Der SJM ein Heli nur für die Vitriene?
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Hallo Martin.
Die Heckrotoransteuerung hat bei mir reichlich Spiel. Genauer gesagt: die Schiebehülse auf der Heckrotorwelle hat zuviel Spiel.
Hast Du das so belassen oder daran was geändert?
Gruß und danke für eine Antwort.
Wilbert
Logo 500 mit AC-3X, Mini Joker mit GyroBot, T-Rex 600 mit GyroBot, Logo 600 mit GyroBot
Es gibt ein Crash Kit, welches alle Teile 3fach enthält, incl. Rotorblätter, Zahnräder, Heckrohre Wellen usw.
Das gibt es im Moment noch zu einem Promo Preis von 54,95 EUR. Wenn man bedenkt, dass da alleine schon die 3 paar GFK Rotorblätter drin sind, kann man absehen, dass dort vom Hersteller im Moment ein enormes Sponsoring statt findet. Ich gehe mal davon aus, dass das Kit auch nach der Aktion unter 70 EUR kosten wird - das ist dann immer noch sensationell günstig
Ich habe mit dem Hauptimporteur eine Vereinbarung getroffen, dass die anderen SJM Teile direkt von ihm an meine Kunden gehen. Das beschleunigt die Sache und spart Lagerkosten. Natürlich kann niemand sagen, wie die Ersatzteilverorgung in 2 Jahren aussieht. Aber wenn man mal bedenkt....
Ein REX-SE (der zumindest von der Materialauswahl identisch mit dem SJM ist) verkaufe ich für knappe 400 EUR.
Für das Geld bekommt man
2 Stück SJM 400 zu 149 EUR = 298,00 EUR
2 Crash Kits für zur Zeit 54,95 = 109,90
Macht in Summe 407,90 EUR
Für das Geld bekommt man also 2 mal den kompletten Heli zum Teile tauschen und zusätzlich noch
6 Hauptrotorblätter, 6 Heckrotorblätter, 6 Paddles, 6 x alle Wellen, 6 Zahnriemen, 6 Hauptzahnräder, 6 Heckabtriebszahnräder, 6 Heckrohre usw.
Wenn all die Teile mal platt geflogen sind, wirds eh Zeit für nen heuen Heli !
Ob der SJm qualitativ dem REX SE 100% ebenbürtig ist vermag ich nicht zu sagen, aber wenn man die obige Rechnung mal näher analysiert treten evtl. Befürchtungen wegen einer vielleicht schlechteren Ersatzteilversorgung in den Hintergrund.
Hallo,
da es anscheinend ein paar Fragen bezüglich des Steuerweges des Heckrotors gibt, habe ich einfach mal 3 Bilder gemacht. Hauptrotordrehzahl liegt bei 2800-3000. Für meinen Geschmack lässt dich das Heck damit gut steuern. Vielleicht kann Martin nochmal seine Einstellung posten, da er den Heli fliegerisch wohl am härtesten beansprucht.
Hallo und hier mein Kommentar zu der Info von Anton Heiß (siehe Dein Link):
Absoluter Unsinn und mit Sicherheit eine gesammelte Negativ-Info, die er dort nicht ohne Eigeninteresse absetzt. Und wenn er schreibt, sie wären nicht in der Lage gewesen, 10 der vorliegenden SJM in die Luft zu bekommen, dann kann ich als Anfänger nur sagen: Merkwürdig und absolut nicht glaubwürdig!
Mein Kommentar dazu:
Wir wissen hier selbst sehr gut, wie gut der SJM fliegt. Dieser Thread zeigt, wie offen wir mit den Pro und Kontra bzw. guten und schlechten Eigenschaftne umgehen, da werden uns solche Unsinns-Kommentare nicht verunsichern.
Es gibt KEINE Konstruktion auf der Welt, die fehlerfrei ist. Was bleibt ist ein offener und ehrlicher Austausch aller Erfahrungen, um Verbesserungen vorzunehmen und auf evtl. Problemchen hinzuweisen.
Danke an alle in diesem Forum, die darum bemüht sind.
Und was wäre ein Hobby, wenn es nur darum ginge, den Vogel auszupacken, fliegen zu lassen und wieder einzupacken:
BORING!
Das Gebastele und Verbessern unserer Babys und je nach Vorliebe erweitern um gewisse Features wie z.B. Scale-Hauben, andere Servo-, Regler- und Mechanikkomponenten etc. macht doch erst den Reiz aus.
@ MeisterEIT
Ersatzteile gibt es bei:
Hans-Willi Stein
RC-Tec Regensburg
Flymex
Bei Flymex hab ich noch nichts bestellt, bei Rc-Tec Regensburg hab ich den
SJM geordert, per Paypal kein Problem und schnell. Die Jungs sprechen
englisch was mich aber nicht stört.
Bei Hans-Willi Stein hab ich eine zweite Haube geordert, das ging auch fix
und freundliche Tipps bezüglich der Reglereinstellung gabs auch noch dazu.
@ Wilbert
meine Heckanlenkung hat auch etwas Spiel, was sich aber aus der Summe der
leichten ßbermaße der beiden Bohrungen der Blatthalteranlenkungen
ergibt. Ohne ßbermaß würde sich da auch nix bewegen lassen.
Die Hülse auf der Heckwelle kann ich auch leicht "kippen".
Verändert hab ich nichts, halte ich auch sicher nicht für notwendig.
Hab grad noch mal beim R 90SE nachgeschaut, da kann ich die
Blatthalter auch leicht schwenken ohne die Schubstange bewegt
zu haben.
Gruß Martin
SSM Bell 47G, Hegi Cobra,Logo800,TT X 50 V,Rex250-6S, VBC.
Zitat Norfried
Was bleibt ist ein offener und ehrlicher Austausch aller Erfahrungen, um Verbesserungen vorzunehmen und auf evtl. Problemchen hinzuweisen.
Zitat Ende
Ja, genau um das geht es.... und auch ich scheue mich nicht evtl. Schwachstellen hier zu diskutieren - außerdem stehe ich im ständigen Dialog mit meinem Zulieferer, um evtl. Probleme aus dem Weg zu räumen.
Ich teste auch gerade den Heli, um Schwachstellen heraus zu finden und auch mein Flugkollege Bernd, ein überaus fachkundiger Heli-Freak, der schon alle möglichen Heli-Konstruktionen gesehen und geflogen hat, unterstützt mich bei der Suche.
Wir haben ein Problem entdeckt, bei dem wir nicht wissen, ob es sich nur um ein Problem bei meinem Testheli handelt oder ein grundsätzliches Problem. Das es ein grundsätzliches Problem in der ganzen Serie ist, glaube ich nicht, sonst hätte es hier im Forum entsprechende Hinweise gegeben.
So nun zum Problem:
Die Heckrotor Mechanik ist wie ja bekannt ein wenig spielbehaftet, was sich im Flug allerdings nicht bemerkbar macht, das Heck hält.... Bei den Testflügen ist bei meinem Exemplar eine Blockade der Heckrotormechanik aufgetreten, was den Heli veranlasst hat, lustig pirouettierend etwas unsanft die Bekanntschaft des Bodens zu machen. Beim Trockentest auf dem Boden, ließ sich das Teil einwandfrei hin und her bewegen, in der Luft bei Belastung durch Drehzahl klemmte es nach ein paar Hin- und Her Flügen.
Werde die Heckanlenkung noch auf einen vielleicht noch nicht entfernten Grat überprüfen, vielleicht hakt es da ja. Wer ausser mir noch das Problem gehabt hat, bitte melden.
Ich habe schon mit einem Repräsentanten des Herstellers gemailt, ein grundsätzliches Problem in der Serie scheint es nicht zu sein. Soviel ich weiß ist ein tail upgrade in Vorbereitung mit einer Verbesserung der gesamten Heckanlenkung. Das sollte in den nächsten Wochen lieferbar sein und wie alle SJM Teile zu einem Spottpreis abgegeben werden. Wenn ich Näheres weiß, gebe ich Euch Bescheid !
So nun zum Problem:
Die Heckrotor Mechanik ist wie ja bekannt ein wenig spielbehaftet, was sich im Flug allerdings nicht bemerkbar macht, das Heck hält.... Bei den Testflügen ist bei meinem Exemplar eine Blockade der Heckrotormechanik aufgetreten, was den Heli veranlasst hat, lustig pirouettierend etwas unsanft die Bekanntschaft des Bodens zu machen. Beim Trockentest auf dem Boden, ließ sich das Teil einwandfrei hin und her bewegen, in der Luft bei Belastung durch Drehzahl klemmte es nach ein paar Hin- und Her Flügen.
Werde die Heckanlenkung noch auf einen vielleicht noch nicht entfernten Grat überprüfen, vielleicht hakt es da ja. Wer ausser mir noch das Problem gehabt hat, bitte melden.
Gruss
Hans-Willi
Hallo Hans Willi,
die Blockade des Heckrotors hat mit Graten oder ähnlichem nichts zu tun. Man kann sie relativ einfach provozieren. Sie tritt dann auf, wenn ein übergroßer Verstellweg der Heckschiebehülse genutzt wird. Ist die Heckrotornabe weit in Richtung Stützlager montiert kann man die Heckschiebehülse recht weit in die andere Richtung zum Riemenrad hin bewegen. Es kommt zu keinem mechanischen Anschlag am Heckrotorgehäuse. Der Zwischenhebel zwischen Blatthalter und Heckschiebehülse kommt dann allerdings in eine extreme Strecklage. Steht dieser dann in Flucht mit dem Anlenkpunkt des Blatthalters kann der Hebel überspringen und blockiert in Folge. Probier das mal aus, indem Du das Gestänge aushängst und die Heckschiebehülse manuell in Richtung Heckrotorgehäuse verschiebst. Die Heckschiebehülse darf aber nicht am Heckrotorgehäuse anschlagen. Irgendwann wird dann der Zwischenhebel überspringen und die Mechanik ist blockiert.
Die Abhilfe besteht in der Begrenzung des Verstellweges durch z.B. den Limiter im GY-401 oder in der ßnderung der ßbersetzung der Heckanlenkung. Dazu muss die Anlenkung am Servo weiter innen eingehängt werden
Ziel muss es sein, dass immer noch ein Winkel (stumpfer Winkel) zwischen Zwischenhebel und Blatthalter-Anlenkpunkt besteht und der Zwischenhebel nicht in Strecklage kommen kann.
Mit einem ordentlich eingestellten Heck (Weg der Heckschiebehülse begrenzt) kann dann nichts passieren.
Hallo,
habe ein kleines Problem, wenn ich den Arm vom Servo montiere, ist die Aussparung auf der Grundplatte falsch.
Es sind wohl drei Möglichkeiten:
1. Den Arm kürzen, so das er vor der Aussparung ist.
2. Den Servo mit Hilfe von U-Scheiben nach vorne setzten.
3. Die Aussparung mit dem Dremmel vergrößern.
Und gleich nach eine Frage:
Wo soll ich die Ansteuerung einhängen, für Anfänger ist wohl in der Mitte der richtige Platz, nicht
das der Heli nervös wirkt, bis man etwas Gefühl bekommen hat für die FB.
erst einmal Danke, es scheint so zu sein, dass da definitiv kein Serien oder Chargenproblem besteht.
Eigentlich habe ich keinen so großen Weg eingestellt und den Limiter so justiert, dass die Schiebehülse mal so gerade ein paar zehntel vor dem Anschlag in Richtung Heckrohr steht aber nicht anschlägt. Ok, werde einfach mal das Heck wechseln und mal auf Deine Empfehlung achten !
erst einmal Danke, es scheint so zu sein, dass da definitiv kein Serien oder Chargenproblem besteht.
Eigentlich habe ich keinen so großen Weg eingestellt und den Limiter so justiert, dass die Schiebehülse mal so gerade ein paar zehntel vor dem Anschlag in Richtung Heckrohr steht aber nicht anschlägt. Ok, werde einfach mal das Heck wechseln und mal auf Deine Empfehlung achten !
Gruss
Hans-Willi
Hallo Hans Willi,
in der Montageanleitung ist ja nicht genau angegeben, wo die Heckrotornabe (AL2013 Tail Rotor Center) auf der Welle (HS1006 Tail rotor shaft) zu positionieren ist. Auf S. 3 steht zwar irgendwas von +/- 30Grad Verstellwinkel, ein Maß ist aber nicht angegeben. Wenn die Heckrotornabe jetzt zu weit außen in Richtung Stützlager montiert wird, ergibt sich ein recht großer Verstellweg der Heckschiebehülse in Richtung Heckrotorgehäuse. Die Heckschiebehülse muss das Rotorgehäuse nicht mal erreichen oder anschlagen und trotzdem beginnt der Zwischenhebel (AL2033 Linkage of tail-angel justing device) mit dem Anlenkpunkt am Blatthalter (AL2003 Tail blade clitcher) zu verklemmen. Das Problem ist ja gerade, dass kein mechanischer Anschlag am Heckrotorgehäuse erreicht wird und man nun geneigt ist, die Heckschiebehülse auf max. Weg einzustellen. Nur das macht das System halt nicht mit und klemmt. Daher ist es erforderlich den Verschiebeweg zu begrenzen und nicht alles heraus zu holen, was an Weg mechanisch möglich ist.
Diese Heckrotorbetätigung ist abgesehen von der Konstruktion des Anlenkhebels vom SJM Sparrow an unverändert im Einsatz. Wenn es ein wirkliches Serienproblem wäre, hätte es da sicher schon ßnderungen gegeben. Es ist letzlich eine Einstellfrage. Hätte der Hersteller die Heckrotorwelle kürzer gemacht, würde es zu diesem Effekt überhaupt nicht kommen, da dann das System vorher mechanisch am Anschlag wäre.
Hallo,
habe ein kleines Problem, wenn ich den Arm vom Servo montiere, ist die Aussparung auf der Grundplatte falsch.
Es sind wohl drei Möglichkeiten:
1. Den Arm kürzen, so das er vor der Aussparung ist.
2. Den Servo mit Hilfe von U-Scheiben nach vorne setzten.
3. Die Aussparung mit dem Dremmel vergrößern.
Und gleich nach eine Frage:
Wo soll ich die Ansteuerung einhängen, für Anfänger ist wohl in der Mitte der richtige Platz, nicht
das der Heli nervös wirkt, bis man etwas Gefühl bekommen hat für die FB.
Servos sind die GWS 120 IQ BB verbaut.
Vielen Dank für Eure Hilfe
Cu Andreas
Der Arm ist nur zu 1/3 aufgesteckt.
Hallo Andreas,
so wie es ausschaut, hast Du einen SJM-400 V1. Ich habe bei meinem S3107 verbaut. Da passen die Servoarme genau in die Aussparungen. Die einfachste und sicher beste Lösung wäre unter den Servos Distanzscheiben einzubauen und damit die Servos nach vorne zu verlagern. Allerdings sollten die Distanzscheiben eine große Auflagefläche ermöglichen, damit die Servos nicht kippeln können. Wo Du die Gestänge am Arm einhängst ist letzlich eine Frage der gewünschten Pitchwerte. Aussen eingehängt ergibt halt mehr Pitch und mehr Nick und Roll auf der Taumelscheibe. Die 3-D-Freaks wollen/ brauchen das. Es hängt also auch ein wenig von Deinem Flugstil bzw. geplanten Einsatz ab. Wenn der Heli dann zu nervös wird, kann man ihn ja immer noch über Expo auf der Taumelscheibe zähmen. Ansonsten wähle das mittlere Loch. Stelle aber sicher, das Du dann auch ein Pitchbereich für Rundflug von ca. -5 bis 10 Grad bekommst. Bei 3-D sollten es wohl eher +/- 10 Grad sein.
Der Regler ist ein Produkt der 20 EUR Klasse, den kann man natürlich nicht mit einem 120 EUR Jazz Regler vergleichen. Ich habe das Teil einem Jungen in unserem Verein für seinen Dragonfly gegeben, der hatte bisher keine Probleme damit.
Also kann ich den Regler der im Set dabei ist, vergessen ? In den "sehenswerten Videos" aus dem Netz wird doch sogar mit dem Regler geflogen (zumindest steht es da)
Oder fliegt nun ein sjm 400 mit dem originam sjm Regler und Motor OHNE Probleme ?
greez Florian
Voodoo400 AC-3X; Logo 600SE V-Stabi 5.1; Henseleit TDR V-Stabi 5.1 contolled by T-12FG
@Dieter
Ich habe gerade eben wie ein Bescheuerter die Schiebehülse hin und her bewegt, alles gleitet problemlos, die Arme kommen nicht in den kritischen Bereich. Muß irgendwas anderes sein, werde das Heck mal komplett tauschen, habe im Moment keine Zeit für "Jugend forscht"
@Florian
Es ist halt ein 20 EUR Regler...
Keine echte Regelung, der Sanftanlauf ist immer noch etwas forsch und das BEC ist mit Längsreglern aufgebaut.
Hier besteht immer das Problem, dass bei ungenügender Kühlung des BEC Bausteins, eine Abschaltung statt findet und das Teil kommt runter. Normalerweise sollte man bei 3S keine 4 Servos und 1 Kreisel an das BEC hängen.
Einige kommen damit parat einige nicht. Wer sehr leichtgängige Anlenkungen hat und den BEC Teil des Reglers unter den großen Ventilator (Rotor) plaziert wird damit wahrscheinlich parat kommen.
Der Jazz 40 hat halt ein getaktetes verlustarmes BEC, was den Servos und dem Kreisel auf jeden Fall gewachsen ist, hat ein spezielles Design, welches die Störabstrahlung des Reglers auf ein Minimum reduziert, eine automatische Anpassung an den Motor für höchsten Wirkungsgrad und eine wirklich brauchbare Software, d.h. Sanftanlauf und Regleverhalten sind ohne Tadel.
Diese Vorteile kosten 100 EUR Aufpreis, ich finde den Jazz auch ein wenig teuer, aber es ist im Moment wirklich der einzige Regler, mit einem zuverlässigen und sicher dimensionierten BEC.
Also kann ich den Regler der im Set dabei ist, vergessen ? In den "sehenswerten Videos" aus dem Netz wird doch sogar mit dem Regler geflogen (zumindest steht es da)
Oder fliegt nun ein sjm 400 mit dem originam sjm Regler und Motor OHNE Probleme ?
greez Florian
Hallo Florian,
das Temperaturproblem im BEC-Bereich hat fast jeder übliche Heliregler, ob der nun Tsunami, Phoenix (CC), Xenon oder Align heißt. Da gibt es ellenlange Threads zu Abhilfemaßnahmen, die immer darin enden, die BEC-Bausteine mit zusätzlichen Kühlkörpern auszustatten. Dann ist meistens Ruhe. Beim SJM-Regler dürfte es ähnlich sein, wobei das BEC-System ja den Vorteil hat, auf einer eigenen Platine aufgebaut zu sein. Da sind Kühlmaßnahmen sicher einfacher zu bewerkstelligen als bei den all-in-one-Reglern. Ich habe den SJM-Regler in einem SJM-400 V1 im Einsatz und bisher keine Probleme gehabt. Ist sicher auch jahreszeitlich bedingt. Ein Sparrow, ausgestattet mit einem Xenon 35 ist mir im Sommer mehrmals wegen BEC-Ausfall abgestürzt (Flug in der Mittagshitze bei 35Grad). Nach der Installation eines zusätzlichen Kühlkörpers war aber auch da Ruhe.
Den Angaben der Hersteller die Leistungsfähigkeit der BEC-Systeme betreffend kann man übrigens nicht trauen. Meist werden 3A versprochen, die aber wegen ßberhitzung nicht realisierbar sind. Ich habe bei einem Xenon 35 (3A-BEC) mal einen Versuch gemacht und 4 Servos unter Last synchron laufen lassen. Die Gesamtstromaufnahme lag bei knapp 1,2A. Bei diesem Strom ist die Temperatur der BEC-Regler kurzzeitig auf über 80Grad angestiegen. Bei 75Grad gab es die ersten Störungen.
Die 3A-Angabe mag ja technisch richtig sein. Die Regler können den Strom liefern, werden aber bei fehlender Kühlung übermässig heiß und schalten ab. Und das im Falle des XENON 35 bereits bei einer Stromaufnahme der Servos und Empfänger von nur knapp über 1A. Das Problem ist also ein Wärmeproblem. Die Verlustwärme muss abgeführt werden. Das ist eigentlich das einzige Problem.
Der Jazz ist m.W. der einzige Heliregler, der mit einem getakteten BEC-System arbeitet und daher keine Temperaturprobleme bekommt.
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