Beim Logo 600SE ist es zB. nicht mehr verfügbar auf Grund diverser Nachteile (teuer, aufschwingen usw.). Siehe Thread: Thread CFK Rohr unter Logo 400/500/600.
Hi Manni,
danke für den Hinweis......habe die Stelle nicht gefunden. Kannst Du bei dem Link etwas spezifischer werden? Das Aufschwingen scheint also mehr ein Problem bei den Riemenantriebler zu sein als bei den Starrantrieblern. Wäre jetzt mal interessant zu erfahren warum das so ist.
Unter dem Forumteil Logo 400/500/600 auf der 1. Seite. Hat sich leider nicht verlinken lassen. Logo 600SE CFK Heckrohr oder so ähnlich.
Hallo Mani,
ich hab das jetzt gefunden, aber leider werde ich dort auch nicht schlau daraus warum nun solch ein Aufschwingverhalten entsteht. Mir ist dazu folgendes eingefallen:
der Riemen verläuft ja nicht ganz mittig im Rohr, sondern mit Versatz aus der Mitte so, daß er das Rohr noch nicht berührt im Betrieb. Durch die Riemen Vorspannung werden Chassis und Heckgetriebe mit ordentlich Kraft zusammengezogen und drücken auf beide Enden des Heckrohr. Das Heckrohr steht also unter Vorspannung was beim Starrantrieb nicht der Fall ist.
Der Riemen verläuft aber nicht in der Mitte. Im Ruhezustand hat das keine Bedeutung, weil beide Riemenseiten gleichmäßig im Rohr ziehen. Im Betrieb ändert sich das durch die Belastung und vor allem die wechselnde Belastung am Heckrotor. Das führt zu einem Pendeln der Belastungen zwischen den beiden Riemenseiten, zumal der Riemen elastisch ist.
Hinzu kommt, daß bereits minimales "Eiern" der Haupt- Riemenscheibe eine in der Drehfrequenz rythmische ßnderung der Riemenspannung nach sich zieht. Beide Effekte zusammengenommen, also "Eiern" + "Belastungspendeln" können das Heck zum Aufschwingen anregen. Alu hat da deutlich mehr dämpfende Wirkung und daher werden Alu Heckrohre
bevorzugt eingesetzt.
Das ist jetzt aber nur eine Vermutung von mir. Möglicherweise sind da noch andere Effekte im Spiel und daher ist das noch keine endgültige Erklärung. Es gibt Helis mit Riemenantrieb und Carbon Heck und die schwingen nicht........der Schluß liegt also nahe, daß es auch an der Gesamtkonstruktion liegen kann.
Ich hab jetzt von Pfurner die 8mm Carbon Kufen und das 25 X 795 X 0,7mm Heckrohr bestellt. Werde aber erst einmal das Alurohr verbauen. Heckstreben machen nur Sinn wenn sie knick und biegefest sind. Daher werde ich die vorhandenen Align Streben verbauen. Dann werde ich mir die Befestigungspunkte genauer betrachten und evtl. verstärken und optimieren, daß die Streben spannungsfrei sind wenn alle Schrauben festgezogen sind. Möglicherweise müßen die Auflageflächen der Befestigungsenden von den Streben etwas an die Winkel angepasst werden, damit diese nicht verkantet aufliegen. Erst wenn ich auf der Werkbank im gesamten Drehzahlbereich keine Auffälligkeiten entdecke, verbaue ich das Pfurner Heckrohr und vergleiche dann zum Alurohr.
Tatsache ist, daß der Banshee und auch der TDR2 problemlos am Heck mit Carbonrohr läuft. Was ist dort anders als bei uns? Mit Helinerds Finne, 2-Fach geführter und modifizierter Heckanlenkung und dem Pfurner Heckrohr wird das Heck alleine 80g leichter. Hier steht zu erwarten, daß die Heckperformance steigt, sofern nix schwingt.
AW: Chronos 700 Baubericht II (nur für Bauberichte)
Hallo Phil!
Naja, ich bin ziemlicher Laie was das angeht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es bei CFK - Heckrohren auch Unterschiede in der Qualität gibt. Aber du bist auch schon ohne Carbonrohr unter 5kg, wenn ich es richtig im Kopf habe?
Ich bin nur froh, dass ich in ßsterreich wohne und dann bei meinem Chronos nicht auf die 5kg achten muss.
Sehe ich anders. Das Alu Schwingungen besser unterdrückt wie CFK steht außer Zweifel. Bin überzeugt......... wenn die zweite Gestängeführung die Heckperformance verbessert hätte wäre sie auch beim Kit dabei.
Hi Charly,
hier liegt ein Missverständnis vor. Ich beziehe die gesteigerte Heckperformance nur auf das geringere Gewicht vom Heck, wenn es gelingt das Heck ganze 80g leichter zu machen. Voraussetzung ist, daß sich ein Pfurner Heckrohr verbauen lässt ohne Aufschwingen. Und da sehe ich momentan die einzige Chance durch eine optimierte Heckabstrebung. Die modifizierte Heckanlenkung trägt nur zum geringeren Gewicht bei, sonst nix.
Hi Phil, achte dabei auch auf perfekt ausgewuchte Heckblätter... wenn es um CFK Rohr Schwingungen geht...
Hallo Christoph, ich bin vom Modi gebeten worde alle Themen welche ansatzweise mit dem Leichtbau in Verbindung stehen auch im Leichtbau zu lassen. Selbst wenn dies zu einem Bubericht führt, der einen anderen Themenkomplex tangiert. Ich werde daher diese Antwort kopieren und in den Leichbau thread reinsetzen.
Hi zusammen, heute ist mein Baukasten gekommen. Ist schon ne geile Qualität von den Teilen! Und der Motor ist schon ein brutaler Brummer. Dann werde ich mal schön langsam anfangen :-)
Hallo Thomas,
herzlichen Glückwunsch, gute Entscheidung, schöner Heli !!!
Wir haben in unserer kleinen Runde vor ein paar Tagen beim Erstflug einen beinahe Totalschaden gehabt. Ursache: Statik Störungen !!! Der Kollege hatte bereits ein Kabel vom Rohr zum Chassis verlegt und keine 50 Ohm bis zur Motorplatte gehabt......also eigentlich alles so wie es sein soll. Beide Riemenräder vorne am Hauptgetriebe und hinten am Heckgetriebe sind aus POM. Der einzige Kontakt zum Heckrohr hinten, ist die Andruckrolle. Und da stellte sich heraus, daß die Andruckrolle mit einer isolierenden Eloxatschicht überzogen ist. Diese Schicht ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Mit meinen Durchschlag Prüfmessgeräten konnte ich eine Durchschlagfestigkeit von ca. 500V feststellen. Da fließen Ströme im mA Bereich.
Damit wird deutlich, daß Statik im nA Bereich noch deutlich höhere Spannungen erreichen bis die Passierbedingung an der Eloxatschicht gegeben ist. Somit haben wir dann an der Andruckrolle Entladungen in Schüben. Das sieht man auch sehr schön im Eventlog vom Vstabi wo dann in regelmäßigen Abständen Prüfsummenfehler auftauchen. In einem Fall ergab dies ein Datenabriss und der Heli machte dann selbstständig einen Pyroflip. Zum Glück hat sich das Vstabi innerhalb von ca. 2 Schrecksekunden wieder gefangen und den Heli sogar noch in die letzte Ausgangslage zurückgesetzt.
Wir haben dann festgestellt, daß solche isolierenden Andruckrollen in 3 Baukästen drin waren und alle sofort die Schicht weggeschmirgelt. Der Kollege hatte heute dann auf der Werkbank einen Akku leer gemacht und es gibt keine Fehlermeldungen mehr. Das Zeug ist mit dem bloßen Auge nicht zu sehen und geht nur richtig ab, wenn man in einem Akkuschrauber einspannt und dann gib ihm mit 600er Schmirgel.
Mit einem Durchgangsprüfer läßt sich das leicht feststellen. Wenn Du also an der Andruckrolle keinen Durchgang hast.........wegschmirgeln
Auch wenn in der Baukasten Anleitung nichts über Statik steht, empfehlen die erfahrenen 7HV Piloten auf jeden Fall das Heckrohr vorne mit einem kurzen Stück Kabel an Chassis zu erden und einen Durchgang bis zur Motorplatte zu überprüfen.
Hinweis:
Um bei Bedarf das Heck des Chronos zu erden, verwenden Sie am besten ein Stück feines Schleifpapier und entfernen einen Teil der Eloxierung des Heckrohres zwischen den zwei Heckrohraufnahmen im Chassis. Verwenden Sie ein Stück Silikonkabel mit einem Querschnitt von 1mm² und isolieren Sie ein Ende ab. Befestigen Sie dieses Ende an der abgeschliffenen Stelle am Heckrohr mittels Kabelbindern. Legen Sie das Kabel in Richtung Motor, isolieren das zweite Ende ab und Klemmen es an eine Befestigungsschraube des Motors.
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