Danke für die Blumen

Ist immer schön ein bisschen Anerkennung von Gleichgesinnten zu bekommen

Motiviert auch gleich weiter zu machen:
Rein technisch war ich nun bereit für den Erstflug. Es fehlten lediglich die Heckrotorblätter, die aber bereits bestellt waren und jeden Tag eintreffen sollten.
In der Zwischenzeit machte ich mich zuerst an den nächsten Part vom Innenausbau. Die Böden hatte ich bereits erstellt, nun musste noch die Trennwand zwischen Cockpit und Passagierbereich, die Rückwand des Innenraums und die Verkleidung des Kastens um das Carbonrohr (wird vermutlich beim echten Jet-Ranger eine ähnliche Funktion haben) erstellen. Weiterhin baute ich bereits die Unterkonstruktion für die vorderen Sitze sowie die Träger für die Kopfstützen. Die Kopfstützen selbst baute ich allerdings noch nicht ein, da ich erst die finale Höhe des Piloten haben wollte.
Alle genannten Baufortschritte sind auf diesem einen Bild zu sehen:
Plötzlich fiel mir ein, dass wenn die Heckrotorblätter eintreffen sollten, ich ja möglichst schnell den Erstflug machen möchte. Aber irgendwie muss der Heli ja dafür zum Platz!? Das Ergebnis war diese Konstruktion:
Die schwarzen Halter sind Befestigungen für Gartengeräte bzw. werden auch als Helitransporthalter verkauft. Hier in der 25 mm Version. Diese habe ich leicht erhöht auf eine Holzplatte geschraubt, damit das Heck des Helis beim schließen der Heckklappe über die Ladefläche hinaus steht und nicht daran vorbei schrabbt.
Die Holzplatte ist genau so lang, dass sie beim schließen der Heckklappe leicht eingespannt wird und nicht mehr zu bewegen ist. So spare ich mir zusätzliches festzurren der Platte. Der Heli steht in den Transporthaltern wirklich super fest. Allerdings habe ich mir bei der Fahrt zum Platz trotzdem fast in die Hose gemacht. Daher kommt nun zusätzlich noch ein Kletternd um die Kufen um den Heli fest zu zurren. Sicher ist sicher.
So habe ich den Heli in wenigen Sekunden auf dem Auto und transportbereit zum Platz. Sollte ich mal vom Wetter überrascht werden oder zu einem weiter entfernten Platz fahren wollen, so kann ich das Heck abnehmen und den Heli quer hinter die Vordersitze stellen. Passt perfekt.
Die Blicke der anderen Verkehrsteilnehmer, wenn sie den Heli hinten auf der Ladefläche entdecken ist übrigens köstlich.

Da die Heckblätter immer noch nicht eingetroffen waren, machte ich mich nun ans Korrigieren der Lüftungsgitter. Also mal wieder spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, ...
Als dies endlich fertig war klebte ich noch die Lüftungsgitter und die Leitbleche vor den Turbineneinlässen ein. Diese passten übrigens leider sehr schlecht. Zumindest wenn man sie an originalgetreuer Stelle platzieren wollte. Also mal wieder eine Spachtel/Schleiforgie

Leider waren die Heckblätter immer noch nicht da, so dass ich mich noch ans Einpassen der Fenster machen konnte:

).
. Ich kann euch sagen, so ein Garten ist bei 2,50m Rotordurchmesser ganz schön klein!!!
Habe am Wochenende mit dem Ranger noch ne Kiste Bier gewonnen, ein Vereinskollege meinte der würde mit abmontiertem Heck bei ihm ins Auto passen... hat er nicht. 

. Bisher ist der Schaltgeber fürs Emcotec und die Buchsen für den Kabelstrang der Beleuchtung aus dem Heckausleger verbaut. Ein Taster für das Cap-Pack und eine USB-Buchse für das V-Stabi kommen auch noch rein.
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