Die nächste Agusta - aber wieder anders

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  • easter43
    Senior Member
    • 04.08.2010
    • 1081
    • Hendrik
    • Leegebruch

    #31
    AW: Die nächste Agusta �?? aber wieder anders

    ... Nachteil ist leider nur das Gewicht. Das läppert sich ganz schön zusammen. Abfluggewicht hat die Agusta am Ende 1850 Gramm, das ist ne ganze Menge.
    Also man sollte sparsam mit der Knete sein
    [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

    Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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    • Schorch62
      Schorch62

      #32
      AW: Die nächste Agusta �?? aber wieder anders

      Ein tolles Projekt und das mitlesen macht richtig Spaß. Bitte weiter so

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      • gde2011
        gde2011

        #33
        AW: Die nächste Agusta �?? aber wieder anders

        Zitat von easter43 Beitrag anzeigen
        ... Nachteil ist leider nur das Gewicht. Das läppert sich ganz schön zusammen. Abfluggewicht hat die Agusta am Ende 1850 Gramm, das ist ne ganze Menge.
        Also man sollte sparsam mit der Knete sein
        Klar, am 450 ist das sich ein Thema. Bei 600er oder 700er und größeren Scalern nicht weiter tragisch.

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        • easter43
          Senior Member
          • 04.08.2010
          • 1081
          • Hendrik
          • Leegebruch

          #34
          AW: Die nächste Agusta �?? aber wieder anders

          â?¦ weiter Knete, alles Knete â?¦

          Das Heckleitwerk wurde nach Fotos einfach mit Hilfe von Knetmasse nach modelliert, verspachtelt und geschliffen.
          Die vorderen Lüftungsöffnungen (NASCA-ßffnungen) und die Seitenöffnungen in Rotordom habe ich in den Rumpf gefräst, mit dünnem Polykarbonat hinterlegt und verharzt. Das obligatorische Spachteln und Schleifen brauche ich wohl nicht erwähnen.

          NASCA-ßffnungen, Rotordom

          Am Unterboden der Rumpfwanne befinden sich bei der Agusta neben den ausklappbaren Trittstufen noch andere diverse flache Anbauteile. Deren Bedeutung ist mir zwar unbekannt, ich habe sie dennoch in der bekannten Weise nach modelliert. Dazu habe ich auf die betreffende Stelle ein Stück selbstklebende Folie geklebt und darauf dann das betreffende Teil grob modelliert. Nach dem Aushärten wird die Folie mit dem Teil wieder abgezogen und das Bauteil lässt sich bequem in seine endgültige Form spachteln und schleifen. Und das Beste: Danach passt es garantiert 100 %ig wieder an die gewünschte Stelle.

          Alle weiteren Anbauteile wie Antennen, Staudruckmesser , Haltegriffe usw. habe ich ebenfalls aus verschiedensten geeigneten Materialien angefertigt. Damit diese nicht so leicht abbrechen, haben fast alle ein Stück unten herausragenden Messingdraht als Seele. Am Rumpf befindet sich an der Stelle ein Loch und das Teil wird somit stabiler mit dem Rumpf verklebt. Die Teile wurden angepasst und dann wieder verpackt. Erst nach der endgültigen Lackierung mit Klarlack wurden sie angebaut.

          Anbauteile

          ... bis morgen ...
          Angehängte Dateien
          Zuletzt geändert von easter43; 19.06.2014, 07:22.
          [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

          Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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          • Toidi2k
            Member
            • 01.03.2011
            • 444
            • Ralf
            • Berlin / Bärenklau

            #35
            AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

            Was für eine grandiose Arbeit. Aber 1,8kg ist ja schon was heftig für nen 450er:-) Aber solange er noch abhebt und gemütlich seine Runden drehen kann, ist ja alles ok.
            GruÃ? Ralf
            [FONT="Arial Narrow"]______________
            v1MCPX+v2MCPX BL ,Rex600EFL,HK 500, T-Rex 250SE3GX + DX8 [/FONT]

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            • easter43
              Senior Member
              • 04.08.2010
              • 1081
              • Hendrik
              • Leegebruch

              #36
              AW: Die nächste Agusta �?? aber wieder anders

              Hallo Ralf,

              die Agusta hat halt den Leegebruch-Bonus, deshalb darf sie ein paar Gramm mehr haben
              [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

              Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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              • easter43
                Senior Member
                • 04.08.2010
                • 1081
                • Hendrik
                • Leegebruch

                #37
                AW: Die nächste Agusta �?? aber wieder anders

                â?¦ langsam wird-s farbig - die Grundierung â?¦

                Nun näherten sich die Detailarbeiten am Rumpf langsam dem Ende, die groben -Anmodellierungen- bekamen den Feinschliff. Hier und da tat sich ein kleiner Lunker auf, woanders wurden zu dünn geschliffene Stellen an der Hinterseite nachgeharzt, insgesamt ging es vom Groben merklich ins Feine. Klar, dass auch alle am Rumpf schon angedeuteten Fugen sauber nachgearbeitet (oder auch entfernt oder korrigiert) werden mussten.

                Es erfolgte eine letzte Anprobe der Mechanik. Insbesondere das neuralgisch enge Heck wurde nochmals geprüft. Alles o.k., alle Teile frei beweglich. Jetzt fiel mir noch die nach meinem Empfinden zu große Hauptrotoröffnung auf und sie begann mich zu stören. Also kurz vor Schluss noch eine dünne Lage Polykarbonat mit kleinerer ßffnung aufgeklebt und ordentlich verspachtelt.

                Was dann erfolgte, war der vor dem Lackieren allseits beliebte Wechsel von Spachteln und Schleifen. Nach und nach wurde jeder Quadratzentimeter dem Schleifpapier ausgesetzt. Eigentlich war ich der Meinung, relativ sauber gearbeitet zu haben. Die Menge der klebrigen Fingerabdrücke und sonstiger Bearbeitungsspuren hat mich aber dann schon beeindruckt. Dazu kamen an mehreren Stellen Risse an der Mittelnaht der beiden Rumpfhälften. Hier nutzte kein einfaches Spachteln, sondern es machte sich noch ein Aufdremeln und neues Verharzen notwendig.
                Als letzte Stufe habe ich den Heli komplett noch einmal mit 600er Körnung naß geschliffen und anschließend gründlich gesäubert. Nun sah er aus, wie eine braungescheckte Kuh.

                Heli komplett geschliffen

                Unmittelbar vor dem Grundieren kam das Abkleben des bisher installierten Innenlebens. Die Fahrwerke wurden abgebaut, die Servos und die Elektronik-Teile mit Malerkrepp mehrlagig von allen Seiten zugeklebt.

                Die -Lichtaustrittsöffnungen- habe ich mit Latex maskiert. Das war eigentlich ganz einfach, indem ich die nicht zu lackierenden Partien mit Latex-Milch (Bastelgeschäft) versehen habe. Das geschah mit einem dünnen Pinsel. Die Latex-Haut braucht ca. eine Stunde zum Ausvulkanisieren und schützt dann die betreffenden Teile wie eine kleine Gummihaut. Nach dem Lackieren ließ sie sich in einem Stück problemlos wieder abziehen.

                Das Grundieren mit der Dose machte überhaupt keine Probleme. Die drei Heli-Teile wurden mit Kinderknete an Stangen befestigt und anschließend mehrmals dünn mit Universal-Grundierung (ich habe Duplicolor genutzt) eingesprüht. Nach drei bis vier Lagen war eine gleichmäßige matte Grundierung erreicht.
                An dieser Stelle offenbart sich, ob man gut geschliffen hat. Jetzt ist jede Delle oder kleine Kerbe deutlich zu sehen. In meinem Fall gab es nur minimale Nacharbeit.

                grundierter Rumpf

                ... bis morgen ...
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                [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

                Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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                • easter43
                  Senior Member
                  • 04.08.2010
                  • 1081
                  • Hendrik
                  • Leegebruch

                  #38
                  AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                  â?¦ noch mal Details â?¦

                  Dem Grundieren folgte nochmals ein kompletter Naßschliff mit 600er Körnung.
                  Jetzt standen vor allem drei Dinge an: Einkleben der Schutzgitter in die Rumpföffnungen, Darstellung der Wartungsklappen und die bei jedermann beliebte Benietung. Wobei ich im Wiederholungsfall die Schutzgitter nach dem Klarlack als letzten Arbeitsgang setzen würde.

                  Diese Schutzgitter habe ich aus speziellem Metallgewebe aus Bastlersortiment geschnitten. Sie sind beim Original auch lackiert und ich habe sie am Modell deshalb auch vor dem Lackieren eingesetzt. Da mir die dafür vorgesehenen Rumpföffnungen letztlich nicht auf den Millimeter maßidentisch gelungen sind, musste ich jedes Gitter einzeln anpassen. Also erst ein bisschen größer geschnitten und dann Stück für Stück durch Abschneiden mit einer Nagelschere verkleinert. Wenn sie passten, habe ich sie mit Sekundenkleber eingeheftet und anschließend mit -Uhu endfest- von hinten stabilisiert. Dabei sollte der Klebstoff nicht mehr so flüssig sein, dass er nicht in die Gitterzwischenräume läuft. (ist mir aber leider nicht 100%ig gelungen)

                  Bleiben noch diverse Wartungsklappen vor allem am Rotordom. Hier habe ich versucht, diese so einfach wie möglich nach zu bilden. Ich nahm dazu einfache selbstklebende Folie aus dem Baumarkt. Die Klappen habe ich auf die Rückseite der Folie gezeichnet, akkurat ausgeschnitten und auf die entsprechenden Flächen am Rotordom geklebt. Die Stellen für die Klappenverschlüsse wurden ausgespart, diese werden nach dem Lackieren durch kleine Fotoätzteile aus dem Automodellbau nachgebildet. Als Scharniere klebte ich dünne Drahtstücken auf.

                  Turbinengehäuse mit Wartungsklappen und Gittern

                  Letztlich folgten die Nieten. Da macht es einem die -Power Elite- ziemlich leicht - sie hat nicht so viele. Beim Original sind die Nieten hauptsächlich am Heckausleger und am Leitwerk zu sehen. Es gibt dabei größere hervorstehende Nietenreihen und welche, die man nur auf Vergrößerungen erkennen kann. Auf die Darstellung dieser habe ich bei dem kleinen 450er Modell verzichtet. Die größeren habe ich den guten Erfahrungen aus dem Forum gemäß mit Holzleim imitiert. Es ging einfacher, als ich dachte: Mit Bleistift dünn die Linien vorzeichnen, dann in regelmäßigen Abständen die Punkte für die Nieten kennzeichnen. Etwas ßbung verlangt dann schließlich das Setzen der Nieten mit der Kanüle. Hier kam es auf die genaue -Portionierung- an, damit die Nieten zum Schluss eine einheitliche Größe besitzen. Man muss es aber auch nicht übertreiben �

                  Nieten Leitwerk

                  ... bis morgen ...
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                  [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

                  Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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                  • Black-Shark
                    Senior Member
                    • 17.04.2012
                    • 1628
                    • Jens
                    • Vienenburg am Nord - Harz

                    #39
                    AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                    Diese Details zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Super gemacht!
                    [FONT="Verdana"]GruÃ?, Jens[/FONT]
                    mCPx V² / Blade 450 Hughes 500E / Align 500 Super Cobra / Align 550 DFC Pro

                    Kommentar

                    • easter43
                      Senior Member
                      • 04.08.2010
                      • 1081
                      • Hendrik
                      • Leegebruch

                      #40
                      AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                      � das Geheimnis wird gelüftet: So wird sie aussehen �

                      Nachdem die Nieten gesetzt waren, ging es im Endspurt an das Lackieren. Lange habe ich über das Decor nachgedacht. Einerseits wollte ich eine -einmalige- Agusta, andererseits wollte ich auch selbst mit der Dose Hand anlegen. Also musste die Farbgebung mit Farbtönen aus handelsüblichen Spraydosen realisierbar sein. Schließlich habe ich mich entschlossen, das Modell nach einer Agusta -Grand New- zu lackieren. Dieser Helicopter wurde 2013 beim Family Day bei AW in Vergiate präsentiert:

                      Agusta I-EASQ

                      Die Grundfarben weiß und schwarz-metallic sollten mit der Dose lackiert werden, für die goldfarbenen Begrenzungsstreifen nutzte ich Decor-Klebeband. Da es sich um ein SemiScale-Modell handelt, übertrug ich das Decor-Muster als solches per Augenmaß, ohne nun jeden Millimeter Streifen und Fläche nachzumessen. Auch nahm ich mir die Freiheit heraus, ihm eine eigene Kennung zu verpassen.

                      Nach dem Grundsatz, zuerst die helle Farbe zu spritzen, war also als erstes -weiß- dran. Unschlüssig war ich, ob ich das komplette Modell erst einmal weiß lackiere, oder ob ich die schwarzen Partien vorher abklebe. Ich habe mich dann entgegen einem Ratschlag eines vertrauten Lackierers zur zweiten Variante entschlossen. Ausschlaggebend war die zu erwartende Einsparung von Lack und damit Gewicht.

                      Also wurden die Konturen dünn mit Bleistift auf dem Rumpf angezeichnet und die schwarz geplanten Stellen abgeklebt. Dazu habe ich 3M Klebeband blau von Scott in verschiedenen Breiten und normales Kreppband genutzt.

                      abgeklebter Rumpf

                      Lackiert habe ich dann mit Duplicolor Aerosol weiß RAL 9010. Hierbei sind neben den -Basics- wie ein trocken-warmer und staubfreier Raum auch gute Beleuchtung wichtig. Man sollte das Modell so halten, dass man im Licht deutlich sehen kann, wann die Lackpartikel zu einer Fläche -verschmelzen-. An dieser Stelle darf kein Lack mehr folgen, sonst entstehen die berühmten -Nasen-. In dieser Weise habe ich drei Schichten lackiert, dazwischen immer ca. 10 Minuten Pause. Verbraucht wurden ca. 1,5 Dosen. Nach ca. einer Stunde habe ich alles Klebeband vorsichtig wieder entfernt. Zu diesem Zeitpunkt ist die frisch gespritzte Lackschicht schon ziemlich berührungsresistent, hat aber noch ein gewisses Maß an Plastizität und blättert somit noch nicht.

                      Maskierung ab

                      Nun habe ich den Rumpf erst einmal 48 Stunden in Ruhe trocknen lassen.

                      ... bis morgen ...
                      Angehängte Dateien
                      [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

                      Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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                      • easter43
                        Senior Member
                        • 04.08.2010
                        • 1081
                        • Hendrik
                        • Leegebruch

                        #41
                        AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                        â?¦ weiter mit dem Schwarz â?¦

                        Etwas kompliziert und für Manchen schwer zu verstehen war der nächste Schritt. Und zwar müssen vor dem schwarzen Lackieren schon die auf diesen Stellen vorgesehenen Decals aufgebracht werden. Warum? Diese zeichne und drucke ich selbst auf einem ganz normalen Tintenstrahldrucker. Handicap: Ich kann die Farben -weiß- und -gold- nicht drucken. Also wird der weiße Untergrund genutzt bzw. gold eingefärbt (Folie) und anschließend millimetergenau mit einem Decal auf transparenter Trägerfolie überklebt. Auf diese Weise wurde das Hoheitszeichen am Heckleitwerk und die Schriftzüge -Danger- und -Agusta A109 Power Elite- aufgebracht.

                        Decals: Untergrund

                        und aufgeklebt

                        Nach dem Trocknen werden die Aufschriften auf denDecals wiederum konturengenau mit Latex-Milch bestrichen. Diese klebt dann wie eine dünne Gummihaut auf denDecals und schützt es vor Farbe. Wenn der Rest des Modells dann für die zweite Farbe vorbereitet ist, wird dann diese Stelle einfach mit lackiert.

                        Dieser Schritt musste also vor dem Schwarz-Lack passieren. Außerdem wurden die an manchen Stellen zurück gebliebenen Klebekanten der weißen Lackierung mit feinem Schleifpapier bestmöglich entfernt. Wie schon im ersten Arbeitsgang erfolgte nun wiederum das Abkleben. Hier ist aber nochmal sorgfältiger zu arbeiten, denn nach dem Entfernen der Maskierung soll das Endprodukt schon konturenklar zu sehen sein. Also gut kontrollieren, ob nicht irgendwo schwarzer Farbnebel auf das frische Weiß durchdringen kann.

                        Abklebung für schwarz

                        Das Lackieren der zweiten Farbe (DuplicolorEffect Acryl metallic black) erfolgte ebenfalls problemlos. Ich hab auch diesen Arbeitsgang ohne -Nasen- zu produzieren erfolgreich absolviert.

                        Decal nach Lack

                        Nach etwa einer Stunde wurden die Maskierungen entfernt - vor mir stand die zweifarbige Agusta. Für mich Laien ein voller Erfolg. Alle Linien sauber, auch die ßbergänge zur abnehmbaren Haube. Lediglich an den Fugen und anderen unebenen Stellen gab eis kleinere Stellen mit Farbnebel. Die habe ich mit dem Pinsel vorsichtig ausgeglichen. Dazu einfach weiße Farbe aus der Spraydose in ein kleines Gefäß gesprüht und mit dem Pinsel sorgfältig korrigiert.

                        Lackierter Rumpf

                        Jetzt fehlten nur noch die goldenen Streifen. Dafür habe ich entsprechendes selbstklebendes Farbband aus dem Bastelshop genutzt.

                        Vor dem Klarlack und damit der endgültigen Versiegelung erfolgte noch einmal eine Kontrolle und das Aufkleben der Fotoätzteile zur Imitation der Wartungsklappen-Verschlüsse. Auch eine angedeutete Umrandung des Scheinwerfers und meine Kennung -D-HML- wurden per Decal angebracht.

                        Den 2K-Klarlack brachte aber dann doch ein befreundeter Lackierer auf den Rumpf. Diese Versiegelung war der einzige Arbeitsgang, den ich nicht selbst absolviert habe. Hier würde ich Lack aus der Dose nicht empfehlen. 2K-Lack glänzt nicht nur beständiger, er glättet auch die darunter liegenden Unebenheiten. Nicht zuletzt ist 2K-Klarlack gut polierbar und weitaus beständiger gegen Kratzer oder Flecken.

                        Obwohl der glänzende Lack nun doch kleinere Schwächen offenbart, bin ich jedenfalls mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden, also -Top-. Schade nur, dass die schwarze Farbe viele Details in den Hintergrund treten lässt. Sie sind zum Teil nur noch bei sehr heller Umgebung zu sehen.

                        Aber wenn ich mich schon mal für das Dekor entschieden habe, dann muss ich auch damit leben.

                        â?¦ bis morgen â?¦
                        Angehängte Dateien
                        [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

                        Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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                        • goemichel
                          Senior Member
                          • 11.01.2012
                          • 4180
                          • Michael
                          • FMSC-Steinfurt / Münster und anderswo

                          #42
                          AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                          Toll! Einfach toll!
                          GruÃ? Michael
                          [FONT="Comic Sans MS"]Valar morghulis[/FONT]

                          Bedienungsanleitungen werden nicht nur kostenlos, sondern meistens auch völlig umsonst beigelegt!

                          Kommentar

                          • gde2011
                            gde2011

                            #43
                            AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                            Beeindruckendes Ergebnis.

                            Wer wie ich gerade auch einen 1,80 Rumpf selbst lackiert hat, der bewundert deine Arbeit umso mehr
                            2K Klarlack gibt es aber auch aus der Dose, trotzdem hast du richtig entschieden und ihn damit lackieren lassen. Da habe ich mir erheblich schwerer getan ein schönes Ergebnis zu bekommen als mit den farbigen Aerosol Lackdosen

                            Kommentar

                            • easter43
                              Senior Member
                              • 04.08.2010
                              • 1081
                              • Hendrik
                              • Leegebruch

                              #44
                              AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                              @ christian:

                              Bei einem 1,80-Meter-Rumpf hätte ich wahrscheinlich das Handtuch geworfen.
                              Ein 450er Modell ist ja nun doch ziemlich klein und übersichtlich. Die kurzen Flächen lassen sich in einem Zug lackieren, d.h., wenn ich einmal rum bin, ist der Anfang noch nicht mal angetrocknet. Da kriege ich natürlich einfacher eine gleichmäßige Fläche hin.

                              Zum Lackieren habe ich die Lackkabine eines befreundeten Lackierers nutzen dürfen. Als der mich mit der Duplicolor-Klarlack-Spraydose gesehen hat, hat er mich davongejagt und gesagt, ich solle in einer Viertelstunde mit zwei Bier wiederkommen.
                              Er hatte sowieso gerade Klarlack in der Pistole ... So ist das gekommen
                              [FONT="Comic Sans MS"]Hendrik[/FONT]

                              Zu Allem fähig - aber zu Nichts zu gebrauchen.

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                              • gde2011
                                gde2011

                                #45
                                AW: Die nächste Agusta - aber wieder anders

                                Normaler Klarlack aus der Dose ist was für den Glanz, aber kein Vergleich zu 2K Klarlack. Ich habe diesen auch aus der Dose aufgetragen, war aber "nervenzerfetzend"

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