1. Man kauft sich ein anderes FBL insofern man die Bnf Variante besitzt.
2. Man wartet solange bis HH ein Firmware Update für den AR636 herausbringt.
3. Man nimmt drei Haubengummis und stülpt die über die Kugelköpfe und das Schütten ist weg.
Da kann sich jetzt jeder das passende für sich heraussuchen.
Oder man kauft sich gleich einen anderen Heli (Scherz) ;-)
Frage an die Besitzer hier: Auf helifreak wird ja gelegentlich über Umkipper beim Starten des Helis unter Verwendung des AR636 berichtet. Manch Einer flüchtet sich dann in ein anderes Flybarless. Eure Erfahrungen hierzu? Irgend welche kritische Situationen in dieser Hinsicht erlebt?
Ich hätte eher vermutet, dass der Regler hierbei noch eine Rolle spielt, sofern er über keinen Sanftanlauf verfügt.
Ja, da kann ich nach knapp 30 Flügen auch was dazu sagen:
Meiner hatte das mal, daß er beim Abheben nach rechts kippen wollte. Die Heckblätter gaben da ein unangenehmes lautes Warngeräusch, ähnlich einer Flex, die Asphalt schneiden will ab!
Die Anleitung gibt als Standard Gaskurze 0-45-45-45-45 an. Vorgesehen ist der Motorstart also mit dem Gas-/Pitchknüppel. Gaaaaaanz langsam nach vorne und der Rotor dreht an, ohne daß der Heli sich im Stand um 180° dreht, wie er es macht, wenn man mit gewohntem Sanftanlauf startet. Also AR Schalter umlegen und erste Gasgerade.
Da er bei diesem abruptem Maneuver - und das ist meine Vermutung - einen ordentlich Hopps macht, wird es wohl so sein, daß das FBL System aus dem Tritt kommt und "schief" abheben will.
Seit ich nach Anleitung den Motor starte - und das nun seit mind. 15 Flügen, habe ich keine Kippneigung beim Abheben mehr festgestellt.
Selbiges Phänomen habe ich öfters schon beim AccuRC RC Simulator beobachtet. Harter Motorstart und der Heli neigte zum Kippen nach rechts.
GruÃ? Bert
[FONT="Verdana"]Life is too short to not have a few toys.[/FONT]
Oder man kauft sich gleich einen anderen Heli (Scherz) ;-)
Frage an die Besitzer hier: Auf helifreak wird ja gelegentlich über Umkipper beim Starten des Helis unter Verwendung des AR636 berichtet. Manch Einer flüchtet sich dann in ein anderes Flybarless. Eure Erfahrungen hierzu? Irgend welche kritische Situationen in dieser Hinsicht erlebt?
Ich hätte eher vermutet, dass der Regler hierbei noch eine Rolle spielt, sofern er über keinen Sanftanlauf verfügt.
Mir ist er bisher während der Startphase noch nicht umgekippt bzw. drohte umzukippen. Ich starte mit der ersten gerade knüppel in der Mitte und throttle Hold.
Wo ich das ein oder andere Mal Schwierigkeiten habe ist bei der Landung auf unebenem Gelände, dort legt er eine gewisse Neigung an den Tag nach rechts zu kippen. Das hört man dann immer schön an den Heckrotorblättern.
Nur mal so am Rande erwähnt. Es sind 30 Gramm Klebegewichte unter der Akkurutsche notwendig, um die Hecklastigkeit auszugleichen.
Wenn ich mir die "Startprozedur" in der Anleitung durchlese und die Pitchkurve dazu anschaue, ist das Alles schon sehr abenteuerlich und nicht verwunderlich, dass das Flybarless Probleme macht.
Mit 50% Negativpitch (!) lasse ich den Motor anlaufen. Beim Hochlaufen soll man keine Steuerrichtung bewegen (schafft nicht jeder).
Mann oh mann Horizon! Heute gibt es so preiswerte Regler mit top Sanftanlauf. Warum verbaut ihr so etwas nicht? Damit lasse ich den Heli bei Nullpitch hochlaufen, rühre an keinem Knüppel und Alles wäre einfacher...
Hieß es nicht, die Qualität wird diesmal besser? Wieder solch grottige Elektronik verbaut, die den Gesamteindruck trübt. Wenigstens gibt es ihn ohne AR636...
Kein Wunder, dass selbst die Teampiloten teilweise nicht mit dem Horizon-Baustein unterwegs sind.
Es fliegt nicht jeder Mode 2, insofern kann es durchaus passieren, dass man die Taumelscheibe - wenn auch nur wenig - mit einsteuert.
Das ist für ein Flybarless normalerweise auch kein Ding. Wenn aber das AR636 offenbar so sensibel reagieren sollte, dann offenbar doch.
Werden ja wohl nicht alle zu blöd sein, einen Heli zu starten.
RAW Piuma / TDSF / Tron 5.5 / Voodoo 400 / Raw 420 / Protos 380 / Oxy 3 / Omp M2 + M1
@goone: Der AR636 ist in meinen Augen über jeden Zweifel erhaben. Wir haben die unmöglichsten Dinge damit angestellt, das Teil arbeitet einfach super. Natürlich hat er seine Eigenheiten, die Neigung zum Kippen im vollstabilisierten Modus beim Start (im 230S und 250cfx) und der Drift in zufällige Richtungen bei starken Vibrationen sind einige davon. Trotzdem ist er unter normalen Umständen (in einem Heli ohne Defekte oder Baufehler - oder extreme Modifikationen die noch nicht ausgereift sind) ein zuverlässiger Baustein.
Obwohl meine AR636 in Helis mit viel höherem Abfluggewicht , sowie mit 3- 4- und 5-Blatt Rotoren (die wesentlich mehr Auftrieb und zyklische Reaktion haben) ihren Dienst tun, und ich immer im vollstabilisierten Modus starte, in dem der Heli naturgemäß die Neigung zum Kippen hat, (er will die typische Schräglage die er beim stabilisierten Schweben hat einnehmen) ist es kinderleicht, dem entgegenzuwirken. Bei mehreren Hundert Starts in den letzen Jahren (beim Scale-Modellbau starte und Lande ich zum Erfliegen des Setups ca. 50 mal an einem Tag..) ist kein Modell je umgekippt.
Im 270er ist doch aber die Vollstabilisierung nicht gegeben?
Insofern muss es doch hier ein anderer Zusammenein sein. Offenbar mit dem Regler.
@ Rage: Keine Polemik. Du hast doch selbst das Problem bestätigt. Insofern mag es eher für den ein oder anderen frustrierend sein, wenn er seinen Heli schon vor dem ersten Start schrottet. Das kann ich nachvollziehen.
Und Oxigen startet ja offenbar über die "gewohnte" Methode, sich des Softanlaufs des Reglers zu bedienen. Also mal so, mal so.
Wie es ja auch schon bei helifreak rüberkam, scheint die Chassis-Basis des Fusion ja zu passen. Dann ist es wirklich schade, dass die Elektronik den Eindruck zu trüben scheint.
RAW Piuma / TDSF / Tron 5.5 / Voodoo 400 / Raw 420 / Protos 380 / Oxy 3 / Omp M2 + M1
[SIZE="7"]D[/SIZE]ie Kippneigung habe ich selber beobachtet und bestätigt. ßber deren Ursache jedoch nur eine Vermutung ausgesprochen, nicht aber, dass man bei hochfahren den Knüppel nicht bewegen darf.
In den vielen Jahren in denen ich flybarless Systeme installiere und fliege, war der Hinweis, beim Start, so wenig wie möglich zu steuern, regelmäßig zu lesen, unabhängig der Marke des Systems.
Deinen früheren Beiträgen entnehme ich eine gewisse Erfahrung mit Blade Helis. Ja, das Wort Geldgrab trifft da gerne zu. Hatte u. a. 3 mCP X, später auf brushless umgerüstet und zwei 180 CFX. Ein Absturz geht da gut ins Geld. Und das viele schöne Tuning bling bling auch, wenn man da zugänglich für ist.
Aber unterm Strich jedoch war der Spaß immer im Vordergrund und ich möchte auch diese Zeit nicht missen!
Als der Blade Fusion 270 angekündigt wurde, sah ich sofort Potential in dem Heli. Einerseits sprach mich die Optik sofort an, andererseits sind keine Tuningteile mehr notwendig:
Alukopf
CFK Rahmen
Rotorwelle mit drittem Lagerbock gegen gelagert
CFK Hauptrotorblätter
Schön gemachte GFK Haube
Innenliegendes Heckservo
Schrägverzahnung
Performanter 4s Antrieb
Nur 649 Gramm Gesamtgewicht (mit 4/1300 Tattu Lipo)
usw.
Viel Gegenwert für das hart ersparte Hobbygeld dachte ich mir!
Seit über einem Monat fliege ich nun mit dem Fusion 270 nahezu täglich, wenn es Zeit und Wetter erlauben und kann glaube ich bis jetzt sagen, dass das mit Abstand der beste Mini-Blade ist, den ich je flog.
Es gibt 2-3 Nachteile, die aber auch ein weniger erfahrener Helipilot umschiffen können.
1. Der schlechte Softstart. Hier muß man einfach lt. Anleitung mit dem Knüppel das Gas hochfahren. Das ist aus bisheriger Erfahrung auch Lösung für Problem 2:
2. Kippneigung, die möglicherweise vom harten "Softstart" gefördert wird, wenn der Heli im Stand abrupt dreht und das evtl. die Taumelscheibenstellung leicht verändert.
Brian Bremmer von Horizon Hobby weist im Helifreak Forum auch auf die scharfkantigen Kufen hin. Der Heckrotor erzeugt Schub am Boden und die Kufen verkeilen sich im weichen Untergrund bzw. auf Gras.
Ich starte auf Asphalt, lege aber einen dünnen Fußabstreifer drunter.
Wie gesagt, seit dem ich dem Motor lt. Anleitung starte, konnte ich die Kippneigung nicht mehr beobachten.
(Der Govenor des Reglers arbeitet dafür gut.)
3. Hochfrequentes Aufschwingen des Helis bei idle up 2:
P und D Gain zurück auf 90% hilft viel.
Kollege "Oxigen" löst das Problem mit Gummiringen bei den Kugelköpfen der Taumelscheibe.
Die Software des AR636 speziell für den Fusion 270 hat mich in mehrfacher Hinsicht positiv beeindruckt. Der kleine Heli läuft im weiträumigen Speed- und Kunstflug wie auf Schienen. Selbst bei höchster Geschwindigkeit gibt es keine bösen Tendenzen zum unter- oder überschneiden. Mit so viel Fahrt geht es selbstverständlich hoch zu richtig großen Power Loops, wie ich sie eigentlich nur von größeren Helis kenne.
Die Pirouettenstabilisierung arbeitet auf dem hohen Niveau meines Mini VStabi 5.3. Das kann ich deshalb so genau sagen, weil ich aus Experimentierfreude das VStabi in den Fusion baute.
Die leichte Schwanzlastigkeit des Fusion mit den leichten Tattu Lipos dankt mit der VStabi mit leichter Delfingbewegung im Speedflug. Den AR636 lässt das kalt!
Und dann haben wir noch die Rettung. Interessanterweise gibt es parallel einen Thread, wo es um das Gesuch nach einem Stabi mit Rettung geht. Hier geht es preislich los bei EUR 139,- für das 3DigiR. Der AR636 kostet als Ersatz ca. 80,-. Das halte ich angesichts der Tatsache, dass es zugleich ein kompletter Empfänger ist, als fairen Kurs. Auch wenn das AR636 nicht perfekt ist und ein bis zwei Eigenarten hat.
Achja: Wenn ich wieder zum AR636 rückbaue, teste ich ein anderes Pad. Vielleicht wirkt sich das auch positiv auf das Schütteln aus.
Ich denke wir sind uns einig, dass jeder andere Heli, gleicher Größe, unterm Strich mit höherem Einkaufspreis zu Buche schlägt.
Ob man mit den - aus meiner Sicht - drei Nachteilen des Fusion 270 leben kann, oder mag, muss freilich jeder für sich selbst entscheiden.
Und das viele schöne Tuning bling bling auch, wenn man da zugänglich für ist.
Ich habe dem 270er vor kurzem ein wenig bling bling für das Heck auf seinen Wunsch hin spendiert. Ich finde, da hatte er Recht, damit sieht er noch besser aus.
Ob man mit den - aus meiner Sicht - drei Nachteilen des Fusion 270 leben kann, oder mag, muss freilich jeder für sich selbst entscheiden.
Aus meiner Sicht hat der 270er überhaupt keinen Nachteil mehr. Da ich die Kippneigung während der Startphase bisher nicht hatte und ich den Schüttelfrost in der höchsten Drehzahl mit einfachsten Mitteln (Haubengummis auf die Kugelköpfe der TS) beseitigen konnte.
Na ja und mit dem Hauruck Sanftanlauf kann ich leben, den sehe ich nicht als Problem an.
Einfach Akkus laden und fliegen gehen wenn es das Wetter erlaubt und Spaß mit dem Fusion 270 haben.
Wenn insgesamt ein positiver Eindruck überwiegt, ist es doch völlig OK.
Auch ist unbestritten, dass der Preis als BNF unschlagbar sein dürfte und das war ja schon immer eines der Argumente für einen Blade. Meine Meinung ist nur: Hätte Horizon dem Heli einen etwas besseren Regler spendiert und dafür meinetwegen 20 EUR mehr verlangt, wäre der Preis immer noch super und man hätte vielleicht über diesen Punkt gar nicht diskutieren brauchen.
Für einen Oxy legt man problemlos fast das Doppelte hin. Insofern hätte der Fusion durchaus noch genügend Raum für "qualitativen Zuwachs" bevor er sich mit den Konkurrenten preislich duellieren muss.
Vielleicht lege ich mir auch noch einen zu gegebener Zeit zu. Hat den Fusion schon jemand als ARF erworben (wenn auch preislich bei Weitem nicht so attraktiv) und mit anderen Komponenten ausgestattet (mit welchen?)? Man hat ja immer mal wieder das ein oder andere rumliegen.
Wenn ihr so Probleme mit dem Reglersanftanlauf habt nehmt 50 € in die Hand und macht einen HW 50 A Regler rein.
Funzt bei mir im Blade 450x seit zwei Jahren perfekt und sollte somit hier auch passen.
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