Ich denke mal, dass dabei die Vergleichbarkeit der Messungen ein Problem ist!!!
Jeder hat seinen Temp-Sensor ein wenig anders montiert..
Ich zB an der ersten Rippe des Kopfes (beim ßbergang vom Zylinder)..
Fliege meinen OS 50 so im Mittel von 100-120 Grad - mit kurzzeitigen Spitzen bis 140 Grad..
Da hat der Thomas recht. Ich habe den Sensor an der letzten Rippe, gleich neben dem Auslass, und komme auch auf 100 - 120°, bei richtigem Herumheizen auch schon mal auf 130°.
Als Messpunktrefferenz hat sich die von Thomas beschriebene Position ergeben.
MEn können die Vergleichstemperaturen auch nur für den einzelnen Helityp mit eine typischen Ausrüstung gelten, so hat sich in einem meiner Verbrenner nur durch ein anderes Lüfterrad die Temperatur um 20% gesenkt
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
finde aber das wir uns alle etwa in der selben Region tummeln.
Ich hatte bei gleicher Sensormontage bei meinem damaligen OS50 Hyper
eine Max Temp von 130-135°C. Dabei aber richtig geheizt.
Im normalen Rundflug waren es eher um 115-120°C. Motor war eher an der mager Grenze
eingestellt. Ich bin den locker 100 Liter geflogen. War ein Sahnestück das Teil.
Wir müssen mal klar ausdiskutieren wie Warm ein Verbrenner der 50 Größe werde darf und wo man dieses misst!
Denn jeder schreibt hier was anderes und die einen sagen egal der andere 150°,
und der nächste max 110° ....
Da wird sich in diesem Thread auch nix dran ändern ...
Dazu gibt's halt verschiedene Meinungen und du wirst wieder die gleiche Bandbreite an Aussagen erhalten, wie das schon in vorherigen Threads geschehen ist.
Für mich persönlich ist 130° die absolute Obergrenze, da gehe ich nie drüber.
Ich fliege mitlerweile mit CarbSmart, dieser erleichtert die Sache natürlich, er hält die Temperatur (nachgemessen mit Datenlogger) auf rund +/- 5°.
Im Normalfall stelle ich ihn auf 110° und wenn's unbedingt die maximale Power sein muß auch mal auf 120°.
Meßpunkt ist so wie von Thomas und Jürgen beschrieben.
Mit etwas Erfahrung ist aber auch die "Finger-in-den-Kurbelgehäusedeckel-Methode" zusammen mit dem Motorsound ausreichend um zu erkennen, ob ein Motor zu mager läuft.
Zuletzt geändert von AlexBonfire; 31.08.2008, 06:00.
Hallo zusammen,
ich denke, die von Jürgen dargestellte Position stellt die Referenz des Messbereiches dar.
Auch ich messe genau in diesem Bereich.
Mein Webra 55P5 kündigt einen zu mageren Lauf mit einem sehr "unfreundlichem" Motorgeräusch frühzeitig an. Ebenso ein wichtiges Kriterium, wie ja Alex schon beschrieben hat.
Ich fliege zwischen 115 und 125°C, das ist für meinen Motor an meinem Heli der optimalste Wirkungsbereich. Bei 130°C blinkt die LED und signalisiert eine steigende Temp.
Mit dem Flyakku8 von Kurt kann ich das auch hervorragend im Flug überwachen. Einfach kurz bei Seite schweben, Wert ablesen und schon ist man sich sicher.
Also: Ich denke, das wird sich so um die 120°C einpendeln, wobei Spitzen bis 130°C den Motor noch keinen Schaden bereiten sollten.
entscheidend ist nur, dass du bis zu 10 Sekunden den Zeigefinger an dem Kurbelwellendeckel halten kannst und auch dass vordere Lager darf nicht heiß sein.
Dann bist du auf der richtigen Seite.
Wenn du mal diese Buch durchliest, wirst du sehen wie relativ dieses Thema ist:
Aber 10 Sekunden im Kurbelwellendeckel sind einfach zu lang !!!
Wenn ich bei meinem OS 50 Hyper 10 Sek. lang in den Kurbelwellendeckel fassen kann, hat er maximal 100°C am Referenzpunkt und das ist zu kalt, um die maximale Leistung des Motors zu entfalten. Diese liegt, meiner Erfahrung nach, bei ca. 120°C (dabei gemessene kurzzeitige Höchsttemperatur im Flug 130-135°C). Drunter wird durchaus mögliche, dem Motor auf keine Fall schadende, Mehrleistung verschenkt.
das bild das jürgen da gemacht hat ist wieder mal ein toller beiweis, dass die vergleicherei nix bringt.
der sensor ist so montiert, dass er den motor zwar berührt, aber zu 90% in der luft steht.
ich hab die kühlrippe ein wenig ausgefräst, dass der sensor komplett zwischen reinpasst und nicht mehr hervorragt. das alleine macht schon mal 10-20°C aus. ein wenig nach links oder rechts und schon wieder is anders.
der sensor ist ja im schrumpfschlauch - das bedeuted es existiert ein gewisser übergangswiderstand von motor auf sensor - und auch von luft auf sensor.
wenn jetzt aber so viel oberfläche in die luft steht und nur so wenig am motor liegt, dann misst man da garantiert weniger als tatsächlich vorherrscht.
wenn man die temps also vergleichen will, dann müssen in zukunft alle ihren sensor nach der gleichen methode befestigen, den gleichen heli, den gleichen sprit und den gleichen flugstil haben - ach ja - der motor muss auch der gleiche sein.
da das eher nicht passieren wird, bringt die aussager der temperatur in absoluten zahlen nichts.
motor einstellen, dass er sauber läuft (klang) und auch noch die erforderliche power hat.
dann kann jeder für sich die temp als indikator für veränderungen hernehmen.
aber ich hab x°C wieviel hast du führt nur dazu, dass man verkrampft am vergaser dreht um 10° runterzukommen und nicht mehr zum fliegen kommt.
jetzt nur zum spaß meine temp-werte:
webra 55P5 mit magic pipe, enya4 und 12,5%CP: 150-160 wenn wirklich leistung sein soll.
wenn ich lande kann ich dann aber in den gehäusedeckel greifen.
somit sind aussagen wie "wenn man da 5sec reingreifen kann hat er nicht mehr als 100-120°" nur von der temperaturmessmethode abhängig.
bei einem kumpel von mit mit os 50 hyper schauts ähnlich aus.
ach ja - für alle die sagen über 140 ist aber wirklich zu heiß und er wird ex gehen:
hatte meinen motor mal zu mager: 225°C - und kein kratzer in der laufgarnitur. (ist jetzt aber kein von mir angestrebter zustand)
also: temp-messen ist gut, aber ich muss wissen was ich mit den gemessenen werten anfangen kann.
[...]
das bild das jürgen da gemacht hat ist wieder mal ein toller beiweis, dass die vergleicherei nix bringt.
der sensor ist so montiert, dass er den motor zwar berührt, aber zu 90% in der luft steht.
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wenn man die temps also vergleichen will, dann müssen in zukunft alle ihren sensor nach der gleichen methode befestigen
Tun sie doch, wenn sie es machen, wie oben gezeigt, denn dann sind alle zu 90% in der Luft und somit vergleichbar...
da das eher nicht passieren wird, bringt die aussager der temperatur in absoluten zahlen nichts.
motor einstellen, dass er sauber läuft (klang) und auch noch die erforderliche power hat.
dann kann jeder für sich die temp als indikator für veränderungen hernehmen.
Da hast du vollkommen recht damit!
Das Problem ist halt, dass viele einen Motor nicht einstellen können! Weil sie erst beginner sind oder sich keine Gedanken machen wollen und dann gleich den Hersteller schimpfen.
Ist ja schonmal sehr Interessant zu dehen das sich auf ALLE FßLLE der Temp bereich über 130°und Max 160° einpegeln je nach Leistung (denk ich mal).
Also wenn ich davon ausgehe das ich mit 140° bis 145° fliege und richtig Dampf habe dann mach ich nichts verkehrt?
Eine andere Theorie gibt es ja auch mit der Rauchfahne oder?
Daran kann man doch sicherlich auch gut erkennen wie mager oder fett er eingestellt ist?
Andere Frage wie ist die Lebensdauer der grühkerzen bei 140° so bei euch*?
Meine hält im Moment 10 Flüge mit 140° bin aber noch am forschen!
Ist ja schonmal sehr Interessant zu dehen das sich auf ALLE FßLLE der Temp bereich über 130°und Max 160° einpegeln je nach Leistung (denk ich mal).
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Andere Frage wie ist die Lebensdauer der grühkerzen bei 140° so bei euch*?
Meine hält im Moment 10 Flüge mit 140° bin aber noch am forschen!
Ich finds interessant, wo du diesem Thread die "auf alle Fälle" durchschnittlich 130°C und max. 160°C entnimmst - außer mit Wunschdenken kann ich mir das nicht erklären...
Im Gegensatz du deinem Kerzenproblem, das kann ich mir anhand deiner Werte sehr wohl erklären.
Hier ist überwiegend von ca. 120°C Durchschnitt und 130-140°C maximal die Rede...
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