Das wundert mich, habe gestern meinen 700MX, gewickelt mit 1,4er Draht, in meinem 700er REX getestet, ebenfalls am Roxxy 9120 bei 18° Timing.
Trotz Pitch intensivem Gebolze mit 1950 U/min wurde der Motor am Mittag als es wärmer wurde max. 45-50 Grad warm, morgens wurde er sogar nur lauwarm.
Hast du den Motor in deinem Goblin? Könnte natürlich auch an der Wärmeabfuhr der Haube liegen oder eben an der höheren Leistung die mit der Kiste umgesetzt wird.
Das wundert mich, habe gestern meinen 700MX, gewickelt mit 1,4er Draht, in meinem 700er REX getestet, ebenfalls am Roxxy 9120 bei 18° Timing.
Trotz Pitch intensivem Gebolze mit 1950 U/min wurde der Motor am Mittag als es wärmer wurde max. 45-50 Grad warm, morgens wurde er sogar nur lauwarm.
Hast du den Motor in deinem Goblin? Könnte natürlich auch an der Wärmeabfuhr der Haube liegen oder eben an der höheren Leistung die mit der Kiste umgesetzt wird.
Grüße Chris
Jeb, ist im Goblin verbaut. Ich werde es heute nochmal auf 18° stellen und schauen wie hoch die Temp wirklich ist. Was ist denn so normal an der Wicklung von den Temperaturen her? Mit dem Laser müsste ich gut hinkommen?
Es wundert mich halt, weil im TDR ist ein originaler 700MX 530KV verbaut und der bleibt im Vergleich kühler trotz rumgeheitze und ohne Luftzufuhr durch Löcher in der Haube.
Das erste was bei sehr hohen Temperaturen schlapp macht ist das Magnetsystem und wahrscheinlich die Verklebung der Magnete, ein weiterer unschöner Nebeneffekt ist, dass das Lagerfett sehr flüssig wird und sich aus dem Lager verabschiedet.
Die Curietemperatur von Neodym bei der die Magnetisierung verloren geht findet bei 583 K ~ 300 Grad Celsius statt. 100 Grad z.B. macht der Motor locker mit, kommt dir natürlich sehr heiss vor.
Ist die Kiste zu lang übersetzt? Würde mal kleineres Motorpulley probieren oder wo bist du mit der Regleröffnung?
Die Curietemperatur von Neodym bei der die Magnetisierung verloren geht findet bei 583 K ~ 300 Grad Celsius statt. 100 Grad z.B. macht der Motor locker mit,
Da wäre ich aber etwas vorsichtiger, die Curie Temperatur bezeichnet den Punkt ab dem die Magnetisierung vollständig verschwindet. Die Entmagnetisierung kann aber schon deutlich vorher stattfinden.
Ich meine bei Scorpion (oder war es eine andere Seite) steht was von 80-100 °C die nicht überschritten werden sollten um die Magnete nicht zu schädigen.
Hier mal noch was dazu: Curietemperatur
Die Curie-Temperatur markiert den Phasenübergang von ferromagnetischen und ferritmagnetischen Materialien zu ihrer diamagnetischen Hochtemperaturform. Die (spontane oder gerichtete) Magnetisierung von Kristallbereichen verschwindet oberhalb der materialspezifischen Curie-Temperatur, unterhalb dieser Temperatur erlangen die Werkstoffe ihre magnetischen Eigenschaften wieder zurück, d. h., es zeigt sich ohne äußeres Magnetfeld eine spontane Magnetisierung der Weiss-Bezirke Die Polarisierung eines Dauermagneten verschwindet schon deutlich unterhalb der Curie-Temperatur TC irreversibel, da eine makroskopisch einheitliche Orientierung der Weiß´schen Bezirke thermodynamisch instabil ist.
Weiter unten ist eine Tabelle mit "Einsatztemperaturen"
für Neodym-Eisen-Bor magnete (die wohl in unseren Motoren zum Einsatz kommen, da günstig) gilt 100 °C ab da setzt die Entmagnetisierung ein.
Also prinzipiell würde ich versuchen einen kühlen Motor zu erreichen und das Material nicht übermäßig zu strapazieren... sind ja nicht in der Formel 1
Moin,
Da wäre ich aber etwas vorsichtiger, die Curie Temperatur bezeichnet den Punkt ab dem die Magnetisierung vollständig verschwindet. Die Entmagnetisierung kann aber schon deutlich vorher stattfinden.
Das war mir eigentlich bekannt, hätte aber nicht gedacht, dass dies z.B. schon ab 80 Grad beginnen kann, scheint aber bei manchen Neodymmagneten der Fall zu sein, Danke für den Hinweis!
Hab mir jetzt auch einen Align 700MX getunt 12x1,5mm 510U/V bei Slowflyworld
geholt. Mir ist aufgefallen, das wenn man an der Motorglocke dreht, dass es extrem schwergängig / ungleichmässig dreht.
Also ich hatte noch nie einen Motor der so schwer zu drehen war.
Hat jemand auch diesen Motor und kann das bestätigen?
Gibt es einen einfachen Trick um festzustellen mit einer Messung das da kein Kurzschluss oder Fehler sein kann?
Also ich hatte noch nie einen Motor der so schwer zu drehen war.
kann natürlich auch an der Wicklung liegen...
Nimm einfach ein Multimeter und messe die Eingangskabeln gegen den Statorträger auf "Durchgang" (Ohm), wenn kein Durchgang angezeigt wird ist ok, wenn es durchgang anzeigt, hast nen Statorschluss. Alternativ kannst du auch noch die Eingangskabel untereinander zusammenhalten, dann sollte er "noch schwerer" zu drehen sein verändert sich nichts, -siehe oben...
Hab mir jetzt auch einen Align 700MX getunt 12x1,5mm 510U/V bei Slowflyworld
geholt. Mir ist aufgefallen, das wenn man an der Motorglocke dreht, dass es extrem schwergängig / ungleichmässig dreht.
Also ich hatte noch nie einen Motor der so schwer zu drehen war.
Hat jemand auch diesen Motor und kann das bestätigen?
Gibt es einen einfachen Trick um festzustellen mit einer Messung das da kein Kurzschluss oder Fehler sein kann?
Danke und Gruss
Gianni
ich denke er meint das normale Rastmoment, welches je nach Motor mal mehr, mal weniger ausgeprägt ist.
angestachelt von diesem und anderen threads und dem jucken in den fingern etwas "basteln" zu wollen hab ich mir vor 3-4 Monaten nen 700mx geschossen.
da ich wickelanfänger bin hab ich "nur" 1.32er draht in 6+6 D drauf gehauen, also wie original (510KV).
der erste motor/wicklung lief bereits sehr gut aber er ist mir "durchgebrannt" nach 15 flügen --> selber schuld, hätte besser den stator sichern sollen, der war vermutlich 1mm nach unten gerutscht und die glocke hat die windungen aufgeschliffen.
also nochmal das ganze nochmal (nicht zur strafe, nur zur übung), schön sauber alles draufwickeln, diesmal enger und den stator vernünftig gesichert.
bereits der testlauf brachte "leichten" erfolg. hatte nur 1,6A leerlaufstrom statt bei der anderen wicklung 1,8A.
die woche hatte ich 5-6 sachte testflüge gemacht und schon ein leichtes grinsen im gesicht.
gestern hab ich's dann krachen lassen und ich grinse glaub immer noch bis an die ohren.
im vergleich zum serien 700mx oder 4035V2 den ich seither verbaut hatte ist die beschleunigung "brachial". mein CC-Log zeigt ebenfalls nur gutes: deutlich konstantere drehzahl.
der unterschied ist wirklich wie ein VW-Käfer zu einem ferrari. 1.32er draht reicht mir soweit mal für die nächste zeit
danke nochmal an alle die den bastelvirus immer wieder weitergeben
Zuletzt geändert von garfield2412; 08.07.2012, 11:58.
..der Scorpion 4035 hat einen Stator mit Durchmesser 40mm und eine höhe von 35mm
Der 700MX hat einen Statordurchmesser von 42mm und eine höhe von 33mm.
Der Durchmesser des Stators ist eben auch verantwortlich für ein gutes
Drehmoment.
Wenn du jetzt noch einen Align 750MX Motor nimmst, dann kannst du
"rundumgrinsen"..
hi Tom,
ja das is klar mit dem durchmesser/drehmoment und das der vergleich zum 4035 etwas hinkt.
aber ich hatte den align 700mx auch mit serienwicklung geflogen und selbst da ist der unterschied enorm (zumindest für meine bislang "bescheidenen" 3D künste).
den 750er schreib ich mal auf die winterprojektliste der letzte motor wird das sicher nicht gewesen sein den ich gewickelt habe, und bis zum frühjahr 2013 werden sich dann hoffentlich meine flugkünste weiterentwickelt haben dass ich soviel power auch sinnvoll nutzen kann
jedenfall ist das umwickeln dieses motors wirklich mit dem prädikat empfehlenswert auszuzeichnen. selbst wenn man noch nie einen motor gewickelt hat ist es durch den 42er stator mit den großen slots relativ "einfach" den draht in 6 lagen sauber unterzubringen.
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