Die erste Version war mit 1 kOhm, die jetzige ist mit 470 Ohm. Was für einen Wert schlägst du vor, Tom?
Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
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pbskat
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Die erste Version war mit 1 kOhm, die jetzige ist mit 470 Ohm. Was für einen Wert schlägst du vor, Tom?
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dl7uae
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Das hängt davon ab, was Dein Thermometer bei ca. 1,5V Betriebsspannung zieht. Du müsstest das messen.
Ich will ja jetzt niemand mit Theorie nerven, aber das verhält sich wie mit der Spannungsstabilisierung durch eine Z-Diode, die hier durch die Reihenschaltung zweier Dioden in Flussrichtung ersetzt wird (~1,5V):
Ua = Ue * RL/(RV+RL), wenn Ue < Uz ist.
Uz = ~1,5V
Ua = Stabilisierungspannung in Volt
Ue = minimale Eingangsspannung in Volt
RL = Lastwiderstand in Ohm (= Ua/IL) IL = Laststrom bei 1,5V in Ampere (was das Therm. zieht)
RV = Vorwiderstand in Ohm (die gesuchte Größe)
Steigende Last (sinkender RL) übernimmt den Querstrom durch die Stabilisierungsdioden, solange, bis schliesslich (bei ßberlast) hinter RV weniger als die Spannung anliegt (~1,5V), bei der die Stabilisierungsdioden zu leiten beginnen. Dann haben wir nur noch einen einfachen Spannungsteiler wirken (siehe Formel oben).
Durch Umstellen kommt man schliesslich auf:
RV = (Ue - Ua)/IL
Beispiel:
Angenommen, ich habe bei 1,5V 20mA Laststrom durch das Thermometer gemessen.
Als minimale Eingangsspannung nehme ich bei Speisung aus 2S 5 Volt an.
RV = (5V - 1,5V)/0,02A = 175 Ohm
Man kann nun noch etwas auf Nummer Sicher gehn, indem man den errechneten RV noch etwas geringer wählt.
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claus-juergen
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Hallo zusammen!
wenn jetzt noch einer messen könnte was die dinger für strom ziehen. dann wär die sache geritzt.
hab schon vor einiger zeit mal geschrieben ob das jemand machen könnte. und wenns wirklich sinnvoll sein soll, dann müßt man mit einem oszilloskop messen. ich gehe fast davon aus, dass der monitor den sensor nicht permanent bestromt um batterie zu sparen. deswegen ist der mittlere strom vielleicht nicht aussagekräftig.
die 20mA find ich aber als etwas zu hoch gegriffen - das würd die batterie nicht lang packen.
wenn ich von 10mA ausgehe, dann brauch ich 150Ohm wenn ich das bei 3 volt noch liefern können soll. dann fließen bei 5,5V 26 mA - ist auch kein weltuntergang.
wenn das nicht läuft - dann versteh ich die welt nicht mehr.
bei meinem kumpel und mir laufen insgesamt 6 solcher monitore mit jeweils 1kOhm - und die laufen.
allerdings haben wir keine nimh sonder 4x rc2400 - kann mir aber nicht vorstellen, dass ein nimh so viel mehr einbricht, dass der beim zweiten flug schon unter die spannung von meinem nicd nach 4 flügen geht - dann lad ich nämlich nach.
und bei 2s lipo kann ich mir das nun überhaupt nicht vorstellen.
müsste man alles mal selber gesehen haben.
von der ferne ist leicht schlau reden.
bei vollen 2s fliesen übrigens schon an die 50mA bei 175 Ohm - das kann dan aber thermisch schon zu viel sein für widerstände und diode in dem kleinen gehäuse.
ich würd da erst nach dem spannungsregeler abzweigen - da sind dann konstante 5,irgendwas - da darfs dann aber nix mehr geben.
mfg
c-j
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Horex1200
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Hallo,
soweit ich die Ausführungen hie nun gelesen habe komme ich zu folgende Schlüssen:
- Ein Wackelkontakt scheint mir sehr wahrscheinlich
- Ein "drücken" der Tasten im Flus durch Vibrationen ebenso, vor allem, da nun die Batterie fehlt und den Gehäuseboden gegen die Platine dückt
- Eine Stromaufnahme von 17 mA durch das Thermometer halte ich für ausgeschlossen, da die Kapazität einer Knopfzelle sicher nicht mehr als 100mAh beträgt, die Dauereinsatzlebensdauer aber deutlich höher als 5-6 Stunden ist.
So wie ich pbskat´s Beschreibung seiner Messung deute, bin ich der Meinung, dass nicht die Stromaufnahme des Thermomenters gemesen wurd, sondern der Kurzschlussstrom, den die Zelle liefern kann (ich dneke das kommt auch von der Größenordnung hin.
Schade ist nur, dass ih gerade eine neue Zelle eingesetzt habe, sonst hätte ich die 2-Dioden-Methode mit 1000Ohm Widerstand eingesetzt.
Gruß
Dietmar
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dl7uae
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Ehrlich gesagt, ich war und bin zu faul zum Messen. Meine Thermometer sind die China-Dinger, die u.a. auch Robbe für teures Geld vertickt hat. Habe 2 Stück davon, eines hinter 2S und Low-Drop-Regler 5 Volt, das andere an 4x NiMH, beide mit RV = 470 Ohm. Keine Ausfälle.
Die sollten max. 1mA ziehen, denke ich.
Tom
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Shuttle ZXX
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Hi,
ich muss mir jetzt bald nen neuen monitor kaufen, vom vielen hin und weg und auf und zu trau ich dem ding nichtmehr so ganz, bin aber immernoch der Meinung dass mit nem Kondensator zur stütze die Ausfälle geschichte sind. Ich würd das gerne mal testen aber momentan komm ich einfach nicht beim Elektronik laden vorbei
Nächste idee wäre, das ganze mit Solar zu betreiben, hat jemand zufällig nen alten Solartaschenrechner rumliegen und könnte mal messen wieviel so eine Solarzele bringt?? Das ist ja im prinzip auch nur ein display und der monitor wird wohl nicht so viel strom brauchen wie ein rechner.
Gruß JEns
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Horex1200
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Hallo,
ich habe jetzt einmal gemessen (am grünen, etwas größerem als dem Robbe Gerät):
- im ausgeschalteten Zustand "zieht" das Ding 0,016 mA also 16uA.
- im eingeschalteten Zustand (Vorwahl °C, Anzeige 21,9 °C) schwankt der Strom zwischen ca. 18 uA bis max. 103 uA (0,103mA).
Gemessen habe ich mit einem recht guten True RMS Digitalvoltmeter. Der angegebene Max-Wert wurde in einem Zeitraum von ca. 15 Minuten mit Hilfe der Max-Wert-Funktion des Gerätes, das ca. 3-4 Messungen pro Sekunde durchführt, ermittelt.
Natürlich wäre es gut, wenn man mit einem Scope messen wurde, aber dazu reicht mein altes analoges nicht aus. Schliesslich müsste man dann eine genaue Ablesung der Impulsdauer und der Impulshöhe machen, um den mittleren Strombedarf zu ermitteln.
Ich erlaube mir aber folgenden Schluss:
Man kann davon ausgehen, das das Gerät max. 1mA Strom benötigt (und das ist wohl noch mehrfach übertrieben).
Da ich nun gerade dabei war habe ich zwei Dioden (1N4148) und einen Widerstand (820 mA) sowie einen Kondensator in das nun völlig zerbröselte Gehäuse eingebaut. Damit läuft das Messgerät schon bei 1,5 Volt Versorgungsspannung.
Warum tut es das ?
Weil bei nur 1,5 Volt Versorgungsspannung schon fast 1,4 Volt an den Dioden "abfallen". Der Widerstand liegt somit an ca. 0,1 Volt. Nach dem ohmschen Gesetz
stellt sich also ein Strom von ca. (U/R=I) 0,1 V / 820 Ohm = 121,95 uA ein.
Das ist weniger als der von mir gemessene Spitzenstrom.
Bei ca. 5 Volt Versorgungsspannung beträgt die Stromaufnahme der gesamten Schaltung weniger als 5 mA.
Bei 15 Volt Versorgungsspannung ergeben sich ca. 16,5 mA, wobei der Widerstand dann eine Leistung von (U*I=P) 13,6 Volt * 16,5 mA = 0,2244 W "verbrät".
Eingesetzter Typ Widerstand = 1/4 Watt (250 mW). Die Dioden vom Typ 1N4148 vertragen vorwärts 100mA sind also auch nicht "ausgelastet".
So, dann das ganze noch in einen Klumpen Heisskleber... und dann geht das Ding noch ein paar Saisons.
Danke für die Idee...
Gruß
Dietmar
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claus-juergen
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
na dann.... viel spaß mit dem monitor.
jetzt muss das ding nur noch bei peter laufen, und dann paßt das.
@peter: gibts da neue erkenntnisse von deiner seite *?
@jens: ich bin sogar überzeugt, dass das ding mehr zieht als ein taschenrechner - der läuft stunde um stunde um stunde - das geht mit dem monitor niemals.
mit solar wirds sicher interessant.
mfg
c-j
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Shuttle ZXX
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
so ähnlich hab ich mir das auch vorgestellt, ABER leider hat die Theorie nicht viel mit der Praxis zu tun und das blöde ding geht während des Fluges einfach aus
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Shuttle ZXX
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Warum soll der mehr ziehen als ein Taschenrechner?? Das Display ist doch viel kleiner und so. Hab hier leider nur den Rechner von meiner Freundin liegen und wenn ich da jetzt anfang das Solarpannel rauszuoperieren killt die mich, weil sie den morgen in der Uni braucht
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pbskat
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Ich hau bald die Nerven komplett weg mit dem Ding. Heute bin ich nur mit dem Rex geflogen und das Ding hat nicht mal den voll geladenen Akku überlebt!Zitat von claus-juergen Beitrag anzeigenna dann.... viel spaß mit dem monitor.
jetzt muss das ding nur noch bei peter laufen, und dann paßt das.
@peter: gibts da neue erkenntnisse von deiner seite *?
@jens: ich bin sogar überzeugt, dass das ding mehr zieht als ein taschenrechner - der läuft stunde um stunde um stunde - das geht mit dem monitor niemals.
mit solar wirds sicher interessant.
mfg
c-j

Im Rex ist folgendes: Y-Kabel vom Lipo mit Futaba Servostecker weiblich, dann Futaba Stecker männlich, Servokabel, 470 Ohm und 2 x N4148, Enden an abgezwickten Knopfzellenhalter angelötet. Ich gehe direkt vom Akku, damit ich den Betrieb mit Knopfzelle simuliere, d.h. das Init wenn Strom komplett weg war vermeide. Es ist die Schaltung, die Claus-Jürgen hier http://www.rc-heli.de/board/showpost...6&postcount=27 beschrieben hat.
Da nun alles verlötet / gesteckt ist, kann ich einen Wackler definitiv ausschliessen. Trotzdem schaltet das Sch...ding im Flug aus und nach dem neuerlichen Einschalten zeigt es Fahrenheit an, das heisst, der Strom muss während des Flugs komplett weg gewesen sein.
[SIZE="5"]Wieso funzt das Sch..ding bei euch und bei mir nicht*?[/SIZE] Bei 5 Lötstellen kann man doch nichts wirklich falsch machen!
Peter (der ziemlich verzweifelt ist...)
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Horex1200
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Hallo,
ich hatte vorhin auch den positien Anschluss im Gerät an den abgezwickten Batteriehalter gelötet. Habe dann aber (nach zusammenfrickeln der Schaltung) direkt an die Leiterbahn/Lötauge gelötet.
Der abgezwickte Halter machte mir ein wenig Bauchschmerzen, da er schon deutlich wackelte. U.u. ist dann auf der Unterseite der Platine schon ein Lötauge abgelöst und der Wackler liegt direkt da.
Versuch doch mal, ob der Halter wackelt und schau evtl. auch mal, ob da die Lötstelle zur Platine hin noch o.k. ist. Im Zweifel: Halter auslöten und direkt anlöten.
Viel Erfolg
Dietmar
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dl7uae
AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Ich hab' ja eher Vibrationen im Verdacht. Vorn sind die Taster aus Leitgummi. Die Platine mit den Kontaktflächen wird ursprünglich durch die Knopfzelle arretiert und die Rückwand, die da drauf drückt. (Nicht sicher, schon 'ne Weile her, dass ich das Innenleben sah.) Jetzt kann's rumlabbern. Manscht doch mal'n Tropfen Heißkleber an die Kante Gehäuse/Platine, während die angedrückt ist.
Tom
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AW: Temperatur-Monitor ans Bordnetz anschliessen - wie??
Ich hab zwei von den (sorry) Mistdingern im Einsatz und beide schalten unregelmaessig im Flug ab. Alles noch im Originalzustand und es ist dabei auch egal, ob die Knopfzelle neu oder schon 5 Monate alt ist.
Da grundsaetzlich beim wieder einschalten die Masseinheit Fahrenheit ist, ist das Verhalten kein wackler an den Kontaktschaltern, also kein normales Abschalten. Es ist, als haette man die Zelle heraus genommen. Also Init.
Das nervt und ich hab keine Lust an dem "Geraet" irgendwas herum zu loeten und mit Dioden und Widerstaenden was zu basteln.
Von einem Messgeraet fuer schlappe 25 Euro ERWARTE ich einen absolut unauffaelligen und einwandfreien Betrieb. Aber nein, wir Modellbauer sind ja ein genuegsames Voelkchen, uns kann man ja solchen Kernschrott fuer teuer verkaufen und wir nehmen es hin.
Gibts da keine brauchbaren Alternativen in aehnlichem Preissegment?
Darf auch gern 'ne Spannungsversorgung per Servokabel schon dran sein.
So long
Markus
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