BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Vielleicht könntest Du mal ein Bild einstellen, wie es optisch aussieht. So kann ich mir selber kein Bild vom Ist-Zustand machen und sehen, wo man noch verbessern kann.
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
nein - das will ich nicht posten - ich habe heute schon mal gehört das es so Kacke ist.
Ich habe Lufteinschlüsse unter dem Gewebe - weil ich wohl zu ungeduldig gearbeitet habe - aber ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie man ein Gewebe um eine Kante kriegen soll ohne dass da Luft drunter kommt.
Dann schaue ich mir Ergebnisse von Formen an und die haben es wohl auch hinbekommen - bin grad in meiner großen Harzer Depressi Phase.
Wenigstens ist mein Mittagessen, das ich gekocht habe gut angekommen - bleibt vermutlich mein größter Erfolg heute :-)
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
habe mir das nochmal angeschaut und mit Anleitungen verglichen.
Ich habe vermutlich zu viel Harz verwendet - nicht laminiert sondern ertränkt
Ich muss die verdickten Harzraupen angelieren lassen sonst bringen die mir mehr Stress als mir lieb ist. Genauso bei den Verschraubungen - angelieren lassen.
Ich habe ja noch ein paar Hälften zu machen - irgendwann werde ich es wohl checken - obwohl ich manchmal schon mit mir hadere - warum gerade Harzformen machen :-)
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Hallo Nanofan,
Formenbau ist ßbungs- und Erfahrungssache. Als ich mit meiner ersten Form angefangen habe, war ich der Meinung das könne ja gar nicht so schwer sein. Ist es im Nachhinein auch nicht, allerdings erst nach einer langen Zeit mit Fehlversuchen, Missgeschicken, Flüchen und einer mit missglückten Teilen gut gefüllten Tonne. Großer "Knackpunkt" beim Deckschichtharz sind Lufteinschlüsse. Nach dem Anrühren kommt das angemischte Harz bei mir jetzt noch mal unter Vakuum.
Ohne ist es extrem schwierig die Deckschicht perfekt hinzubekommen.
Bei scharfe Kannten hilft nur dünnes Gewebe. Ich nehme 80g für die erste Lage. An den Kannten anschließen eingedicktes Harz ( mit Baumwollflocken) einbringen. Dann ist die scharfe Kannte "rund" und man kann mit dickerem Gewebe (z.B.163g) weiterarbeiten.
Grüße
ChristianZuletzt geändert von Christian Gans; 15.05.2020, 18:19.
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Christian du hast ja so recht mit der ßbung - habe aktuell das Gefühl ich übe allerdings nach Hinten.
Das mit dem Blasenwurf macht mich noch fertig - das Ergebnis von heute ist schon besser - die Formteile haben aber auch keine steil abfallenden Flächen und schon gar keine Kanten (und selbst da kriege ich noch Blasen rein).
Grade das 80er ist saumäßig empfindlich in Sachen Blasen.
morgen um dies Zeit kann ich den Tailboom entformen - da habe ich dann beide Teile vor mir liegen.
Vom Rumpfteil habe ich eine Seite fertig (morgen Trennbrett weg) - wobei die Rückseite kann man nicht zeigen - grauslich.
Mir graut echt vor dem Einlegen der Matten in eine Form und sowieso vor dem Schließen der Form. - Ich glaube ich trinke jetzt erstmal einen Hopfensprudel :-)
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Jo, üben üben üben ist die Devise. Du kannst einfach mehr Mumpe um die Verschraubungen verteilen. Dann wird das schon. Bei den ersten Lagen schneidest Du einfach das Gewebe bei den Verschraubungen über Kreuz ein, dann kannst Du das Gewebe gut über die Verschraubung stülpen. Am besten streichst Du die Oberfläche dünn mit Harz ein und legst dann das Gewebe trocken auf. Dann nur noch tupfen und nicht mit dem Pinsel streichen, sonst verschiebt sich alles.CU,
Egbert.
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Wie Du bereits erkannt hast, ist das 80er Gewebe nicht so einfach zu verarbeiten. Vielleicht hast Du nun erkannt, dass es besser ist mit 163er Gewebe zu arbeiten.
Man kann noch so viel darüber lesen und viel Theorie aufsaugen, alles hört sich easy an, aber letztendlich kommt es auf die Umsetzung bzw. auf die TECHNIK an. Das muss man idealerweise mal gezeigt bekommen. Es beinhaltet einige Kniffe, die dann letztendlich auch ausschlagebend sind.
Ganz entscheidend ist, wie man das Gewebe ein- bzw. auflegt. Wo und wie man überhaupt anfängt. Was zu beachten ist. Wenn man das einmal gesehen hat, fällt es einem deutlich einfacher.
Leider sieht man nur das Endergebnis Deiner Bemühungen. Lässt sich anders bestimmt auch nicht bewerkstelligen jeden einzelnen Schritt mit Bildern zu zeigen. Der Aufwand wäre doch zu groß. Ich würde Dir gerne einen anderen Weg anbieten.
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Habe das bei meinem Speedprojekt so gut es ging gemacht. Das scheitert nicht am Aufwand, sondern schlicht der Topfzeit des Harzes wenn andauernd zum Foto machen unterbrochen wird.Zitat von Scale-Pitter Beitrag anzeigenLässt sich anders bestimmt auch nicht bewerkstelligen jeden einzelnen Schritt mit Bildern zu zeigen. Der Aufwand wäre doch zu groß. Ich würde Dir gerne einen anderen Weg anbieten.
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Das 80er Gewebe schechter zu verarbeiten ist als 163er halte ich für ein Gerücht. Vielleicht falsches Gewebe erwischt ( billiges, Leinwandgewebe oder Silane-Schlichte )?
Gutes Gewebe "Finish" mit vernünfigem Harz lässt sich einwandfrei verarbeiten.
Es macht Sinn, etwas mehr Geld in ein gutes Gewebe zu investieren. Bei billigem Zeugs muss man das Harz fast ins Gewebe prügeln. Daher lasse ich von "Silane" jetzt die Finger. "Finish" Gewebe macht das Arbeiten sehr viel angenehmer, ist den Preisunterschied allemal Wert.
Grüße
Christian
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
habe das AERO 80er Gewebe von RundG - keine Ahnung ob das gut ist.
Das mit der Qualität des Gewebes habe ich gestern schon mal von einem Profi gesagt bekommen - dass es eminent wichtig ist.
Glasgewebe 80 g/m² (Interglas 90070, Aero, Finish FK 144, LW) 100 cm
Gerade noch das Rumpfteil vom Trennbrett gelöst - ging ganz leicht runter.Angehängte DateienZuletzt geändert von Nanofan; 16.05.2020, 08:41.
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Wie willst Du denn bei der Form innen die Naht andrücken? An der Trennung zwischen Rumpfvorderteil und -hinterteil hätte ich ein weiteres Trennbrett vorgesehen. Dann ist die Form von der Seite offen und Du kommst locker innen an alles ran. Du solltest noch einmal die Anleitungen von R&G lesen. Da findest Du noch viel mehr Tipps zu Deinem Vorhaben.CU,
Egbert.
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Anleitungen zu lesen ist das Eine - habe ich ja gemacht - allerdings sind da so viele kleine Dinge nicht beschrieben - an denen man dann stolpert.
Und dann ist es auch die ßberforderung bei der Umsetzung weil du an einige Sachen denken musst - und du hast eigentlich keine Fehlversuche ansonsten - zurück auf Los!
Tailboom sind nun beide Teile fertigAngehängte Dateien
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Darauf wird es vermutlich hinauslaufen. Bevor Du weiter machst, solltest Du mal folgende ßberlegungen anstellen:Zitat von Nanofan Beitrag anzeigenzurück auf Los!- Wie soll die Trennstelle am Rumpfvorderteil ausgeführt werden?
Als Flansch? dann brauchst innen an der Form eine senkrechte Trennebene.
ßberlappend? dann sollte das Rumpfvorderteil etwas länger sein. So kannst Du den ßberstand nachträglich anpassen und die Trennstelle ist glatter. Auf jeden Fall muss dann noch am Rumpfhinterteil eine kleinere Verlängerung angebracht werden über die dann das Vorderteil gestülpt werden kann. - ßber welche ßffnungen kannst Du beim schließen de Form die Nahtstelle andrücken?
- Willst Du die Hälften nass in nass verbinden, oder mit einem Nahtband verbinden?
Oder willst Du gar die Hälften erst entformen und danach zusammenkleben?
Das wäre zwar eigentlich die einfachste Variante, aber birgt auch die größten Gefahren das fummelige Teil gerade zusammenzufügen. - Wie wird der Tailboom mit der Rumpfkeule verbunden?
Auch hier brauchst Du entsprechende Vorkehrungen.
CU,
Egbert.
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- Wie soll die Trennstelle am Rumpfvorderteil ausgeführt werden?
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AW: BO-105 in 1:16 - vom Plan zur Form
Also ich werde die Rumpfteile separat machen und nachher mit einem Nahtband zusammenkleben - das sieht aktuell für mich nach der Methode aus - die für mich Erfolg verspricht.
Werde also so wie begonnen weiter machen (auch schon aus Motivationsgründen)- nur für den Ranger (die BO muss dann ev. anders angegangen werden)
Tailboom wird über einen Rand am Rumpf gestülpt und verklebt (ev. vorher noch Holzspant zurückgesetzt einkleben)
Vorkehrungen am Rumpf sind getroffen, Rand ist eingearbeitet.
Ich weiß es ist noch nicht Bergfest - vor dem Laminieren der Hälften habe ich echt Respekt.
Große Herausforderung ist noch: Wie bekomme ich den Rand (Nahtstelle) sauber hin, wenn ich mit den Formenhälften arbeite?
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