Heli auf der Werkbank testen
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dive26
AW: Heli auf der Werkbank testen
Aufpassen, sonst kommst Du mit den Fingern noch zwischen die Speichen deines Rollstuhls (Du alter Sack) und stirbst an einem Herzinfarkt
(scherz)
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Hallo,
das Thema hat mich auch sehr interessiert, deshalb habe ich alle Beiträge verfolgt.
Aus meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ein wenig Erfahrung mit Resonanzfrequenzen bei mechanischen / elektronischen Baugruppen.
Ohne einen Fehler zu machen kann man davon ausgehen dass einzelne Helis (auch des gleichen Typs) unterschiedliche Resonanzfrequenzen haben sowohl in Heftigkeit als auch Frequenz.
D.h. es kann ein Heli absolut gefahrlos hochgefahren werden, der andere Heli des gleichen Typs kann mit heftigen Resonanzen reagieren.
Deshalb kann die Eingangsfrage nicht mit ja oder nein beantwortet werden, ganz einfach deshalb weil man das Resonanzverheilten einzelner Helis nicht vorhersagen kann.
Beliebter Spruch des Physiklehrers bezügl. Resonanzen:
Jede Masse findet irgendwo eine Feder mit welcher sie eine Resonanz bildet
Eddy
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AW: Heli auf der Werkbank testen
In den 80er Jahren stand nicht jeder umgefallene Reissack im Internet. In den 80er Jahren zerlegten sich im Verhältnis zu heute sicher wesentlich mehr Helis, als in der "Neuzeit". Allein schon wegen der fehlenden stabilisierenden Elektronik. Ursachenforschung durch hunderte Beiträge in einem Forum oder Auslesen einer Logdatei - Fehlanzeige. Bin überzeugt, dass man die Fachliteratur heute etwas anders formulieren würdeZitat von nix3D Beitrag anzeigenZitat von feuerdrache
Wenn das so gefährlich wäre,
- dann hätten sich in den 70-er und 80-er Jahren die meisten Helis auf dem Tisch zerlegen müssen........
- dann hätte dieses Verfahen NIEMALS Einzug in die seriöse Heli-Literatur finden dürfen

Gruß Paul
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markus9685
AW: Heli auf der Werkbank testen
Mich würde interessieren warum du das Ding nicht einfach am Boden anlaufen lässt zum testen ohne fixieren. Belasten kannst du den Regler auch einfach mit negativem Pitch. Somit hält das Ding wie angenagelt und wird sich auch nicht zerlegen.
oder hab ich da irgendetwas falsch verstanden an deinem Problem?
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hofa
AW: Heli auf der Werkbank testen
Wenn ein 4cm weicher Plastikheckrotor so "urgefährlich" ist, dann dürfte niemand mehr mit Fläche fliegen und dabei sein Fluggerät mit laufendem Motor von Hand "abschießen" ...
Im Nachbarforum war letztlich noch der Fall, daß jemand seinen Daumen im Heckrotor verloren hatt ....... so ganz ungefählich ist es also nicht.
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PetJumper
AW: Heli auf der Werkbank testen
Ist prinzipiell richtig, Markus. Aber das hat den Nachteil, dass ich keine Servobewegungen in den Test einbeziehen kann. Bei einem meiner Crashs lag die Vermutung nahe, dass die Kombination aus Motor- und Servolast zum Absteller geführt hat. Das wollte ich nachstellen.Zitat von markus9685 Beitrag anzeigenMich würde interessieren warum du das Ding nicht einfach am Boden anlaufen lässt zum testen ohne fixieren. Belasten kannst du den Regler auch einfach mit negativem Pitch. Somit hält das Ding wie angenagelt und wird sich auch nicht zerlegen.
oder hab ich da irgendetwas falsch verstanden an deinem Problem?
Ich halte den HeRo sogar für gefährlicher als den Hauptrotor, da man ihn extrem leicht "vergisst". Als mein Kyosho beim Abschalten mal "einfach so" in die Startsequenz zurückgegangen ist, hätte ich fast zum Heckrohr gegriffen, um ihn am Boden zu halten. Ca. 5 cm vor dem HeRo ist mir dann eingefallen, dass sich da auch noch was dreht ... uhh!Zitat von hofa Beitrag anzeigendaß jemand seinen Daumen im Heckrotor verloren hatt ....... so ganz ungefählich ist es also nicht.
Viele Grüße
PeterZuletzt geändert von Gast; 26.06.2012, 13:25.
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Ich habe das gerade erfolgreich mit meinem T-Rex 550 gemacht. Da ich keine Bilder hochladen kann, hier prinzipielle Beschreibung:
- Ein Brett (OSB Platte), ca. 1m x 1m, so dass das Heck darüber hinausragt, wenn der Heli in der Mitte steht.
- In jede Ecke ein ordentliches Kantholz als Fuß, ca. 20cm lang, mit Spax befestigt
- In die Mitte der Platte ein Bohrung 5mm, da hindurch eine Schraube M6 x 120 von unten
Um diese Schraube herum im Kreis angeordnet auf der Oberseite 8 Schloßschrauben M6 x 60 mit Radius 120mm (müßte nochmal nachmessen) so dass sie noch 40mm hoch herausstehen (mit dem Runden Kopf nach oben, wie Pilze).
- Noch ein Brett (Hartfaserplatte, Schrankrückwand), so groß, dass das Heli-Landegestell gut darauf passt.
- Heli darauf ausrichten, Löcher markieren um die Landekufen mit Draht oder Kabelbindern an die kleine Platte zu schnallen.
- Stelle unter der Hauptwelle möglichst genau markieren, 8er Loch bohren.
- Heli mit Platte auf das Schrauben-StoneHenge setzen, über den "Zentralbolzen". Große Unterlegscheibe (Karosseriescheibe) und selbstsichernde Mutte aufdrehen.
- Steine oder Gewichte an den Füßen anbringen, sonst hat man nur ein sehr exotisches Trainigsgestell.
Jetzt geht's los:
Knallt man die Zentralschraube an, bewegt sich gar nichts. Man kann fröhlich den Akku leerorgeln.
Läßt man ein wenig Luft, kann sich der Heli zwar drehen, aber nicht kippen.
Löst man weiter (ca. 40mm), kann der Heli auch ca. 20° kippen. Durch die Füße erreicht aber kein Bauteil den Boden oder die Platte. Dabei kippt der Heli über den Schraubenkreis und nicht über die Ecken.
Falsche Wirkrichtung des Gyro? Heck schwingt? BEC zu schwach? Kein Problem.
Hat mir als Anfänger richtig viel geld gespart. Man kann sogar ein paar Zentimeter abheben und sehen was passiert.
Bei mir hat's funktioniert, Fotos gibt's auch. Ich kann aber keine Garantie für den Bauvorschlag übernehmen und vor den Rotoren oder sich lösenden Teilen muß man sich trotzdem in Acht nehmen.
Zum Thema Eigenresonanz: Ich hab's natürlich erst ohne Rotorblätter und dann stufenweise auch mit probiert. Hat der Heli etwas "Luft" können sich Schwingungen nicht so leicht am Prüfstand abstützen und aufschaukeln.
Zugeschaut und Mitgebaut!
Gruß
NorbertEin bisschen verrückt ist ganz normal.
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dive26
AW: Heli auf der Werkbank testen
Also das obere Brett bewegt sich je nach Stellung der Zentralschraube auf und ab. Hat es dann auch nach links und rechts Spiel?
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Nein, in längsrichtung und querrichtung kann es sich nicht bewegen, bzw. nur um das, was das Loch im Brett größer ist als sie Schraube (3-4mm also)
Nur evtl. in der Höhe sind ein paar Zentimeter drin und entsprechend kippen und drehen.
Die Bohrung im oberen Brett ist gerade so gross, dass es auch verkippt nicht klemmen kann. Daher eine große Unterlegscheibe, damit die Haltemutter eine ordentliche Auflage hat.
Je weiter man die Zentralschraube aufmacht, desto mehr kann der Heli kippen.
Gruß NorbertEin bisschen verrückt ist ganz normal.
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Habt ihr eigentlich schon einmal probiert, einen irrdümmlich (mit Sanftanlauf) startenden Heli am Rotor festzuhalten, um den Start abzuwürgen? Wie verhalten sich dabei eure Regler?Zitat von PetJumper Beitrag anzeigenAls mein Kyosho beim Abschalten mal "einfach so" in die Startsequenz zurückgegangen ist, hätte ich fast zum Heckrohr gegriffen, um ihn am Boden zu halten
Mein YGE bricht den Start ab, wenn er Widerstand verspürt. Machen das andere Regler auch?
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Wenn sich nichts bewegt, können sich die Resonanzen schön aufbauen. Du bist damit wieder am Anfang dieses Threads angelangt.Zitat von Heli-Bert Beitrag anzeigenKnallt man die Zentralschraube an, bewegt sich gar nichts. Man kann fröhlich den Akku leerorgeln.
Die Fröhlichkeit kann dann schnell vorbei sein. Vielleicht reicht sie nicht bis zum Ende des Akkus.
Ich denke, am ehesten könnte es noch über eine richtig lose, weich gepolsterte Schelle gehen. Also ca. 20mm Spiel in alle Richtungen und die Schelle mit dickem, weichen Schaumgummi auskleiden. Dadurch müsste die Resonanzfrequenz in so niedrige Drehzahlbereiche wandern, dass sie noch keinen Schaden anrichten kann. Eine Garantie kann ich dafür aber nicht geben.
Interessant ist, wie schnell in dem einem Video sich der Rotorkopf zerlegt. Da bleibt keine Zeit mehr zu reagieren.
Gruß NorbertWer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Ich erinnere mich da an ein Bild aus einem Buch von Dieter Schlüter, wo ein lebensmüder Vollpfosten direkt unter einem laufenden 90er Heli liegt und dort den Motor einstellt... .Zitat von feuerdrache Beitrag anzeigenWenn ich mit diesem Hobby anfange und mir Literatur zulege, dann bin ich eher geneigt, der Literatur glauben zu schenken als manchen teilweise haarsträubenden Diskussionen in Foren.
Was nicht heißen soll, dass man diese Helis, welche doch große ßhnlichkeiten mit Kreissägen haben, bezüglich der davon ausgehenden Gefahr unterschätzen darf.
Gruß Dieter
Nicht alles, was gedruckt wird, ist es Wert nachgeahmt oder geglaubt zu werden (und nicht erst seit der Bildzeitung)... .Benda Genesis, Pulse;Gaui X4,200; SJM 430; Whiplash 90e, 3D-NT, Rave 90 ENV, Robbe 4s
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Ich kenne das Buch und ich kenne das Foto.Zitat von coerni Beitrag anzeigenIch erinnere mich da an ein Bild aus einem Buch von Dieter Schlüter, wo ein lebensmüder Vollpfosten direkt unter einem laufenden 90er Heli liegt und dort den Motor einstellt... .
Das war in den Anfängen der Helifliegerei und man kannte es damals nicht anders.
Die Zeiten haben sich aber geändert und auch das Sicherheitsbewusstsein, sowie Sicherheitsstandards.
Zwischen dem Foto und dem Heute liegen ca. 40 Jahre.Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
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AW: Heli auf der Werkbank testen
Naja, damals hat man meist noch keine eigenen Servos für die Vergaserverstellung gehabt. Wäre mir aber auch heute noch zu umständlich.lebensmüder Vollpfosten
Auch bei Flächenfliegern ist es üblich, den Motor während des Laufens einzustellen.
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