früher habe ich mir da wie wild Gedanken gemacht. Als Anfänger eben. Temperatursensor + Fingerkontrolle.
Laut Webra sollte mein Motor zum Betrieb 120 Grad haben. Und wenn es mal kurzfristig 140 bis 160 werden geht die Welt auch nicht unter.
Früher habe ich öfter mal kontrolliert. Im Flug gelandet , Fingertest und Temperatur. Wenns zu warm warm den Motor verstellt. Dadurch habe ich viel gestellt.... .
Dann bin ich mal ne zeit ohne Temperatursensor geflogen und habe nur nach der Fingermethode getestet.
Ich denke man macht sich nur verrückt. Mit etwas Erfahrung weiß man wie der Motor läuft. Ob zu Fett oder zu Mager. Zwischen einem Gehäusedeckel den man ewig Anfassen kann, und einem sehr sehr heißen Deckel liegen oft nur wenige zehntel Umdrehungen am Vergaser.
Aber denke zwischen 100 und 130 Grad ist vollkommen ok und kann als Richtwert dienen. Oder?
Mittlerweile mache ich das so:
a) Motor an der Leerlaufnadel schön fett stellen
b) Versuchen abzuheben. Würgt er dann an der Leerlaufnadel magerer.
c) Vollgasnadel bei Vollgas justieren. So das er Vollgas durchzieht und dann Klick für Klick fetter.
d) Nach Vollgaseinstellung Leerlaufnadel etwas nachjustieren. Fertig.
So bin ich mal ein paar Runden geflogen und man hat sich nicht am Gehäusedeckel verbrannt.
Ansonsten mal hier die Temptabelle ansehen. Ist aber schwer zu vergleichen. Wegen Meßmethode, Sprit, Kerze, Wetter, Flugkünste etc.
also ich sag ja - temp mess ist gut und schön, aber ich muss wissen was ich tu - vor allem wenn ich vergleiche anstelle.
wenn jemand sagt er fliegt mit 145° und die kerze hält nur 10 flüge dann find ichs komisch.
ich flieg zwischen 150 und 160 und ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal getauscht hab.
deswegen hat es wenig sinn, seine werte preiszugeben und zu fragen was los ist oder das als maß der dinge darzustellen.
wenn man fliegen will, dann muss mans so machen wie diver - das funzt einfach. ohne probleme.
wenn man mit den anderen diskutieren will und über temperaturen reden will kann man das auch - aber man wird aus dem drehen und schrauben nicht rauskommen.
zu Klaus´frage bezüglich rauchfahne: ist so derartig vom sprit abhängig, dass ich da keine großen allgemeinen aussagen treffen würde.
die aussage ist jetzt nicht von mir, aber ich stell das mal als frage hier her: " ein motor der viel zu heiß ist, kann auch wieder stärker zu rauchen beginnen, da das öl anfängt zu verbrennen"
ist da was dran ?? schon mal jemand bemerkt *
@claus-juergen:
Sorry, da hast du aber den Begriff "Referenz" nicht richtig verstanden; es geht in keinster Weise darum eine absolute Temperatur zu messen, sondern darum einen Vergleichswert, eine Referenz zu haben. Jetzt hast du aber mit deiner Methode eine erhebliche Abweichung von der Referenz und deine Ergebnisse sind nicht vergleichbar.
Aber sicher hast du Recht, dass die Rauchfahen überhaupt kein Kennzeichen von Fettem Motorlauf ist, aber die Veränderung der Rauchfahne im Flug/am Tag sicher schon.
Es geht hier absolut nicht um eine fixe Temperatur, sondern nur um eine Vergleichbarkeit zwischen Messungen gleicher Systeme gerade für Motorneulinge. Ein "Erfahrener" hört/sieht/fühlt es wenn was nicht stimmt.
Für einen Neuling ist es eben ein wichtiger Anhaltspunkt zu wissen, dass sein Motor in seinem speziellen Heli (sprich Kühlung) und seinem Sprit, Dämpfer, Kerze,... noch in einem "guten" Temperaturbereich läuft.
MEn mit Webra52 und OS50 im gleichen Modell, gleichen Sprit, Kerze und sogar Dämpfer (Zimmi) zeigten, dass dort der Webra erst bei Messtemperaturen um 140°C gut lief, wohin gegen der OS50 sich bei 120°C wohlfühlte. Ich würde aber im Leben nicht diese beiden Temperaturen direkt miteinander vergleichen, sondern nur nervös werden, wenn sich die jeweilige spezifische Temperatur wesentlich verändert.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
na jetzt sagst du es geht um referenzen für anfänger.
wenn der os jetzt bei deiner messmethode (wahrscheinlich machen das alle außer mir so) mit 120 und der webra erst bei 140 läuft, dann is ja aber für anfänger wieder nix dabei.
der dreht im glauben an die 120° ewig an seinem motor rumm und der kommt nicht wirklich ins laufen, weil er erst mit 140° die wohlfühltemp hätte.
wenn das jetzt noch einer ist wie ich, der einen temperaturfühler so montiert, dass es eher der motoroberflächentemp entspricht, dann wird der total unglücklich - weil er dann nicht 140 sonder vielelicht meine 150-160° bräuchte.
hab am eigenen leib erfahren, dass das für einen anfänger nicht 100% zum glück führt - ich hab ewig gedreht, getan und gemacht, dass ich die temp runter krieg - aber hab dabei nie einen sauber laufenden motor gehabt.
bis mir mal ein kumpel geholfen hat - seit dem weiß ich, dass das alles sehr relativ ist und für vergleiche, gerade für neulinge, nicht unbedingt der stein der weisen ist.
die optimale wohlfühltemp des motors hängt meiner meinung nach von zu vielen faktoren ab, als dass man da richtwerte oder eben referenzen angeben sollte.
divers methode ist mmn die, die am schnellsten zum spaß am fliegen führt. und die erfahrung eines anderen heli-fliegers.
mfg
c-j
@clausjuergen:
ich seh da auch kein widerspruch da ja auch du schreibst dass es auf die spez kombi der systemelement ankommt wo ist da der widerspruch darin dass wir bemüht sind zumindest in teilen eine gemeinsame basis zufinden bzw i s s hier die messmethodik um die variablenzahl zu minimieren wenn wir nun die angeben zum heli motor dämpfer kerze regler und sprit haben können wir nun besser abschätzen ob der motor soweit richtig eingestellt ist so müsste aber auch noch die messmethodik hinzukommen was das ganze wieder komplexer macht
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
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wenn man immer das ganze system kennt und eines zum vergleich hat, und aus diesen angaben heraus die temperatur bei der das ganze schon mal bei jemandem funktioniert hat, dann bin ich voll und ganz bei dir.
das ist dann ein indikator für halbwegs ok oder meilenweit daneben.
viele sind aber eingefleischte 120°C-flieger. (nur ein beispiel)
die temp bekommst du für jede motor-sprit-kerzen-dämpfer-lüfterrad-und was weiß ich noch alles - kombi als die temp schlechthin.
da bin ich dann dagegen - da macht man einen anfänger verrückt.
ich hatte den 52aar - aussage eines kollegen: über 100° auf keinen fall.
na ich bin wahnsinnig geworden.
und zur messmethodik - die ist klar - untere seite obere rippe in der mitte - wie in deinem bild.
schieb mal den sensor 5mm richtung auslass - ich hab noch nicht versucht was da rauskommt - wär aber mal interessant - vielleicht is auch egal.
@Dieter
Nö - meine schon so einstellen das er durchzieht. Und dann so lange fetter bist der Durchzug minimal kleiner wird. Geht anders herum natürlich auch. Also von Fett nach mager bis er durchzieht. Aber bei mir weiß ich ca. wie weit die Vollast rein muß damit er Dampf hat.
Wenn dann alles eingesteltl ist mache ich immer den Test so, das ich aus dem Standgas etwas andrehe, und dann via Regler den Vergaser 100% öffne. Wenn der dann hochjault ohne abszusterben stimmt die Vollgaseinstellung. Natürlich fliege ich nicht mit Vollgas ;-)
Zur Erkennung des Gemischs an der Rauchfahne:
Da muß man seinen Sprit kennen!!! Mein Selbstmix und der Titans SX 5 qualmen deutlich mehr als z.B. der Wildcat oder CP.
Nach einer Grundeinstellung schalte ich einfach in 200er Schritten die Drehzahl durch von 1500-2000 und sehe ob in allen bereichen die Fahne gleichmäßig ist. Ist dann bei 1900 dünner las bei z.B. 1600 ist die Vollgas zu mager und wird fetter gedreht.
Interessant dabei ist, das große Drehzahlunterschiede keine großen Temperatursprünge ausmachen. Egal ob ich mit 1500 oder 1900 Rundfliege, die Temp kommt meist so bei 120-140 Grad raus.
Interessant dabei ist, das große Drehzahlunterschiede keine großen Temperatursprünge ausmachen. Egal ob ich mit 1500 oder 1900 Rundfliege, die Temp kommt meist so bei 120-140 Grad raus.
Gruß Diver
Das kann ich bestätigen!! - im Gegenteil, habe fast sogar manchmal das Gefühl, dass mein OS bei 1850 kühler bleibt, als bei 1600....
Vielleicht liegt das ja an der höheren Effizienz des Gebläserades bei den Drehzahlen..?!?
@Diver
find ich interessant, dass du von der mageren seite an die einstellung herangehst ?!?!?!
ich dachte nämlich auch, dass du das anders rum meinst.
wenn du einen neuen motor hast, den du nicht kennst wie machst du dann ??
zu mager und er ist hin - dann nützt fetter drehen auch nix mehr :-))
Nachdem ich mein neuen Hz geschrottet habe, habe ich dieses Wochenende einen neuen 91 SZ im Trex einlaufen lassen. Gemessene Temperatur auf der sehr fetten Seite im Schweben ca. 90-100 Grad. Nach nun ca. 7 Liter die der Motor gesehen hat wage ich mich auch an etwas höhere Drehzalen. Meistens ca. 1500-1600 Umdrehungen am Kopf und auch mal kurz 1800. Bei 1800 kommt er auf ca. 120 Grad.
Allerdings auch noch sehr fett. Motor läuft zawar bei höherer Drehzahl sehr weich allerdings merkt man deutlich bei Lastwechseln das er spuckt. Sprit ist Rd Synth 15% nitro 15% ßl.
So werde ich noch ca. 10 Liter fliegen und dann wird abgemagert, bis er max. 135 Grad hat.
Gruss Constantin
PS: Weiss jemand wo es eventuell schon Laufgarnituren für den HZ gibt ?
Jatzt mal was anderes wenn also die Temp bei mir eigentlich ganz in Ordnung ist
130-140° und meine kerze geht jetzt trotzdem hinüber was mach ich dann falsch!
Is unlogisch oder?
Habe Keramik Lager drin und eine OS8 Kerze aber heute war sie nach 3 Flügen im A...... irgendwie ist des doch schei....
Aber keiner weiß warum anscheinend
Gruß Klaus
PS: Motor würde ßberarbeitet von HL Flugmodelltechnik er hatte mir gesagt das es an dem Hinterem Lager liegt, na und jetzt 100€ weg und Kerze immer noch im A.....
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