, Taranis, neXt
Na ja, glauben heißt bekanntlich nicht Wissen.. Ein Bekannter (RC Heli Pilot)hatte zum Geburtstag einen Hubschrauberflug geschenkt bekommen. Von dem von Ihm gesteuerten Hubschrauber gibt es ein Video das er anderen und mir zeigte. Er persönlich war der Meinung das es einfach war weil man jede Reaktion vom Hubschrauber direkt spürt . Er hat den Hubschrauber natürlich nicht gestartet und gelandet aber sein Flug war schon beeindruckend wenn es nach kurzer Einweisung wie im Video gesehen so gut funktioniert hat.
Umgekehrt gibt es ein Video von einem CH 53 überflug in Melle der von uns am Boden von der CH 53 ein Foto gemacht hat . Am nächsten Tag kam der Ausbildungs Pilot persönlich bei uns auf dem Platz vorbei und meinte RC Heli, eventuell wenn er in Rente wäre.
Nun müsste mir aber bitte noch jemand mit einfachen Mitteln erklären, warum mein FBL bei Piros und ungenügender TS-Grundeinstellung das Heben und Senken der Nase nicht wegsteuert.
Vielleicht weil du Nick mit steuerst .. ?
Das FBL System steuert nicht es wird von dir übersteuert ..
Er hat den Hubschrauber natürlich nicht gestartet und gelandet
Tja, das ist aber genau das Problem. Damit fängt nun mal jeder Flug an und endet damit.
Mal oben in der Luft kurz den Knüppel festhalten ist natürlich das geringste Problem.
Ich fliege öfters mit einem Jet Ranger. Dort ist noch alles Handgerührt und Fußgetreten.
Da gibt es keine elektronische Unterstützung.
Wenn man das erste mal fliegt und in Bodennähe schwebt wird man ohne Piloten das Ding hinwerfen da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich fliege auch 3D mit RC Helis, das hilft für das erste schweben nur theoretisch.
Nun müsste mir aber bitte noch jemand mit einfachen Mitteln erklären, warum mein FBL bei Piros und ungenügender TS-Grundeinstellung das Heben und Senken der Nase nicht wegsteuert.
welcher Heli hebt oder senkt bei Pirouetten die Nase ? Er dreht sich doch einfach nur um die Hochachse.
Nun müsste mir aber bitte noch jemand mit einfachen Mitteln erklären, warum mein FBL bei Piros und ungenügender TS-Grundeinstellung das Heben und Senken der Nase nicht wegsteuert.
Vermutlich ist die Einstellmethodik für die Taumelscheibe so nicht geeignet, die später für alle Flugzustände gelten soll.
Richtig ist (wohlbekannt):
Im Flugzustand SCHWEBEN BEI WINDSTILLE wird der Heli bezüglich Roll/Nick/Gier eingetrimmt. Das kann entweder durch einen Trimmflug (wenn das FBL diese Funktion bietet), mechanische Veränderung der Gestängelänge, oder per elektronischer Trimmung (so wie Schrauber es praktiziert) erfolgen. Ziel ist es auf jeden Fall, solche Einstellungen zu finden, die möglichst gut Null-Drehraten auf den Achsen erzeugen.
Nach dieser Einstellmethode muss für eine Pirouette mehr gesteuert werden, als lediglich der Heckstick betätigt zu werden, damit es keine Abdrift gibt!
Falsch ist:
Die Taumelscheibeneinstellung so zu verändern, dass sich für bestimmte Flugzustände/Flugfiguren bessere Ergebnisse hinsichtlich des seitlichen Abdrift (o. a.) ergeben. Schrauber wählt als Figur die Pirouette und den ßberschlag. Sollte sich für eine (oder beide) Figuren eine Verbesserung ergeben, heißt das noch lange nicht, dass es dann für alle anderen erdenklichen Figuren auch funktioniert.
Konsequenz:
Das FBL bekommt nach der von Schrauber eingestellten Taumelscheibe im ersten Moment der Einsteuerung einer Pirouette eine verkoppelte Ausgangstörung aufgeschaltet, die erst mal weggeregelt werden muss. Das kann beliebig kompliziert werden. Für die Pirouette mit dem Einstellkriterium des Abdrifts mag das gepasst haben�bis auf den Nickimpuls.
Experiment:
Die Taumelscheibe bewusst schief einstellen, z.B. 2° bis 3° auf Roll. Dann vorsichtig abheben und nur Schweben. Das FBL sollte das ohne Probleme hinbekommen. Dann eine Pirouette steuern und beobachten was passiert.
ßbrigens:
Wenn du nicht sauber steuerst, der Schwerpunkt nicht passt, dein FBL schlecht eingestellt ist, o. ä. sind alle diese ßberlegungen umsonst...
Hier noch Hinweis an diejenigen, die hier kopfschüttend mitlesen oder von Thema ablenken. Natürlich kann man einfach alles nach bekannten Regeln einstellen, fliegen gehen, aussteuern und Spaß haben. Sonst wäre ich beispielswiese auch nicht mehr bei diesem Hobby. Auf der anderen Seite finde ich die Fragestellung sehr interessant, am Ende des Tages können wir nur schlauer werden und Erkenntnisse erlagen, auch wenn das Ergebnis -Bullshit- ist.
AW: Rückschluß auf Taumelscheibenschiefstellung durch Flugverhalten
Das ist sicherlich alles ganz richtig Christoph, aber ich möchte dazu folgendes anmerken:
Ein Microheli, wie der T-Rex 150 wird niemals die Präzision beispielsweise eines 700er Helis haben.
Nur weil es bei einem Heli für den TE funktioniert hat, darf daraus keine allgemein gütige Regel abgeleitet werden.
Ein Heli besitzt von Haus aus keine stabile Fluglage. Diese wird ihm lediglich über ein Kreiselsystem mehr oder weniger aufgezwungen. Das heißt, das die Flugeigenschaften sich mehr oder weniger von der realen Flugphysik entfernt haben.
Von den Flugeigenschaften eines Helis (XK-110) auf die eines ganz anderen Baumusters (T-Rex 150) zu schließen ist in meinen Augen ebenfalls sinnlos, da die künstliche Stabilität eben auch vom Kreiselsystem und dessen Parametern abhängt. Da aber vermutlich niemand von uns die Firmware für das Kreiselsystem selbst programmiert hat, wissen wir auch nicht welche Grundabsicht hinter der Programmierung steckt.
Es ist außerdem wichtig zu erkennen, dass die Einstellsoftware des jeweiligen FBL-Systems auch nur eine Untermenge aller möglichen Parameter zur Verfügung stellt, denn sonst wäre vermutlich jeder Anwender völlig überfordert, da sich eben viele Wechselwirkungen ergeben würden.
Für mich selbst würde ich aus diesem langen Thread die Erkenntnis ableiten, dass es sinnvoll ist sich mit der Theorie zu beschäftigen, aber man aus den eigenen Erkenntnissen niemals allgemein gültige Regeln ableiten sollte.
Nun müsste mir aber bitte noch jemand mit einfachen Mitteln erklären, warum mein FBL bei Piros und ungenügender TS-Grundeinstellung das Heben und Senken der Nase nicht wegsteuert.
Ist auch einfach, stand bestimmt auch schon irgendwo.
Die Piroetten Optimierung rechnet den I-Anteil so um, dass die Neigung der Rotorwelle während der Drehung immer in die selbe Himmelsrichtung zeigt. Man kann den auch abschalten, dann sieht es bei Wind aber so aus, als ob der Heli "eiert".
Richtig ist (wohlbekannt):
Im Flugzustand SCHWEBEN BEI WINDSTILLE wird der Heli bezüglich Roll /Nick/Gier eingetrimmt. Das kann entweder durch einen Trimmflug (wenn das FBL diese Funktion bietet), mechanische Veränderung der Gestängelänge, oder per elektronischer Trimmung (so wie Schrauber es praktiziert) erfolgen. Ziel ist es auf jeden Fall, solche Einstellungen zu finden, die möglichst gut Null-Drehraten auf den Achsen erzeugen.
Falsch ist:
Die Taumelscheibeneinstellung so zu verändern, dass sich für bestimmte Flugzustände/Flugfiguren bessere Ergebnisse hinsichtlich des seitlichen Abdrift (o. a.) ergeben.
Hallo ChF,
ist das was du hier schreibst nicht widersprüchlich ??? Mal schreibst du es ist richtig, mal wieder falsch
AW: Rückschluß auf Taumelscheibenschiefstellung durch Flugverhalten
Hallo Thomas,
das ist nicht widersprüchlich, vielleicht etwas zu unbedeutend hervorgehoben.
Bei -richtig- geht es um die Drehraten (bzw. Null-Drehraten) und bei -falsch- um einen seitlichen Abdrift. Darunter verstehe ich eine Translation in irgendeine Richtung, gemessen z.B. im [m]. Das erfasst das FBL üblicherweise nicht. (Naza-H z.B. könnte das...)
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