Das Hauptgetriebe, erst mal probeweise gedruckt. Das hat einer von Bernds Druckern hinbekommen. Mein Versuch sah noch übler aus. Dieser Druck ist nur zum Einpassen der Mechanik, für das Modell wird das in bester Qualität bei Shapeways gedruckt.
Um die Mechanik auf so engen Raum - diesmal in der Vertikalen sehr eng - unterzubringen wird ein Servo Quer montiert. Die Anlenkungen werden gegen lange Anlenkungen ausgetauscht. Das Hauptgetriebe braucht eben etwas mehr Platz.
Das Hauptzahnrad wird unten im Tank Platz finden. Das ab Werk verbaute Hauptzahnrad ist zu groß, es muss was Kleineres her. IMG-20181015-WA0016.jpgIMG-20181015-WA0011.jpgIMG-20181015-WA0001.jpg
Für die ersten Tests mit den langen Rotorblättern und dem gedruckten Sechsblatt-Rotorkopf wird ein Experimental 230S vorbereitet. das Heckrohr wird verlängert, und eine abgewinkelte Montage des Heckmotors wird montiert. Ich darf den Experimental einfliegen! Hat schon bei früheren Modellen Spaß gemacht. IMG-20181012-WA0004.jpgIMG-20181012-WA0007.jpg
Vom Könner (in dem Segment) bin ich noch weit entfernt. Alles, was Konstruieren auf der Basis geometrischer Grundkörper (Quader, Zylinder, Kugel u.ä.) betrifft, geht inzwischen ganz gut, braucht halt wohl etwas länger als bei Experten. Ich habe mir Fusion 360 in reichlich 20 Stunden von einem Könner beibringen lassen (Learning by doing) und halt viel trainiert. Auch dieses Projekt dient dazu. Nicht geometrische Körper kann ich noch nicht, das sieht man z.B. an dem Kanzelteil des Rumpfes. Dort wurden die drei Ansichten des Rumpfes aus dem Dreiseitenriß nachgeschnitten, den Rest klären traditionell Feile und Schleifpapier.
3D gedruckte Schalen, Abguß aus Resin (rechts bearbeiteter Abguß im Vergleich). Die Endvariante zum Tiefziehen, schon mit sichtbaren Fenstern und Klappendeckeln.
Nein, im ernst: Wenn das Monster nicht eh schon so groß (und schwer) werden würde, hätt ich mir einen fetten Container drunter gewünscht.
Platz für Hauptzahnrad, und für Akkus. Vielleicht sogar eine größere Mechanik. Und eine hervorragende Sichtbarkeit.
Army.jpgContainer.jpg
Aber erst mal überhaupt das Ding zum Fliegen bekommen, andere Varianten kann man später immer noch überdenken....
@Marco: Wie man den S-64 dann für sich baut, ist jedem selbst überlassen. Mit Tank oder Container kann die etwas herausstehende Mechanik kaschiert werden, da der Hauptrumpf in dem Maßstab 1:32 halt nur 31 mm hoch ist! Im anderen Fall mußt Du versuchen, eine komplett andere (flachere) Mechanik zu bauen. Das geht bestimmt auch, nur der Aufwand steigt dann nochmals. Wir versuchen immer, Rümpfe möglichst für Standard-Mechaniken zu entwickeln.
Und der Forestale-Wassertak ist schon eine Augenweide. So sieht er aktuell aus, die Anbauten und Leitungen sind auch fertig gezeichnet.
wann kann ich bestellen ? der 230S oder 250cfx (wenn lezterer reinpasst) ruft nach der Skycrane. Der 230S hat das Fishkopf Kostüm satt und die 250 cfx findet das Hughes 500 Kleid langweilig
Den 250CFX kann man sogar mit dem original Chassis verbauen. Das steckt dann im Wassertank. Der Umbau auf das 60 mm Zahnrad ist auch eher leicht, man muß nur die Schraublöcher vom Hauptmotorträger 5 mm nach hinten neu bohren.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
Eines der auffälligsten Bauteile am Skycrane ist das Zentralgetriebe. Am Anfang hatte ich nur ein Bild und habe auf der Basis begonnen, es zu zeichnen. Später kam als Unterstützung ein Riß aus dem Handbuch des Skycrane dazu. Den Rest mußten Bilder liefern. Die Recherche dazu ist oft sehr zeitaufwendig und das Ergebnis auch nie ganz eindeutig. Nach mehreren Korrekturen (man kann bei Fusion 360 immer in frühere Schritte eingreifen) ist es aber abgeschlossen. Es besteht zeichnungstechnisch aus fast 600 (!!!) Einzelteilen. Für die Größe (50 mm breit) gut genug gelungen. Man verliert sich sonst an solchen Teilen in Details, die eh keinem auffallen. Die "Probedrucke" (ich brauchte eins, um die Mechanik zu checken) waren sehr unterschiedlicher Qualität (je nachdem, was der Drucker so zuwege bringt), auf dem letzten Bild sieht man es in Endqualität, smoothed von Shapeways gedruckt. Das kostet aber eben auch richtig Geld, so ein kleines Teil in dieser Oberflächenqualität.
Ja, Shapeways macht schon tolles Zeug. Man kann bis 0,3 mm im Maß runter gehen, daß es noch gedruckt wird. Und das bei einer kinderpopoglatten Oberfläche.
Oft verlieren sich diese Details aber am Modell, weil es nicht im Zenit des Interesses steht. Hier nochmal am Beispiel des Heckumlenkgetriebes:
Zeichnung aus dem Handbuch, 3D Nachkonstruktion, smoothed gedrucktes Teil von Shapeways. Hat aber eben alles auch seinen Preis (vom Aufwand mal ganz abgesehen).
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