Ganz ehrlich, ist mir auch schon in den Sinn gekommen!
Gerade bei diesen kleinen Helis bei denen auf jedes Gram geachtet werden sollte bietet sich Airbrush an! Große Farbauswahl, 1/5 weniger Farbe und viel feiner zu handhaben. Mit der Airbrush wären zB. feine Zierstreifen oder Türfugen überhaupt kein Problem.
Roland
Modell-Heli fliegen, fast die schönste Nebensache der Welt
Je originalgetreuer je besser!
Klar wäre das eine feine Sache. Aber ich übertreib es ja jetzt schon. Man muss Kompromisse machen, und ich habe erst den 3D-Drucker angeschafft.^Wenn ich jetzt noch eine Airbrush ranschaffe, Kompressor dazu, ein Kontingent an Farben, usw...
Ich lackiere mit der Spraydose, Basislack und Klarlack immer die ganz große 750ml-Dose, diverse Silber- und Schwarz- Lacke in der 400ml-Dose. Nur die - für den entsprechenden Heli besondere Farbe - hier das Blau, bei der ADAC-EC135 das Gelb, und bei der Heliswiss das Orange - sind sorgfältig ausgesuchte Tamiya-TS Sprühdosen mit 100ml. Beim ersten Rumpf waren alle 6 Lacke 100ml-Tamiya Dosen.
Das Ergebnis ist für mich absolut zufriedenstellend. Aber ein Mehrgewicht könnte natürlich da zum Teil herkommen...
Sollte auch keine Kritik sondern mehr ein Denkanstoß sein.
Ja, ist auch so angekommen. Den hab ich auch vom Meister schon bekommen, hab ja im Vorfeld gefragt womit er lackiert. Es waren ja ursprünglich nicht so viele Helis geplant....nur einer oder höchstens Zwei..
Als ich die beiden EC135 gebaut habe, hab ich mir schon ernsthaft überlegt eine zu kaufen. Hab mir verschieden Modelle angeschaut, und mich belesen. Und mich über Preise und Lacke informiert.
Wenn ich geahnt hätte, dass sich die Biester so schnell vermehren, hätt ich vor dem Ersten Bausatz eine Airbrush anschaffen sollen.
Klarlack ist fast durchgetrocknet, die Blätter sind lackiert. Mechanik ist drin, alles passt und sitzt richtig. Funktionstest auch erfolgreich. Es fehlt noch der Deckel auf dem Motorgehäuse vom Fenestron, der ist schon fertig und lackiert.
Nach dem entfernen diverser Kabelbinder, einigen Ecken am Multichassis, kürzen der Kabel und ähnlichen Maßnahmen ist das Abfluggewicht mit dem 1500mAh-Akku 465g. Mit dem 1250mAh sind es 458g. Damit bin ich glücklich, die EC135 fliegt mit 500g ab, und fliegt traumhaft.
Dann gibts zunächst die Fotosession, und dann endlich den Erstflug. Hoffentlich mit angenehmem Wetter, damit man auf dem Video auch was sehen kann.
Allerdings bekomme ich so langsam ein ernsthaftes Platz-Problem...ich fürchte, internationale Heli-Schützer könnten sich darüber beschweren, dass diese Haltung nicht artgerecht ist. WP_20180112_10_47_08_Pro.jpg
Mein Ecureuil ist hinten deutlich leichter (nur Motor und 2Blatt), überall nur aus 0,3 mm Folie (reicht dicke in der Steifheit) und hat bisher nur einen 800er Akku. Beim Akku ist aber mein Problem: Ich kann selbst den 800er nicht nach ganz vorn legen, sonst wird der Heli BUGlastig! Bei größeren Akkus muß also hinten ins HECK Ballast!?
Ich würde hier gerne nochmal ansetzen. Mir ist folgendes aufgefallen: Bei meinem Rumpf hat die Breite des Deckels vorne im Bereich der "A-Säule", also zwischen der Windschutzscheibe und den vorderen Seitenscheiben nicht gestimmt. Wenn ich nun den 1500er Akku reinlege, biegt sich der vordere Rumpf nach unten, und wird an dieser Stelle schlanker. Dadurch passt - rein zufällig - die Breite perfekt zum Deckel.
Wenn ich hier mit 0,3mm Folie arbeite, würde sich das nicht (bei Verwendung eines schweren Akkus) weiter runter biegen? Oder wäre eine Trägerplatte für den Akku, verbunden mit dem Multichassis hier die Maßnahme?
Zum Ballast im Heck: man könnte, mit diesem Wissen, von vornherein mit dem Resin-Leitwerk arbeiten. Da ist der Ballast gleich integriert und es spart einen Arbeitsschritt.
Wenn das nicht reicht: Die AS350 hat im Heck noch so einen "Stift" quer durch. Wenn man den aus Metall fertigt, hann er da hinten schon als Ballast dienen...
Und noch eine Frage kommt auf: Ich habe bisher immer mit dem original-Rahmen gebaut. Daher ist der AR636 (und damit die Sensor-Phalanx) immer an seinem original-Platz. Hier ist er weiter hinten, und somit sind die Bewegungen des Helis für das FBL anders wahrzunehmen. Gibts da Erkenntnisse, wie sich das bemerkbar macht?
"Wenn ich hier mit 0,3mm Folie arbeite, würde sich das nicht (bei Verwendung eines schweren Akkus) weiter runter biegen?"
Theoretisch bestimmt. Man kriegt auch Stabilität in die Breite, wenn man paar mehr Magnete in dem Bereich verarbeitet. So liegen Hauptrumpf und "Deckel" stabiler aufeinander und stützen sich.
Beim A 119 habe ich deshalb einfach links und rechts im "Knick"bereich Karbonstangen eingeleimt. Vorbei die Gefahr.
"Zum Ballast im Heck: man könnte, mit diesem Wissen, von vornherein mit dem Resin-Leitwerk arbeiten. "
Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich es auch gemacht. Deshalb bauen wir ja Prototypen, um eben genau solche Probleme zu finden und in der Serie zu lösen. So wie es jetzt auch ein Resinteil als Eingang vom Triebwerk gibt.
"Gibts da Erkenntnisse, wie sich das bemerkbar macht? "
Das ist völlig Wurst. Der AR636 muß nur Abstand zur Rotorachse haben (wegen dem Drehwinkel) und die Anschlüsse in die gleiche Richtung wie der Taumelscheiben-Gegenhalter zeigen. Dann fliegt der ohne bemerkbare Unterschiede. Ob man den vorne, hinten, mehr oben oder unten hinsetzt, wirkt sich nicht wirklich aus.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
Der AR636 muß nur Abstand zur Rotorachse haben (wegen dem Drehwinkel) und die Anschlüsse in die gleiche Richtung wie der Taumelscheiben-Gegenhalter zeigen. Dann fliegt der ohne bemerkbare Unterschiede. Ob man den vorne, hinten, mehr oben oder unten hinsetzt, wirkt sich nicht wirklich aus.
Danke, das ist sehr hilfreich. Ich hatte befürchtet, dass die nun größere Entfernung zum Rotormast (und damit zum Angelpunkt um den der Heli beim Nicken kippt) sich auswirkt. Wenn der Heli um sagen wir mal fiktiv 10° Nickt, ist die Bewegung die der Sensor in größerer Entfernung vom Rotormast spürt ja heftiger, wegen das längeren Hebels an dem er sitzt. Dementsprechend hätte ich eine heftigere Gegenreaktion des FBL befürchetet, die ja dann nicht angemessen wäre.
Bei meiner AS geht es auch weiter - habe die Mechanik einmal eingepasst.
Jetzt habe ich die Frage ob ich die Mechanik doch höher setzen sollte.
Und wenn JA - dann um wieviel ?
Nun, das Vorbild hat einen sehr hoch stehenden Rotorkopf. Wenns nach dem gehen soll, ja. Wie hoch? So hoch wie es Dir gefällt.
Andererseits hat der Rakonheli-Kopf bei mir gepasst, als das Hauptzahnrad genau mittig zum Spant zwischen Deckel und Rumpf stand. Also sogar ein paar Millimeter tiefer als bei Dir jetzt. Das heißt, wenn es Dir gefällt so wie es jetzt ist: Lass es so.
Der Rotorkopf vom Ecureuil sitzt hoch, kann man auf allen Bildern sehen. Beim Blade 230S sind Grenzen gesetzt durch die Servos nach oben. Wenn Du bei Deinem 200S noch kannst, setz ihn höher. Wie hoch siehst Du ja auf den vielen Bildern auf der CD.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
Ich hatte mal bei einem BELL Jet Ranger für den Blade 200SRX die Rotorwelle vom Blade 230s genommen, um mit dem Rotorkopf höher zu kommen. Es war allerdings mit dem original 2-Blattrotorkopf vom 200SRX und den längeren Rotorkopf-Anlenkungen vom 230s.
Bei deinem 3-Blatt Rotorkopf wirst da aber wohl keine längere Anlenkungen bekommen.....
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar