Vermuten würde ich jetzt, dass man den P-Gain vergrößeren kann, ohne den I-Gain zu erhöhen, solange bis die Drehzahl nicht mehr gehalten werden kann. Dann müsste man I-Gain solange verringern (da ja der dynamische Anteil durch die statische Verstärkung ersetzt wurde), bis es passt. Leider funktioniert das nicht. Vielleicht habe ich auch einen zu kleinen I-Gain von 1 oder 2 am Anfang verwendet?
ßber was für Zyklen sprechen wir hier überhaupt? Also wie lange braucht ein I-Gain um einen ordentlichen Fehlerwert aufzusummieren, der dann in einer kraftvollen Verstärkung endet? Reden wir hier über Millisekunden oder eine Zeitspanne von mehreren Sekunden?
Wenn I-Gain sehr kurzfristig schnell aufsummiert wird, dann braucht man die Werte nicht wirklich zu optimieren, weil ein falscher (zu niedriger) P-Gain ja innerhalb kürzester Zeit durch den schnell steigenden I-Gain ausgeglichen wird.
Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, ist für das Heck der Unterschied zwischen P-Gain und I-Gain insofern wichtig, weil bei dem P-Gain impulsartig Gas gegeben wird (schwaches Heck bricht eventuell aus) wobei bei dem I-Gain eher sanft Gas gegeben wird (schwaches Heck hat mehr Zeit hochzudrehen und hält besser). Ist das so korrekt?
PS: Das Thema ist wirklich interessant.

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