In die Rechner die ich kenne und Online verfügbar sind gehen die genauen Modelldaten viel zu wenig ein. Die errechneten Modellgeschwindigkeiten sind, so meine Ansicht, nichtmal Schätzungen sondern Hausnummern!
Genau das war für mich der Grund mich etwas in die Materie einzuarbeiten und meinen eigenen Rechner zu basteln.
Da gehen u.a. die Seehöhe, die Lufttemperatur und der Luftdruck zur Abschätzung der Luftviskosität mit ein.
Die Motordaten werden durch R(m), kv, k(e) und k(L) charakterisiert. Probleme bestehen noch bei der Berücksichtigung der Induktivität - da muss ich mich derzeit noch mit einer Näherung behelfen.
Für die Akkuabschätzung bin ich auf die Zellchemie eingegangen und rechne auf Basis der Faradaykonstante (und einigen weiteren Faktoren) die Entladerate.
Alle Rechenschritte hab ich, soweit möglich, einzeln mit empirischen Daten verglichen und soweit nötig angepasst.
Mit so einem Tool ist eine recht genaue Abschätzung möglich!
Dass dabei eine ganze Reihe von Werten zu berücksichtigen ist und die Rechnung nicht über "Klick and Result" möglich ist sollte klar sein.
Der ganze Aufwand wird mit einer Abweichung von rund 5% zwischen Berechnung und Praxis belohnt.
Was ich mit dem ganzen "Eigenlob" zum Ausdruck bringen will ist, dass eine gute Abschätzung sehr wohl möglich ist - Nur braucht es dazu mehr als ein paar Klicks auf irgendeiner HP oder einer APP.
Dietmar


.


Kommentar