Ich bin bisher immer mit einem Serien-Steller (25A) und Gas-Kurve geflogen und hatte damit nie Probleme (bis er ab-geraucht ist).
Dann hat man mir einen YGE-Regler empfohlen...
Doch dieser vermaledeite Regler hat mich jetzt in kürzester Zeit 5 Hauptzahnräder, 2 Heckrohre und 3 paar Rotorblätter gekostet.
Mittlerweile kann ich wenigstens reproduzieren, was das (meiner Meinung nach) Fehlverhalten des Reglers provoziert.
Vorweg ein paar Details:
Ich habe eine mx16s und den Regler auf den Knüppelweg ein-gelernt und benutze das Governore Store Reglerprogramm mit default Parametern.
Und jedes mal wenn ich die Flugphase von Autorotation (wo der Gas-Kanal auf 0 steht) auf die erste Flugphase umschalte, dreht der Regler den Motor kurz an, setzt dann aus, dreht erneut an und kommt dann allmählich auf Touren.
Dieses verhalten ist mit keiner Anpassung der Parameter weg zu bekommen und ja ... mein Antrieb läuft absolut leichtgängig.
Das ist aber auch noch nicht das Problem, auch wenn ich mir unter Super-Soft-Sanftanlauf etwas anderes vorstelle.
Das Problem kommt reproduzierbar immer dann, wenn ich lande, den Motor abschalte und dann ohne den Akku abzustecken noch mal starten will. Lege ich dann den Schalter um, Dreht der Motor direkt auf Vollgas, wodurch die Blätter sich in den Blatthaltern verdrehen und somit abkippen können. Wenn das Hauptzahnrad diesen Powerstart mal überlebt, knallt kurz danach ein Blatt ins Heckrohr, DENN, ... obwohl ich den Schalter schon längst wieder auf Autorotation gedrückt habe, hält der Regler noch nicht so viel von Abschalten...
Ein weiteres Problem ist folgendes.
Ich habe zusätzlich zu den Gasgeraden noch den Drehpoti als Limiter auf dem Kanal. Ich drehe bevor ich den Schalter zum Motorstart umlege zuerst den Limiter ganz auf (gebe also die gesamte Gasgerade frei) und starte dann. Wenn der Motor jetzt läuft, und ich bewege den Limiter (um die Drehzahl nach unten zu korrigieren) verschluckt sich der Regler dermaßen, dass es sogar vorgekommen ist, dass der Motor aus geht und nicht mehr anläuft.
Das bringt mich zu der Annahme, dass der Regler es nicht verträgt, wenn man die Gaseinstellung "weich" ändert (anders als "hart", wenn man z.B. in eine andere Flugphase schaltet).
Wer die mx16 kennt weiß, dass die Software bei jedem Umschalten der Flugphasen die neuen Werte langsam rein mischt (außer beim zurückschalten auf Autorotation, die wird sofort übernommen).
Meine Vermutung ist, dass meine Startprobleme auch damit zusammenhängen, denn auch da wird ja dann der Gaskanal langsam (ca. 2 sec) aufgedreht (ohne das ich das beeinflussen könnte).
Das interessante daran, ... ein Kollege fliegt einen völlig anderen Heli, sogar andere Klasse, daher auch anderer Regler. Aber auch YGE und auch mx16. Und auch da ist dieses Phänomen anzutreffen (wenn auch durch die anderen Massen nicht so ausgeprägt).
Ich habe noch andere Helis und andere Regler, die dieses Verhalten nicht haben.
Hat von euch jemand schon mal ähnliche Probleme festgestellt?
Da ich nirgendwo gelesen habe, dass man die Gasvorwahl nicht ändern darf, gehe ich davon aus, dass es sich um ein Problem mit der Regler-Software handeln muss, die - warum auch immer - mit diesen langsamen ßnderungen beim "reinfaden" der Flugphasen oder beim Drehen am Limiter nicht zurecht kommt.
Vielleicht habe ich ja auch einfach nur irgend etwas übersehen, aber auf Dauer nervt es, dass sich der Heli andauernd selbst zerstört und ich bin momentan etwas sauer darüber, SORRY. Wenn einer meinen Heli kaputt macht, dann will ich das sein

mfg
Amok




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