Hallo,
ich wollte eigentlich nur stiller mit Leser sein, aber bei der Farbdiskussion muss ich nun doch meinen Senf dazu geben.
Ich weiß nicht ob das Klar ist, aber bei der Fotografie und speziell bei der Digitalfotografie ist der richtige Weißabgleich vor Ort und die Arbeit mit einer Graukarte entscheidend um zumindest annähernd eine Farbe zu reproduzieren, später bei der Betrachtung am Bildschirm oder im Druck ist es dann entscheidend das man eine kalibrierte und vor allem justierte Kette hat.
Im Klartext, man sollte vor dem Fotografieren mindestens einen manuellen Weißabgleich machen aber am besten ein Foto im Raw Format gleichzeitig mit einer Graukarte auf nehmen, das Foto in einen PC laden der einen vernünftigen für die Bildbearbeitung tauglichen Monitor angeschlossen hat, der zuvor mit einem Messgerät eingemessen wurde und ein Farbprofil erstellt wurde, jetzt kann man mit einem geeigneten Bildbearbeitungsprogramm den Weißabgleich auf die mit fotografierte Graukarte optimieren und annähernd die richtige Farbe bewundern.
Dagegen, wenn man einfach ein Foto im JPG Format mit automatischem Weißabgleich macht, wird für jedes Foto ein neuer meist anderer Weißabgleich von der Kamera gemacht und ganz speziell wenn auf dem Foto kein neutrales Grau sichtbar ist kann die Kamera gar keinen korrekten Weißabgleich machen.
Außerdem ist vom Hersteller der Kamera der Weißabgleich bei JPG Komprimierung so angelegt wie es die Firma denkt wie ein gutes Foto aus zu sehen hat und nicht wie es neutral in der Realität gewesen ist.
Ausserdem, ist es nicht besser für einen Heli der US Streitkräfte die entsprechenden Farbe nicht im RAL (Reichs- Ausschuss für Lieferbedingungen) zu suchen sondern im vom US Militär genutztem FS (Federal Standard) ?
Gruß, der Schlaumayer


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